DE9321321U1 - Spritzgießmaschine - Google Patents
SpritzgießmaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/64—Mould opening, closing or clamping devices
- B29C45/67—Mould opening, closing or clamping devices hydraulic
-
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- B29C2045/1768—Means for guiding movable mould supports or injection units on the machine base or frame; Machine bases or frames constructions of C-shaped frame elements
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Description
Beschreibung
Di« Erfindung bezieht sich auf eine Spritzgießmaschine
mit einem Maschinenrahmen, einer feststehenden und einer beweglichen Formaufspannplatte, sowie einer
mindestens eine Kolben-Zylinder-Einheit eines hydraulischen oder elektromechanischen Schließmechanismue
tragenden Zylinderplatta, -wobei die Zylinderplatte, an der die bewegliche Formplatte abgestützt ist, und die feststehende
Formaufspannplatte nicht wie üblich durch Holme, sondern ausschließlich über den Maschinenrahmen
verbunden sind, wobei die miteinander verriegelten Formaufspannplatten sich unter dem Einfluß der
Schließkraft geringfügig aus einer senkrecht zum Maschinenrahmen verlaufenden Ebene neigen.
Bis vor wenigen Jahren waren Spritzgießmaschinen, bei welchen die Schließkraft von einem U-förmigen Maschinenrahmen
aufgenommen wurde, ohne daß Holme das Aufklaffen des Rahmens verhindert hätten, unbekannt.
Holmlos ausgeführt wurden lediglich Blasformmaschinen,
welche jedoch zwei bewegliche Formaufspannplatten aufweisen
(vgl. DE-C 20 4a 258, DE-C 23 21 694). Bei einer
solchen Konstruktion befindet sich die Formtrennebene immer im Mittelbereich des Rahmens und es leuchtet ein,
daß Parallelität der Formhälften durch die gelenkige Lagerung jeder Formhälfte am zugehörigen Teil des
Maschinenrahmens erreicht werden kann. Bei Spritzgießmaschinen jedoch, welche eine feststehende und eine
bewegliche Formaufspannplatt&bgr; aufweisen, wurde zwar in
einer Veröffentlichung aus dem Jahre 1983 (vgl. DE-Al-31 32 949) eine Einrichtung ohne Holme dargestellt, die
Probleme, die sich durch die Weglassung der Holme ergeben, wurden jedoch weder erwähnt noch gelöst. Dies
geschah erstmals durch die EP-Bl-O 311 133. In dieser
Veröffentlichung wird dargelegt, daß es bei einer Maschine der eingangs definierten Art möglich ist, die
bei Spritzgießmaschinen typischerweise gegenüber Blasformeinrichtungen hundertfach größeren Schließkräfte
auch dann zu beherrschen, wenn nur eine Formauf spannplatte beweglich ist. Notwendig ist hiezu, daß die
bewegliche Formaufspannplatte um eine horizontale Achse kippbar angeordnet wird. In der erwähnten EP-Bl-0
311 133 wird diese Anordnung konstruktiv in der Weise verwirklicht, daß im Kolben der Kolben-Zylinder-Einheit
ein Drehgelenk angeordnet wird, welches sich bei geschlossener Form im Mittelbereich des Maschinenrahmens
befindet.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Konstruktion nach EP-Bl-O 311 133 zu vereinfachen. Die Lösung geht von der
Überlegung aus, daß ein Gelenk im Schnittpunkt der Mittelachsen der Formaufspannplatten einerseits und der
Kolben-Zylinder-Einheit andererseits vermieden werden kann, wenn vorgesehen wird, daß der starr mit der
beweglichen Formaufspannplatte verbundene Kolben der Kolben-Zylinder-Einheit gegenüber dem Zylinder derselben
verschwenkbar ist.
Wenn man den Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheit nicht selbst wieder gelenkig lagern will, ist es in Durchführung
des Erfindungsgedankens notwendig, die Dichtung zwischen Kolben und Zylinder der Hydraulikeinheit
radial verschiebbar zu machen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anschließend anhand der Zeichnung erläutert, welche eine geschnittene
Seitenansicht der Schließseite einer Spritzgießmaschine zeigt.
Die dargestellte Spritzgießmaschine für Kunststoff weist einen Maschinenrahmen 1 auf, an welchem einerseits
eine feststehende Formaufspannplatte 2, andererseits
eine Zylinderplatte 3 fest angeordnet ist. Zwischen den Platten 2 und 3 ist die Schließeinrichtung
für das aus zwei Hälften bestehende Werkzeug 4 angeordnet. Sie umfaßt vor allem einen in einem Zylinder 9
verschiebbaren Kolben 7, welcher eine bewegliche Formaufspannplatte 8 entlang einer Führungsschiene hin- und
herbewegt und den notwendigen Formschließdruck erzeugt. Ein hydraulisch betätigter Auswerfer 5 ermöglicht es,
nach dem öffnen des Werkzeuges 4, also nach dem Verfahren der beweglichen Formaufspannplatte nach links,
den im Werkzeug 4 hergestellten Gegenstand aus dem Werkzeug zu entfernen.
Nicht dargestellt ist die Spritzseite der Maschine, insbesondere der Schneckenkolben, welcher in üblicher
Weise durch die feststehende Formaufspannplatte 2 den plastifizierten Kunststoff in das Werkzeug 4 bringt.
