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DE931217C - Einrichtung zum Beladen aufeinanderfolgender Transportgefaesse wie eines Foerderwagenzuges - Google Patents

Einrichtung zum Beladen aufeinanderfolgender Transportgefaesse wie eines Foerderwagenzuges

Info

Publication number
DE931217C
DE931217C DEO1688A DEO0001688A DE931217C DE 931217 C DE931217 C DE 931217C DE O1688 A DEO1688 A DE O1688A DE O0001688 A DEO0001688 A DE O0001688A DE 931217 C DE931217 C DE 931217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
guide surfaces
movable
transport containers
loading device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO1688A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Ratajczyk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CNH Industrial Baumaschinen GmbH
Luebecker Maschinenbau GmbH
Original Assignee
O&K Orenstein and Koppel GmbH
Luebecker Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by O&K Orenstein and Koppel GmbH, Luebecker Maschinenbau GmbH filed Critical O&K Orenstein and Koppel GmbH
Priority to DEO1688A priority Critical patent/DE931217C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE931217C publication Critical patent/DE931217C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/0349Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers loading continuously successive cars without material spillage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Beladen aufeinanderfolgender Transportgefäße wie eines Förderwagenzuges Es sind Verladeeinrichtungen bekannt, denen das Gut meist stetig zufließt, und durch die andererseits das Gut in aufeinanderfolgende Transportgefäße abgegeben werden soll. Solche Verladeeinrichtungen werden bei Baggern, Förderbrücken oder anderen Großfördergeräten verwandt, bei denen das meist stetig geförderte Gut über ein Verladeband den Transportwagen zugeführt werden soll. Zur Üb er. gabe des Gutes in die Transportwagen werden Schütttrichter verwandt, die meist an einem Ausleger des Fördergerätes angeordnet und mit einem Klappenverschluß versehen sind. Unterhalb der Übergabestelle liegen Gleise, auf denen die zu beladenden Wagen vorbeigefahren werden. Beim Übergang von einem auf den anderen Wagen wird die Klappe geschlossen, damit das Gut nicht zwischien die Wagen auf die Schienen fällt. Im Schütttrichter staut sich dann das stetig zugeführte Gut, so daß beim Öffnen der Klappe, wenn der folgende Wagen den Schütttrichter erreicht hat, das angestaute Gut den Wagen überlädt, so daß seitlich das Material auf die Schienen fällt.
  • Es ist auch schon bekannt, zum Verladen Schüttrümpfe zu verwenden, die mit Schwenkklappen versehen sind, die je aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen gebildet werden. Auch beim Arbeiten mit diesen Schwenkklappen müssen beim Überbrücken des Zwischenraumes zwischen den zu beladenden Wagen die Klappen gegeneinander verschlossen werden, so daß sich das Fördergut staut.
  • Die verhältnismäßig langen Schwenkklappen bedingen im übrigen eine große Bauhöhe.
  • Es ist weiterhin eine Anordnung zum Beladen eines Förderwagenzuges aus einem Schüttgut ab- gebenden Beladegerät, wie einem Eimerkettenb agger od. dgl. bekannt, bei der unter der während des Beladens in Gleisrichtung verfahrbaren Abwuristelle eine kleine Bandförderaniage angeordnet ist. Diese ist so bemessen, daß sie stets nur eine einzige Lücke zwischen zwei benachbarten Förderwagen überbrückt. Dabei kann diese Bandförderanlage aus zwei in Gleisrichtung hintereinanderliegenden in entgegengesetzter Richtung umlaufenden kurzen Verteilerbändern bestehen, deren Zwischenraum durch einen kleinen Sattel überbrückt wird. Die Anordnung von den Verschleiß stark unterworfenen Bändern ist in manchen Fällen nachteilig. Außerdem bedingt die Anordnung zweier in entgegengesetzter Richtung umlaufender Bänder eine Komplizierung der Anlage.
  • Es ist weiterhin ein Abbaugerät, insbesondere Eimerkettenportalbagger mit einem im Baggerportal angeordneten doppeischurrigen Schüttrumpf bekanntgeworden, bei dem zwischen den beiden Ausläufen des Schüttrumpfes ein seitlich herausführendes Förderband angeordnet ist, das das Baggergut auf der einen Seite in eine außerhalb des Portals befindliche Doppeischurre und auf der anderen Seite auf ein ebenfalls außerhalb des Portals befindliches Förderband abwirft. Oberhalb des zwischen der ersten Doppelschurre liegenden Förderbandes sind zwei Schwenkklappen angeordnet, die in der Schließstellung sich dachförmig aneinanderlegen und das Schüttgut in die Ausläufe der Doppelschurre leiten. In geöffneter Stellung schließen die Schwenkklappen die Ausläufe der Doppetschurren ab, so daß das Fördergut auf das Förderband fällt.
