[go: up one dir, main page]

DE944819C - Schalldaempfer fuer Pruefstaende zur Leistungsmessung von Strahltriebwerken - Google Patents

Schalldaempfer fuer Pruefstaende zur Leistungsmessung von Strahltriebwerken

Info

Publication number
DE944819C
DE944819C DEC6329A DEC0006329A DE944819C DE 944819 C DE944819 C DE 944819C DE C6329 A DEC6329 A DE C6329A DE C0006329 A DEC0006329 A DE C0006329A DE 944819 C DE944819 C DE 944819C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing tube
air
housing
nozzle
jet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC6329A
Other languages
English (en)
Inventor
Lloyd Grant Wigle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canadian Patents and Development Ltd
Original Assignee
Canadian Patents and Development Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canadian Patents and Development Ltd filed Critical Canadian Patents and Development Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE944819C publication Critical patent/DE944819C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/16Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/161Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general in systems with fluid flow

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Testing Of Engines (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Schalldämpfer für Prüfstände zur Leistungsmessung von Strahltriebwerken Die Erfindung bezieht sich auf Schalldämpfer für Strahltriebwerk-Prüfstände, bei denen heiße Gase mit hoher Geschwindigkeit aus einer Düse ausgeblasen werden, z. B. bei Gasturbinen, Raketenantrieben od. dgl.
  • Für diesen Zweck sind unterschiedliche Einrichtungen bereits vorgeschlagen worden, die jedoch meist den Nachteil haben, daß sie den Wirkungsgrad des Strahltriebwerkes erheblich beeinträchtigen. Bei Schalldämpfern für Prüfstände von Gasturbinen ist es z. B. wichtig, daß der Druck am Einlaß der Turbine im wesentlichen mit dem Druck am Auslaß der Düse übereinstimmt, da sonst der Betriebsdruck in der Turbine auf dem Prüfstand fehlerhaft bestimmt wird.
  • Überdies weisen die von Strahltriebwerken ausströmenden Gase gewöhnlich eine sehr hohe Temperatur auf, unter deren Einwirkung die bisher zur Schalldämpfung benutzten Einrichtungen einer raschen Zerstörung unterliegen.
  • Die Erfindung ist auf eine Schalldämpferanordnung für Strahltriebwerk-Prüfstände ge- richtet, die den Wirkungsgrad der Gasturbine oder des sonstigen Strahltriebwerkes nicht wesentlich beeinträchtigt und die ausströmenden Gase zugleich in hinreichendem Maße kühlt, so daß sie die Schalldämpfereinrichtung nicht zerstören.
  • Der Schalldämpfer nach der Erfindung ist mit einer die ausströmenden Gase aufnehmenden Aufnahmeleitung und mit einem zwischen der Strahldüse und der Aufnahmeleitung liegenden Mischrohr versehen, das von einem mit Schalldämpfereinbauten ausgerüsteten Gehäuse umschlossen ist, und kennzeichnet sich dadurch, daß das Mischrohr mit seinem Austrittsende unter. Freilassen eines Zwischenraumes in die mit geräusohdämpfender Wandung versehene, in das Schalldämpfergehäuse ragende Ausnahmeleitung reicht, wobei sich das Schalldämpfergehäuse zwischen der Strahldüse und dem Eintrittsende der Aufnahmeleitung erstreckt, sich gegenüberliegende Offnungen für die Strahldüse und die Aufnahmeleitung aufweist und der Zwischenraum zwischen dem Mischrohrende und der Aufnahmeleitung als Lufteinlaß für die Aufnahmeleitung dient.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung des Schalldämpfers nach der Erfindung, und zwar zeigt -Fig. I die Ansicht einer Schalldämpfereinrichtung eines Prüfstandes für Gasturbinen im senkrechten Schnitt, Fig. 2 einen Grundriß dazu im Querschnitt-nach Linie 2-2 von Fig. I, Fig. 3 einen senkrechten-Querschnitt nach Linie 3-3 von Fig. I und Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht der in dem 5 challdämpfergehäuse enthaltenen Stellklappen.
