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DE944207C - Schaltungsanordnung zum Herstellen oder Auftrennen einer elektrischen Leitungsverbindung zwischen zwei Punkten durch Betaetigung einer vorgegebenen Mindestzahl von aus einer vorgegebenen Gesamtzahl beliebig ausgewaehlten Schaltorganen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Herstellen oder Auftrennen einer elektrischen Leitungsverbindung zwischen zwei Punkten durch Betaetigung einer vorgegebenen Mindestzahl von aus einer vorgegebenen Gesamtzahl beliebig ausgewaehlten Schaltorganen

Info

Publication number
DE944207C
DE944207C DEH24170A DEH0024170A DE944207C DE 944207 C DE944207 C DE 944207C DE H24170 A DEH24170 A DE H24170A DE H0024170 A DEH0024170 A DE H0024170A DE 944207 C DE944207 C DE 944207C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
switching elements
contacts
changeover
points
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH24170A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Buschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hagenuk Vorm Neufeldt and Kuhnke GmbH
Original Assignee
Hagenuk Vorm Neufeldt and Kuhnke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hagenuk Vorm Neufeldt and Kuhnke GmbH filed Critical Hagenuk Vorm Neufeldt and Kuhnke GmbH
Priority to DEH24170A priority Critical patent/DE944207C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE944207C publication Critical patent/DE944207C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1906Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device
    • G05D23/1912Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device whose output amplitude can take more than two discrete values

