DE931128C - Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfaellen - Google Patents
Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen HolzabfaellenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
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- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfällen Es sind bereits Vorrichtungen zum Entrinden von stabartigen Holzabfällen bekannt, bei denen mindestens ein motorisch angetriebener Fräskopf vorhanden ist. Diese Fräsvorrichtung ist gemäß der Erfindung dadurch weiterausgebildet und verbessert worden, daß sie mit einer Schleifscheibe und einem beweglichen Halter für die vom Fräskopf gelösten Fräsmesser verbunden ist. Vorzugsweise ist eine Topfschleifscheibe seitlich neben einem Fräskopf angeordnet und mit der Fräskopfwelle fest verbunden.
- Bei Wurstschneidemaschinen und Lederspaltmaschinen ist es bereits bekannt, besondere Schleifvorrichtungen zum Nachschleifen der Schneidmesser anzuordnen, was aber bei Holzentrindungsvorrichtungen noch nicht vorgeschlagen wurde.
- Durch die Erfindung ist der Vorteil erreicht, daß die in den Fräsköpfen sitzenden Fräsmesser mittels der Vorrichtung selbst nachgeschliffen werden können, was bei starkem Gebrauch der Entrindungsvorrichtung verhältnismäßig häufig notwendig ist.
- Nach weiteren Merkmalen der Erfindung ist der Messerhalter auf einer mit der Vorrichtung verbundenen, der Fräskopfwelle parallel liegenden Tragstange verschieb- und drehbar angeordnet, wobei durch einen einstellbaren Anschlag dafür gesorgt ist, daß die in einem Fräskopf enthaltenen Messer gleichmäßig nachschleifbar sind.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Schleifvorrichtung dargestellt.
- Fig. I zeigt die Vorrichtung von vorn gesehen, wobei der Schleifmesserhalter teilweise im Schnitt dargestellt ist; Fig. 2 zeigt eine der Fig. 2 entsprechende Seitenansicht, und in Fig. 3 ist die Verbindung der Schleifscheibe mit einem Fräskopf teilweise im Schnitt dargestellt. Bei der erwähnten bekannten Vorrichtung wird der beispielsweise drei Fräsmesser aufweisende Fräskopf i durch einen Elektromotor 2 angetrieben, welche Teile in einem nicht dargestellten Vorrichtungsgestell angeordnet und oben von einer Schutzhaube 3 übergriffen sind.
- Seitlich neben dem auf der Motor- oder Fräskopfwelle 4 befestigten Fräskopf i ist im gezeichneten Beispiel eine konisch gestaltete Topfschleifscheibe 5 angeordnet. Die Schleifscheibe 5 ist durch eine zentrale in die Welle 4 eingreifende Schraube 6 festgehalten, wobei zwischen Fräskopf i und Schleifscheibe 5 ein Abstandstück 7 vorhanden sein kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Die Schleifscheibe 5 ist von einer Schutzhaube 8 umgeben, die lösbar, beispielsweise mittels der Schraubenbolzen 9, mit der Schutzhaube 3 verbunden ist. Die Schutzhaube 8 ist seitlich mit mindestens einem Ausschnitt IO für den Eintritt des später beschriebenen Halters versehen.
- Wie aus Fig. i ersichtlich, kann die unten befindliche Schutzhaubenwandung 8' einwärts gebogen und nach oben gerichtet verlaufen. Mit anderen Worten, dieser untere Teil 8' der Schutzhaubenwandung verläuft parallel oder etwa parallel der konischen Umfangsfläche der Schleifscheibe 5. Das hat den Vorteil, daß seitlich und unten neben dem Fräskopf i ein freier Raum II (Fig. I) vorhanden ist. In diesen freien Raum II kann die zu entrindende Holzschwarte eintreten, wenn es sich beispielsweise darum handelt, mittels der Fräskopfkante i' Vertiefungen in der Schwartenoberfläche auszufräsen.
- Die Halte- oder Aufspannvorrichtung für die nachzuschleifenden Fräsmesser besteht aus einem beispielsweise mit einem Handgriff i2 versehenen Arm 13, dessen hohl ausgebildete Nabe 14 auf einer Tragstange 15 verschieb- und drehbar angeordnet ist. Die Tragstange 15 ist parallel der Motor- oder Fräskopfwelle in einem Lager 16 der Vorrichtung festgehalten. Im Innern der Nabe 14 befindet sich eine die Tragstange i5 umgebende Druckschraubenfeder 17, die sich einerseits im Innern der Nabe 14 und andererseits auf einem in die Stange 15 eingesetzten Sprengring 18 abstützt. Diese Feder 17 ist also dauernd bestrebt, die Nabe 14 und damit den Halter 13 gegen die Schleifscheibe 5 zu bewegen. Diese Bewegung ist durch .eine als Anschlag dienende kleine Schraubenspindel i9 verhindert, die sich an der Stirnfläche der Tragstange 15 abstützt und die außen mit einem Handrad 2o versehen ist. Auf der Tragstange 15 ist ferner noch ein von Hand verstellbarer und durch eine Klemmschraube 21 feststellbarer Anschlag 22, beispielsweise in Gestalt eines Ringes, angeordnet.