  • In dem Gehäuse I0 eines Prüfstandes, dessen Einlaßende fortgelassen ist, befindet sich das zu -untersuchende Strahltriebwerk II, das auf einem Gestell I2 abgestützt ist. Das Strahltriebwerk ragt mit seiner Auslaßdüse 1 Ia in ein Schalldämpfergehäuse I3, das auf der gegenüberliegenden Seite mit einer Aufnahmeleitung 14 versehen ist. Das Schalldämpfergehäuse I3 ist von der anstoßenden Wand des Prüfstandes 10 durch einen Luftspalt I5 und einen aus Schwammgummi od. dgl. bestehenden Dichtungsring I6 isoliert. Die Auslaßdüse 1 Ta ist von einem in die Wand des Prüfstandes eingelassenen Schott 17 umschlossen. Um richtige Meßwerte für die Leistung des Strahltriebwerkes zu erreichen, müssen die Drücke auf beiden Seiten des Schotts im wesentlichen gleich sein.
  • In dem Schalldämpfergehäuse I3 ist ein als Mischrohr dienendes Leitstück I8 angeordnet, und zwar in solcher Weise, daß der Abstand zwischen seinem Einlaß ende und der Düse etwa I t/2mal größer als der Düsendurchmesser ist. Das Leitstück 18 ragt mit seinem Austrittsende in das Aufnahmerohr I4, das einen entsprechend größeren Durchmesser aufweist als das- Mischrohr 18. Das Einlaßende des Mischrohres ist in seinem Querschnitt größer als der Querschnitt des in dieses Rohr eingeleiteten Gasstromes, so daß der Gasstrom das Mischrohr am Eintrittsende nicht vollständig ausfüllt. Das Mischrohr 18 soll aus Hartstahl oder ähnlichem Werkstoff hergesteIlt'sein, während die Innenwand 14a des Aufnahmerohres 14 in der für Schalldämpfer bekannten Weite aus einem verhältnismäßig dünnem : Blecheinsatz bestehen kann, der mit schalldämpfendem Werkstoff wie Stahlwolle gefüttert und innen mit einem gelochten Blechmantel bekleidet sein kann, der das schalldämpfende Futter in seiner - Lage sichert.
  • Die Wände der Aufnahmeleitung 14 sind daher gegen übermäßige Hitze empfindlich.
  • Am Einlaßende des Mischrohres 18 ist ein trichterartiger Ring 19 angebracht, der einen von einer kegelstumpfförmigen Wand eingefaßten Durchlaß aufweist und mit seinem Flansch mittels Bolzen 20 an den Flansch 18a des Mischrohres so befestigt ist, daß ein schmaler Luftspalt 21 zwischen dem Ring 19 und dem Mischrohr verbleibt.
  • Der kegelstumpfförmige Ansatz des Ringes 19 ist so bemessen, daß der Durchlaß am verjüngten, inneren Ende mit dem Querschnitt des aus der; Düse 11a ausströmenden, divergierenden Gasstrahls an dieser Stelle übereinstimmt.
  • Am Austrittsende des Mischrohres I8 ist ein Flansch 22 vorgesehen, der den Ringraum zwischen dem Auslaßende des Mischrohres und dem Eintrittsende der Aufnahmeleitung 14 verengt und einen Luftspalt 23 freiläßt.
  • Die Aufnahmeleitung 14 ragt gemäß Fig. 1 durch die Wand des Schaldämpfergehäuses I3 nach innen und ist an der Durchführungsstelle von einem engen, ringförmigen Luftspalt 24 umschlossen. Die Abmessungen für diesen Luftspalt sind so gewählt, daß seine axiale Länge mehrfach größer als seine radiale Weite ist.
  • Das Schalldämpfergehäuse I3 ist unter dem vorstehenden Rand seines Daches mit einem Lufteinlaß 25 versehen, der durch senkrechte Schlitze gebildet sein kann, und weist im oberen Teil 3 Sätze von geneigten, rechteckigen Klappen 26 auf, die in bekannter Weise als Schalldämpfer wirken.
