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DE932970C - Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton und Verfahren zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE932970C
DE932970C DE1949P0037090 DEP0037090D DE932970C DE 932970 C DE932970 C DE 932970C DE 1949P0037090 DE1949P0037090 DE 1949P0037090 DE P0037090 D DEP0037090 D DE P0037090D DE 932970 C DE932970 C DE 932970C
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DE
Germany
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concrete
steel
forces
sleeper
tensioning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949P0037090
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walter Bau AG
Original Assignee
Dyckerhoff and Widmann AG
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Publication date
Application filed by Dyckerhoff and Widmann AG filed Critical Dyckerhoff and Widmann AG
Application granted granted Critical
Publication of DE932970C publication Critical patent/DE932970C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/02Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members
    • B28B23/04Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members the elements being stressed
    • B28B23/043Wire anchoring or tensioning means for the reinforcements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/28Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone
    • E01B3/32Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone with armouring or reinforcement
    • E01B3/34Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone with armouring or reinforcement with pre-tensioned armouring or reinforcement

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Eisenbahnschwelle aus Stahlbeton und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung betrifft eine Eisenbahnschwelle aus Beton mit längs beweglich in den Beton eingebetteten, an den Enden mit Gewinde versehenen Spannelementen in Form von Stäben aus Stahl, auf welche unter Zwischenschaltung von zur Druckverteilung geeigneten Platten Muttern aufgeschraubt sind. Die genannten Muttern und Platten bilden Endverankerungen, durch welche Spannkräfte auf den Beton übertragen werden, welche man nach dem Erhärten des Betons in die Stahlstäbe einleitet.
  • Neben Betonschwellen mit einer- schlaffen Bewehrung kennt man auch Schwellen mit Spannelementen aus Stahl von hoher Festigkeit, die in der Längsrichtung der Schwelle verlaufen und die in dieselben vor dem Abbinden des Betons eingetragenen Vorspannkräfte später, d. h. nachdem zwischen dem Beton und den vorgespannten Einlagen eine Haftung eingetreten ist, auf den Beton übertragen.
  • Eine erste Gruppe von vorbekannten, auf Verbundwirkung beruhenden Stahlbetonschwellen verwendet als Spannelemente glatte dünne Stahldrähte. Bei den bekannten Schwellen dieser Art ist in vielen Fällen die Haftung zwischen dem Beton und den Stahldrähten ungenügend. Aus diesem Grund hat man schon vorgeschlagen, die Haftung der Drähte durch eine Oberflächenbehandlung der Stahldrähte oder durch Verwendung besonderer Profilierung des Drahtes zu verbessern. Dabei wurden sowohl Drähte mit Kerbungen als auch solche benutzt, deren Profile verwunden wurden oder die aus mehreren miteinander verdrillten Drahtlitzen bestanden. Wenn es auf diesen Wegen auch gelingt, die Haftfestigkeit zu erhöhen, so müssen solche Verbesserungen mit einer Verteuerung der Herstellung erkauft werden, welche bei Eisenbahnschwellen, die in großen Massen benötigt -werden; die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen.
  • Bei einer zweiten Gruppe von bekannten Eisenhahnschwellen aus Stahlbeton, die nach dem gleichen Prinzip, d. h. mit Verbundwirkung arbeiten, werden stärker bemessene Stahleinlagen, vornehmlich in Form von paarweise angeordneten Stahlstäben, vor dem Abbinden des Betons in besonders ausgebildete Schalungen eingelegt und an ihren Enden durch eine zwischen einer Ankerplatte und die Stahleinlage eingeschaltete Keilverbindung verankert. Abgesehen davon, da:ß Verankerungen dieser Art sich für Eisenbahnschwellen schon wegen ihrer Umständlichkeit - weniger eignen, müssen bei ihnen Verbiegungen der Enden der Stahlstäbe vorgenommen werden, die mit Rücksicht auf die Sprödigkeit des Stahlmaterials bedenklich erscheinen, insbesondere wenn man berücksichtigt, daß bei Eisenbahnschwellen mit Überbeanspruchungen, z. B. durch Unrundlaufen des Wagenmaterials oder bei Federbrüchen und Entgleisungen von Eisenbahnfahrzeugen zu rechnen ist.