Beim Einspritzen des Kunststoffs in das Werkzeug 4 wirken erhebliche Kräfte im Sinne einer Öffnung des
Werkzeuges, welche daher durch einen großen Druck im Inneren des Zylinders 9 verhindert werden muß.
Typischerweise liegt dieser Druck in der Größenordnung von 500 bar. Durch die somit zwischen dem Zylinder 9
bzw. der Zylinderplatte 3 einerseits und der feststehenden Formaufspannplatte 2 andererseits wirkenden
Kräfte werden die Platten 2 und 3 geringfügig, aber unvermeidlich, V-förmig auseinandergedrückt. Bei herkömmlichen
Spritzgießmaschien wird dieser Effekt durch Holme verhindert, welche den Kraftfluß im Maschinenrahmen
schließen. Derartige Holme sollen beim Gegenstand der Erfindung jedoch gerade verhindert werden, da
sie die Zugänglichkeit des Werkzeuges 4 stark reduzieren.
Damit die bewegliche Formaufspannplatte 8 die geringfügige Schrägstellung mitmachen kann, welche die Formaufspannplatte
2 beim Aufbringen des Formschließdrucks durch den Kolben 7 erfährt, ist der Kolben 7 im
Zylinder 9 in besonderer Weise gelagert.
Wesentlich ist zunächst, daß sich das Ende des Kolbens
7 im Zylinder 9 geringfügig radial bewegen kann, da der Kolben plungerartig ausgebildet ist. Die den Kern der
Erfindung bildende Dichtung 11 muß, um ein Ausfließen der unter hohem Druck stehenden Hydraulikflüssigkeit
aus dem Zylinder 9 zu verhindern, in Axialrichtung dicht an den Wänden der sie umgebenden Ausnehmung anliegen.
Ebenso darf eine geringfügige Winkelstellung zwischen der Achse des Kolbens 7 und des Zylinders 9
das dichtende Anliegen der Dichtung 11 am Kolben 7 nicht beeinträchtigen.
Da der Kolben 7 starr mit der beweglichen Formaufplatte
8 verbunden ist, kommt es unter dem Einfluß der Formschließkraft zu einer Verschwenkung des Endes des
Kolbens 7 nach oben. Diese Verschwenkung muß die Dichtung 11 durch radiale Verschiebung in der Ausnehmung 12
mitmachen. Die Verformung des Maschinenrahmens 1 hat damit auf das Werkzeug 4 bzw. auf den Spritzvorgang
keinen Einfluß mehr.
Wenn unter dem Einfluß der Schließkraft der hochstehende Schenkel 13 des Maschinenrahmens 1 und damit
die feststehende Formaufspannplatte 2 im Uhrzeigersinn verschwenkt werden, so kann die mit der Formaufspannplatte
2 verriegelte bewegliche Formaufspannplatte 8 diese geringfügige Verschwenkung nur mitmachen, wenn
sie sich etwas von der Führungsschiene 6 entfernen kann. Dies wird dadurch erreicht, daß die bewegliche
Formaufspannplatte 8 zwar in Richtung der Führungsschiene 6 von dem formschlüssig mit der Schiene verbundenen
Schlitten 10 mitgenommen wird, jedoch vom Schlitten 10 abhebbar ist.
Claims (3)
1. Spritzgießmaschine mit einem Maschinenrahmen, einer feststehenden und einer beweglichen Formaufspannplatte,
sowie einer mindestens eine Kolben-Zylinder-Einheit eines hydraulischen oder elektromechanischen Schließmechanismus
tragenden Zylinderplatte, wobei die Zylinderplatte, an der die bewegliche Formplatte abgestützt ist, und die feststehende
Formaufspannplatte nicht wie üblich durch Holme, sondern ausschließlich über den Maschinenrahmen verbunden
sind und die miteinander verriegelten Formaufspann-platten
sich unter dem Einfluß der Schließkraft geringfügig aus einer senkrecht zum Maschinenrahmen verlaufenden Ebene
neigen, dadurch gekennzeichnet, daß der starr mit der beweglichen Formaufspannplatte (8) verbundene Kolben (7)
der Kolben-Zylinder-Einheit (7,9) gegenüber dem Zylinder (9) derselben verschwenkbar ist.
2. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (9) starr mit dem Maschinenrahmen
(1) verbunden und der Kolben (7) im Zylinder (9) radial verschiebbar angeordnet ist.
3. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die bewegliche Formaufspannplatte (8) von einer am Maschinenrahmen (1) angeordneten Führungsschiene
(6) abhebbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0059992A AT398291B (de) | 1992-03-24 | 1992-03-24 | Spritzgiessmaschine |
| DE4308701A DE4308701A1 (de) | 1992-03-24 | 1993-03-18 | Spritzgießmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9321321U1 true DE9321321U1 (de) | 1997-03-27 |
Family
ID=25593282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9321321U Expired - Lifetime DE9321321U1 (de) | 1992-03-24 | 1993-03-18 | Spritzgießmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9321321U1 (de) |
-
1993
- 1993-03-18 DE DE9321321U patent/DE9321321U1/de not_active Expired - Lifetime
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