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DE933823C - Loeschfunkenstrecke - Google Patents

Loeschfunkenstrecke

Info

Publication number
DE933823C
DE933823C DES23014A DES0023014A DE933823C DE 933823 C DE933823 C DE 933823C DE S23014 A DES23014 A DE S23014A DE S0023014 A DES0023014 A DE S0023014A DE 933823 C DE933823 C DE 933823C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
arc
spark gap
extinguishing spark
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES23014A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Dipl-Ing Laepple
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES23014A priority Critical patent/DE933823C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE933823C publication Critical patent/DE933823C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Löschfunkenstrecke Bei den bekannten Löschfunkenstrecken, wie sie beispielsweise fürÜberspannungsableiter verwendet werden, stehen die Elektroden sich mit kreisförmigen parallelen Flächen gegenüber. Gegen den äußeren Rand zu besitzen diese Elektroden eine Nut, um an den Isolationszwischenlagen zwischen den Elektroden den Kriechweg zu vergrößern. Bei diesen bekannten Löschfunkenstrecken tritt der Überschlag an irgendeiner Stelle der parallelen Flächen auf, an Stellen also, an denen keinerlei Krümmung an den Elektrodenflächen vorhanden ist.
  • Gemäß der Erfindung werden die Elektroden der Löschfunkenstrecke so ausgebildet; daß unmittelbar beiderseits der keine planparallele Flächen aufweisenden Stelle der geringsten Entfernung, an der der überschlagslichtbogen entsteht, sich der Abstand der Elektroden derart in verschiedenem Maß ändert, daß der Lichtbogen durch die entstehende Gasströmung in Richtung der stärkeren Änderung getrieben wird. Der zunächst an der engsten Stelle entstehende Lichtbogen erwärmt die umgebende Luft (bzw. das Gas, mit welchem die Löschfunkenstrecke bzw. der Ableiter gefüllt ist) und dehnt diese aus. Dadurch entsteht eine Strömung, die infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung der Elektroden verschiedenen Widerstand beiderseits der engsten Stelle findet. Die Strömung wird sich deshalb vorzugsweise in der Richtung ausbilden, nach der sich die Elektroden am stärksten voneinander entfernen. Die Strömung treibt den Lichtbogen nach dieser Richtung hin und verursacht somit ein Wandern seiner Fußpunkte und eine Verlängerung des Bogens.
  • Diese Wanderung der Fußpunkte des Lichtbogens hat den Vorteil, daß die Lichtbogenansatzpunkte nicht an der Stelle des kleinsten Abstandes stehenbleiben, sondern von dieser Stelle wegwandern. - Dadurch wird die -engste. Stelle zwischenden Elektroden kaum angegriffen, so daß auch bei wiederholten Überschlägen eine Änderung der An-' spruchsspannung vermieden. wird... .Man kann eine solche Elektrode, die durch die vom Lichtbogen erzeugte Luft- bzw. Gasströmung eine Wanderung des: Lichtbogens -bewirkt, als Düsenelektrode bezeichnen. -Bei der bekannten Anordnung soll durch die planparallelen Flächen der Elektroden ermöglicht werden, daß der Lichtbogen immer wieder über die Fläche verteilt an einer anderen Stelle zündet. Dies wird aber nur im beschränkten Maß erreicht; denn der einmal gezündete Lichtbogen bleibt an seiner Entstehungsstelle stehen und verursacht dadurch' Brandspuren, die so stark werden können, daß er fortan immer an dieser Stelle. zündet. Beim Gegenstand der Erfindung dagegen wird der Lichtbogen nach seiner Entstehung sofort zum 'Wandern nach Stellen größerer Schlagweite gezwungen, so daß sich Abbrandspuren nur an diesen Stellen größerer Schlagweite bilden, die für eine Zündung nicht in Betracht korumen. -In der Zeichnung sind zweiAusführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. i sind jeweils zwei tellerförmige, rotationssymmetrische Elektroden 11, 12 bzw. 13, 14 vorgesehen. Je zwei zusammengehörige Elektroden i i und i2 - bzw. 13 und 1q., die durch eine Isolierscheibe 15 bzw. 25 getrennt sind, bilden eine Löschfunkenstrecke. Mit 16 sind Isolierzylinder bezeichnet. Zur Stromzuführung an der oberen und unteren Elektrode dienen Metallplatten 17 bzw. 18. Die Elektroden 12 und 13 berühren sich metallisch. Die Elektroden sind so ausgebildet, daß sie ringförmige Wulste 2o, die einander gegenüberliegen, besitzen und die Stelle des geringsten Abstandes ergeben. Von diesen Stellen des geringsten Abstandes erweitert sich der Elektrodenabstand nach außen hin sehr schnell, da die Elektroden dort hohlkehlenförmig ausgebildet sind. Nach innen zu .dagegen nimmt der Abstand nur geringfügig und langsam bis zur Mitte zu. ` Tritt ein Überschlag auf, so wird er an der engsten Stelle entstehen, der dabei auftretende Lich£= bogen ist im Ausführungsbeispiel. mit i bezeichnet. Die durch -die! Wärmeentwicklung-'verursächte Gasströmung ist überwiegend-"nach außen - gerichtet, ireil'd6r Strömungswiderständ:nach innen zu 'sehr viel größer' ist als der riäch außen. 