  • Die Klappen reichen gemäß Fig. 3 über die ganze Breite des Gehäuses und sind mit ihrer unteren Kante an gegenüberliegenden Wänden des Gehäuses gelenkig gelagert. Die oberen Kanten der Klappen jedes Satzes sind an den Seiten durch Stellstangen 27 gelenkig verbunden, die je mit einer an der' Gehäusewand anliegenden Stellschraube 27'versehen sind, so daß die Neigung der Klappen einstellbar ist. Hierdurch kann der Druck im unteren Teil des Gehäuses I3 in der nachstehend beschriebenen Weise durch Verengung oder Erweiterung des Luftdurchlasses im Gehäuse I3 und durch die Luftspalte 23 und 25 geregelt werden.
  • Oberhalb des Mischrohl;s I8 ist ein Rohr 28 angeordnet, das die Schottwand 17 über der Gasdüse 11a durchragt und durch den ringförmigen Spalt 23 zwischen dem Mischrohr I8 und der Aufnahmeleitung 14 in diese letztere hineinreicht.
  • In manchen Fällen kann der ringförmige Spalt 23 so eng sein, daß zwei oder mehr um den oberen Teil des Mischrohres verteilt - liegende Leitungen 28 benötigt werden. In manchen Fällen können jedoch auch Öffnungen in der Schottwand I7 ausreichen, um unter Fortfall der Leitung 28 eine hinreichende Luftzufuhr sicherzustellen.
  • Ist die Anlage in Betrieb, so strömt aus der zu prüfenden Treibvorrichtung II ein kegeliger Gasstrahl aus, der die von dem Ring 19 umschlossene Öffnung ausfüllt. Die Gase durchströmen den Raum zwischen der Düse 11a und dem Mischrohr I8 mit sehr hoher Geschwindigkeit und bei hoher Temperatur. Da der Gas strahl die von dem Ring 19 umschlossene Einlaßöffnung des Mischrohres im wesentlichen ausfüllt, kann keine Luft mitgerissen und durch die Einlaßöffnung in das Mischrohr geleitet werden, so daß die den Gasstrahl zwischen der Düse und dem Mischrohr umgebende Luft nicht wesentlich gestört wird, Es hat sich gezeigt, daß der wirksame Strahldruck unverändert bleibt, wenn der Abstand zwischen der Düse und dem Mischrohr etwa dem It/2faChen Düsendurchmesser entspricht. Durch den n Luftspalt 2I wird unmittelbar hinter der Einlaßmündung Kühlluft in das Mischrohr eingeleitet, die von dem Gasstrahl angesaugt und im Mischrohr I8 mit den Gasen gemischt wird. Die Kühlluft ummantelt dabei zunächst den Gasstrahl und strömt an der Wand des Mischrohres entlang, wobei sie. das Mischrohr gegen Überhitzung schützt, obwohl das Mischrohr auf jeden Fall aus so hartem Werkstoff hergestellt wird, daß es eine beträchtliche Erhitzung aushalten kann. Die Kühlung der heißen Gase bewirkt eine Verminderung ihres Volums, so daß sowohl ihre Geschwindigkeit als auch ihre Temperatur beträchtlich verringert werden, wenn sie aus dem Mischrohr in die Aufnahmeleitung 14 einströmen.
  • Hierbei wird durch den ringförmigen Luftspalt 23 weitere Luft eingesaugt, die die heißen Gase zusätzlich abkühlt und dabei an der Wand der Aufnahmeleitung 14 entlangströmt und sie gegen Überhitzung schützt. Durch die zweimalige Einführung von Kühlluft werden die heißen Gase beträchtlich verlangsamt, ehe sie aus der Leitung 14 gegebenenfalls in die freie Luft ausströmen.