  • Mit dieser Vorrichtung kann das Fördergut nur an zwei Stellen in die darunter laufenden Förderwagen abgeworfen werden. Weiterhin wird durch die Anordnung des Förderbandes eine verhältnismäßig hohe Bauform und große -Schütthöhe bedingt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile der bekannten Beladeeinrichtungen zu vermeiden. Sie betrifft eine Einrichtung zum Beladen aufeinanderfolgender Transportgefäße, wie Förderwagen, mit unter der Materialabwurfstelle verfahrbarer Verladeeinrichtung. Die Erfindung besteht darin, daß diese aus zwei Leitflächen gebildet wird, die derart um parallel liegende, vorzugsweise durch die mittlere Horizontale gebildete Schwenkachse schwenkbar gelagert sind, daß die Leitflächen in leiner bestimmten Stellung einen Sattel bilden können. Dabei sind die Sattelfiächen auf unterschie diiche Schwenkwinkeleinstellbar. Dadurch ist eine Lenkung des Gutes in dem Bereich unterhalb der Verladeeinrichtung möglich. Das Verschwenken bzw. Einstellen der Leitfiächen kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Vorteilhaft wird zum Verschwenken bzw. Verstellen der Leitflächen ein vorzugsweise in seiner Geschwindigkeit regelbayer elektrischer Schwenkantrieb verwendet. Dabei kann j'ede Klappe einen eigenen Schwenkantrieb erhalten.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß der Schüttgutstrom beim Übergang beispielsweise von einem Wagen zum anderen nicht unterbrochen werden muß. Wenn die Abwurfstelle über den Zwischenraum zwischen den Wagen gelangt, werden die Leitflächen zu einem Sattel gestellt und so unter die Abwurfstelle geschoben, daß das Gutlentweder in den vorangehenden oder in den folgenden Wagen fällt. Der Sattel wird zweckmäßig beidseitig von senkrechten oder geneigten Führungs bändern begrenzt, um ein seitliches Abstürzen des Gutes zu verhindern. Die seitliche Führung des Gutes kann auch in anderer Weise erfolgen.
  • Die Verladeeinrichtung kann drehbar ausgebildet sein. Dadurch wird eine Leitung des Schüttgutes erleichtert. Bei einer weiteren Ausführungsform kann die Fahrbahn der Verladeeinrichtung vorzugsweise um die Mitbe der Abwurfstelle in horizontaler Ebene schwSenkbar sein. Bei einer derartigen Bauform ist les möglich, den Zwischenraum zwischen nebeneinanderfahrenden Transportwagen zu überbrücken. Dabei kann die Abwurfstelle auch senkrecht zu der Fahrbahn der Wagen verschoben werden, so daß die Abwurfstelle über nebeneinanderliegende Gleise gebracht werden kann.
  • Zur besseren Beobachtung der Verladeeinrichtung kann ein Führerstand zusammen mit der Verladeeinrichtung verfahrbar angeordnet sein. Der Führerstand kann aber auch unter und/odler neben der verfahrbaren Verladeeinrichtung gesondert verfahrbar angebracht sein.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. I eine sSkeitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung, Abb. 2 leinen Schnitt entlang der Liniea-a, Abb. 3 bis 8 unterschiedliche Stellungen der Ver ladeeinrichtung über die hintereinanderlaufenden zu beladenden Wagen, Abb. 9 und Io leine Aufsicht auf unterschiedliche Stellungen der drehbar gelagerten Fahrbahn für die Verladeeinrichtung über mehreren Gleisen, Abb. II und 12 die schwenkbare Anordnung der Fahrbahn für den'die zu die Leitflächen enthaltenden Übergabetrichtier.
  • In Abb. I wird ein Sattel durch die beiden Leitflächen I und 2 gebildet, die seitlich an den Wänden 3 des Trichters anliegen. Dieser befindet sich unterhalb der Abwurfstelie 4, der das Material durch das Förderband 5 zugeführt wird. Die Leitflächen 1 und 2 sind schwenkbar um die Drehpunkte6 des Fahrgestells 7. Zum Verschwenken der Leitflächen dienen die Antriebe 8 und 9. Das Fahrgestell 7 läuft auf der Fahrbahn 10 und wird durch den Spindel. antrieb I I hin und her verfahren.
  • Unterhalb der Leitflächen 1 und 2 sind die Wagen I2 und I3 dargestellt, die auf Gleisen 14 laufen.
  • Das Förderband 5 ist an dem Gerät 15 gelagert.
  • Diesles kann quer zur Richtung der Gleise 14 ver schiebbar ausgebildet sein.
  • In den Abb. 3 bis 8 ist dargestellt, wie die Beladung ,erfolgt. Dabei können die Wagen 12 bzw. I3 stillstehen, während das Fördergerät mitsamt der Abwurfstelle 4 bei fortlaufender Arbeit langsam in Richtung des Pfeiles 16 verfährt. Die Vorrichtung arbeitet in gleicher Weise, wenn das Fördergerät steht und die Wagen 12 und I3 in Richtung des Pfeiles I7 verfahren werden.
  • Die Materialführung ist als Punktestrom dargestellt.
  • Im folgenden sei davon ausgegangen, daß die Wagen stehen, während das Fördergut in Richtung des Pfeiles I6 mitsamt der Abwurfstelle 4 verfährt.
