DE945861C - Selbstabgleichender elektromechanischer Kompensator - Google Patents
Selbstabgleichender elektromechanischer KompensatorInfo
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- DE945861C DE945861C DEM16272A DEM0016272A DE945861C DE 945861 C DE945861 C DE 945861C DE M16272 A DEM16272 A DE M16272A DE M0016272 A DEM0016272 A DE M0016272A DE 945861 C DE945861 C DE 945861C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R17/00—Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
- G01R17/02—Arrangements in which the value to be measured is automatically compared with a reference value
- G01R17/06—Automatic balancing arrangements
- G01R17/08—Automatic balancing arrangements in which a force or torque representing the measured value is balanced by a force or torque representing the reference value
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
-
- Selbstabgleichende elektromechanische Kompensatoren sind meist in der Weise aufgebaut, daß das bewegliche Organ einen Stromregler betätigt, welcher über Verstärkerglieder den Meßstrom selbsttätig so einregelt, daß die gesamte Anordnung sich in kompensiertem Zustand befindet.
- Handelt es sich um Kompensation von Gleichspannung oder Gleichstrom, so ist das bewegliche Organ ein empfindliches Null-Instrument im Kompensationszweig, durch welches der Stromregler so lange betätigt wird, bis das Instrument zur Ruhe kommt.
- Bei Drehmomentkompensatoren, wie sie beispielsweise für Meß wertumformer oder elektrische Waagen benutzt werden, wirkt das Drehmoment der Meßgröße gegen ein vom Meßstrom (meistens mittels eines Drehspulmeßwerkes) erzeugtes Drehmoment, und der Stromregler wird durch dieses gesamte bewegliche Organ so lange bewegt bis der Meßstrom eine Größe erreicht hat, bei der beide Drehmomente, nämlich das der Meßgröße und das vom Meßstrom erzeugte, gleich groß sind.
- Der Aufbau von Geräten, die nach diesen bekannten Prinzipien arbeiten, ist sehr verschieden, je nach Art des verwendeten Stromreglers. Eine besonders einfache bekannte Ausführungsform stellt der Stromregler nach dem Suchspulverfahren dar. Bei diesem Gerät wird eine Spule in einem annäherungsweise homogenen Wechselfeld durch die Bewegung des beweglichen Organs der Kompensationsschaltung gedreht. Die in der Tauchspule je nach Winkelstellung derselben mehr oder weniger große induzierte Spannung wird in bekannter Weise verstärkt und dem Meßkreis zugeführt. Vorteilhaft ist bei der Anordnung, daß das Wechselfeld direkt mit der Netzspannung erzeugt wird, die Anordnung also ohne Hochfrequenzernrichtung arbeitet und ferner der mechanische Aufbau des gesamten Stromreglers äußerst einfach und damit wenig störanfällig ist.
- Nachteilig bei dieser Anordnung ist es jedoch, daß der Luftspalt, in welchem sich die Spule dreht, verhältnismäßig lang sein muß, so daß die darin herrschende Induktion sehr klein wird, und daß ferner die in der Tauchspule induzierte Spannung proportional dem Sinus des Verdrehungswinkels ist, also hoher Verstärkung bedarf.
- Weiter sind Einrichtungen bekannt, bei welchen die Tauchspule sich senkrecht zwischen zwei Wechselfeldern gegengesetzter Phasenlage bewegt.
- Der Meßstrom wird dann nach Größe und Phasenlage der in der Tauchspule induzierten Spannung erzeugt Hierzu sind also offenbar zwei Feldspulen und ein pliasenabhängiger Verstärker geringer Empfindlichkeit nötig.
- Diese Nachteile werden bei einem selbstabgleichenden Kompensator, vorzugsweise einem nach dem Prinzip der Drehmomentkompensation arbeitenden Meßrwertumformer, dadurch vermieden, daß gemäß der Erfindung die Tauchspule bei Drehung der Meßwerkachse sich aus einer magnetischen Abschirmung heraus in den Luftspalt eines an Wechselspannung liegenden Elektromagneten bewegs. Auf diese Weise ändert sich bei sehr kleiner Bewegung der Tauchspule die dort induzierte Spannung vom Maximalwert bis praktisch auf Null. Durch die Ersparnis eines Feldmagneten und eines phasenempfindlichen Verstärkers vereinfacht und verbilligt sich die Anordnung erheblich.
- Auch der Leistungsbedarf des zweiten Erregermagneten entfällt (vgl. Figur). Dabei ist E der von einer Feldspule erregteWechselstrommagnet, A die Achse, an welcher das zu kompensierende Drehmoment auftritt, und T dse Tauchspule, in welcher die Wechselspannung induziert wird. D stellt die magnetische Abschirmung dar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: 5 elbstabgleichender elektromechanischerKompensator, vorzugsweise nach dem Prinzip der D rehmomentkomp ensation arbeitender Meßwertumfsrmer; dessen Stromregler aus einer an der Meßwerkachse befestigten Tauchspule besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchspule bei Drehung der Meßwerkachse sich aus einer magnetischen Abschirmung heraus in den Luftspalt eines an Wechselspannung liegenden Elektromagneten bewegt.Angezogene Druckschriften: »Archiv für Elektrotechnik«, Bd. 29, Heft 12, S. 850 bis 855.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM16272A DE945861C (de) | 1952-11-14 | 1952-11-14 | Selbstabgleichender elektromechanischer Kompensator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM16272A DE945861C (de) | 1952-11-14 | 1952-11-14 | Selbstabgleichender elektromechanischer Kompensator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE945861C true DE945861C (de) | 1956-07-19 |
Family
ID=7297130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM16272A Expired DE945861C (de) | 1952-11-14 | 1952-11-14 | Selbstabgleichender elektromechanischer Kompensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE945861C (de) |
-
1952
- 1952-11-14 DE DEM16272A patent/DE945861C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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