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DE931500C - Kurvenlineal - Google Patents

Kurvenlineal

Info

Publication number
DE931500C
DE931500C DEF5953A DEF0005953A DE931500C DE 931500 C DE931500 C DE 931500C DE F5953 A DEF5953 A DE F5953A DE F0005953 A DEF0005953 A DE F0005953A DE 931500 C DE931500 C DE 931500C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curve
curves
curvature
curve ruler
ruler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF5953A
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Bachmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faber Castell AG
Original Assignee
AW Faber Castell GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AW Faber Castell GmbH and Co filed Critical AW Faber Castell GmbH and Co
Priority to DEF5953A priority Critical patent/DE931500C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE931500C publication Critical patent/DE931500C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/20Curve rulers or templets
    • B43L13/201Stencils for drawing figures, objects
    • B43L13/205Stencils for drawing figures, objects geometrical figures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Kurvenlineal Kurvenlineale sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt und gebräuchlich; jedoch sind diese mit dem Mangel behaftet, daß ihre Ziehkanten sich auf verschiedene Kurvenbögenabschnitte mehr oder weniger beliebiger und unzusammenhängender Krümmungsabstufungen gründen. Dabei entstehen in den Krümmungen der Kurven gewisse Unstetigkeiten, die es unmöglich oder zum mindesten sehr schwierig machen, von einer vorgegebenen Kurve mit dem Kurvenlineal eine genaue Nachbildung herzustellen. Auch ist es mit derartigen Kurvenlinealen nicht möglich, eine Kurve, von der die Krümmungsradien bekannt sind, mit dem Lineal zu zeichnen, ohne die Kurve vorher zeichnerisch darzustellen und das Kurvenlineal an die vorgegebene Kurve anzulegen, um dann die nachzuzeichnende Kurve abschnittsweise zur Darstellung zu bringen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Kurvenlineal, bei dem die erwähnten Nachteile in Wegfall kommen. Bei dem erfindungsgemäßen Kurvenlineal, das, wie an sich bekannt, aus Holz, durchsichtigem, transparentem oder undurchsichtigem Kunststoff od. dgl. bestehen kann, werden die Ziehkanten mindestens aus Teilstücken von derselben einparametrigen Kurvenschar angehörenden Einzelkurven gebildet, die sich aus der Kurvenschargleichung dadurch ergeben, daß für den Parameter Zahlenwerte eingesetzt werden, die eine arithmetische oder geometrische Reihe bilden. Indem die einzelnen an dem Kurvenlineal vorhandenen, durch die Ziehkanten bestimmten Kurven von gleicher Art, aber in einer günstigen geometrischen Progression, d. h. in einem gegenseitigen geometrischen oder aarithmetischen Verhältnis mit günstigen Abstufungen sind, entsteht auf diese Weise ein Kurvenlineal, bei welchem alle innerhalb eines, bestimmten Bereiches in Frage kommenden Krümmungen vertreten sind. Ein solches Lineal gestattet daher in dem betreffenden Bereich das genaue Nachzeichnen aller möglichen Kurven nach einer Vorlage oder auch auf Grund des Bekanntseins der Krümmungsradien der vorgegebenen Kurve.
  • Die Kurvenschar für die Ziehkanten des Kurvenlineals lassen sich z. B. aus der Gleichung der Parabel durch Variation des Parameters herleiten. Die Gleichung der Parabel lautet bekanntlich: Für den Parameter p lassen sich nun verschiedene Werte einsetzen, z. B.
  • _2 , q . 8 16 . 3 9 , 27 81 Diese Werte bilden eine geometrische Reihe und unterscheiden sich voneinander jeweils um den Faktor Durch Einsetzen dieser verschiedenen Werte für p in die Gleichung der Parabel werden folgende Gleichungen erhalten: Die diesen Gleichungen entsprechenden Kurven stellen, die Kurvenschar dar, .deren Teilstücke für die Form der Ziehkanten des Ku:rvendinealsnach deT Erfindung Verwendung finden. An Stelle einer geometrischen Reihe für die verschiedenen Werte von p ist es nach der Erfindung auch möglich, eine arithmetische Reihe zu verwenden. Es ist selbstverständlich, daß die aufeinanderfolgenden Werte der Reihen mit gewissen Abrundungen angewandt werden können.
  • Als besonders geeignet für die Formgestaltung der Ziehkanten des Kurvenlineals hat sich erfindungsgemäß eine Kurvenschar einer logarithmischen, cornuschen, hyperbolischen oder ähnlichen Spirale neben den ungünstigeren sonst gebräuchlichen Kurven; wie Ellipse, Parabel u. digl., erwiesen. Für eine sich aus einer solchen Kurvenform ergebende Kurvenschar mit prozentual verschiedener Krümmung ergibt sich eine Ausführungsform des Kurvenlineals, die in einem weiten Bereich die Wiedergabe von Kurven aller Art gestattet.
  • Eine besonders vorteilhafte Bauart des Kurvenlineals, bei der alle beim technischen Zeichnen vorkommenden Kurvenbögen bei einer tragbaren Größe des Kurvenlineals untergebracht werden können, wird erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß die Form der Ziehkanten durch zwei Kurvenscharen zweier vorzugsweise unterschiedlicher Spiralen bestimmt wird, die von zwei getrennten asymptotischen Punkten aus gegeneinanderlaufen.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich als weitere Maßnahme der Erfindung erwiesen, der Ausführung des Kurvenlineals Spiralen der Integralsinus- und Integralcosinusfunktion im rechtwinkeligen Koordinatensystem zugrunde zu legen, weil gerade diese Funktionen eine Kurve mit konstanter Krümmungsänderung je Kurvenlängeneinheit ergeben und diese bei dem Lineal mit Vorteil verwendet wird.