  • Allen auf die Erzielung einer Verbundwirkung abstellenden Vorschlägen ist, wenn sie bei der Herstellung von Schwellen angewendet werden, der Nachteil gemeinsam, daß zur Erzeugung und zur Aufrechterhaltung der Vorspannkräfte bis zum völligen Erhärten des Betons besondere Spannbetten mit schweren Spannwiderlagern oder verstärkte Schalungen in Sonderausführungen benötigt werden, was hohe Anlage- und Unterhaltungskosten erfordert.
  • Neben den bisher behandelten Gruppen von vorbekannten Betonschwellen kennt man auch Schwellen, bei denen die Stahleinlagen unter Verzicht auf eine Verbundwirkung in den Beton so eingefügt werden, daß beim Abbindevorgang des Betons keine Haftung zwischen Beton und Stahl eintritt, sondern die Längsbeweglichkeit der Stahleinlage erhalten bleibt. Das kann z. B. durch vor der Betonierung erfolgendes Umhüllen der Stahleinlagere mit einem Gleitmittel, z. B. Bitumen,, bewirkt werden. Das Vorspannen der so vorbereiteten Stahleinlagen erfolgt erst nach dem Erhärten des Betons. Nach diesem bekannten Vorschlag wurde in der Praxis bisher hauptsächlich in der Form gearbeitet, da.ß vor der Betonierung der Schwelle in die - Schalung ein Bündel aus Stahldrähten eingebettet wurde, die mit einem Gleitmittel bestrichen waren. Jeder Draht wurde dabei schlaufenförmig zu einem endlosen Linienzug verformt.
  • - Schwellen, die sich einer solchen Schlaufenverankerung bedienen, sind an die Verwendung von vergleichsweise dünnen. Stahldrähten gebunden. Nachteilig -ist dabei vOT allem- der Umstand, daß die von Haus aus spröden Drähte in den Schlaufen erneut kaltverformt werden müssen, wodurch die Arbeitsreserve, die für Überbeanspruchungen notwendig ist, verringert wird.
  • Um bei den bekannten Schwellen dieser Art die Möglichkeit zu schaffen, in die Drahtschlaufen Vorspannkräfte einzuleiten, wird der Betonkörper der Schwelle durch Anbringen einer in der Mitte liegenden Streckfuge in zwei Hälften aufgeteilt. Nach dem völligen Erhärten des Betons werden die beiden Schwellenhälften mit Hilfe hydraulischer Pressen, die außen an ihnen angreifen, auseinandergezogen, und die Lücke in der Schwellenmitte wird ausbetoniert und dadurch die den Drahtschlaufen erteilte Vorspannung auf der gewünschten Höhe gehalten.
  • Die Anbringung einer Streckfuge stellt einen schwachen Punkt dar, der die Sicherheit der Schwelle gefährden und ihre Lebensdauer vermindern kann. Die Unmöglichkeit, das Betongefüge in einem Guß herzustellen, in Verbindung mit der Schwierigkeit, die Streckfuge nachträglich so auszufüllen, daß an dieser Stelle auch Biegezugspannungen übertragen werden können, lassen es geboten erscheinen, nach einer anderen Lösung zu suchen, die gleichzeitig auch folgendem Umstand Rechnung trägt: Bei Eisenbahnschwellen aus Beton ist es wichtig, daß die Auflagerstellen für die Schienen genau den der vorgeschriebenen Spurweite entsprechenden Abstand voneinander erhalten. Sowohl bei Schwellen, deren Stahleinlagen vor der Betonierung vorgespannt werden, wie auch bei solchen, bei denen durch eine Streckfuge die Möglichkeit geschaffen wird, die Stahleinlagen durch Auseinanderziehen der Schwellenhälften nachträglich vorzuspannen, macht die Sicherstellung der Maßhaltigkeit Schwierigkeiten. Im übrigen besteht sowohl bei Schwellen mit Verbundwirkung, als auch bei solchen, die auf diese Wirkung verzichten und die Stahleinlagen erst nach dem Erhärten des Betons anspannen, folgender Nachteil: Bei keiner dieser vorbekannten Schwellen besteht praktisch die Möglichkeit, Spannungsverluste auszugleichen, die einerseits durch die elastischen Verkürzungen von Stahl und Beton und andererseits durch das Schwinden und Kriechen des Betons unter der Wirkung der Vorspannkraft eintreten. Es bestand also bisher nur die Möglichkeit, von vornherein Vorspannkräfte einzutragen, die weit höher sind, als sie späterhin in der fertigen Schwelle rechnungsmäßig wirksam werden. Ein solches Vorgehen ist jedoch aus verschiedenen Gründen nachteilig.