  • Die Abkühlung und Verlangsamung des Gasstrahls kann durch Einleitung bzw. Einsprühen von Wasser in den Gasstrom verstärkt werden, doch können bei der vorgesehenen Regelung des Kühllufteinlasses die üblichen Sprühvorrichtungen mit ihren Rohrleitungen und sonstigem Zubehör entfallen. Nach der vorliegenden Erfindung werden die schalldämpfenden Wände der Aufnahmeleitung I4 durch die Vorkühlung der heißen Gase im Mischrohr I8 und durch die zusätzlich in das Aufnahmerohr eingesaugte Luftschicht ausreichend gekühlt, so daß eine zusätzliche Kühlung durch flüssige Kühlmittel nicht erforderlich ist.
  • Die Kühlluft strömt durch die Luftschlitze 25 in das Gehäuse und durchströmt dann die Schlitze zwischen den Stellklappen 26, die schräg angeordllet sind, um die Schallwellen zu brechen und ihren Durchlaß zu erschweren. Hierdurch werden die Geräusche gedämpft, die durch den aus dem Triebwerk abströmenden Gasstrahl und durch die Kühl luft verursacht werden, wenn sie die Durchlässe 21 und 23 durchströmt. Es ist wichtig, daß der Druck im unteren Teil des Schalldämpfergehäuses I3 im wesentlichen eben so groß ist wie der Druck im Prüfstand I0, um Unstimmigkeiten bei der Messung der Leistung des Gasstrahls zu vermeiden. Die Stellklappen 26 sind daher mittels der Stellstangen 27 in ihrer Neigung einstellbar, damit der Druck im unteren Teil des Gehäuses I3 nach Bedarf verstärkt oder vermindert werden kann. Gewöhnlich ist es erwünscht, daß der Druck im Schalldämpfergehäuse I3 in der Nähe der Düse 11a etwas geringer als der Druck im Prüfstand ist, damit keine-Gase aus dem Schalldämpfergehäuse I3 in den. Prüfstand 10 überströmen.
  • Die Leistung der Maschine kann auch durch Zirkulation heißer Gase im Prüfstand beeinträchtigt werden, Diese Gase werden einfach durch Berührung der heißen Teile des zu untersuchenden Triebwerkes erhitzt. Um dies zu vermeiden, ist die Leitung 28 vorgesehen, um den Prüfstand zu entlüften und die etwa entstehenden heißen Gase abzuleiten. Um eine ausreichende Lüftung zu sichern, wird der Durchmesser der Leitung 28 in Übereinstimmung mit den Abmessungen des Prüfstandes etwa so gewählt, daß ein Druckabfall von etwa 250 mm Wassersäule zwischen dem Druck im Prüfstand und dem Druck am Austrittsende der Leitung 28 vorhanden ist. In einer ausgeführten Versuchsanlage betrug die Menge der durch die Leitung 28 abgezogenen Luft etwa ein Drittel der aus dem Triebwerk abströmenden Gasmenge. Wird der Durchmesser der Entlüftungsleitung so groß, daß die Unterbringung der Leitung Schwierigkeiten bereitet, so können mehrere Entlüftungsleitungen vorgesehen werden, die ringförmig um den oberen Teil der Schottwand I7 verteilt sein können.
  • Das Schalldämpfergehäuse I3 ist von dem Prüfstand 10 durch den Luftspalt I5, die Aufnahmeleitung 14 ist von dem Gehäuse I3 durch den Luftspalt 24 isoliert. Der Luftspalt 15 enthält zwar den zur Schalldämpfung dienenden Ring, ist aber ebenso wie der Luftspalt 24 verhältnismäßig eng bemessen, so daß die durch die Spalte etwa durchtretenden Schallwellen an den sich gegenüberliegenden Spaltwänden reflektiert und beträchtlich gedämpft werden, ehe sie austreten können.