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Herstellen oder Auftrennen einer elektrischen Leitungsverbindung zwischen zwei Punkten durch Betätigung einer vorgegebenen Mindestzahl von aus einer vorgegebenen G esauntzahl beliebig ausgewählten 'Schaltorganen In der Elektrotechnik besteht oft das Bedürfnis nach einer Schaltungsanordnung, die so arbeitet, daß eine Leitungsverbindung zwischen zwei Punkten A und B dann und nur dann besteht, wenn von n insgesamt angeordneten Schaltern mindestens eine bestimmte Anzahl m, in beliebiger Kombination herausgegriffen, betätigt worden ist. Dabei kann es sich um handbediente oder durch Kräfte beliebiger Art betätigte Schaltorgane, wie beispielsweise Relais u. dgl., handeln. Ein einfaches Beispiel hierfür ist die elektrische Regelung einer Heizung, wenn die Forderung gestellt wird, daß die zentralgesteuerte Heizmittelzufuhr dann und nur dann geändert - beispielsweise herabgesetzt - wird, wenn von einer größeren Anzahl an verschiedenen Stellen oder in verschiedenen Räumen angeordneter Handschalter oder Temperaturfühler eine gewisse Mindestzahl betätigt wird bzw. anspricht.
  • Bei einer solchen Schaltungsanordnung müssen im allgemeinen Fall von den meisten der Schaltorgane gleichzeitig mehrere Umschaltkontakte, also Kontaktsätze, betätigt werden, und die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Schaltungsanordnung zu ersinnen, bei der die Zahl der Umschaltkontakte in jedem Kontaktsatz und damit auch die Zahl der zu verlegenden Verbindungsleitungen so klein wie möglich ist. Für die durch die Erfindung gegebene Lösung macht es einen Unterschied, ob die Zahl m der zu betätigenden Schaltorgane entweder gleich oder kleiner oder aber größer ist als die Hälfte der Gesamtzahl; daher werden beide Fälle für sieh betrachtet. Denkt man sich die einzelnen Kontaktsätze sämtlicher Schaltorgane in einer- bestimmten Reihenfolge zwischen die Punkte A und B gelegt, so weist erfindungsgemäß der von A aus gesehen erste Kontaktsatz nur einen, der zweite zwei usw. Umschaltkontakte auf, bis schließlich die Zahl der Umschaltkontakte eines Kontaktsatzes k gleich m geworden ist. Diese Zahl bleibt bis zum i-ten Kontaktsatz unverändert, wobei i = n - m + i. Von da ab nimmt die Zähl der Umschaltkontakte eines Kontaktsatzes der Reihe nach wieder bis auf i ab, so daß also der letzte Kontaktsatz wieder nur einen Umschaltkontakt trägt. Nun werden die Umschaltkontakte verschiedener Kontaktsätze in einem Netzwerk so verbunden, daß in Ruhelage aller Umschaltkontakte und Schaltorgane aus je r = n - m + r in Reihe liegenden Umschaltkontakten m voneinander getrennte Leitungsstränge gebildet werden, von denen der erste- nach A durchgeschaltet ist und mit einem offenen Umschaltkontakt des r-ten Kontaktsatzes endet, wogegen die übrigen der Reihe nach mit einem freien Umschaltkontakt des jeweils nächstfolgenden Kontaktsatzes beginnen und jeweils entsprechend später mit offenen Umschaltkontakten endigen, daß dagegen in Arbeitslage jeder Umschaltkontakt den dem Punkt A näher liegenden Teil seines Leitungsstranges auf den nächsten Leitungsstrang umschaltet und alle Umschaltkontakte im letzten (also m-ten) Leitungsstrang eine unmittelbare Verbindunz mit dem Punkt B herstellen. Die -Lösung für diesen Fall unterscheidet sich von der gegebenen lediglich dadurch, daß die Formeln für k und i vertauscht sind. Es ist also jetzt k = n - m+z und i = m einzusetzen. Die Größe r dagegen behält unverändert den Wert n - m + i.
  • Die Abbildungen zeigen drei Schaltbeispiele für verschiedene Zahlenwerte von n und m. Sie sind aus Gründen der Übersichtlichkeit in der bei der Darstellung von Kontaktketten üblichen Weise schematisch gehalten. Die Schaltarme der einzelnen Kontakte sind in Ruhelage gezeichnet und berühren in ihren Schaltstellungen - sofern die Kontakte nicht offen sind - die feststehenden Teile des nächsten Kontaktes. Die - Schaltorgane, unter denen man sich Relaisanker vorstellen kann, sind mit S1 bis S" bezeichnet. Durch die eingezeichneten Querbalken wird veranschaulicht, welche und wieviel Umschaltkontakte ein Schaltorgan gleichzeitig betätigt. Die Schaltarme s sind - wie in den Abbildungen angedeutet -nach ihrer Zugehörigkeit zu den Schaltorganen und nach ihrer Zahl im Kontaktsatz beziffert zu denken. So bedeutet z. B. s82 den zweiten Kontakt des sechsten Schaltorgans Se usw.
  • Abb: i. Es ist n = 7, m = 2 angenommen, d. h., von insgesamt sieben Schaltorganen müssen mindestens zwei ansprechen, : damit eine Leitungsverbindung von A nach B zustande kommt; es ist also Gemäß der für diesen Fall oben gegebenen Lehre trägt der Kontaktsatz des ersten Schaltorgans S1 nur einen Kontakt s11, der des zweiten trägt zwei Kontakte s21 und s22. Bei den folgenden Kontaktsätzen bleibt diese Zahl unverändert, da bereits k =m erreicht ist. Ebenso weist der (i = n - m -f- i) -te, also der sechste Kontaktsatz, noch zwei Kontakte auf, der siebente dagegen nur noch einen. In der gezeichneten Ruhelage der Schaltarme entstehen m=2 voneinander getrennte Leitungsstränge, die beide y = n - m + i = 6 in Reihe liegende Umschaltkontakte enthalten. Werden alle Kontakte in die Arbeitslage umgelegt, so schaltet jeder Schaltarm seinen Leitungsstrang auf den nächsten um, und die Umschaltkontakte im letzten (also zweiten) Leitungsstrang stellen über die Stromschiene St eine unmittelbare Verbindung mit dem Punkt B her.
  • Daß diese Schaltung die gestellte Aufgabe löst, ersieht man ohne weiteres, denn das Ansprechen mindestens zweier Schaltorgane, also das Umlegen mindestens zweier Kontaktsätze, ist notwendige und hinreichende Bedingung für den Stromdurchgang von A nach B.
