DE9312288U1 - Aufbewahrungskassette für CD-Platten - Google Patents
Aufbewahrungskassette für CD-PlattenInfo
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Description
Bezeichnung: Aufbewahrungskassette für CD-Platten Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungskassette für einen plattenförmigen Informationsträger mit Ausnehmung
im Mittenbereich, insbesondere eine optisch auslesbare digitale Audioplatte (CD), wobei die Kassette einen schachteiförmigen
Behälterteil und einen darin eingefügten, im wesentlichen der Kontur des Informationsträgers angepaßten
Bettungsteil aufweist, der mit einem zentralen Halteelement versehen ist, das die Ausnehmung des Informationsträgers
durchsetzt und das als Verriegelungselement ausgebildete Federzungen aufweist, die jeweils mit einer radial
nach außen weisenden Verdickung den Innenrand der Ausnehmung des Informationsträgers übergreifen.
Aufbewahrungskassetten dieser Art weisen als Halteelement kronenartig angeordnete Federzungen auf, die druckknopfartig
mit der Ausnehmung des Informationsträgers verbindbar sind. Diese Verbindung ist vielfach so straff, daß die
Informationsträger nur mit Mühe aus der Kassette herausgenommen werden können. Da die Federzungen radial nach innen
gerichtete Endstücke aufweisen, ist es bei einiger Übung
• · · a·
möglich, mit dem Zeigefinger auf diese Enden zu drücken .,
und hierbei zumindest einen Teil der Federzunge zurückzubiegen, so daß die Rastverbindung zwischen dem durch die j"
Federzungen gebildeten Halteelement und der Ausnehmung .·
des Informationsträgers, wenn nicht vollständig gelöst, *
so doch gelockert wird und die Entnahme möglich ist.
In DE-C2-34 25 579 ist eine Aufbewahrungskassette der vorstehend bezeichneten Art beschrieben, bei der die Entnähme
dadurch erleichtert werden soll, daß die Federzungen zur Innenseite hin mit einer Druckplatte in fester Verbindung
stehen, die ihrerseits elastisch verformbar ist, so daß bei einer Verformung der Druckplatte durch Fingerdruck
die Federzungen nach innen gebogen werden und somit die Rastverbindung zwischen Halteelement und Ausnehmung
des Informationsträgers freigeben. Die Entnahme soll noch dadurch erleichtert werden, daß Federelemente vorgesehen
werden, die durch den eingelegten Informationsträger zusammengedrückt werden und beim Niederdrücken der Druckplatte
von der Rückseite des Informationsträger her diesen über die Rast der Federzungen nach oben schieben. Da jedoch
die Bettungsteile derartiger Kassetten Massenprodukte darstellen und durchaus Fertigungstoleranzen vorhanden
sein können, die eine nur ungenügende oder lose Verrastung zwischen Halteelement und Informationsträger bewirken,
weist die Anordnung derartiger Federelemente jedoch den Nachteil auf, daß auch ohne Druck auf die Druckplatte
die Federelemente den Informationsträger vom Halteelement lösen, so daß gerade der angestrebte Zweck einer sicheren
Halterung des Informationsträgers nicht gewährleistet ist.
Aus der DE-Al-37 15 187 ist ferner eine Aufbewahrungskassette
herkömmlicher Art bekannt, bei der in die zentrale Bohrung und die die Federzungen abteilenden Schlitze im
Bettungsteil ein spinnenförmiger Körper mit nach oben zurückgebogenen Beinen eingesetzt wird, der so ausgebildet
ist, daß durch einen Druck auf den Körper die Spitzen
der Beine aus den Schlitzen nach oben heraustreten und damit den eingelegten Informationsträger anheben sollen.