'Der Lichtbogen wird deshalb durch die Luftströmung nach. außen geblasen« und nimmt die durch z @ dargesteflte Lage ein:- Die Fußpunkte` liegen jetzt ;äu£ zwei Ringflächen, die auf die Höhe der Überschlagsspannüng keinen Eirifluß haben. Die Länge des@Lichtbogens wird durch die Gasströmung 'vergrößert, . und söbald die Lichtbogenspannung'größer' als die treib-ende.-Spannung ist, erlischt der Lichtbögen.' ' Ein - -anderes Ausführungsbeispiel. zeigen die Figtt2-und 3. Hier"sind die beiden Elektroden 21 und' 22, die wieder durch eine Isolierscheibe 15 voreinander getrennt..sind, nicht rotationssymmetrisch, sondern nur symmetrisch zu einem Durchmesser aufgebaut. Fig.2 zeigt den Schnitt in diesem Durchmesser der kreisförmigen Elektroden, Fig. 3 einen Schnitt senkrecht dazu durch die Stelle kleinsten Abstandes längs der Linie A-B. Die engste Stelle liegt bei 2q.. Von dort erweitert sich der Abstand der Elektroden nach rechts sehr stark, während er nach links weniger stark zunimmt, so daß ein bei 2q. entstehender Lichtbogen durch die Gasströmung nach rechts getrieben wird und die 'Förni annimmt, wie sie bei 25 dargestellt ist.
  • In den bisherigen Ausführungsbeispielen sind die beiden Elektroden eines eine Löschfunkenstrecke bildenden. Elektrodenpaares gleich ausgebildet. Es können aber auch die beiden Elektroden verschieden ausgebildet sein. Beispielsweise kann die eine eben sein. Wesentlich ist jedoch, daß beiderseits der engsten Stelle, an welcher der erste Überschlag erfolgt, sich der Abstand der Elektroden in verschiedener Weise ändert.
  • Bei der Anordnung nach Fig. i wird durch die Anordnung der Elektroden erreicht, daß der Lichtbogen nicht zur Achse hin, sondern nach außen hin durch die Gasströmung getrieben wird; man könnte aber auch die Anordnung treffen, daß der Lichtbogen zur Achse hin getrieben wird.
  • Wie bereits erwähnt, wird der Lichtbogen von der engsten Stelle, wo also der erste Überschlag erfolgt, durch die Gasströmung fortgetrieben. Dadurch wird- vermieden, daß sich die, engste Stelle abnutzt, so daß die Ansprechspannung der Löschfunkenstrecke bzw. des Ableiters konstant gehalten werden kann. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜ'CFIE: i. Löschfunkenstrecke, insbesondere für Überspannungsableiter, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden so ausgebildet sind, daß beiderseits der keine planparallele Flächen aufweisenden Ste11e der' geringsten Entfernung, an der der' Überschlagslichtbögen entsteht, der Abstand der Elektroden derart in verschiedenem -Maß sich ändert,` daß der Lichtbogen durch die entstehende Gasströmung in Richtung der . stärkeren Änderung getrieben wird. -
  2. 2. Löschfunkenstrecke nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Elektroden, daß der Lichtbogen nach außen getrieben wird. °
  3. 3. Löschfunkenstrecke nach Anspruch i, da-_ durch gekennzeichnet, daß bei tellerförmigen Elektroden- ringförmige Wülste und Hohlkehlen vorgesehen sind. -
DES23014A 1951-05-05 1951-05-05 Loeschfunkenstrecke Expired DE933823C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES23014A DE933823C (de) 1951-05-05 1951-05-05 Loeschfunkenstrecke

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DES23014A DE933823C (de) 1951-05-05 1951-05-05 Loeschfunkenstrecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE933823C true DE933823C (de) 1955-10-06

Family

ID=7477186

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES23014A Expired DE933823C (de) 1951-05-05 1951-05-05 Loeschfunkenstrecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE933823C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282153B (de) * 1959-10-27 1968-11-07 Ind D Soule Ets Loeschfunkenstrecke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282153B (de) * 1959-10-27 1968-11-07 Ind D Soule Ets Loeschfunkenstrecke

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