  • Abb. 2. Hier ist n = 8, m = 6 angenommen; es ist also Die Zahl der Kontakte je Kontaktsatz steigt von i bis zu h = n - m -[ i = 3 an und nimmt nach dem (i = m)-ten, also nach dem sechsten Kontaktsatz wieder ab. In Ruhelage aller Kontakte werden m = 6 getrennte Leitungsstränge gebildet, in denen je y = n - m + i = 3 Umschaltkontakte in Reihe liegen. Jeder Strang endet wieder mit einem offenen Kontakt. In der Arbeitslage stellen die Kontakte s63, s72 und s81 eine unmittelbare Veibindung mit dem Punkt B über die Stromschiene SE her.
  • In der Abb. 3 _ ist schließlich n = 8, m = q., also gewählt. Damit wird die Maximalzahl der Kontakte je Kontaktsatz k = m = q.. Diese Zahl bleibt bis zum, (i = n = m + i = 5)-ten Kontaktsatz unverändert. Die Zahl der durchgehenden Leitungsstränge in der Ruhelage der Kontakte ist m = q.; die Zahl der in einem, solchen Strang hintereinandergeschalteter Kontakte ist dagegen r = n - m + i = 5. In der Arbeitslage stellen die Kontakte s44, s64, ss3, s72 und s81 die Verbindung mit der Stromschiene St her.
  • Es versteht sich, daß die in der gegebenen Lehre benutzten Ausdrücke »Ruhelage« und »Arbeitslagen nur im Sinn der gestellten Aufgabe auf das Betätigen (Ansprechen) oder Nichtbetätigen der Schaltorgane Bezug nehmen und in ihrer Bedeutung unabhängig davon sind, ob in den Schaltorganen (beispielsweise Relais) Strom fließt oder nicht.
  • Da die durch Betätigung von m Schaltorganen hergestellte Leitungsverbindung aufrechterhalten bleibt,, wenn weitere und schließlich auch alle Schaltorgane angesprochen haben, so ist ohne weiteres ersichtlich, daß die angegebenen Schaltungen auch zur Lösung der umgekehrten Aufgabe, nämlich zur Auftrennung einer Leitungsverbindung beim Ansprechen einer Mindestzahl in' von insgesamt n Schaltorganen geeignet sind. Haben nämlich von n Schaltorganen m angesprochen, so daß die Leitungsverbindung von A nach B gerade hergestellt ist, so sind n - m Schaltorgane unbetätigt geblieben. Wird jetzt noch die Betätigung eines weiteren Schaltorgans rückgängig.gemacht, so ist die Leitungsverbindung gerade bei der Mindestzahl n - nz + i = m' unbetätigter Schaltorgane geöffnet. Im Sinne der geänderten Aufgabenstellung werden aber jetzt aus den »betätigten« Schaltorganen die »unbetätigten«, und umgekehrt. In der für den Schaltungsaufbau gegebenen Anweisung ist daher die Größe m durch zz-m' + i zu ersetzen und der Ausdruck »Ruhelage« mit dem Ausdruck »Arbeitslage" zu vertauschen.
  • Für den Fall, daß m = n ist, geht die angegebene Schaltung in den Sonderfall in Reihe geschalteter und für den Fall m = i in den Sonderfall parallel geschalteter Einzelkontakte über. Diese Fälle sind bekannt und daher nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zum Herstellen einer elektrischen Leitungsverbindung zwischen zwei Punkten A und B durch Betätigung einer vorgegebenen Mindestzahl in von aus einer vorgegebenen Gesamtzahl iz beliebig ausgewählten, mit Kontaktsätzen arbeitenden Schaltorganen (Handschalter, Relais od. dgl.), wobei dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktsätze der Schaltorgane in der Reihenfolge, in der sie zwischen den Punkten A und B angeordnet sind, eine von i bis k = m steigende, sodann bis einschließlich zum i-ten = (za - m + i)-ten Kontaktsatz gleichbleibende und von da ab bis auf i wieder abnehmende Anzahl vpn gleichzeitig betätigten Umschaltkontakten aufweisen und die Umschaltkontakte verschiedener Kontaktsätze in einem Netzwerk so verbunden sind, daß in Ruhelage aller Schaltorgane aus je y = n - m + i in Reihe liegenden Umschaltkontakten m voneinander getrennte durchgehende Leitungsstränge gebildet werden, von denen der erste nach A durchgeschaltet ist und mit einem offenen Umschaltkontakt des y-ten Kontaktsatzes endet, wogegen die übrigen der Reihe nach mit einem freien Umschaltkontakt des jeweils nächstfolgenden Kontaktsatzes beginnen und jeweils entsprechend später mit offenen Umschaltkontakten endigen, daß dagegen in Arbeitslage jeder Umschaltkontakt den dem Punkt A näher liegenden Teil seines Leitungsstranges auf den nächsten Leitungsstrang umschaltet und alle Umschaltkontakte im letzten (m-ten) Leitungsstrang eine unmittelbare Verbindung mit dem Punkt B herstellen (Abb. i und 3).
  2. 2. Schaltungsanordnung, für den Fall, daß nach Anspruch i mit der Abänderung, daß k = n - m + i und i=m gewählt sind (Abb. 2).
  3. 3. Schaltungsanordnung zum Auftrennen einer elektrischen Leitungsverbindung zwischen zwei Punkten A und B durch Betätigung einer vorgegebenen Mindestzahl m' von einer vorgegebenen Gesamtzahl n beliebig ausgewählten, mit Kontaktsätzen arbeitenden Schaltorganen, gemäß einer der Schaltungen nach Anspruch i oder 2, mit der Abänderung, daß die Ruhelagen der Schaltorgane mit deren Arbeitslagen vertauscht sind und die Größe m durch n - m' + i ersetzt ist.
DEH24170A 1955-06-17 1955-06-17 Schaltungsanordnung zum Herstellen oder Auftrennen einer elektrischen Leitungsverbindung zwischen zwei Punkten durch Betaetigung einer vorgegebenen Mindestzahl von aus einer vorgegebenen Gesamtzahl beliebig ausgewaehlten Schaltorganen Expired DE944207C (de)

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DEH24170A DE944207C (de) 1955-06-17 1955-06-17 Schaltungsanordnung zum Herstellen oder Auftrennen einer elektrischen Leitungsverbindung zwischen zwei Punkten durch Betaetigung einer vorgegebenen Mindestzahl von aus einer vorgegebenen Gesamtzahl beliebig ausgewaehlten Schaltorganen

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DE944207C true DE944207C (de) 1956-06-07

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