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DE931308C - Feuerung fuer festen Brennstoff - Google Patents

Feuerung fuer festen Brennstoff

Info

Publication number
DE931308C
DE931308C DEB17199A DEB0017199A DE931308C DE 931308 C DE931308 C DE 931308C DE B17199 A DEB17199 A DE B17199A DE B0017199 A DEB0017199 A DE B0017199A DE 931308 C DE931308 C DE 931308C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
combustion
door
double
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB17199A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick Arthur Driver
Ernest Lambert Tinley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bigwood Joshua & Son Ltd
Original Assignee
Bigwood Joshua & Son Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bigwood Joshua & Son Ltd filed Critical Bigwood Joshua & Son Ltd
Priority to DEB17199A priority Critical patent/DE931308C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE931308C publication Critical patent/DE931308C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B3/00Combustion apparatus which is portable or removable with respect to the boiler or other apparatus which is heated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Feuerung für festen Brennstoff Die Erfindung betrifft eine Feuerung für die Verbrennung fester Brennstoffe; der Brennstoff wird im hinteren Teil der Verbrennungskammer von oben her eingebracht und bildet im vorderen Teil der Verbrennungskammer ein gewöhnlich unter dem natürlichen Böschungswinkel geneigtes Feu.erungsbett, auf das ein oder mehrere Luftstrahlen geblasen werden, wobei die Verbrennungskammer einen Abzug für die Verbrennungsgase aufweist, die zu einem Kessel od. dgl. geleitet werden und der Erhitzung von Wasser, der Erzeugung von Dampf, der Trocknung von Dörrgut oder anderen Zwecken dienen.
  • Die Erfindung betrifft eine derartige Feuerung, die insbesondere für Zentralheizungsanlagen in Gebäuden verwendbar ist; -die Feuerung ist in erster Linie eine Koksfeuerung, :die unter der Oberfläche eine so heiße Verbrennungszone entstehen läßt, daß sich Tropfen geschmolzener Asche bilden, die durch den heißen Koks hindurch herabfallen, bis sie eine Zone erreichen, deren Temperatur tief genug ist, um die Asche erstarren und zu Schlackekuchen zusammenbacken zu lassen. Diese Schlacke nimmt langsam an Dicke zu und wächst in die Höhe, bis sie die Verbrennungszone erreicht.
  • ,Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, daß in der vorderen Stirnwand der Kammer der Abzug für die Verbrennungsgase und in einer Seitenwand eine durch eine bewegliche Tür verschließbare Öffnung von solcher Größe und Lage vorgesehen ist, daß !sie die Abführung von größeren Schlackenbrocken gestattet.
  • Es ist an sich bekannt, Verbrennungskammern mit Schürlöchern zu versehen, die für die Einführung eines Schüreisens bestimmt sind. Diese , Öffnungen sind jedoch viel zu klein, um die Schlackenentnahme zu gestatten, zumal sie im allgemeinen dem Schüreisen zugleich als Angelpunkt dienen sollen.
  • Die Anordnung nach der Erfindung hat dem Bekannten gegenüber den V ortell, daß die seitliche Tür das Abführen von Schlacke nach der Seite zu in wirksamer Weise und ohne Störung des Feuerungsbette:s ermöglicht und die vordere Abzugsöffnung das Anschließen mehrerer Kammern an mehrere nebeneinanderliegende Kessel erleichtert.
  • Ein weiteres Kennzeichen des Gegenstands der Erfindung besteht darin, daß die Seitenwände der Verbrennungskammer doppelwandig ausgeführt sind und die Türöffnung von einem die Doppelwand durchdringenden Rohr gebildet ist.
