DE9315780U1 - Kupplungsnippel - Google Patents
KupplungsnippelInfo
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-
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Description
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Weh GmbH, Verbindungstechnik Siemensstr. 5
89257 Illertissen
89257 Illertissen
Die Erfindung betrifft einen Kupplungsnippel zur Herstellung einer druckdichten Verbindung für den Durchlaß von unter Druck
stehenden Medien zwischen einem Behälter bzw. einer Leitung und einem lösbaren druckdicht anschließbaren Kupplungsteil.
Derartige Kupplungsnippel werden mittels ihres Befestigungsabschnitts
druck- und gasdicht an vorgesehenen Rohrstutzen von Behältern oder Leitungen, insbesondere von Gastanks, angeschraubt,
wobei der Befestigungsabschnitt entweder ein Innengewinde in dem Nippelgehäuse oder an der Außenseite des Nippelgehäuses
ein Außengewinde aufweist. An der gegenüberliegenden Seite des Nippelgehäuses ist ein Kupplungs-Anschlußabschnitt
entweder an der Nippelgehäuseinnenseite oder an der Nippelgehäuseaußenseite gebildet.
ISARPATEN^
In dem Nippelgehäuse befindet sich ein in Schließrichtung vorgespanntes
Ventilelement, beispielsweise eine Kugel oder dergleichen, das in seiner Schließstellung an einem Ventilsitz
anliegt.
Problematisch ist bei derartigen Nippeln die Einhaltung von dauerhaften Dichtverhältnissen zwischen Ventilelement und Dichtung.
Bisher bekannte Lösungen haben zudem den Nachteil, daß Ihr Aufbau recht komplex und ihre Herstellung ziemlich aufwendig
ist.
Es besteht daher das Bedürfnis nach Schaffung eines Nippels, insbesondere für Kfz-Gastanks, der eine sichere Dichtfunktion
mit einem einfachen, zur Massenfertigung geeigneten Aufbau verbindet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 genannten
Merkmale, gelöst. Bevorzugte weitere Ausgestaltungen sind den nachgeordneten Patentansprüchen zu entnehmen.
Demgemäß besteht der neuartige Kupplungsnippel aus einem Nippelgehäuse
mit einem Durchflußkanal, einem an dem Nippelgehäuse gebildeten Befestigungsabschnitt für einen Behälter und/oder
eine Leitung, einem Kupplungsanschlußabschnitt und einem in dem Nippelgehäuse geführten, in Schließstellung vorgespannten und
durch Druckmedien aufdrückbaren Ventilkolben mit einem flachen Dichtkegel, welcher in Schließstellung an einem O-Ring in einem
Bereich abdichtet, der von einer mit wenigstens einer Hülse gebildeten Aufnahmekammer freigelassen ist.
Aufgrund der vorgesehenen Gestaltung der Aufnahmekammer und des definierten Dichtbereichs mit flachem Dichtkegel werden außerordentlich
sichere und zuverlässige Dichtungsverhältnisse mit langen Standzeiten erzielt. Ein Prototyp hat Dauertests mit
100.000 Schaltungen problemlos überstanden.
Der erfindungsgemäße Aufbau des Kupplungsnippels läßt sich extrem
kostensparend gestalten. Das Kupplungsgehäuse ist einteilig und mit wenigen Produktionsgängen unkompliziert herstellbar.
Die Montage läßt sich außerordentlich einfach nur von der Kupplungsanschlußseite her vornehmen, was auch wartungstechnische
Vorteile für Kupplungsnippel besitzt, die fest in einem System montiert sind. Das einteilige Gehäuse braucht dann nicht
jedesmal ebenfalls gelöst zu werden. Hinzu kommt, daß die separaten Nippelteile lediglich nur noch in das Nippelgehäuse eingesteckt
und am Ende befestigt zu werden brauchen. Ihre Herstellung als Einzelteile ist außerordentlich einfach und
kostensparend. Der Kupplungsnippel läßt sich damit vorteilhaft in Modulbauweise ausbilden, wobei die Montage einen derartigen
Grad an Einfachheit erreicht, daß problemlos eine Massenfertigung ermöglicht wird.
Die bereits angesprochene einteilige Ausgestaltung des Nippelgehäuses
führt zu einer wesentlichen Vereinfachung der Gesamtkonzeption. In dem Nippelgehäuse sind bevorzugt axiale Anlageschultern
für die Montage separater Nippelteile vorgesehen, die sich im Durchmesser zum Kupplungsanschlußabschnitt erweitern.
