DE9443C - Neuerungen an Pferdeeisenbahnen - Google Patents
Neuerungen an PferdeeisenbahnenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B21/00—Track superstructure adapted for tramways in paved streets
- E01B21/02—Special supporting means; Draining of rails
Landscapes
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- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
1879.
RICHARD BISHOP in LONDON.
Neuerungen an Pferdeeisenbahnen.
Neuerungen an Pferdeeisenbahnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Juli 1879 ab.
Vorliegende Neuerungen an Pferdeeisenbahnen bestehen in einer derartigen Legung und Befestigung zweier Schienen in einem Schienenstuhl,
dafs die eine Schiene die Fläche zur Auflage des Rades, die zweite Schiene die Führung für die Flantsche bildet. Beide Schienen
können den gleichen Querschnitt haben und so geformt sein, dafs die Berührungsflächen
umgewechselt werden können, sie werden dadurch in ihrer Stellung gehalten, dafs Keile zwischen dieselben getrieben werden.
Einige Modificationen sind in den Zeichnungen dargestellt. Der Hauptvortheil dieser
Construction besteht in der Leichtigkeit, mit welcher die Schienen herausgenommen werden
können, ohne das Pflaster aufzubrechen.
Der Stuhl erhält Lappen zur Verbindung mit den Schwellen, die in gleicher Linie mit der
Längsaxe des Geleises stehen, dafs, sobald die Schienen herausgenommen sind, man die Schrauben
zum Festhalten der Stühle lösen und den ■Stuhl ausheben oder die Schrauben fester anziehen
kann.
In den Zeichnungen, Fig. 1 bis 6, ist A die Schiene, auf welcher die Räder laufen, und B
die Schiene, welche als Führung dient.
C sind die .Keile, D der Stuhl, E die Lappen
am Fufse des Stuhles. F sind die Schrauben zum Verbinden der Lappen mit den
Schwellen. F1 ist die Unterlage für den Schienenstuhl,
G ist die Schwelle, welche auf Beton oder einer anderen ähnlichen Unterlage ruht.
In Fig. 7 werden die Schienen durch die konischen Schrauben G1', welche zwischen die
beiden Klötze eingeschraubt werden, befestigt.
In Fig. 8 sind die Klötze von keilförmiger Gestalt und werden dieselben durch die
Schraube α fest angezogen.
Bei der in Fig. 9 gezeigten Anordnung werden die Schienen durch eine doppelte Feder
festgehalten. Diese Feder kann so angeordnet Werden, dafs die Schenkel JJ nach oben oder
nach unten stehen. Auch kann man einen Keil zwischen die Schenkel eintreiben.
Die Vorsprünge / sind nach beiden Seiten schräg hergestellt, um eine leichte Herausnahme
der Feder zu gestatten.
Die Schienen können ebenfalls durch einen oder mehrere mit Vorsprüngen versehene
Keile K in Verbindung mit einem Holzkeile festgehalten werden, wie in den Fig. 10 bis 13a
gezeigt.
Fig. 14 ist die durchschnittene Oberansicht des in Fig. 10 gezeigten Keiles K.
Fig. 15 ist eine isometrische Ansicht desselben.
Bei der in den Fig. 16 bis 18 gezeigten Anordnung
werden die Schienen dadurch in ihrer Lage gehalten, dafs die Keile unterhalb der
mittleren Rippe M des Stuhles eingetrieben werden.
Fig. 19 zeigt eine Modification, wobei die Schienen durch einen einzigen Keil C festgehalten
werden. Dieser Keil wird zwischen dem Keil N, welcher in der Höhlung der Schiene A
ruht, und der Seite der Schiene B eingetrieben.
Der Keil N wird von oben aus in die Mitte des Stuhles gelegt.
Fig. 20 zeigt eine aus zwei Theilen bestehende Schwelle. P ist die obere Holzschwelle,
Q ist eine Eisenschiene von gleicher Breite mit den Lappen des Schienenstuhles, so
dafs die Stühle leicht entfernt werden können.
Fig. 21 bis 24 zeigen die Anordnungen, wodurch die Verbindungsstangen c mit den
Schwellen verbunden werden. Durch diese Anordnungen können die Schwellen aufgehoben
werden, ohne das Pflaster zu beschädigen, und brauchen nur die genau oberhalb der Schwellen
liegenden Steine bezw. das andere Material ausgehoben zu werden.
Die Rinne zwischen den beiden Schienen wird mit Beton oder anderem passenden Material
ausgefüllt, so dafs nur eine Rinne zur Aufnahme der Radflantsche gelassen wird.
Sobald der in Fig. 21 und 22 gezeigte Haken d entfernt wird, oder die in Fig. 23 und 24
gezeigte Kramme e ausgezogen und der Zapfen/ entfernt wird, werden die Schwellen von den
Verbindungsstangen befreit, so dafs sie leicht ausgehoben werden können.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Bei Pferdeeisenbahnen:i. Die Stühle mit senkrecht stehenden Seiten und mit Lappen, welche parallel der Längs-axe der Schienen stehen, um die Stühle zu befestigen.Die Befestigung der Schienen, wie in den Fig. ίο bis 15 dargestellt.Die Befestigung der Schienen, wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt.Die Befestigung der Schienen, wie in der Fig. 9 dargestellt.5. Die Befestigung der Schienen bei Anwendung einer mittleren Rippe am Schienenstuhle, wie in den Fig. 16, 17 und 18 dargestellt.6. Die in den Fig. 21 bis 24 gezeigten Anordnungen , um die Verbindungsstangen mit den Schwellen so zu verbinden, dafs letztere leicht ausgehoben werden können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9443C true DE9443C (de) |
Family
ID=286807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9443D Active DE9443C (de) | Neuerungen an Pferdeeisenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9443C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996023106A1 (en) | 1995-01-26 | 1996-08-01 | Mecno S.R.L. | Rail element, in particular for subway, tramway and railway tracks |
-
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- DE DENDAT9443D patent/DE9443C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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