  • Die Weite des Luftspaltes 2I, der mittels dier Bolzen 20 einstellbar ist, die Weite des Luftspaltes 23, die sich durch den Flansch 22 bestimmen läßt, die Neigung der Klappen 26 und der Querschnitt der Leitung 28 müssen empirisch bestimmt werden, um tür das zu prüfende Triebwerk die jeweils besten Ergebnisse zu erzielen. Liefert das Triebwerk eine Gasmenge von Wkg/Sek., so läßt sich f-; zufriedenstellender Betrieb der Anlage erzielen, wenn durch jeden der Luftspalte 2I und 23 und durch die Leitung 28 eine Kühlluftmenge von W/2 kg ! Sek. geleitet wird, so daß eine Gesamtmenge von 3/W/2 kg/Sek. durch das Mischrohr und von 5/W/2 kg/Sek. durch die Aufnahmeleitung strömt. Nach den durchgeführten Versuchen stellen diese Angaben jedoch keine Grenzwerte dar.
  • BATENTANSPRUCHE: 1. Schalldämpfer für Prüfstände zur Leistungsmessung von Strahltriebwerken, der mit einem zwischen der Düse des Strahltriebwerkes und einer die ausströmenden Gase aufnehmenden Aufnahmeleitung angeordneten, in Abstand hinter der Strahldüse liegenden Mischrohr und einem das Mischrohr aufnehmenden Schalldämpfergehäuse versehen ist, das an seinem der Strahldüse abgekehrten Ende einen Lufteinlaß und zwischen dem Lufteinlaß und der Strahldüse angeordnete Schalldämpfereinbauten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das im Schalldämpfergehäuse (I3) angeordnete Mischrohr (I8) mit seinem Austrittsende unter Freihalten eines Zwischenraumes (23) in die mit geräuschdämpfender Wandung versehene in das Schalldämpfergehäuse (I3) ragende Aufnahmeleitung (I4) reicht, wobei sich das Schalldämpfergehäuse zwischen der Strahidüse (1 Ia) und dem Eintrittsende der Aufnahmeleitung (w4). erçeckt, sich gegenüberliegende. Öffnungen für die Strahldüse und die Aufnahmeleifung aufweist und der Zwischenraum (23) zwischen dem Ende des Mischrohres und der Aufnahmeleitung als Lufteinlaß für die.Aufnahmeleitung (I4) dient.

Claims (1)

  1. 2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegenüberliegenden, die Strahldüse (via) und die Aufnahmeleitung (I4) aufnehmenden Öffnungen des Schalldämpfergehäuses (I3) größer als die Querschnitte der Strahldüse und der Aufnahmeleitung sind und isolierende Luftzwischenräume am Umfang der Strahldüse bzw. der Aufnahmeleitung frei lassen 3. Schalldämpfer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Schalldämpfergehäuse (I3) angeordneten schalldämpfenden Einbauten aus übereinanderliegenden Leitflächenregistern (26, 27) bestehen, die schräg zur Strömungsrichtung der durch den Lufteinlaß (25) zugeführten Luft angeordnet und in ihrer Neigung gegen den Luftstrom verstellbar sind.
    4. Schalldämpfer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahltriebwerk in einem neben dem Gehäuse (I3) angeordneten Prüfstand (IO) aufgestellt ist und mit seiner Düse (IIa) in die Öffnung des Schalldämpfer gehäuses' (13) ragt.
    5. Schalldämpfer nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine zur Entlüftung des Prüfstandes (IO) dienende Leitung (28), die in den Innenraum des Prüfstandes reicht, das Schalldämpfergehäuse (I3) durchragt und sich bis in die Aufnahmeleitung (I4) erstreckt.
    6. Schalldämpfer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Mischrohres (I8) an seinem Einlaßende größer als der Querschnitt des aus der Düse (via) ausströmenden Gasstrahls ist und das Mischrohr -(I8) am Einlaßende einen den Rohreinlaß verengenden Ring (I9) und einen Flansch (I8a) aufweist, der am Einlaß ende des Mischrohres einen radialen Spalt (2I) zum Einlaß von Luft zur Kühlung des Gasstrahis in dem Mischrohr frei läßt.
