DE9323C - Apparat zur Ermittelung und Darstellung der Schienenabnutzung - Google Patents
Apparat zur Ermittelung und Darstellung der SchienenabnutzungInfo
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- DE9323C DE9323C DENDAT9323D DE9323DA DE9323C DE 9323 C DE9323 C DE 9323C DE NDAT9323 D DENDAT9323 D DE NDAT9323D DE 9323D A DE9323D A DE 9323DA DE 9323 C DE9323 C DE 9323C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B1/00—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled three-dimensionally for making single sculptures or models
Landscapes
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
1879.
Klasse 42.
• RENNEN in CREUZNACH. Apparat zur Ermittelung und Darstellung der Schienen-Abnutzung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. September 1879 ab.
Bei der Construction des vorliegenden Apparates wurde von der Idee ausgegangen, denselben
so einzurichten, dafs das Resultat der Messung unmittelbar auf das Papier übertragen
werden könne.
Zu diesem Zwecke besteht der Apparat im wesentlichen aus den beiden scharnierartig mit
einander verbundenen Theilen A und A1, Fig. 1,
welche, um die Schiene gelegt, nach erfolgtem Anziehen der Schraube B einen festen Ring
um die Schiene bilden. In diesem Ringe sind zum Einlegen der Stifte C und der Federn D
Vertiefungen ausgespart. Eine Platte E, Fig. 4, welche die Stifte und die Federn verdeckt, ist
so aufgeschraubt, dafs ihre Vorderfläche mit der des geschlossenen Ringes bündig liegt.
Diese Platte besteht, damit die Drehung um -das Scharnier nicht verhindert wird, aus zwei
na-.h dem Kreisbogen O sich scheidenden Theilen.
Der Apparat wird dadurch in eine feste Lage ,um Schienenprofil gebracht, so dafs derselbe
dirch Anziehen der Schrauben F und G, wie dies, in Fig. 1 dargestellt, in den Punkten H
IK fest Jan die Schiene angedrückt wird. Alsdann
winden die sämmtlichen Stifte C mit ihren
Spitzen Auf den Schienenumfang niedergedrückt, in wekHer Stellung sie durch die Stahlfederringe
L; erhalten werden. In dieser Stellung verharren die Stifte auch beim Abnehmen des
Apparates.
Dies wird nämlich in der Weise bewirkt, dafs der Theil A1 um das Scharnier gedreht und
in der punktirt gezeichneten Lage gegen den Theil A durch die Schraube L, Fig. 2, festgestellt
wird. Die von den Stiften bei dieser Drehung mit ihren Spitzen beschriebenen Kreise
sind in der Zeichnung punktirt angegeben, und ist ohne weite; es ersichtlich, dafs die Stifte,
auch wenn dar Profil ausgebaucht ist, dasselbe niemals streifen können. In dieser Lage befindet
sich der Apparat im Gleichgewicht; völlig abgehoben wird derselbe dadurch, dafs derselbe,
an den Ringen P und G angefafst, hierbei nach
oben gegen die kugelförmige Stütze H angedrückt und um dieselbe gedreht wird, bis auch
der Punkt M mit dem Schienenfufse in Berührung kommt. Ifierbei heben sich die Schrauben
F und G, sowie die Stifte auf dem Theile A leicht und sicher von dem Schienenumfange ab,
und zwar nach der punktirt gezeichneten Kreislinie, so dafs also ebenfalls kein Streifen der
Stifte stattfindet, und kann nunmehr der Apparat vollends abgehoben werden.
Hierauf wird der Apparat wieder zusammengesetzt und mit der flachen Seite auf das Papier
gelegt, auf welchem das gemessene Profil zur Darstellung gelangen soll. Die Stifte sind in
dem Theile, welcher sich hart an die Schiene anlegt, mit einer umgebogenen stählernen Spitze
versehen.
Wird der Apparat nun mäfsig gegen das Papier angedrückt, so ist es klar, dafs bei angemessener
Beschaffenheit der Unterlage durch das Eindrücken der Spitzen, welche bündig mit
der Aufsenfläche des Apparates liegen, deutliche Punkte auf dem Papier markirt werden.
Die Verbindungslinie dieser Punkte ergiebt das wirkliche Schienenprofil.
Das normale Schienenprofil wird mit dem aufgenommenen in folgender Weise in Beziehung
gebracht. Vor dem Auflegen des Apparates auf das Papier wird in den inneren Umfang
des Apparates ein nach Fig. 5 und 6 geformtes und mit einem Bügel zum Anfassen versehenes
Metallstück eingesetzt, welches sich auf den Apparat mit einem vortretenden Rande auflegt.
Auf der Unterfläche sind einzelne zahnartige Schneiden angebracht, welche je zwischen zwei
Stifte greifen. Die Verbindungslinie dieser Schneiden ergiebt das normale Schienenprofil.
Wird der Apparat angedrückt, so markirt sich gleichzeitig mit dem Eindrücken der Stahlspitzen
auf der Rückseite des Papiers vermöge eines vorher untergelegten farbigen Ueberdruck- (blaues
OeI-) Papieres die genaue Profillinie der nicht abgenutzten Schiene; wird nun das Papier umgedreht,
so lassen sich beide Profile klar auszeichnen; zugleich erscheint auch das gemessene
Schienenprofil wieder in der Lage, in welcher man dasselbe beim Aufmessen vor sich gehabt
hat.
Es würde die Ausführung der Messung wesentlich erleichtern, wenn dem mit derselben
Beauftragten ein um den Hals zu tragender, unten mit einem Haken versehener Tragriemen
mitgegeben würde, um den Apparat, sobald derselbe von der Schiene abgenommen, in den
oberen Ring einzuhängen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Einrichtung des Apparates, welche ermöglicht, gegen einen um das Schienenprofil festgelegten geschlossenen Ring einzelne Punkte durch Stifte, welche durch Stahlfederring in jeder Lage festgehalten werden, zu markiren, diese Markirung auch, während der Apparat von der Schiene abgenommen und wieder zusammengesetzt wird, unverändert zu erhalten und zugleich mit dem normalen Schienenprofil zur unmittelbaren Darstellung zu bringen.Hierzu ι Blatt Zeichnunijen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9323C true DE9323C (de) |
Family
ID=286700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9323D Active DE9323C (de) | Apparat zur Ermittelung und Darstellung der Schienenabnutzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9323C (de) |
-
0
- DE DENDAT9323D patent/DE9323C/de active Active
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