Diese Aufbewahrungskassette weist den Nachteil auf, daß bei einem Druck auf den Körper die gesamte Kraft zur Über- ',
windung der durch die Federzungen bewirkten Haltekraft durch die Beine aufgebracht werden muß. Da die Beine aufgrund
der Formgebung in sich verformbar sind, reicht die J übertragbare Kraft bei einer großen Haltekraft in manchen "·
Fällen nicht aus, um die Rast in den Federzungen zu überwinden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Aufbewahrungskassetten der eingangs bezeichneten Art bezüglich ihrer
Handhabung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß wenigstens zwei Hubelemente vorgesehen sind, die den
Rand des Informationsträgers im Bereich des Verriegelungselementes
untergreift und daß ein Betätigungsmittel zum gezielten Lösen des Verriegelungsmittels und zum gleichzeitigen
Einwirken auf das Hubelement vorgesehen ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß über das Betätigungsmittel die Verriegelung bzw. Verrastung zwischen den Federzungen
und dem Informationsträger aufgehoben und zugleich der Informationsträger durch die Hübelemente über das
Verriegelungselement angehoben wird, so daß der Informationsträger lose aufliegt, wenn das Betätigungsmittel
losgelassen wird. Hierdurch wird die Handhabung wesentlich erleichtert. Das Einlegen des Informationsträgers geschieht
in üblicher Weise durch Aufdrücken auf das Halteelement.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest ein Teil der als Verriegelungsmittel
ausgebildeten Federzungen jeweils mit einem sich in der Ebene des Bettungsteiles radial nach außen erstreckenden
fingerartigen Hubelement verbunden ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Verriegelungsmittel und. die Hubelemente
einstückig als Teil des Bettungsteiles gefertigt
werden können. Der weitere Vorteil besteht darin, daß der Verbraucher bei der ihm gewohnten Handhabung derartiger
Kassetten durch den Druck auf die freien Enden der Feder- , zungen nicht nur die Verrastung zwischen dem Halteelement
und dem Informationsträger aufhebt, sondern in einem gezielten Bewegungsablauf auch der Informationsträger über t
die Verrastung durch die Federzungen angehoben wird. Ein *' unbeabsichtigtes Lösen ist damit selbst dann vermieden, *.<
wenn infolge der Unterschreitung von Fertigungstoleranzen nur eine schwache Verrastung zwischen Informationsträger
und Halteelement gegeben ist. Besonders zweckmäßig ist es, wenn das fingerartige Hubelement auf seiner Unterseite
mit Abstand zur zugehörigen Federzunge mit einem auf dem Boden des Behälterteils aufliegenden Stützfuß versehen
ist. Hierdurch ergibt sich eine genau definierte Hebelwirkung für das Hubelement, wenn auf das freie Ende der
damit verbundenen Federzunge gedrückt wird. Zweckmäßig sind die mit einem Hubelement verbundenen Federzungen
über federnde, insbesondere als Torsionsfedern wirkende
Stege mit dem Befestigungsteil verbunden. Dies ermöglicht in einfacher Weise eine einstückige Ausführung, bei der
das Bettungsteil, die Federzungen und die Hubelemente in einem Formvorgang hergestellt werden können.
in zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß zumindest die freien Enden der Federzungen, die mit Hubelementen versehen sind, jeweils mit radial
nach innen gerichteten Verlängerungen zur Bildung einer Fingerdruckfläche versehen sind. Diese Anordnung hat den
Vorteil, daß für das Aufbringen der Fingerkraft ein verhältnismäßig großer Hebelarm zur Verfügung steht, so daß die
Betätigung noch erleichtert wird. Die Verlängerungen weisen hierbei zweckmäßigerweise mindestens die gleiche Dicke
auf, wie die Federzungen, so daß der durch die Verlängerungen
gebildete Kopfteil der betreffenden Federzunge verhältnismäßig starr ist, so daß hier ein sicheres Lösen der Verrastung
gewährleistet ist.
In einer anderen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Fingerdruckfläche durch einen lose eingesetzten, formschlüssig
gehaltenen Knopf gebildet wird. Diese Ausgestal-
tung besitzt zwar den Nachteil, daß bei der Herstellung einer derartigen Aufbewahrungskassette hier ein zweites
Bauelement eingesetzt werden muß. Da es sich hier jedoch #
nur um einen einfachen Knopf handelt, der nicht in einer genau definierten Zuordnung eingefügt werden muß, läßt
sich dies auch in einer automatischen Fügeoperation bewerkstelligen. Der Vorteil besteht jedoch darin, daß der eingesetzte
Knopf eine andere Farbe aufweisen kann, als der eingesetzte Bettungsteil, so daß hier für den Verbraucher
ein sinnfälliger Hinweis auf die Handhabung gegeben ist, insbesondere, wenn beim Verbraucher erfindungsgemäße
1^ Kassetten neben Kassetten der herkömmlichen Bauart vorhanden
sind.