  • Schließlich ist auch eine Betonschwelle bekannt, die aus zwei Tragkörpern für die Schienen und aus einem Zwischenstück besteht, das von den beiden Tragkörpern durch je eine nachgiebige.Schicht getrennt ist. Die drei Teile der Schwelle werden durch einen in der neutralen Zone verlaufenden Stahlstab verbunden, auf dessen Enden die sich an den- Stirnflächen der Schwellenkörper abstützenden Muttern aufgeschraubt sind. Der Stahlstab dieser bekannten Schwelle dient lediglich zum Zusammenhalten der drei Schwellenteile. Das Zwischenstück muß seine Lage gegenüber den beiden Außenstücken verändern können, so daß der Stahlstab über die zum Zusammenhalten der Schwellenteile erforderlichen Kräfte hinaus nicht angespannt werden kann. Überdies ist der Stab in der neutralen Zone der Schwelle angeordnet, was beweist, daß an eine Vörspannung des Stabes nicht gedacht war.
  • Die Erfindung zeigt einen Ausweg aus den geschilderten Schwierigkeiten und besteht in erster Linie darin, daß die genannten Spannelemente aus naturhartem Stahl mit hoher natürlicher Streckgrenze hergestellt und daß die an den Enden der Stäbe angebrachten Gewinde im Kaltwalzverfahren angerollt sind, wobei die unter dem Einfluß des Kriechens und Sehwindens des Betons -eintretende Verringerung der in einer bestimmten meßbaren Höhe eingeleiteten Vorspannkräfte durch nachträgliches erneutes Anspannen der Stahlstäbe ausgleichbar ist.
  • Naturharter Stahl mit hoher natürlicher Streckgrenze ist an sich bekannt. Ebenso haben im Kaltwalzverfahren aufgerollte Gewinde, insbesondere im Flugzeugbau, bereits Anwendung gefunden, weil hier die erhöhte Festigkeit der Gewinde gegenüber den dynamischen Beanspruchungen entscheidend ist. Bei der Herstellung von Eisenbahnschwellen aus Spannbeton hat das Aufrollen von Gewinden durch Kaltwalzung keinen Eingang gefunden, obwohl gerade hier mit seiner Anwendung überraschend vorteilhafte Wirkungen erzielt werden können. Durch das Aufrollen eines Gewindes auf einen Stahlstab wird nämlich ein Teil der verdrängten Masse des Stabes zusammengepreßt und ein anderer Teil über den Außendurchmesser des Stabes nach außen gedrückt. Die Werkstoffestigkeit wird durch die Kaltverformung im Kernquerschnitt um etwa 15 °/o, erhöht; hierdurch wird der Ouerschnittsverlust gegenüber dem Schaftquerschnitt ausgeglichen, so daß der Kernquerschnitt die gleiche Tragfähigkeit hat wie der Schaftquerschnitt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der aufgerollten Gewinde besteht darin, daß keine verdickten Enden notwendig sind, die bei der sonst üblichen Art der Herstellung von Gewinden durch Aufschneiden wegen der herabgesetzten Tragfähigkeit erforderlich wären. Bei der Verwendung von Spannelementen mit solchen verdickten Enden würden außerdem beim Anspannen unerwünschte Hohlräume entstehen, die nachträglich nicht mehr ausgefüllt werden können.
  • Gegenüber den schon einleitend erwähnten bekannten Schwellen, bei denen als Spannelemente dünne Stahldrähte verwendet werden, wird beim Gegenstand der Erfindung eine bessere Endverankerung der Stäbe sichergestellt. Dies wirkt sich insbesondere bei schlagartigen Beanspruchungen der Schwelle aus. Für diese Beanspruchungen sowie für jede andere Art der Überbeanspruchung ist die Verwendung von naturhartem Stahl insofern günstig, als dieser ein besonders hohes Arbeitsvermögen besitzt. Von wesentlicher Bedeutung für das günstigere Verhalten der Schwelle nach der Erfindung bei schlagartigen Beanspruchungen ist die Tatsache, daß die stabförmigen Spannelemente auf ihrer ganzen Länge mit gleichmäßiget Dehnung zu arbeiten vermögen, während die bekannten fest einbetonierten dünnen Stahldrähte nur an der Stelle der Überbeanspruchung in Spannung kommen und infolge ihres geringen Arbeitsvermögens dort leicht abreißen.