Hierdurch lassen sich die erforderlichen Nippelfunktionsteile in der richtigen Reihenfolge mit zunehmendem Durchmesser nacheinander
von der Kupplungsanschlußabschnittseite einsetzen.
Der Ventilkolben ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung in einem Halteabschnitt verschiebbar gelagert, welcher
Kanäle für den Durchlaß von Druckmedien bei geöffnetem Ventilkolben aufweist. Der Halteabschnitt ist entweder in dem
Nippelgehäuse selbst oder als separates einsetzbares Teil, vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt, ausgebildet.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Halteabschnitt eine Anschlagschulter für einen Absatz am Ventilkolben
gebildet, um den Öffnungsweg des Ventilkolbens festzulegen und gleichzeitig dafür Sorge zu tragen, daß die für die
Vorspannung des Ventilkolbens verwendeten Druckfedern auch in der maximalen Öffnungsstellung des Ventilkolbens noch Druckmedium
passieren lassen.
Für die Vorspannung des Ventilkolbens ist entweder eine zylindrische
oder eine kegelförmige Schraubendruckfeder vorgesehen, die sich am Halteabschnitt oder an einer Anlageschulter des
Nippelgehäuses abstützt.
Gemäß einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist im Bereich des Kupplungsanschlußabschnitts ein austauschbares
Filterelement eingesetzt, welches vorzugsweise in dem Nippelgehäuse in einer Hülse aufgenommen ist, welche gleichzeitig
zur Bildung der Aufnahmekammer beiträgt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist für die Bildung der Aufnahmekammer eine radial in dem Nippelgehäuse
geführte Winkelhülse vorgesehen, die an einer Anlageschulter im Nippelgehäuse anliegt. Ein Schenkel der Winkelhülse ist vorzugsweise
als Anschlag für den Ventilkolben in seiner Dichtstellung ausgebildet, und die Winkelhülse ist in dem Nippelgehäuse
durch Gewindeverschraubung oder mittels eines Sicherungsrings abgedichtet befestigt. Vorzugsweise besitzt die Winkelhülse
zudem eine Dichtringaufnahmenut im Kupplungsanschlußabschnitt.
Der Dichtkegel des Ventilkolbens beaufschlagt in der Schließstellung
die vorgesehene O-Ring-Dichtung außerordentlich schonend,
wozu ein Winkel zur Nippelgehäuselängsachse von etwa bis 30 °, vorzugsweise 15 bis 25 °, beiträgt. Diese Beaufschlagung
vergrößert vorteilhaft auch die Lebensdauer des O-Rings und verhindert Ventilklebeeffekte.
Die vorgesehene Winkelhülse besitzt einen Schenkel, der vorteilhaft
auch als Anschlag für den Dichtkolben fungiert, und die zweite zylinderförmige Hülse mit demselben Außendurchmesser
wie die Winkelhülse läßt sich problemlos an der zylinderförmigen Innenseite des Nippelgehäuses durch Preßpassung oder durch
Kleben befestigen.
Günstig ist weiterhin für die Gestaltung der Kupplungsnippel, wenn der Ventilkolben in dem Nippelgehäuse in einem Halteteil
geführt ist, das schräg nach innen verlaufende Druckmediendurchlässe zwischen einem ringförmigen Durchflußraum, der bei
geöffneten Ventilkolben freigebbar ist, und einen Druckmedienauslaß aufweist. Aufgrund der vorgesehenen Gestaltung läßt sich
das Halteteil aus Kunststoff herstellen, wodurch die Vorzüge einer billigen Herstellung mit denen eines fehlenden metallischen
Geräusches beim Anschlagen des Ventilkolbens gegen das Halteteil verbunden werden. Der erfindungsgemäße Kupplungsnippel
ist dadurch in jeder Situation absolut geräuschlos, und überdies über alle relevanten Temperaturbereiche, insbesondere
von -400C bis +1200C extrem dicht. Er läßt sich mit einer extrem
kurzen Bauweise gestalten und ermöglicht einen hohen Durchfluß.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zudem zum Schutz des Gewindes am Befestigungsabschnitt des Nippelgehäuses
eine Gewindeschutzdichtung vorgesehen. Hierdurch wird wirksam verhindert, daß das Druckmedium mit dem Gewinde in Verbindung
kommt, woraus eine bessere Dauerfestigkeit resultiert.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kupplungsnippels;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II in Fig.
