DE933726C - Filteratemschutzgeraet - Google Patents
FilteratemschutzgeraetInfo
- Publication number
- DE933726C DE933726C DED14310A DED0014310A DE933726C DE 933726 C DE933726 C DE 933726C DE D14310 A DED14310 A DE D14310A DE D0014310 A DED0014310 A DE D0014310A DE 933726 C DE933726 C DE 933726C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- filter
- breathing apparatus
- mask
- breathing
- respiratory protection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B23/00—Filters for breathing-protection purposes
- A62B23/02—Filters for breathing-protection purposes for respirators
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
Description
- Filteratemschutzgerät Die bekannten Atemschutzgeräte bestehen aus einer Atemschutzmaske, die ein Atemschutzfilter trägt. Das Atemschutzfilter wird dabei meist durch Schraubverbindung mit der Maske verbunden. Bei diesen Geräten besteht zunächst der Nachteil, daß das Atemschutzfilter von der Maske getragen wird und damit die Maske belastet. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Atemschutzfilter das Gesichtsfeld des Maskenträgers beeinträchtigt. Um eine Belastung der Maske und eine Beeinträchtigung des Gesichtsfeldes nach Möglichkeit einzuschränken, ist man bestrebt, das Atemschutzfilter möglichst klein und leicht auszubilden. Dadurch ergibt sich wiederum der Nachteil, daß das Filtermaterial, wie z. B. ein Staubfilter, einen verhältnismäßig hohen Widerstand besitzt, der nur durch eine starke Vergrößerung der Filterfläche gesenkt werden könnte, die eben wegen der aufgezeigten Schwierigkeiten nicht möglich ist. Ferner ist ein insbesondere zum Schutz gegen Staub dienendes Filteratemschutzgerät bekanntgeworden, das aus einer Atemschutzmaske und einem mit der Maske durch einen Schlauch verbundenen, an der Kopfbedeckung des Gerätträgers befestigten Filter besteht.
- Die Erfindung betrifft ein Atemschutzgerät, das die Nachteile der bekannten Geräte nicht besitzt, das leistungsfähig ist und den Gerätträger bei seiner Arbeit möglichst wenig behindert. Die Erfindung betrifft ein Atemschutzgerät, insbesondere ein Staubfiltergerät. Die Erfindung besteht darin, daß am hinteren Teil einer Kopfbedeckung, wie eines Helmes, eine Leitung angeordnet ist, an der ein oder mehrere Atemschutzfilter lösbar angeschlossen sind. Bei vielen Arbeiten müssen die Gerätträger einen Helm, eine Mütze od. dgl. tragen, die gemäß der Erfindung zur Befestigung einer Leitung dienen, an der ein oder mehrere Filter beispielsweise durch Verschraubung angeschlossen werden können. Die Leitung kann dabei aus einer Rohrleitung oder einer Schlauchleitung bestehen. Eine Rohrleitung wird zweckmäßig der Kopfform angepaßt. Damit die Atemschutzfilter nicht allein die Rohrleitung bzw. Schlauchleitung belasten, ist es vorteilhaft, an dem Helm Halterungsmittel für die AtemschutZfilter anzuordnen. Diese können beispielsweise aus Klemmblechen bestehen, zwischen die das Atemschutzfilter eingeklemmt wird.
- Insbesondere bei Staubschutzgeräten ist es vorteilhaft, die Filtereinsätze von einem Grobstaubfilter zu umgeben. Dieses kann beispielsweise beutelartig ausgebildet sein und aus nachgiebigem Gewebe, wie Textilgewebe od. dgl., bestehen. Dabei wird das Grobstaubfilter zweckmäßig rüttelbar oder schüttelbar ausgebildet, so daß es von Zeit zu Zeit durch Rütteln bzw. Schütteln von anhaftendem Staub befreit werden kann.
- Wenn das Grobstaubfilter aus einem nachgiebigen Material besteht, kann ein Stützgerüst vorgesehen sein, das beispielsweise die Atemschutzfilter umgibt und einen bestimmten Abstand zwischen dem Grobstaubfilter und den Atemschutzfiltern einhält. Das Stützgerüst kann dabei aus einer Spiralfeder bestehen. Diese Bauform hat den Vorteil, daß die Spiralfeder gleichzeitig als Schütteleinrichtung dient. Das Grobstaubfilter wird sich um die Spiralfeder meist in einer faltigen Form legen. Durch Ziehen und Loslassen an dem einen oder anderen Ende der Spiralfeder wird durch das Zurückschnellen der Feder der Beutel gerüttelt und der Staub abgeworfen. .
- Die Verbindung zwischen der Leitung, an der das Atemschutzfilter angeschlossen ist,. und der Atemmaske kann über Stirn oder Nase geführt sein und aus einem einzigen Rohr bestehen. Eine andere Bauform besteht darin, daß die die Atemschutzfilter tragende, an der Kopfbedeckung befestigte Leitung an ihrem einen oder beiden Enden über einen oder zwei Atemschläuche, die seitlich am Gesicht vorbeiführen, mit der Maske verbunden ist.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Aufsicht teilweise im Schnitt.