- Zum Nachschleifen der Fräsmesser werden diese dem Fräskopf i entnommen, wobei .zuerst das am meisten abgenutzte Messer 23 mit dem Halter 13 beispielsweise durch zwei Schrauben 24 fest verbunden wird. Bei laufendem Motor und dementsprechend angetriebener Schleifscheibe 5 wird nunmehr die Schraubenspindel- i9, sofern sie ein rechtsgängiges Gewinde aufweist, nach links gedreht, so daß sie sich aus dem Deckel 25 der Nabe 14 herausschraubt. Durch die Feder 17 bewegt sich dabei gleichzeitig der ganze Halter in Fig. i nach links, so daß sich das Messer 23 der Schleifscheibe nähert. Die Schraubenspindel i9 wird so weit links herumgedreht, bis das Schneidmesser 23 mit der Schleifscheibe in Berührung kommt. Das Nachschleifen erfolgt durch mehrmaliges Hinundherschwenken des Halters 13 um die Tragstange 15, wobei das Messer 23 durch den Schutzhaubenausschnitt IO ein- und austreten kann.
- Ist das erste Messer 23 fertiggeschliffen, dann wird der Anschlag 22 so weit auf der Tragstange 15 gegen die Nabe 14 verschoben, bis der Anschlag an der Stirnfläche 14' der Nabe 14 anliegt. In dieser Stellung wird der Anschlag 22 durch Anziehen der Klemmschraube 21 festgestellt. Durch Rechtsdrehung der Einstellschraubenspindel i9 wird nunmehr der Halter 13 -von der Schleifscheibe wegbewegt, worauf das nächste nachzuschleifende Messer mit dem Halter 13 verbunden wird. Nunmehr wiederholt sich, der beschriebene Schleifvorgang, bis die Nabenstirnseite 14' am Anschlag 22 anliegt. In dieser Stellung ist das Schleifen beendet, wobei durch den Anschlag 22 dafür gesorgt ist, daß das zweite Fräsmesser in gleicher Weise wie das zuerst nachgeschliffene Fräsmesser abgeschliffen wird. Für die anderen Fräsmesser des gleichen Fräskopfes wiederholt sich der ganze Vorgang entsprechend.
- Da das Bedienen der Vorrichtung und das Schleifen der Messer in der Regel durch ungeschulte Arbeiter erfolgt, bei denen ein feinfühliges Zustellen des Messers an die Schleifscheibe nicht gewährleistet ist, so ist durch die oben beschriebene Feder 17 dafür gesorgt, daß der Andruck des Messers an die Schleifscheibe nur unter Wirkung dieser Feder erfolgt. Dadurch ist ein übermäßiger Schleifdruck und eine damit zusammenhängende unzulässige Erhitzung der Messer vermieden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfällen mit mindestens einem motorisch angetriebenen Fräskopf, gekennzeichnet durch ihre Verbindung mit einer Schleifscheibe (5) und einem beweglichen Halter (i3) für die vom Fräskopf gelösten Fräsmesser (23).
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine seitlich neben einem Fräskopf (i) angeordnete und mit der Fräskopfwelle (4) fest verbundene Topfschleifscheibe (5).
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine der Fräskopfwelle (4) parallele Tragstange (i5) für einen auf ihr verschiebharen unddrehbarenMesserhalter (i3, i4).
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß derMesserhalter an derTragstange (15) durch einen verstellbaren Anschlag (I9) abgestützt ist, der durch Federwirkung stets in Anschlagstellung gehalten ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch eine hohle Halternebenhülse (I4) mit innenliegender Druckschraubenfeder (I7) und einer stirnseitig gelagerten, von Hand drehbaren Schraubenspindel (I9), die als Anschlag an der Stirnfläche der Tragstange (I5) anliegt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, gekennzeichnet durch einen auf der Tragstange (I5) feststellbaren Anschlag (22), der mit der Nabenhülse (I4, I4') zusammenarbeitet.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch eine die Topfschleifscheibe (5) umgebende Schutzhaube (8) mit mindestens einem Randausschnitt (IO) für den Durchtritt des am Halter befestigten Fräsmessers (23). B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall einer konischen Topfschleifscheibe die Schutzhaubenwandung (8') unten der Schleifscheibenmantelfläche parallel oder etwa parallel verläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF12909A DE931128C (de) | 1953-09-30 | 1953-09-30 | Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfaellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEF12909A DE931128C (de) | 1953-09-30 | 1953-09-30 | Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfaellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE931128C true DE931128C (de) | 1955-08-01 |
Family
ID=7087161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF12909A Expired DE931128C (de) | 1953-09-30 | 1953-09-30 | Vorrichtung zum Entrinden von stabartigen Holzabfaellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE931128C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1101743B (de) * | 1956-03-08 | 1961-03-09 | Georges Calame | Maschine zum Entrinden von Holz |
-
1953
- 1953-09-30 DE DEF12909A patent/DE931128C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1101743B (de) * | 1956-03-08 | 1961-03-09 | Georges Calame | Maschine zum Entrinden von Holz |
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