1;
Fig. 3 einen Teilschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Kupplungsnippels zur Dokumentation einer alternativen
Winkelhülsenbefestigung im Gehäuse;
Fig. 4 einen Teilschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiels eines Kupplungsnippels;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 4;
Fig. 6 einen Teilschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kupplungsnippels mit integriertem
Schmutzkörperfilter;
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen in Fig. 6 vorgesehenen separaten Halteabschnitt zur Führung des Ventilkolbens;
Fig. 8 einen Teilschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kupplungsnippels mit verringertem Nippelgehäuse
und Befestigungsgewinde; und
Fig. 9 einen Teilschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiels eines Kupplungsnippels, bei dem die Aufnahmekammer
mit zwei Hülsen gebildet ist.
In den Fig. 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Kupplungsnippels 10 dargestellt. Der Kupplungsnippel 10 besitzt
ein einstückiges Nippelgehäuse 11 mit einem Durchflußkanal 12, der von einem längsseitig an dem Nippelgehäuse 11 gebildeten
Befestigungsabschnitt 13 für einen nicht dargestellten Behälter und/oder eine nicht dargestellte Leitung zu einem Kupplungsanschlußabschnitt
14 führt.
An dem Gehäuse 11 ist außen im Bereich des Befestigungsabschnitts ein Außensechskant 15 angeformt. Für den Befestigungsabschnitt selbst ist in einem erweiterten Abschnitt des Durchflußkanals
12 ein Befestigungsgewinde 16 vorgesehen. Im Innern
des Nippelgehäuses 11 mündet der Befestigungsabschnitt 13 an einer Anlageschulter 17, die in dem Nippelgehäuse ohne Nippelteile
den engsten Querschnitt bildet. In Fig. 2 ist diese Anlageschulter 17 in Draufsicht gut erkennbar. An der Anlageschulter
17 liegt ein Halteabschnitt 18 an, der beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann und sechs radiale Durchlaßkanäle
19 mit annähernd winkligem Querschnitt aufweist. Der Halteabschnitt 18 besitzt eine zentrale Bohrung 20 zur gleitend verschiebbaren
Aufnahme eines Schaftes 21 eines Ventilkolbens 22.
Der Ventilkolben 22 besitzt eine Kegelspitze 23, die sich radial bis zu einem eingeformten Bund 24 erstreckt, an den sich
dann eine kegelstumpfartige Dichtfläche 25 anschließt.
Die Kegelspitze 23 ist ebenso wie das Nippelgehäuse 11 symmetrisch
zur Gehäuselängsachse X-X ausgebildet. In der vom Kupplungsanschlußabschnitt 14 zum Befestigungsabschnitt 13 vorgesehenen
Strömungsrichtung weist der Ventilkolben 22 hinter dem Dichtkegel 25, der zur Längsachse X-X einen Winkel von etwa 10
bis 30 °, insbesondere etwa 15 is 25 °, bildet, eine Anlageschulter 26 auf, an der sich eine zylindrische Schraubendruckfeder
27 abstützt. Das andere Ende der zylindrischen Schraubendruckfeder 27 liegt an dem Halteabschnitt 18 an, ohne jedoch
die Durchlaßkanäle 19 zu blockieren, weil radial vom Anlagebereich der Schraubendruckfeder 27 an dem Halteabschnitt 18 in
dem Gehäuse 11 eine Durchlaßanphasung 28 gebildet ist.
Von der Anlageschulter 26 erstreckt sich die Kegelspitze 23 über einen Absatz 29 zu dem Schaft 21. Der Absatz 29 ist zur
Begrenzung des Eintritts des Ventilkolbens 22 in den Halteabschnitt 18 vorgesehen, wobei diese Eintrittsbewegung durch Anschlag
des Absatzes 29 an einer Anschlagschulter 30 des Halteabschnitts 18 realisiert wird.