- Das Ausführungsbeispiel zeigt dabei ein Staubschutzgerät, das beispielsweise am Lederhelm i eines Bergmannes befestigt ist. Dieser trägt an seinem hinteren Teil das Metallrohr 2, das der Helmform angepaßt ist. Mit dem Metallrohr sind die Feinstaubfilter 3 lösbar - beispielsweise durch Einschrauben - verbunden. Die Feinstaubfilter liegen senkrecht zur Darstellungsebene der Abb. 2. An Stelle der drei gezeichneten Feinstaubfilter können auch nur zwei oder eins oder auch mehrere treten. Die Feinstaubfilter 3 werden von einem gemeinsamen Grobstaubfilter 4 umgeben. Das Grob-Staubfilter besteht dabei aus einem Beutel aus Textilgewebe und wird durch die Spiralfeder 4a gespreizt, so daß es in genügendem Abstand von den Feinstaubfiltern 3 liegt. Durch Ziehen und Loslassen der Enden der Spiralfedern wird das Grobstaubfilter 4 beim Zurückschnellen der Feder von anhaftendem Staub befreit. Der Staub kann auch durch Abklopfen vom Grobstaubfilter beseitigt werden.
- Das Metallrohr 2 geht an seinen beiden Enden in die Krümmer 5 über, von denen Atemschläuche 6 zur Halbmaske 7 führen. Dort greifen die Atemschläuche symmetrisch an, so daß die Maske entlastet ist. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die Maske durch die Atemschläuche am Gesicht gehalten wird.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Filteratemschutzgerät, insbesondere zum Schutze gegen Staub, bestehend aus einer Atemschutzmaske und einem mit der Maske durch einen Schlauch verbundenen, an der Kopfbedeckung des Gerätträgers befestigten Filter, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Teil der Kopfbedeckung (i) eine Leitung (2) angeordnet ist, an die das oder die Atemschutzfilter (3) lösbar angeschlossen sind.
- 2. Atemschutzgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Atemschutzfilter von am Helm angeordneten Halterungsmitteln, wie Klemmbacken od. dgl., gehalten sind.
- 3. Atemschutzgerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Atemschutzfilter (3) von einem Grobstaubfilfier (4) umgeben sind.
- 4. Atemschutzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Grobstaubfilter (4) rüttel- oder schüttelbar ausgebildet ist.
- 5. Atemschutzgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Grobstaubfilter (4) von einem Stützgerüst (4a) getragen wird.
- 6. Atemschutzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützgerät (4a) aus einer Spiralfeder besteht.
- 7. Atemschutzgerät nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung zur Atemmaske über Stirn und Nase geführt ist. B. Atemschutzgerät nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ate-mschutzfilter (3) tragende Leitung (2) an einem oder beiden Enden über ein oder zwei seitlich am Gesicht vorbeiführende Atemschläuche (6) mit der Maske (7) verbunden ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 707 974.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED14310A DE933726C (de) | 1953-02-10 | 1953-02-10 | Filteratemschutzgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED14310A DE933726C (de) | 1953-02-10 | 1953-02-10 | Filteratemschutzgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE933726C true DE933726C (de) | 1955-09-29 |
Family
ID=7034690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED14310A Expired DE933726C (de) | 1953-02-10 | 1953-02-10 | Filteratemschutzgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE933726C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE707974C (de) * | 1937-01-17 | 1941-07-09 | Bernh Draeger | Filteratemschutzgeraet, insbesondere zum Schutz gegen Staub |
-
1953
- 1953-02-10 DE DED14310A patent/DE933726C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE707974C (de) * | 1937-01-17 | 1941-07-09 | Bernh Draeger | Filteratemschutzgeraet, insbesondere zum Schutz gegen Staub |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202020104361U1 (de) | Atemschutzmaske | |
| DE933726C (de) | Filteratemschutzgeraet | |
| DE102020119913B4 (de) | Atemschutzmaske | |
| DE1708066B1 (de) | Haltevorrichtung fuer Atemschutzmasken,insbesondere Masken fuer Hoehenatemgeraete | |
| DE1712969U (de) | Atemschutzgeraet. | |
| EP0353417B1 (de) | Gasdichter Schutzanzug mit einem Chemikalsauerstoff-Atemschutzgerät | |
| DE929172C (de) | Filteratemschutzgeraet | |
| DE374131C (de) | Kopfschutzvorrichtung fuer Sporttreibende, insbesondere fuer Boxer | |
| DE930306C (de) | Filteratemschutzgeraet | |
| DE959517C (de) | Filteratemschutzgeraet | |
| DE931391C (de) | Staubfiltergeraet mit einem um den Hals zu legenden Filterschlauch | |
| DE943804C (de) | Filteratemschutzgeraet | |
| DE957623C (de) | Staubfiltergerät mit in oder an einer Kopfbedeckung angeordneten Filtern | |
| DE950980C (de) | Filteratemschutzgeraet mit einem im Nacken liegenden, ganz oder teilweise als Grobstaubfilter ausgebildeten Schlauch | |
| DE1001897B (de) | Filteratemschutzgeraet | |
| DE1708110A1 (de) | Baenderung fuer Atemschutzhalbmaske | |
| DE1784694A1 (de) | Atemschutzmaske | |
| DE253512C (de) | ||
| DE548178C (de) | Atmungsmaske mit einer Mund und Nase umschliessenden Innenhalbmaske | |
| DE919861C (de) | Schutzeinrichtung fuer Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphaere aufhalten | |
| DE447227C (de) | Rueckenbuendelatmungsgeraet, das gegen seitliches Verschieben mittels eines Leibriemens gesichert ist | |
| DE549671C (de) | Einrichtung zur Anbringung von Augenschutzschirmen, Schutzbrillen u. dgl. | |
| DE413321C (de) | Unstarre, Nase und Kinn umschliessende Halbmaske | |
| DE954846C (de) | Filteratemschutzgeraet | |
| DE643578C (de) | Gasschutzmaske |