  • Statt dessen kann die Kammer auch so ausgebildet sein, daß deren Wände von vorn, seitlich und oben für den Umlauf einer Kühlflüssigkeit, wie Wasser, doppelwandig ausgeführt und im Anstand von einem weiteren Mantel umgeben sind und die Türöffnung von einem die Doppelwand ,und den Mantel durchdringenden Rohr gebildet und die bewegliche Tür gelenkig am äußeren Mantel angebracht ist. Die beim Umlauf durch den Doppelmantel erhitzte Kühlflüssigkeit kann entweder durch einen Wärmeaustauscher geleitet werden oder in Zentralheizungen zusätzlich oder ausschheßlich als Heizmittel verwendet werden oder für Dampfkessel als Kesselspeisewasser dienen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstands der Erfindung ist in beiden Seitenwänden der Verbrennungskammer eine Entschlackungsöffnung vorgesehen, so daß wahlweise-die eine oder die andere dieser beiden Öffnungen mit .einer beweglichenTür versehen werdenkann,-währenddienicht benötigte Öffnung in geeigneter Weise fest verschlossen wird. Diese Anordnung ist von Vorteil, um beim Anschluß der Verbrennungskammer an einen Kessel od. dgl. die am besten geeignete Seite für die Entnahme der Schlacke zu wählen, so daß, falls die eine Seite irgendwie behindert ist, die entsprechende Öffnung fest verschlossen wird und die Öffnung an der anderem Seite, mit der beweglichen Tür versehen, in Benutzung genommen werden kann.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung dar, und zwar zeigt Fig. i eine Verbrennungskammer in Seitenansicht und Fig. 2 :dieselbe Aufsicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3 und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 4. Bei der dargestellten Ausführung hat die Verbrennungskammer eine kastenartige Form und weist an einem Ende eine obere Öffnung io (Fig. 3) auf, über der ein Trichter z i angeordnet ist, der den Brennstoff, etwa Koks, durch Eigengewicht in die Verbrennungskammer einbringt. Während des Betriebes ist der Trichter durch die Tür 1 2 verschlossen.
  • An einem Ende ist der Verbrennungsraum durch eine .geneigte Platte 13 begrenzt, die den aus dem Trichter herabfallenden Brennstoff nach dem entgegengesetzten Ende der Verbrennungskammer umlenkt, wo eine weite Öffnung 14 zur Abführung der Verbrennungsprodukte zu einem Kessel oder Ofen vorgesehen ist.
  • Die Seitenwände i s, Decke 16 und eine Stirnwand 17 der Verbrennungskammer sind doppelwandig ausgeführt und dienen dem Umlauf von Kühlwasser zwischen der Innen- und Außenwand. Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, wird das Wasser durch eine Pumpe i8 in Umlauf gehalten, die einen Einlaß i9 -und einen Auslaß 2o aufweist, der über ein Regelventil 21 an Leitungen 22- angeschlossen ist, durch die das Wasser den hohlen Seitenwänden 15 zugeführt wird. Die Innen- und Außenwände können in Abständen durch Niete oder sonstige Stehbolzen miteinander verbunden sein, und die Außenwand der doppehvandigen Ausführung kann mit wärmeisolierendem Stoff belegt sein, der in dem Raum 24 durch eine äußere Abdeckung 23 in seiner Lage gehalten wird.
  • Am Boden der Verbrennungskammer ist ein Rost 25 vorgesehen, und die Asche oder die sonstigen Rückstände, die sich in dem Raum unter diesem Rost ansammeln, können durch eine Öffnunh in .der Seitenbegrenzung der Kammer abgezogen werden. Den Zugang zu dieser Öffnung gewährt eine Tür 26 (Fig. 5) an einer Seite der Kammer.
  • Die Luftdüse 27 wird mit Luft von einem Bläser 28 gespeist, .der durch einen Elektromotor 29 angetrieben wird, und die Luft strömt durch eine Leitung 3o, die mit einer Klappe 31 (Fig. 4) versehen ist, die mittels eines Knopfes 32 verstellt werden kann. Ferner ist zur Erleichterung des Anzündens eine Vorrichtung vorgesehen, die aus einem Behälter 33 für Paraffin und in einer mit Regelventil versehenen Leitung 34 besteht, um Paraffin an die Stelle 35 zu führen, wo der Luftstrahl auf das Brennstoffbett auftrifft.
  • Um den Trichter i i im unteren Teil gegen Hitze zu schützen, ist er vorn und an den Seiten mit feuerfestem Stoff 36 ausgekleidet, der durch Metallplatten 37 festgehalten wird. Die ganze Einrichtung ruht auf Rädern 38, so daß sie bequem versetzt werden kann.
