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DE945077C - Laufrolle fuer Gliederfoerderband - Google Patents

Laufrolle fuer Gliederfoerderband

Info

Publication number
DE945077C
DE945077C DEH15425A DEH0015425A DE945077C DE 945077 C DE945077 C DE 945077C DE H15425 A DEH15425 A DE H15425A DE H0015425 A DEH0015425 A DE H0015425A DE 945077 C DE945077 C DE 945077C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
axis
bearings
fuse
roller body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH15425A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority to DEH15425A priority Critical patent/DE945077C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE945077C publication Critical patent/DE945077C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/20Arrangements of rollers attached to moving belts or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Laufrolle für Gliederförderband Bei Gliederförderbändern mit Laufrollen, die auf einer fliegend angeordneten, undrehbaren Achse in Wälzlagern gelagert sind, kann es vorkommen, daß nach der Beschädigung oder Zerstörung der Wälzlager einer Laufrolle infolge hoher Betriebsbeanspruchung die Rolle seitlich von der Achse abgleitet bzw. abfällt, so daß die Achse unmittelbar auf der Laufbahn bzw. der Führung aufliegt und auf dieser gleitend mitgenommen wird. Dabei kann die abgefallene Rolle auf das Untertrum des Bandes geraten und von diesem bis zu der Umkehre mitgenommen werden, wo sie dann unter Umständen in die Verzahnung der Umkehrräder eindringt und erhebliche Beschädigungen an diesen, dem umlaufenden Band und dem Bandgestell verursacht.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Mängel der vorbekannten Laufrollen für Gliederförderbänder zu beseitigen.
  • Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß zwischen den beidenWälzlagern der Laufrolle mindestens ein vorzugsweise geteilter ringförmiger Sicherungskörper angeordnet ist, der, entweder in dem Laufrollenkörper gelagert und die Achse mit geringem Spiel umfassend oder auf der Achse gelagert und von dem Laufrollenkörper mit geringem Spiel umfaßt, nach eingetretener Beschädigung oder Zerstörung der Wälzlager sich auf die Achse bzw. den Laufrollenkörper abstützt, wobei er durch Anlegen an eine Schulter der Achse bzw. des Laufrollenkörpers das seitliche Abgleiten der Laufrolle von der Achse verhindert.
  • Im Falle einer Beschädigung oder Zerstörung der Wälzlager wird sich der erfindungsgemäße ringförmige Sicherungskörper also auf der Achse bzw. dem Laufrollenkörper abstützen und dabei zugleich das seitliche Abgleiten der Laufrolle von der Achse verhindern. Es kann daher nicht mehr vorkommen, daß eine Laufrolle abfällt und, von dem Untertrum mitgenommen, Beschädigungen und Zerstörungen an der Umkehre anrichtet. Beschädigungen an den Wälzlagern werden sich (und sollen sich sogar) trotz des Vorhandenseins des oder der erfindungsgemäßen Sicherungskörper durch etwas unruhiges Laufen der Rollen bemerkbar machen. Diese Feststellung soll nämlich den Bandwärter veranlassen, die Rolle spätestens beim nächsten Stillstand des Bandes auzuwechseln. Eine unmittelbare Gefahr für das Band ist jedoch durch den Sicherungskörper nach der Erfindung vermieden.
  • Es sind Laufrollen mit auf einer gegebenenfalls der Länge nach geteilt ausgebildeten Büchse angeordneten Kegelrollenlagern bekannt, deren Innenringe durch eine auf Druck vorgespannte Schraubenfeder auseinandergehalten werden. Der Laufrollenkörper ist durch eine Trennfuge in senkrechter Ebene geteilt ausgebildet, und seine Teile sind nach Einbau der Wälzlager durch Schrauben verbunden.