Für den Dichtkegel 25 ist in dem Gehäuse 11 eine Dichtung 31 in
einem Aufnahmekanal 32 vorgesehen. Die Aufnahmekammer 32 wird an zwei Seiten durch eine Anlageschulter 33 und einen zylindrischen
Abschnitt 34 des Gehäuses 11 und an der diametral gegenüberliegenden Seite durch eine Winkelhülse 35 nebst Anschlagschulter
36 gebildet, wobei die Dichtung 31 zum Angriff durch den Dichtkegel 25 im Bereich einer Ecke der Aufnahmekammer 32
freiliegt. Der Bund 36 der Winkelhülse 23 dient gleichzeitig als Anschlagfläche für den Bund 24 an dem Dichtkegel 22.
Sobald ein nicht dargestellter Kupplungseinsetzabschnitt dicht angeschlossen ist, kann Druckmedium in den Kupplungsanschlußabschnitt
14 eingeführt werden, wodurch der Ventilkegel 22 sich aus seiner Dichtstellung bis zum Anschlag seiner Anschlagschulter
29 an dem Bund 30 des Halteabschnitts 18 bewegt und dadurch die Durchlaßkanäle 19 zum Befestigungsabschnitt 13 freigibt.
Die Winkelhülse 35 ist an einem erweiterten Gewindeabschnitt des Gehäuses 11 festgeschraubt. Alternativ kann für die Befestigung
der Winkelhülse, wie bei dem ansonsten gleichen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 gezeigt, eine Befestigung durch einen
Sicherungsring 38 mit axialer Dichtung 39 ohne Gewindeverschraubung 37 vorgesehen sein. Die sonstige Ausgestaltung des
Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3 entspricht dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2.
In der Winkelhülse 35 ist eine innere Dichtring-Aufnahmenut für eine Dichtung 41, beispielsweise eine O-Ringdichtung, für
den dichtenden Kupplungsanschluß vorgesehen.
Zur Benutzung des Kupplungsnippels 10 ist an den Befestigungsabschnitt 13 zunächst eine Leitung oder ein Behälteranschluß
abdichtend zu befestigen. Anschließend wird in den Kupplungsanschlußabschnitt 14 ein Kupplungsteil dichtend gegen die Dichtung
41 eingeführt, das dann formschlüssig an dem Gehäuse 11
befestigt wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Befestigung über Spannzangen, die den Kupplungsanschlußabschnitt
14 übergreifen und in eine formentsprechende Einschnürung 42 des Gehäuses 11 eingreifen.
Das in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Kupplungsnippels 10" unterscheidet sich von dem Kupplungsnippel
10 gemäß Fig. 1 und 2 und 10' gemäß Fig. 3 zum einen dadurch, daß eine kegelförmige Schraubendruckfeder 27" vorgesehen ist,
die sich an einer Gehäuseschulter 28" abstützt. Zum anderen ist das Gehäuse 11" nicht mit einem separaten Halteabschnitt, sondern
einstückig mit einem Halteabschnitt 18" gebildet, wobei Durchlaßkanäle 19" mit kreisförmigem Querschnitt für einen guten
axialen Durchfluß auch bei völlig geöffneten Ventilkolben 22 sorgen. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die Beschreibung
zu den Fig. 1 und 2 mit dem Hinweis verwiesen, daß identische oder ähnliche Zeichen dieselbe Bezugszahl ergänzt
durch " besitzen.
Das in den Fig. 6 und 7 gezeigte Ausführungsbeispiel eines Kupplungsnippels 10"' unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel des Kupplungsnippels 10" gemäß Fig. 4 dadurch, daß
statt einer wiederum auch möglichen einteiligen Ausbildung im Bereich des Halteabschnitts hier wiederum ein separater Halteabschnitt
18"' gemäß Fig. 7 eingesetzt ist, in den wiederum rechtwinklige Durchtrittskanäle 19"' gebildet sind. Außerdem
besitzt der Kupplungsnippel 10"' ein verlängertes Gehäuse 11"', um einen zylinderförmigen Schmutzfilterkörper 45 hinter dem
Kupplungsanschlußbereich 14"' aufzunehmen, der in einem zylindrischen Abschnitt einer verlängerten Winkelhülse 35 "' aufgenommen
ist, und mittels eines Halteelements 46 gehalten wird. Diese Ausgestaltung des Kupplungsnippels 10"' besitzt den Vorzug,
daß sie einen austauschbaren Schmutzfilterkörper 45 besitzt, der nicht nur Beeinträchtigungen der Funktion des Ventilkolbens
22 durch Schmutz verhindert, sondern auch insgesamt zu einer Mediumreinigung beim Füllvorgang beiträgt.