In einer Abwandlung der Erfindung kann anstelle Federzungen der eingesetzte Knopf mit den fingerartigen Hubelementen
^u verbunden sein, die in den Zwischenräumen zwischen den
Federzungen angeordnet sind. Der Vorteil besteht darin, daß die Hubelemente selbst im wesentlichen starr ausgebildet
sein können und lediglich im Bereich der Verbindung mit dem Knopf nach Art eines federnden Filmscharniers ausgebildet
sein müssen. Auch hierbei sind die fingerartigen Hubelemente auf ihrer Unterseite jeweils mit einem Stützfuß
versehen. Hierdurch ist gewährleistet, daß verhältnismäßig große Kräfte übertragen werden können, ohne daß sich die
Hubelemente selbst verformen. Die Hubelemente sind sternförmig am Knopf angeordnet, der zweckmäßig über einen
umlaufenden Bund mit den freien Enden der Federzungen formschlüssig verbunden ist, so daß die Hubelemente jeweils
in dem Zwischenraum freibewegbar sind.
° Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 eine Aufsicht auf eine Aufbewahrungs-
kassette,
Fig. 2 eine Aufsicht auf ein zentrales Halte-
element in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt durch das zentrale Halteelement gem. der Linie III-III in Fig. 2,
mit einstückig verbundenem Hubelement, 10
Fig. 4 eine Aufsicht auf eine einstückige Aus-
führungsform mit großer Fingerdruckfläche,
Fig. 5 einen Schnitt gem. der Linie V-V in
Fig. 4,
Fig. 6 eine abgewandelte Ausführungsform mit
einem eingesetzten Hubelement im Schnitt,
Die in Fig. 1 dargestellte Aufbewahrungskassette für einen plattenförmigen Informationsträger, nachstehend CD genannt,
weist einen schachteiförmigen Behälterteil 1 mit Klappdeckel 2 auf, in den ein Bettungsteil 3 formschlüssig
eingesetzt ist, der im wesentlichen der Außenkontur der CD angepaßt ist. Der Bettungsteil 3 sowie der schachteiförmige Behälterteil 1 sind hierbei so konzipiert, daß
an beiden seitlich an den Halte- und Scharnierrand 4 anschließenden
Seitenflächen 5 zu beiden Seiten Ausnehmungen 6 vorgesehen sind, durch die der Rand einer eingelegten
CD geringfügig hindurchragt und damit mit einer Hand zwischen Daumen und Mittelfinger erfaßt werden kann. Auf
den übrigen Seiten ist das Bettungsteil 3 vertieft ausgebildet und umfaßt die eingelegte CD auf dem Randumfang.
Die hierbei in den Ecken gebildeten Zwickelbereiche 7 liegen mit ihrer Fläche geringfügig oberhalb der Fläche
einer eingelegten CD.
Das Bettungsteil 3 weist ein zentrales Halteelement 8 auf, daß in seinem Basisbereich von einer Auflagefläche 9
umgeben ist, die geringfügig höher ist als der übrige
Bodenbereich 10 des Bettungsteiles 3, so daß eine eingelegte
CD auf der Auflagefläche 9 mit ihrem nicht bespielten '
zentralen Bereich aufliegt, im übrigen aber ohne Berührung mit dem Bettungsteil ist. *···
Das zentrale Halteelement 8 ist, wie aus Fig. 1 prinzipiell·!
ersichtlich, in seinem Grundaufbau als zylindrischer Zapfen ausgebildet. Bei Aufbewahrungskassetten der herkömmlichen
Art ist dieser zylindrische Zapfen an seinem oberen Rand · mit einem nach außen vorspringenden Bund versehen, der
den Durchmesser am oberen freien Ende geringfügig vergrößert. Der Zapfen ist durch mehrere radiale Schlitze 11 unterteilt,
die sich bis in den Bereich der Auflagefläche 9 erstrecken, so daß sich - in der Seitenansicht hakenförmige - Federzungen
12 bilden. Eine aufzubewahrende CD kann mit ihrer Mittenausnehmung
auf diesen Zapfen aufgedrückt werden und wird hierbei nach Art eines Druckknopfes verrastet.
Fig. 2 und 3 zeigen nun in größerem Maßstab eine Ausführungsform mit kombinierten Verriegelungsmittel und Hubelement.