  • Zwischen der Büchse und dem Laufrollenkörper besteht jedoch ein so großer Zwischenraum, daß nach einer etwaigen Zerstörung eines oder beider Wälzlager die beim Erfindungsgegenstand angestrebte Wirkung nicht eintreten kann.
  • Auch mittels vorbekannter, die Lagerstellen nach außen abschließender und sichernder Verschlußdeckel wird die erfindungsgemäße Wirkung nicht erreicht.
  • Es ist ferner bekannt, zwischen den Außenringen zweier benachbarter Wälzlager offene oder geteilte ringförmige Distanzteile zu verwenden, die zwar in eine Aussparung des Lagereinsatzes eingreifen, aber nicht dazu dienen, eine Laufrolle nach Beschädigung der Wälzlager abzustützen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Laufrolle für Gliederförderbänder im Querschnitt dargestellt.
  • Auf der fliegend angeordneten und an dem nicht gezeichneten umlaufenden Band befestigten, undrehbaren Achse 1 ist in zwei Wälzlageyn 2 der eine sogenannte Topfrolle darstellende Laufrollenkörper 3 gelagert. Zwischen den beiden Wälzlagern 2 ist in einer ringförmigen Aussparung 4 des Laufrollenkörpers ein ringförmiger Sicherungskörper 5 gelagert, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit seinem Außenrand zugleich als Distanzring bzw. Abstandhalter zwischen den Wälzlageraußenringen6 dient. Dieser Sicherungskörper 5 ist im vorliegenden Falle durch eine Trennfuge in der Mittelebene der Achse I geteilt (kenntlich gemacht durch unterschiedliche Schraffierung des oberen und unteren Teiles). Er umfaßt mit seinem Innenmantel 7 mit solchem Spiel den abgesetzten Teil 8 der Laufrollenachse, daß im unbeschädigten Zustande der Rolle bzw. der .Wälzlager eine Berührung zwischen dem Mantel 7 und dem Achsteil 8 nicht auftreten kann. Wenn aber durch übermäßige Beanspruchungen im Betriebe die Rollkörper (Kugeln) der Wälzlager zerstört wordeirsein sollten - was bei den bisherigen Rollenausführungen zur Folge hatte, daß der Laufrollenkörper sich gegenüber der Laufrollenachse in radialer und axialer Richtung zu verschieben .vernaochte -, dann wird sich der Laufrollenkörper 3 mittels des Sicherungskörpers 5 auf den Teil 8 der Achse I abstützen, und zwar wird der jeweils unten befindliche Teil des Mantels 7 des sich mit dem Laufrollenkörper weiterdrehenden Sicherungskörpers die Achse I unterstützen und dadurch das Bandgewicht aufnehmen. Dabei wird sich zugleich die Randfläche 9 (zwischen der Innenmantelfläche und der rechtsseitigen Stirnfläche) des Sicherungskörpers 5 gegen die Achsschulter 10 legen, deren Außendurchmesser größer ist als der Bohrungsdurchmesser des Sicherungsringes 5. Das hat zur Folge, daß das seitliche Abgleiten bzw. Abfallen ~ der Laufrolle von der Achse verhindert wird. Der von dem Sicherungskörper 5 -umfaßte Teil 8 der Achse ist, wie erwähnt, gegenüber den benachbarten Teilen etwas abgesetzt, so daß an dieser Stelle eine nutenartige Vertiefung in der Achse vorhanden ist. Mit Rücksicht auf die Biegungsbeanspruchungen der Achse ist diese Vertiefung so ausgebildet, daß sie sich nach der linksseitigen Halterungsstelle der Achse hin verflacht.
  • Die beiden Lippendichtungen II verhindern das Eindringen von Verunreinigungen in den Laufrollenkörper.
  • - Der ringförmige Sicherungskörper 5 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel geteilt ausgebildet, damit er in den eingeschnürten Teil 8 der Achse einzugreifen vermag. Es ist jedoch auch möglich, einen ungeteilten Sicherungskörper zu verwenden. wenn statt der durch eine nutenartige Vertiefung in der Achse gebildeten Schulter Io ein an sich bekannter Sprengring verwendet wird.
  • Der Laufrollenkörper 3 ist geteilt ausgebildet, und zwar befindet sich die Teilfuge etwa in der senkrechten Mittelebene des Sicherungskörpers 5.