  • Eine zweckmäßigeAusgestaltung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Endverankerungen der Stahlstäbe in Aussparungen versenkt sind, die an den Stirnseiten der Betonschwelle angebracht sind und .nach dem Einträgen der Vorspannkräfte mit Betonpfropfen verschlossen werden. Dadurch erhält der Betonkörper der Schwelle ein besseres Aussehen, und 'die Endverankerungen der Spannelemente sind gegen Beschädigungen geschützt.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung werden die Vorspannkräfte an einem Ende der Stahlstäbe mit Hilfe hydraulischer Pressen eingetragen, deren Zugspindel unmittelbar auf das Gewinde am Ende des stabförmigen Spannelementes aufschraubbar ist, während sich der Preßzylinder an der der Stirnfläche der Schwelle anliegenden Drückverteilungsplatte abstützt. Dadurch werden die Vorspannkräfte mit baulich einfachen Mitteln genau an der Stelle eingetragen, an der sie auf den Beton wirken sollen.
  • Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren, das eine besonders einfache und billige Herstellung der neuen Schwelle ermöglicht. Zu diesem Zweck werden die stabförmigen Spannelemente in spannungslosem Zustand in einen Formkasten eingebracht und in diesem durch konisch gestaltete Einsätze gehalten, die zugleich als Kerne für die Bildung von Aussparungen in den Stirnseiten der Schwelle dienen, in denen später die Endverankerungen so angeordnet werden, daß sie versenkt in den Ausnehmungen liegen. Dadurch wird mit einfachen Mitteln' die richtige Lage der Spannelemente in dem Formkasten während der Betonierung sichergestellt, und die für das Anspannen und die spätere Verankerung wichtigen Gewindeköpfe können sich nicht mit Beton zusetzen.
  • Über die genannten Vorteile hinaus weist die neue Schwelle kurz zusammengefaßt folgende Vorteile auf: Einfache, billige und den besonderen Erfordernissen einer Massenfertigung Rechnung tragende Herstellung, Möglichkeit zum Ausgleichen von Spannungsverlusten durch Nachspannen der Spannelemente, Fortfall von teuren Spannbetten und verstärkten Schalungen, einfache und rationell herstellbare Ausbildung der Verankerung, rasches und leichtes Ausschalen, wirksamer Schutz aller Stahlteile gegen Rost, leichte Wiedergewinnung und erneute Verwendbarkeit der Spannelemente bei Zerstörung des Betons der Schwelle.
  • Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführüngsbeispieles der neuen Schwelle und der Art ihrer Herstellung.
  • Fig. i zeigt einen Längsschriift durch einen Formkasten zur Herstellung der neuen Schwelle; -Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die=- fertige Schwelle nach der Linie II-II der Fig. 4-und Fig. 3 ein Querschnitt- entlang der Line:III-III der Fig. 2; Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die fertige Schwelle; -Fig. 5 zeigt einen Teilschnitt durch -den Formkasten vor dem Einbringen des Betons in z ergrößertem Maßstab; _ " Fig. 6 erläutert in einem Längsschnitt das Anspannen eines Stahlstabes mit Hilfe einer hydraulischen Fresse; . -Fig. 7 ist eine Stirnansicht der fertigen _Schwelle vor dem Ausfüllen der'stirnseitigen Ausspgrungen. Die Schwelle besteht aus dein mit z bezeichneten Betonkörper, in welchem beim Ausführungsbeispiel zwei Spannelemente in Form von Stäben 2 aus Rundstahl angeordnet sind. Die Anzahl der Spannelemente ist jedoch für die Erfindung belanglos. Es genügt auch ein einziger Stahlstab. Als Material für die Stahlstäbe ist naturharter Stahl von möglichst hoher Streckgrenze (etwa 55 kg/mm2) angenommen. Die Stahlstäbe :2 sind an ihren beiden Enden mit Gewindeköpfen 5 versehen. Diese Gewinde werden mit Hilfe einer Kaltwalzung bekannter Art angerollt.
  • 3 und 4 sind Dübel aus Holz zur späteren Befestigung der Schwellenschrauben, die in den Betonkörper i eingefügt werden. 3' und 4' sind die im Formkasten vorgesehenen Kerne zur Erzeugung der Öffnungen zum späteren Einsetzen der genannten Dübel.
  • In jedem Stirnende des Schwellenkörpers i sind zwei sich nach innen verjüngende Aussparungen 6 vorgesehen, die die Verankerungen für die Stahlstäbe 2 in versenkter Anordnung aufnehmen. Die Verankerungen bestehen jeweils aus dem bereits erwähnten Gewindekopf 5, einer Druckverteilungsplatte 7 und einer Mutter B. Letztere wird zweckmäßig aus weicherem Stahl als die Spannelemente, z. B. aus normalem Schraubenstahl, hergestellt.