  • Um die großen Schlacken zu entfernen, die sich durch Schmelzen der Asche bilden, ist eine Öffnung 39 (Fig. 4) in einer Seitenwand der Verbrennungskammer, ungefähr in Höhe der Oberseite des Brennstoffbettes, vorgesehen. Die Öffnung wird durch ein Rohr 4o gebildet, das die Doppelwand 15 und den Umkleidungsraum 2q. durchdringt und durch die äußere Abdeckung 23 hindurch vorsteht. An diesem Ende ist die Öffnung durch eine Tür 41 verschlossen, welche mittels der Schrauben 42 an einem Büge143 gehalten wird, der bei 44 drehbar gelagert und durch die Schraube mit Mutter 45 festgezogen ist. An der Innenseite weist die Tür 41 eine feuerfeste Auskleidung 46 auf.
  • Auf der anderen Seite der Verbrennungskammer kann eine Öffnung 47 (Fig. 3) vorgesehen sein, so daß gegebenenfalls hier eine ebensolche Tür angebracht werden kann. Diese Öffnung ist durch eine Platte 48 verschlossen, die an der Doppelwand 15 durch Schrauben befestigt ist und eine feuerfeste Auskleidung 49 besitzt.
  • Wenn die Tür 41 offen ist, kalten eine Stange eingeführt werden, um die großen Schlacken zu leben, so daß sie mittels einer Zange durch die Üffnung herausgezogen werden können.
  • Gegenüberliegende Seiten der Verbrennungskammer können durch ein oder mehrere Ouerrohre verbunden sein, die als Stehbolzen wirken und außerdem eine Wasserverbindung zwischen den gegenüberliegenden Hohlräumen der Doppelwände der Verbrennungskammer bilden.
  • Eine oder mehrere weitere Öffnungen können im Mantel der Verbrennungskammer vorgesehen sein; sie lassen den Zugang zum Inneren der Verbrennungskammer zu, um das Zünden des Brennstoffs zu Beginn der Verbrennung zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerung für festen Brennstoff, derenVerbrennungskammer im hinteren Teil eine Beschickungsvorrichtung für den Brennstoff und im vorderenTeil überdem schräg nach vorn abfallenden FeuerungsbettDüsen für die Zuführung der Verbrennungsluft sowie einen Abzug für die Verbrennungsgase aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in der vorderen Stirnwand der Verbrennungskammer der Abzug (i4) für die Verbrennungsgase und ineinerSeitenwand(i5) eine durch eine bewegliche Tür verschließbare Öffnung (47) von solcher Größe und Lage vorgesehen ist, daß sie die Entnahme größerer Schlackenbrocken gestattet. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (i5) der Verbrennungskammer doppelwandig ausgeführt sind und die Türöffnung (47) von einem die Doppelwand (i5) durchdringenden Rohr gebildet ist. 3. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieWände derVerbrennungskammer vorn, seitlich und oben für den Umlauf einer Kühlflüssigkeit, wie Wasser, doppelwandig ausgebildet und im Abstand von einem weiteren Mantel (23) umgeben sind und daß die Türöffnung (47) von einem die Doppelwand (i5) und den Mantel (23) durchdringenden Rohr .gebildet und, die bewegliche Verschlußtür (48) gelenkig am äußeren Mantel (23) angebracht ist. Feuerung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende Schüröffnungen (47), je eine in jeder Seitenwand (i5), vorgesehen sind, von denen wahlweise eine mit der beweglichen Tür (48) versehen und die nicht benötigte (4i) durch Schrauben (45) od. dgl. fest verschlossen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 221 697, 377 839,-375 325. 346:z54.
DEB17199A 1951-10-18 1951-10-18 Feuerung fuer festen Brennstoff Expired DE931308C (de)

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DEB17199A DE931308C (de) 1951-10-18 1951-10-18 Feuerung fuer festen Brennstoff

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Publications (1)

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DE931308C true DE931308C (de) 1955-08-04

Family

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DEB17199A Expired DE931308C (de) 1951-10-18 1951-10-18 Feuerung fuer festen Brennstoff

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE221697C (de) *
DE346254C (de) *
DE375325C (de) * 1923-05-11 Gafag Gasfeuerungs Ges Dipl In Stochlochverschluss
DE377839C (de) * 1922-01-10 1923-06-27 Johannes Jehnigen Stochlochfutter fuer Feuerungen

Patent Citations (4)

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