  • Seine Teile I2 und I3 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch Niete I4 miteinander verbunden, nachdem zuvor die Wälzlager 2 und der Sicherungskörper 5 eingebaut worden sind. Statt durch Niete können die beiden Teile des Laufrollenkörpers auch durch Schrauben oder durch eine die Lücke zwischen ihnen wenigstens am Außenrand ausfüllende Schweißung miteinander verbunden sein.
  • In dem in der Zeichung dargestellten Beispiel ist ein einziger Sicherungskörper 5 etwa in der Mittelebene des Rollenkörpers angeordnet. Statt dessen könnten jedoch auch ein oder zwei seitliche Sicherungskörper verwendet werden.
  • In dem vorstehend geschilderten und in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist der Sicherungskörper in dem Laufrollenkörper gelagert, er umfaßt mit geringem Spiel die Achse und verhindert im Falle der Beschädigung der Wälzlager durch Anlegen an eine Achsschulter das Abgleiten der Rolle. Dieselbe Wirkung kann jedoch auch erzielt werden, wenn der Sicherungskörper auf der Achse gelagert ist und von dem Laufrollenkörper mit geringem Spiel umfaßt wird, wobei im Schadensfalle der Sicherungskörper sich auf den Laufrollenkörper stützt und durch Anlegen an eine Schulter des letzteren den Verlust der Rolle verhindert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Laufrolle für Gliederförderband, die auf einer fliegend angeordneten, undrehbaren Achse in Wälzlagern gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Wälzlagern (2) der Laufrolle mindestens ein vorzugsweise geteilter ringförmiger Sicherungskörper (5) angeordnet ist, der, entweder in dem Laufrollenkörper (3) gelagert und die Achse (1) mit geringem Spiel umfassend oder auf der Achse gelagert und von dem Laufrollenkörper mit geringem Spiel umfaßt, nach eingetretener Beschädigung oder Zerstörung der Wälzlager (2) sich auf die Achse bzw. den Laufrollenkörper abstützt, wobei er durch Anlegen an eine Schulter(Io) der Achse bzw. des Laufrollenkörpers das seitliche Abgleiten der Laufrolle von der Achse verhindert.
  2. 2. Laufrolle nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Sicherungskörper (5) zugleich als Distanzring zwischen den Wälzlageraußenringen (6) verwendet wird.
  3. 3. Laufrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufrollenkörper (3) in an sich bekannter Weise durch eine Trennfuge etwa in der senkrechten Mittelebene des ringförmigen Sicherungskörpers (5) geteilt ausgebildet ist und seine Teile (12, I3) nach Einbau der Wälzlager (2) und des Sicherungskörpers (5) durch Niete (I4) oder durch Schrauben oder Schweißung verbunden sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 664 8I2.
DEH15425A 1953-02-19 1953-02-19 Laufrolle fuer Gliederfoerderband Expired DE945077C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH15425A DE945077C (de) 1953-02-19 1953-02-19 Laufrolle fuer Gliederfoerderband

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH15425A DE945077C (de) 1953-02-19 1953-02-19 Laufrolle fuer Gliederfoerderband

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE945077C true DE945077C (de) 1956-06-28

Family

ID=7147716

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH15425A Expired DE945077C (de) 1953-02-19 1953-02-19 Laufrolle fuer Gliederfoerderband

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE945077C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE664812C (de) * 1935-10-24 1938-09-06 Ruhrhandel G M B H Laufrolle mit im Innern angeordneten Kegelrollenlagern fuer Transportbaender, Krane,Transportkarren u. dgl.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE664812C (de) * 1935-10-24 1938-09-06 Ruhrhandel G M B H Laufrolle mit im Innern angeordneten Kegelrollenlagern fuer Transportbaender, Krane,Transportkarren u. dgl.

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