  • Bei der Stellung nach Abb. 3 wird der Wagen 12 beladen. Gelangt die Abwurfstelle 4 über den Zwischenraum zwischen den Wagen I2 und I3, wird der aus den Leitflächen I und 2 gebildete Sattel aus der Stellung der Abb. 3 in die Stellung der Abb. 4 verschoben, wobei die Abwurfstelle 4 zunächst in deren strichpunktilerte Lage gelangt. In dieser Lage verteilt der aus den Leitflächen I und 2 gebildete Sattel das Gut nach beiden Seiten. Ist der Wagen 12 gefüllt, gelangen das Fördergerät und die Abwurf. stelle 4 schließlich in die in ausgezogener Linienführung dargestellte Lage der Abb. 4. Das Gat fließt dann in den Wagen I3.
  • Abb. 5 zeigt, wie die Leitflächen verstellt werden können, so daß nunmehr das Gut unmittelbar in den noch £rei gebliebenen vorderen Raum des Wagens 13 fällt. Wenn dieser vordere Raum bei dem weiteren Verfahren des Gerätes in Richtung des Pfeiles I6 noch nicht voll gefüllt war, können die Leitflächen in die in Abb. 6 dargestellte Lage geschwenkt werden. Ist der vordere Raum gefüllt, können die Leitflächen in die in Abb. 7 in strichpunktierter Linienführung dargestellte Lage gebracht werden. Schließlich werden später die Lein. flächen wieder in ihre ursprüngliche Lage zur Ab. wurfstelle 4 eingestellt, wie in Abb. 7 in ausgezogener Linienführung dargestellt ist.
  • Abb. 8 zeigt das Gerät, nachdem es um eine Wagenlänge gegenüber der Abb. 3 verschoben ist, wobei der Wagen I3 gefüllt wurde.
  • Abb. 9 und 10 zeigen den Übergang der Füllung nebeneinanderliegender Wagen.
  • Bei der Abb. 9 wird dem Wagen I8 das Material über das Band 19 und die Leitflächen 20 zugeführt.
  • Soll nunmehr der nebenstehende Wagen 21 gefüllt werden, wird das Band 19, das quer zur Gleisrichtung verfahrbar ist, in die in Abb. 10 dargestellte Lage zurückgezogen, während gleichzeitig die Fahrbahn 22 der Leitflächen in die in Abb. 10 dargestellte Lage geschwenkt wird. Die Verladeeinrichtung kann dabei, da das Gut in Richtung des Bandes 19 fällt, etwas vorgefahren werden. Wenn die Abwurfstelle die in Abb. 10 dargestellte Lage überschritten hat, kann die Leitfläche in die strichpunktierte Stellung der Abb. 10 nach vorn verschoben werden, da nunmehr das Gut in den danebenstehenden Wagen 21 fällt.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Leitflächen breiter als der zufließende Beladestrom bzw. als das vorgeschaltete Förderband ausgebildet.
  • Diese Bauart ist besonders für eine schwenkbare Fahrbahn der Verladeeinrichtung geeignet, wie sie in Abb. II und 12 dargestellt ist.
  • Die Abb. II und 12 zeigen je eine schwenkbare Anordnung der Fahrbahn 10 und entsprechen im übrigen der Abb. I. Die Fahrbahn ist schwenkbar um die Abwurfstelle. An dem Teil 24 ist die Fahrbahn 10 drehbar gegenüber dem Teil 24 und dem G'erüst 15 vermittels eines Schwenkkranzes 25 aufgehängt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Einrichtung zum Beladen aufeinanderfolgender Transportgefäße wie eines Förderwagenzuges mit unter der Materialabwurfstelle verfahrbar'er Verladeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Leitung des Fördergutes in verschiedenen Richtungen allein zwei einzeln oder gemeinsam benutzte Leitflächen dienen, die derart um parallel liegende, vorzugsweise durch die mittlere Horizontale gebildete Schwenkachsen schwenkbar gelagert sind, daß die Leitflächen in einer bestimmten Stellung einen Sattel bilden können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung bzw. zum Verschwenken der Leitflächen (I, 2) ein vorzugsweise in seiner Geschwindigkeit regelbarer elektrischer Schwenkantrieb (8, 9) dient.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verladeeinrichtung in horizontaler Ebene drehbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbahn der Verladeeinrichtung vorzugsweise um die Mitte der Abwurfstelle in horizontaler Ebene schwenlibar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der verfahrbaren Verladeeinrichtung ein Führerstand angeordnet ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter und/oder neben der verfahrbaren Verladeeinrichtung der Führerstand gesondert verfahrbar ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen breiter als der zufließende Beladestrom bzw. das vorgeschaltete Förderband ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 362 436, 421199, 444 953, 497 298, 625 I72, 626 in6, 668328, 669424, 834226; G a r b o t z, »Handbuch des Maschinenbauwesens beim Baubetrieb«, Berlin, I937, Bd. III, S.225.
DEO1688A 1951-07-01 1951-07-01 Einrichtung zum Beladen aufeinanderfolgender Transportgefaesse wie eines Foerderwagenzuges Expired DE931217C (de)

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