  • Die Schwelle wird in dem aus Fig. i in Verbindung mit den Fig. 5 und 6 ersichtlichen, z. B. aus Blech bestehenden Formkasten 9 eingeformt, der entsprechend der gewünschten Umrißform des Schwellenkörpers ausgebildet ist.
  • In den verstärkten Stirnwänden des Formkastens sind auf- jeder Seite in geeigneter Weise zwei topfförmige Einsatzkörper io befestigt. Wie besonders Fig. -5 deutlich zeigt, stützt sich der Einsatzkörper io mit einem Flansch gegen einen aufgesteckten Ringkörper 18, dessen andere Fläche entsprechend der schrägen Stirnwand des Formkastens g gegen die Achse schräg verläuft. In den Böden ii der Einsatzkörper io ist je eine mit Gewinde versehene zentrische Bohrung angebracht, in welche der Gewindekopf 5 des Stahlstabes 2 eingeschraubt werden kann. Durch entsprechendes Aufschrauben von -je einem Einsatzkörper io auf die beiden Gewindeköpfe eines Stahlstabes wird erreicht; daß der betreffende Stab mit leichter Verspannung in dem Formkasten 9 gehalten wird, so daß während der Betonierungs- und der z. B. durch Rüttelung erfolgenden Verdichtungsvorgänge Lageänderungen des Stahlstabes nicht eintreten können. Bevor der Beton in den Formkasten 9 eingebracht wird, erhalten die Stahlstäbe eine Umhüllung z. B. mit Bitumen, wodurch verhindert wird, daß eine Haftverbindung zwischen Beton und Stahlstab eintritt. " Nach dem Verdichten ' des Betons werden ' die Einsatzkörper io herausgeschraubt und abgenommen. Der -Formkästen kann zur Beschleunigung des Abbindevörganges in einem klimatisierten Raum abgestellt werden. Das Ausformen erfolgt -durch einfaches Kippen des Formkastens, zweckmäßig unter gleichzeitiger leichter Rüttelung der Form. " Nach ausreichender Erhärtung des Betons werden die Vorspannkräfte in die Stahlstäbe 2 eingetragen. Zu diesem Zweck wird auf das eine Ende des Stahlstabes 2 die Druckverteilungsplatte 7 aufgeschoben und die Mutter 8 angedreht. Die Platte 7 kann auch bereits vor dem Betonieren auf die Stahlstäbe2 aufgeschoben werden. Auf der anderen Schwellenseite wird, wie die Fig.6 zeigt, in die Aussparung 6 eine: hydraulische Presse 13 bekannter Bauart derart eingefügt, daß die mit einer Gewindebohrung versehene Zugspindel 14 auf das Gewinde 5 aufgeschraubt wird. Die Presse wird dabei durch eine nicht' dargestellte Aufhängung gehalten. Das Aufschrauben der Zugspindel 14 auf den Gewindekopf 5 wird von außen her mit Hilfe eines Handrades 16 vorgenommen. Das rohrförmige Gehäuse i9 der Presse 13 ist zweckmäßig an dem in die Aussparung 6 einzusetzenden Ende verjüngt und stützt sich gegen die Druckverteilungsplatte 7 ab. In dem verjüngten Teil ist eine seitliche Öffnung 15 vorgesehen; durch die hindurch mittels eines geeigneten Werkzeuges jeweils die Schraubenmutter 8 nachgezogen werden kann. Am anderen Ende ist das Gehäuse i9 mit einer zylindrischen Ausdrehung zur Aufnahme eines Druckkolbens 2o versehen, der auf der Zugspindel 14 durch eine Mutter od. dgl. 21 gehalten ist. Durch Zufuhr eines Druckmittels durch das Rohr 22 in den zylindrischen Druckraum 13' der Presse 13 werden ; Vorspannkräfte meßbarer Größe erzeugt und auf den Stahlstab 2 zur Einwirkung gebracht.