  • Die Spiralen ergeben sich, wenn für die Abszissen die Werte und für die Ordinaten die Werte gewählt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden die einzelnen Kurven einer oder auch mehrerer Kurvenscharen, die bei dem Lineal zur Verwendung kommen, in bezug auf die Krümmungsänderung progressiv ausgewählt, und zwar derart, daß die für die Ziehkanten des Lineals maßgebenden Kurven sich durch relative Krümmungsänderungen von vorzugsweise etwa 0,5 bis ioo/o voneinander unterscheiden. So können z. B. Kurven mit einer relativen Krümmungsänderung von o,5, 1,2, 1,8, 2,7, 5 und io°/o der Form der Ziehkanten zugrunde gelegt sein. Dabei werden als weitere Maßnahmen gemäß der Erfindung die nur relativ kurzen Kurvenbögen mit stärkerer, z. B. 5 bis iofl/oiger Änderung ihrer Krümmungsradien bei der Ausführung des Lineals an Kurven mit schwächerer Krümmungsänderung angeschlossen, um .dem Kurvenlineal eine besonders zweckmäßige und gefällige Form zu geben.
  • Die Erfindung sieht des weiteren vor, daß längs der Ziehkanten des Lineals Skalen angebracht sind, aus denen die Krümmungsradien an den verschiedenen Stellen der Kurvenbögen hervorgehen. Diese Bezeichnung der Krümmungsrad.ien am Kurvenlineal ermöglicht die Nachzeichnung von Kurven auf Grund der bloßen Angabe der für die einzelnen Strecken in Frage kommenden Krümmungen. Wird die Markierung der Krümmungsradien entsprechend einer weiteren Maßnahme gemäß der Erfindung erhaben angebracht, so liegt das Kurvenlineal nur an den Markierungsstellen der Skalen auf, wodurch der Verwischung einer Bleistiftzeichnung beim Gleiten des Lineals bzw. dem Verlaufen der Tusche beim Ausziehen vorgebeugt wird.
  • Die Figur zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kurvenlineals in der Draufsicht. Von den asymptotischer_ Punkten i und 2 gehen Kurvenscharen 3, ,4, 5 einerseits und 6, 7, 8 andererseits aus, deren einzelne Kurven sich miteinander vereinigen können, wie z. B. die Kurven .4 und 8, oder an die sich auch weitere Kurven mit prozentual höherer Krümmungsänderung anschließen können, wie z. B. die Kurve 9 mit ioo/oiger Krümmungsänderung, die sich bei 12 an die Kurve 5, oder die Kurve io mit 5o/oiger Krümmungsänderung, die sich bei 13 an die Kurve 6 anschließt. Die Kurve 3 weist eine i,2o/oige, die Kurve 5 eine 2,7o/oige, die Kurve 6 eine o,8o/oige, die Kurve 7 eine o,5o/oige und die Kurve 8 eine i,8o/oige Änderung der Krümmung auf. Wie aus der Figur ersichtlich, sind in den Kurvenbögen der Ziehkanten alle Krümmungen mit einem Krümmungsradius von etwa io bis iooo vertreten. Die Ziehkanten tragen Skalenwerte i i, aus denen der Krümmungsradius der betreffenden Stelle der Kurve ersichtlich ist. Die Markierungswerte und/oder Striche können erhaben ausgeführt sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kurvenlineal aus Holz, durchsichtigem oder undurchsichtigem Kunststoff od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehkanten mindestens aus Teilstücken von derselben einparametrigen Kurvenschar angehörenden Einzelkurven bestehen, die sich aus der Kurvenschargleichung dadurch ergeben, daß für den Parameter Zahlenwerte eingesetzt werden, die eine arithmetische oder geometrische Reihe bilden.
  2. 2. Kurvenlineal nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß als Kurvenschar die logarithmischen, cornusche,n, hyperbolischen Spiralen, die Ellipsen, Parabeln od. dgl. dienen.
  3. 3. Kurvenlineal nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Kurvenschar Sicispiralen dienen. q..
  4. Kurvenlineal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ziehkanten des Lineals bestimmenden Kurven sich durch relative Krümmungsänderungen von vorzugsweise etwa 0,5 bis ioo/o unterscheiden.
  5. 5. Kurvenlineal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Ziehkanten durch zwei Kurvenscharen (3, 4., 5 bzw. 6, 7, 8) zweier Spiralen bestimmt ist, die von zwei getrennten asymptotischen Punkten (i und 2) aus gegeneinanderlaufen.
  6. 6. Kurvenlineal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nur kurzen Kurvenbögen (io, 9) mit stärkerer, z. B. 5 bis ioo/oiger Änderung ihrer Krümmungsradien an Kurvenbögen (6 bzw. 5) mit schwächerer Krümmungsänderung angeschlossen sind.
DEF5953A 1951-04-05 1951-04-05 Kurvenlineal Expired DE931500C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF5953A DE931500C (de) 1951-04-05 1951-04-05 Kurvenlineal

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF5953A DE931500C (de) 1951-04-05 1951-04-05 Kurvenlineal

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE931500C true DE931500C (de) 1955-08-11

Family

ID=7084788

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF5953A Expired DE931500C (de) 1951-04-05 1951-04-05 Kurvenlineal

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE931500C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2575421A1 (fr) * 1984-12-31 1986-07-04 Bozic Branimir Dispositif pour dessiner les fonctions mathematiques

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2575421A1 (fr) * 1984-12-31 1986-07-04 Bozic Branimir Dispositif pour dessiner les fonctions mathematiques

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