    7. Schalldämpfer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr (I8)'an seinem in die Aufnahmeleitung (14) ragenden Ende mit einem radialen Flansch (22) versehen ist, der unter Bildung eines verengten Lufteinlasses (23) mit seiner Außenkante in Åbstand von der Innenfläche der Aufnahmeleitung (I4) liegt.
    Angezogene Druckschriften: DBP. Nr. 847 977 als älteres Recht; deutsche Patentschrift Nr. 575 443.
DEC6329A 1951-08-30 1952-08-28 Schalldaempfer fuer Pruefstaende zur Leistungsmessung von Strahltriebwerken Expired DE944819C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US944819XA 1951-08-30 1951-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE944819C true DE944819C (de) 1956-06-21

Family

ID=22245435

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC6329A Expired DE944819C (de) 1951-08-30 1952-08-28 Schalldaempfer fuer Pruefstaende zur Leistungsmessung von Strahltriebwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE944819C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE575443C (de) * 1928-10-29 1933-05-04 Henri & Maurice Farman Versuchsanordnung fuer Explosionsmotoren
DE847977C (de) * 1950-04-26 1952-08-28 Cementation Muffelite Ltd Pruefstand fuer Strahlantriebsmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE575443C (de) * 1928-10-29 1933-05-04 Henri & Maurice Farman Versuchsanordnung fuer Explosionsmotoren
DE847977C (de) * 1950-04-26 1952-08-28 Cementation Muffelite Ltd Pruefstand fuer Strahlantriebsmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2231345C3 (de)
DE1476523A1 (de) Schalldaempfer fuer Strahltriebwerke
DE807450C (de) Brennstoff-Verdampfer fuer Gasturbinen-Brennkammern
DE1081768B (de) Einrichtung zum Verhindern des Eisansatzes an einem Flugzeug-Gasturbinentriebwerk mit Axialverdichter
DE1297625B (de) Ortsbeweglicher und hoehenverstellbarer Austrittsschalldaempfer fuer Strahltriebwerke
DE2340013C3 (de) Brennstoffverdampfer für Gasturbinentriebwerke
DE944819C (de) Schalldaempfer fuer Pruefstaende zur Leistungsmessung von Strahltriebwerken
DE2521416A1 (de) Schallgedaempfter axialventilator
DE4412517C2 (de) Ausblaseschalldämpfer
DE1576781A1 (de) Abgasanlage fuer Panzerfahrzeuge
DEC0006329MA (de)
DE2853613C2 (de) Schalldämpfungsvorrichtung für eine Schiffs-Gasturbinenanlage
DE2355632C3 (de) Vorrichtung zur Dämpfung des Geräuschs in einer Leitung für strömende Gase
DE2114981C3 (de) Nachverbrennungsvorrichtung für die Abgase von Brennkraftmaschinen
DE2422025C3 (de) Lärmschutzvorrichtungen an einer Lärmschutzhalle zum Testen von Strahltriebwerken
DE548023C (de) Vorrichtung zur Unschaedlichmachung der Abgase von Kraftfahrzeugen mittels mehrerer hintereinander- und ineinandergeschalteter, Luft ansaugender Rohrstuecke
DE1530842A1 (de) Gepanzertes Fahrzeug mit Antrieb durch eine Gasturbine
DE1751059A1 (de) Mit einem Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen vereinigte Abgas-Kuehlanlage
DE1852277U (de) Am boden verwendbares geraet zum daempfen des von dem strahl eines strahltriebwerkes erzeugten geraeusches.
DE3147475A1 (de) Verfahren zur infrarottarnung heisser entsorgungsoeffnungen von fahrzeugen, geraeten und ortsfesten anlagen und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE19547422C1 (de) Kühlgerät für die Wetterkühlung in bergbaulichen Untertagebetrieben
DE522618C (de) Schalldaempfer fuer Flugzeugmotoren
DE548940C (de) Frischluftheizvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE662470C (de) Schalldaempfer fuer Brennkraftmaschinen
DE1108515B (de) Auspuff-Schalldaempfer fuer Strahltriebwerke