Das in Fig. 8 gezeigte Ausführungsbeispiel eines Kupplungsnippels 10"" entspricht in seinem Aufbau dem gemäß Fig. 3. Abweichend
davon ist jedoch das Nippelgehäuse 11"" im Bereich des Befestigungsabschnitts 13"" axial verlängert, um ein Montageaußengewinde
47 zur Befestigung des Nippelgehäuses 11"" in einer Innengewindebohrung zu ermöglichen. Außerdem ist der Befestigungsabschnitt
13"" statt mit einem Innengewinde mit einem Außengewinde 48 versehen.
In der Figur 9 ist ein weiterer Kupplungsnippel dargestellt, der ein Nippelgehäuse 58a aufweist, in dem ein Durchlaßkanal
gebildet ist. Das Nippelgehäuse 58a ist hohlzylindrisch ausgebildet, und besitzt in der Figur rechts einen Druckmediumeinlaß
für den Kupplungsanschlußabschnitt, wobei eine Ringdichtung 58b zur Abdichtung eines nicht dargestellten Kupplungseinsetzabschnitts
vorgesehen ist.
In dem Nippelgehäuse 58a ist ein in Schließstellung, also in der Figur nach rechts, vorgespannter und durch beaufschlagtes
Druckmedium aufdrückbarer Ventilkolben 58f geführt, der sich gegen eine Schraubendruckfeder 58e abstützt, die ihrerseits
gegen einen Halteabschnitt 581 anliegt, der ebenfalls zur Führung des Ventilkolbens 58f mit seinem hohlzylindrischen Abschnitt
beiträgt. Das Halteteil 581 besteht bevorzugt aus Kunststoff und besitzt Druckmediendurchlässe, die von einem den
Ventilkolben umgebenden ringförmigen Durchflußraum schräg nach innen zu einem Druckmedienauslaß verlaufen, der im Befestigungsabschnitt
des Kupplungsnippels gebildet ist.
In der Figur ist eine Anschlußverschraubung 58s dargestellt, die auch weggelassen werden kann, wenn der Kupplungsnippel direkt
auf eine Verschraubung bei einem Kfz-Gastank oder dergleichen aufgebracht werden soll. An der dem Befestigungsabschnitt
zugewandten Seite trägt das Halteteil eine Gewindeschutzdichtung 58i.
Der ringförmige Durchflußraum radial von dem Ventilkolben wird
weiterhin von einer zylinderförmigen Hülse 58n begrenzt, die mit ihrer Außenfläche an einer zylindrischen Innenwand des Nippelgehäuses
anliegt und dort durch Preßpassung oder durch Kleben befestigt ist. Die Hülse 58n bildet zusammen mit einer Winkelhülse
58r eine Aufnahmekammer für einen O-Ring 58c, wobei eckseitig ein Beaufschlagungsbereich des O-Rings frei bleibt,
der durch einen flachen Dichtkegel des Ventilkolbens 58f beaufschlagt werden kann. Der flache Dichtkegel des Ventilkolbens
58f bildet zur Längsachse des Nippelgehäuses einen Winkel von etwa 10-30°, insbesondere etwa 15-25°.