Durch die vorerwähnten radialen Schlitze 11, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur vier Schlitze vorgesehen,
wird der das zentrale Halteelement 8 bildende Zapfen in vier Teilstücke unterteilt, die die Federzungen 12 bilden
und die eine nach innen gerichteten Deckelteil 13 aufweisen. Auf ihrem Außenumfang sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich,
die einzelnen Federzungen 12 an ihrem oberen Rand in Verlängerung
des Deckelteils 13 mit einem geringen Vorsprung 14 versehen, der zusammen mit der Mittenausnehmung der eingelegten
CD die druckknopfartige Rastverbindung bildet.
In dem zwischen je zwei Schlitzen 11 liegenden Teil der Auflagefläche 9 ist nun eine U-förmige Ausnehmung 15
vorgesehen, der aus diesem Bereich des Bettungsteils 3 ein fingerartiges Hubelement 16 abteilt, das in der Ebene
der Auflagefläche 9 liegt. Die Ausnehmung 15 endet mit geringem Abstand jeweils an den Schlitzen 11, so daß hier
ein Verbindungssteg 17 zu beiden Seiten verbleibt. Auf der Unterseite des Bettungsteils 3 ist zumindest jeweils *
im Bereich des fingerartigen Hubelementes 16 ein Stützfuß ·
18 vorgesehen, der auf dem Boden 19 des schachteiförmigen Behältersteils 1 aufliegt. *
Drückt man nun in Richtung des Pfeiles 20 (Fig. 3) auf den Deckelteil 13 der Federzunge 12, so kippt die Federzunge
12, wie aus Fig. 3 ersichtlich, um den Stützfuß nach unten ab, wobei die Verbindungsstege 17 als Torsionsfeder
wirken. Hierbei wird der Bund 14 zurückgenommen, so daß die Mittenausnehmung der eingelegten CD nach oben
abgenommen werden kann. Da das Hubelement 16, wie ebenfalls aus Fig. 3 ersichtlich, aufgrund seiner festen Verbindung
mit der Federzunge 12 nach oben verschwenkt wird, wird ·■ zugleich mit der durch die Zurücknahme des Bundes 14 bewirkten
Verriegelung der Mittenausnehmung der eingelegten CD diese angehoben und über die Ebene des Bundes 14 verschoben.
Läßt de'r Fingerdruck nach, federt die das Verriegelungsmittel bildende Federzunge 12 mit ihrem Bund 14 zurück,
ohne jedoch wieder den Rand der Mittenausnehmung zu übergreifen, da mit der gleichen Hand bzw. mit der zweiten
Hand die angehobene CD bereits am Rand gefaßt worden ist.
In Fig. 3 ist die Anordnung eines als Fingerdruckfläche
dienenden Knopfes 21 angedeutet. Der Knopf 21 ist mit einem Zapfen 22 versehen, der an den Freiraum 23 zwischen
den Spitzen der Federzungen eingesteckt wird. Durch einen
ringförmig umlaufenden Vorsprung 24 auf der Unterseite des Knopfes 21 wird die Druckkraft auf die Federzungen
übertragen. Mittels eines Bundes 25 am Zapfen 22 ist der Knopf 21 lose mit den nach innen gerichteten Spitzen der
Federzungen verrastet und somit gegen ein Herausfallen gesichert.
Fig. 4 und Fig. 5 zeigen eine besonders vorteilhafte Ausge- J···"·
staltung, bei der ein Teil der mit einer Verdickung 14 ****.*
versehenen Federzungen 12.1 ausschließlich als Verriegelungs-^*_
element dienen, während der andere Teil der verriegelnden Federzungen 12.2 mit den fingerartigen Hubelementen 16
verbunden sind. Die Federzungen 12.2 sind hierbei jeweils · mit einem großflächigen Deckelteil 13 versehen, der eine *.;..