  • Nach der Eintragung ausreichender Vorspannkräfte wird die zuvor auf dem Gewindekopf lose aufgedrehte Mutter 8 z. B. mit Hilfe eines besonderen, in der Zeichnung nicht dargestellten Werkzeuges festgezogen. Der Spannvorgang kann in gewissen Zeitabständen wiederholt werden. Wenn keine erheblichen" Spannungsabfälle mehr zu erwarten sind, wird die Aussparung 6 an der Spannseite nach erfolgter Wegnahme der Presse durch einen Betonpfropfen 23 verschlossen. Dieser Pfropfen verankert sich ausreichend an dem in die Aussparung hineinragenden Gewindekopf; gegebenenfalls -kann zur weiteren Sicherung die zuni Ausfüllen der Aussparung 6 verwendete Masse aus schwindfreiemMaterial bestehen. DieAussparung6 an der anderen Schwellenseite kann sogleich nach dem Ausschalen und dem Aufbringen der Druckverteilungsplatte und der zugehörigen Mutter durch einen Betonpfropfen verschlossen werden.
  • Das Herstellungsverfahren kann in einer etwas abgewandelten Form auch wie folgt durchgeführt werden Statt in den Formkasten g vor der Betonierung die in Fig. i dargestellten Stahlstäbe einzufügen, kann man im Formkasten stabförmige Kernkörper in der gleichen Art und Weise anordnen, wie dies in Fig. i für die Stäbe 2 dargestellt ist. Diese Formkörper werden sogleich nach dem Ausformen der Schwelle aus dem Betonkörper i herausgezogen, wodurch sich in diesem in der Längsrichtung verlaufende Hohlräume -bilden. In diese Hohlräume werden später die eigentlichen Stahlstäbe :2 eingeschoben.
  • Um die aus Stahl bestehenden Teile der Schwelle gegenüber dem Beton elektrisch zu isolieren, empfiehlt es sich, die Stahlstäbe sowie alle Teile der Verankerungen, die mit dem Beton in Berührung treten, vor der Betonierung mit einem zusammenhängenden Überzug eines elektrisch isolierend wirkenden Mittels zu versehen. Gegebenenfalls kann man so vorgehen, daß auf die Metallteile zunächst ein elektrisch isolierender Überzug aufgebracht und diesem dann noch ein Anstrich aus einem Gleitmittel hinzugefügt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eisenbahnschwelle aus Beton mit längs beweglich in den Betonkörper eingebetteten, an den Enden mit Gewinde versehenen Stahlstäben, auf welche unter Zwischenschaltung von Druckverteilungsplatten Muttern aufgeschraubt sind, die Endverankerungen bilden, durch welche nach dem Erhärten des Betons Spannkräfte auf den Beton übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlstäbe aus Stahl in naturfestem Zustand mit hoher, natürlicher Streckgrenze bestehen und daß die Gewinde an ihren Enden im Kaltwalzverfahren angerollt sind, wobei die unter dem Einfluß des Kriechens und Schwindens des Betons eintretende Verringerung der zunächst in bestimmter Höhe eingeleiteten Vorspannkräfte durch nachträgliches erneutes Anspannen der Stahlstäbe ausgeglichen werden kann.
  2. 2. Eisenbahnschwelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Endverankerungen in Aussparungen versenkt sind, die an den Stirnseiten des Betonkörpers angebracht und nach dem Einleiten der Vorspannkräfte mit Betonpfropfen verschlossen werden.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Eisenbahnschwellen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannkräfte in die Enden der Stahlstäbe mit Hilfe einer hydraulischen Presse eingetragen werden, deren Zugspindel auf das Gewinde der Stahlstäbe aufgeschraubt wird, während sich der Preßzylinder an der Druckverteilungsplatte abstützt. q..
  4. Verfahren zur Herstellung von Eisenbahnschwellen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlstäbe in spannungslosem Zustand in einen Formkasten eingebracht und in diesem durch topfartige Einsatzkörper gehalten werden, die zugleich als Kerne zur Bildung von Aussparungen an den Stirnseiten des Betonkörpers dienen, welche die Endverankerungen in versenkter Anordnung aufnehmen.
  5. Verfahren nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlstäbe in den Einsatzkörpern während der Betonierung dadurch gehalten werden, daß die Gewindeköpfe an den beiden Enden eines Stahlstabes in Gewindebohrungen an den Böden der Einsatzkörper derart angeschraubt werden, daß immer zwei im Formkasten einander gegenüberliegende Einsatzkörper leicht gegeneinander verspannt sind.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i sowie 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlstäbe sowie alle mit dem Beton in Berührung tretenden Teile der Endverankerungen mit zusammenhängenden Schichten eines elektrisch isolierend wirkenden Mittels überzogen werden.
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