Claims (1)
- Ihr Zeteren, your rer.Unser Zeichen, our ref.P 6120 RW/mgDR. ERNST STURM .1951-1980· DR. HORST REINHARD" DIPL.-ING. UDO SKUHRA-DIPL.-ING. REINHARD WEISE" DR. WERNER BEHNISCHFRIEDRICHSTRASSE 31 D-80801 MÜNCHENPOSTFACH 4401 51 D-80750 MÜNCHENTELEFON: 089/3816100 TELEX : 5212839 isard TELEFAX : 089/340 14 79Datum aate15. Oktober 1993Anmelder:Weh GmbH, Verbindungstechnik Siemensstr. 5
89257 IllertissenKUPPLUNGSNIPPELAnsprüche1. Kupplungsnippel zur Herstellung einer druckdichten Verbindung für den Durchlaß von unter Druck stehenden Medien zwischen einem Behälter bzw. einer Leitung und einem lösbaren druckdicht anschließbaren Kupplungsteil, bestehend aus:einem Nippelgehäuse (11-11""; 58a) mit einem Durchflußkanal (12-12"");einem an dem Nippelgehäuse (11-11""; 58a) gebildeten Befestigungsabschnitt (13-13"") für einen Behälter und/oder eine Leitung;ISAP0AlENT^einem Kupplungsanschlußabschnitt (14-14""); und aus einem in dem Nippelgehäuse (11-11""; 58a) geführten in Schließstellung vorgespannten und durch Druckmedien aufdrückbaren Ventilkolben (22-22""; 58f) mit einem flachen Dichtkegel (25-25""), welcher in Schließstellung an einem O-Ring (31-31""; 58c) in einem Bereich abdichtet, der von einer mit wenigstens einer Hülse (35-35""; 58n, 58r) gebildeten Aufnahmekammer (32-32"") freigelassen ist.2. Kupplungsnippel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nippelgehäuse (11-11""; 58a) aus einem Stück besteht.3. Kupplungsnippel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Nippelgehäuse (11-11"") axiale Anlageschultern für die Montage separater Nippelteile vorgesehen sind, die sich im Durchmesser zum Kupplungsanschlußabschnitt (14-14"") erweitern.4. Kupplungsnippel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkolben (22-22""; 58f) in einem Halteabschnitt (18-18""; 581) verschiebbar gelagert ist, welcher Kanäle (19-19"") für den Durchlaß von Druckmedium bei geöffnetem Ventilkolben aufweist.5. Kupplungsnippel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halteabschnitt (18-18""; 581) eine Anschlagschulter (30-30"") für einen Absatz (29-29"") am Ventilkolben (22-22""; 58f) gebildet ist.6. Kupplungsnippel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (18, 18', 18"'; 581) als separates Teil, vorzugsweise aus Kunststoff, ausgebildet ist.7. Kupplungsnippel nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (581) schräg nach innen verlaufende Druckmedien-Durchlässe zwischen einem ringförmigen Durchflußraum, der bei geöffnetem Ventilkolben (58f) freigebbar ist, und einen Druckmediumauslaß aufweist.8. Kupplungsnippel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Kupplungsanschlußabschnitts (14"') ein Filterelement (45) vorgesehen ist.9. Kupplungsnippel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (45) in dem Nippelgehäuse (H"') in einer vorzugsweise gleichzeitig zur Bildung der Aufnahmekammer (32"') vorgesehenen Hülse (35"') aufgenommen ist.10. Kupplungsnippel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bildung der Aufnahmekammer (32-32"") eine radial im Nippelgehäuse (11-11""; 58a) geführte Winkelhülse (35-35""; 58r) vorgesehen ist, die an einer im Nippelgehäuse (H-Il""; 58a) gebildeten axialen Anlageschulter (49-49"") anliegt.11. Kupplungsnippel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schenkel (37-37"") der Winkelhülse (35-35""; 58r) als Anschlag für den Ventilkolben (22-22""; 58f) ausgebildet ist.12. Kupplungsnippel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhülse (35-35"") in dem Nippelgehäuse (H-Il"") durch Gewindeverschraubung (37) oder mittels eines Sicherungsrings (38) abgedichtet befestigt ist.13. Kupplungsnippel nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhülse (35-35"") eine Dichtring-Aufnahmenut (40) für den Kupplungsanschluß aufweist.14. Kupplungsnippel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtkegel (25-25"") des Ventilkolbens zur Längsachse (X-X) des Nippelgehäuses (11-11""; 58a) einen Winkel von etwa 10 bis 30 ° bildet.15. Kupplungsnippel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekammer durch eine weitere Hülse (58a) gebildet ist, welche denselben Außendurchmesser wie die Winkelhülse (58r) besitzt und an der Innenseite des Nippelgehäuses (58a), vorzugsweise durch Preßpassung oder Kleben, befestigt ist.16. Kupplungsnippel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Vorspannung des Ventilkolbens (22-22""; 58f) eine Druckfeder (27-27""; 58e) vorgesehen ist, die sich am Halteabschnitt (18-18""; 581) oder an einer Anlageschulter (28", 28"') des Nippelgehäuses (11-11"") abstützt.17. Kupplungsnippel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine kegelförmige oder zylindrische Schraubenfeder (27-27""; 58e) als Druckfeder vorgesehen ist.18. Kupplungsnippel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (581) an dem Befestigungsabschnitt des Nippelgehäuses (58a) eine Gewindeschutzdichtung (58i) aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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1993
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