integrierte Fingerdruckfläche bildet. Die Federzungen · j*
12.1 sind hierbei aus den Deckelteilen im Bereich der Schlitze 11 ausgespart. Die jeweils eine Einheit bildenden .·
Federzungen 12.2 und Hubelemente 16 sind über die als Torsionsfeder wirkenden Stege 17 mit der Auflagefläche
9 am Bettungsteil 3 einstückig verbunden. Die Hubelemente
16 erstrecken sich bis an den Rand der erhöhten Auflagefläche
9. Auf der Unterseite ist im Bereich der Stege
17 jeweils ein Stützfuß 18 angeordnet, der auf dem Boden 19 des Behälterteils 1 aufliegt, so daß eine definierte ·
Schwenkbewegung des fingerartigen Hubelementes 16 bewirkt wird. Die Stege 17 können hierbei einen Rechteckquerschnitt
aufweisen, dessen größte Erstreckung senkrecht zur Ebene der Auflagefläche 9 verläuft, so daß eine Torsion ohne
Durchbiegung erzielt wird. Die Stege 17 können hierbei so bemessen sein, daß sie zugleich die Funktion der Stützfüsse
übernehmen.
Bei der Abwandlung gem. Fig. 6 sind die fingerartigen
Hubelemente 16 nicht mit dem Bettungsteils 3 sondern mit dem Zapfen 22 über eine Art Scharniergelenk 26 verbunden.
Die fingerartigen Hubelemente 2 8 liegen hierbei in dem Zwischenraum 11 zwischen den Federzungen 12, so daß ein
derartiges Element auch nachträglich in eine herkömmliche Aufbewahrungskassette eingesetzt werden kann. Durch Druck
auf die Fläche des Knopfes 21 werden die fingerartigen Hubelemente 28 mit ihrem dem Zapfen 22 zugekehrten Ende
nach unten gedrückt, so daß ihre freien Enden um den Stütz-
10
fuß 18 schwenkend sich nach oben bewegen und die eingelegte CD, wie anhand von Fig. 3 beschrieben, nach oben drücken.
Auch hierbei werden durch den Knopf 21 die Federzungen nach unten gedrückt und die Rast zwischen dem Bund
und dem Innenrand der CD zumindest gelockert.
Claims (7)
1. Aufbewahrungskassette für einen plattenförmigen Informationsträger
mit Ausnehmung im Mittenbereich, insbesondere *.
für eine optisch auslesbare digitale Audioplatte (CD), :
wobei die Kassette einen schachtelförmigen Behälterteil
und einen darin eingefügten, im wesentlichen der Kontur !#
des Informationsträgers angepaßten Bettungsteil ausweist, ;* der mit einem zentralen Halteelement versehen ist, das
die Ausnehmung des Informationsträgers durchsetzt, und das als Verriegelungselement ausgebildete Federzungen
aufweist, die jeweils mit einer radial nach außen weisenden Verdickung den Innenrand der Ausnehmung des Informationsträgers übergreifen, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Hubelemente (16; 28) vorgesehen sind, die den Rand des Informationsträgers im Bereich des Verriegelungselementes
untergreifen, und daß ein Betätigungsmittel (13; 21) zum gezielten Lösen des Verriegelungsmittels
und zum Einwirken auf die Hubelemente (16; 28) vorgesehen ist.
2. Aufbewahrungskassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Teil der als Verriegelungselemente
ausgebildeten Federzungen (12) jeweils mit einem sich in der Ebene des Bettungsteils (3) radial nach außen
erstreckenden fingerartigen Hubelement (16; 28) verbunden sind.
3. Aufbewahrungskassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils die mit einem Hubelement (16) verbundene Federzunge (12) über federnde Stege (17) mit
dem Bettungsteil (3) verbunden ist.
4. Aufbewahrungskassette nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Hubelement (16; 28) auf seiner Unterseite mit Abstand zur zugehörigen Federzunge
mit einem auf dem Boden (19) des Behältersteils (1) aufliegenden Stützfuß (18; 29) versehen ist.
12
5. Aufbewahrungskassette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ;·····
dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Feder- "**»l
zungen (12) jeweils mit radial nach innen gerichteten #*
Verlängerungen (13) zur Bildung einer Fingerdruckfläche *....*
·· · versehen sind. Ill
6. Aufbewahrungskassette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ;
dadurch gekennzeichnet, daß die Fingerdruckfläche durch ;
einen lose eingesetzten, formschlüssig gehaltenen Knopf (21>· gebildet wird.
7. Aufbewahrungskassette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Federzungen der eingesetzte
Knopf (21) mit den fingerartigen Hubelementen verbunden ist und daß die fingerartigen Hubelemente im Zwischenraum,
zwischen den Federzungen angeordnet sind.
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