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DE930955C - Laufzeitzaehler fuer Maschinen od. dgl. - Google Patents

Laufzeitzaehler fuer Maschinen od. dgl.

Info

Publication number
DE930955C
DE930955C DEF10212A DEF0010212A DE930955C DE 930955 C DE930955 C DE 930955C DE F10212 A DEF10212 A DE F10212A DE F0010212 A DEF0010212 A DE F0010212A DE 930955 C DE930955 C DE 930955C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hour
ratchet
wheel
wheels
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF10212A
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Fronhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF10212A priority Critical patent/DE930955C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE930955C publication Critical patent/DE930955C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F7/00Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means
    • G04F7/04Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Laufzeitzähler für Maschinen od. dgl. Die Erfindung betrifft einen sogenannten Laufzeitzähler, der die Laufzeiten einer Maschine, eines Fördermittels od. dgl. summiert.
  • Es gibt schon derartige Zähler, die in Abhängig -keit von der Einschaltung oder Bewegung der zu überwachenden Maschine selbsttätig an- und abgestellt werden, und auch solche, bei denen der Ausschlag eines Tachometers das An- und Abstellen bewirkt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Laufzeiten einer Maschine für jede Arbeitsschicht getrennt festzustellen. Das ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß für jede der drei Arbeitsschichten ein Stundenaddierwerk und ein Schaltrad vorhanden ist und daß die Stundenaddierräder auf der gemeinsamen Achse eines Schwenkrahmens lose gelagert sind, so daß sie mit den gegeneinander gestaffelten Zahn- oder Reibsegmenten der Schalträder in Eingriff gebracht werden können; die Schalträder sitzen fest auf einer Welle, die ohne Unterbrechung in 24 Stunden einen Umlauf macht.
  • Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die selbsttätige Nullstellung vor Schichtbeginn und auf die kombinierte Druck- und Ablesemöglichkeit der Laufzeiten zusammen mit der Uhrzeit.
  • In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Kontrollvorrichtung für drei Tagesschichten dargestellt, und zwar zeigt Fig. z einen senkrechten Querschnitt durch die Vorrichtung, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. z und Fig.3 eine teilweise Vorderansicht der Vorrichtung.
  • In einem die Vorrichtung staubdicht verschließenden Gehäuse i ist im unteren Teil eine Querwelle 2, drehbar gelagert, welche drei Schalträder 3, 4, 5 trägt, von denen das Schaltrad 3 der Morgenschicht (6 bis 14 Uhr), das Schaltrad 4 der Mittagschicht (14 bis 22 Uhr) und das Schaltrad 5 der Nachtsc'hic'ht (22 bis 6 Uhr) zugeordnet ist. Die Welle .2 wird mit einer Uhr gekuppelt und genau halb so schnell wie der Stundenzeiger der Uhr gedreht, so daß sie innerhalb 24 Stunden eine volle Umdrehung ausführt. Auf den Schalträdern 3, 4, 5 sind Eingriffsbögen in Gestalt von Zahnbögen 6 (Fi:g. i) angebracht, deren jeder etwa ein Drittel des Umfanges des Schaltrades in Anspruch nimmt. Die Zahnbögen 6 der drei -Schalträder 3, 4, 5 sind um die Welle 2 im Sinne des Pfeiles 7 so versetzt zueinander angeordnet, daß sie in der Reihenfolge der Räder 3, 4, 5 hintereinander folgen und sich zu einem vollständigen Umfang ergänzen.
  • Oberhalb der Welle 2 ist eine parallel laufende Welle 8 vorgesehen, die jedoch nicht in dem Gehäuse i, sondern in einem Rahmen undrehbar sitzt, welcher aus zwei Seitenteilen 9, einem Steg i i und einer Verbindungsstange 12 gebildet ist.
  • Die Verbindungsstange 12 ist in den seitlichen Wänden des Gehäuses i drehbar gelagert, so daß beim Schwenken des Rahmens 9, 11 die Welle ,9 auf und nieder bewegt wird. Auf der Welle 8 sitzen lose Stundenaddierräder 13, 14, 15, die der ersten, zweiten und dritten Schicht zugeordnet sind. Sie sind fest mit Zahnrädern 16 verbunden und stehen unter dem Einfluß je einer Spiralfeder .17, welche sich am inneren Ende an einem fest auf der Welle 8 sitzenden Ring 18 und an dem äußeren Ende an einem Querstift i9 ihres Stundenaddierrades abstützen. Die Umfangsfläche der Stundenaddierräder ist mit einer Stundenskala und den Stundenangaben o bis 8 versehen, welche durch eine mittels einer Glasplatte 21 abgeschlossenen Schauöffnung 22 ablesbar sind.
  • Der Rahmen 9, 11 wird gewö'hnlic'h durch Federn 23 (Fig. 1) in seiner oberen Ausschaltstellung gehalten, in welcher sich die Zahnräder 16 mit den Zahnbögen 6 außer Eingriff befinden.
  • Diese Vorrichtung wird an der zu kontrollierenden Arbeitsmaschine selbst oder in einiger Entfernung davon angeordnet, und es werden Mittel vorgesehen, durch welche der Rahmen 9, 11 bei jedesmaliger Inbetriebsetzung der Arbeitsmaschine nach unten in seine Eingriffstellung geschwenkt wird und bei jedesmaliger Außerbetriebsetzung der Arbeitsmaschine wieder unter der Wirkung der Feder 23 in seine obere Ausschaltstellung zurückgeht. Durch eine Stellschraube 24 wird die Einrückbewegung einstellbar begrenzt. Das Mittel zum Einrücken der Stundenaddierräder in Abhängigkeit von der Inbetriebsetzung der Arbeitsmaschine besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Flieh-kraftregler 25 (Fig. i), dessen Antriebswelle 26 unmittelbar oder durch eine biegsaure Welle mit der Arbeitsmaschine gekuppelt ist. Die verschiebbare Muffe 27 des Fliehkraftreglers greift an einem auf einem Zapfen 28 der Gehäusewand drehbar gelagerten Hebel 29 an, der an seinem vorderen Ende durch einen Lenker 31 mit dem Rahmen 9, 11 verbunden ist. Wird der Fliehkraftregler bei Inbetriebsetzung der Arbeitsmaschine in Drehung versetzt, so bewegt sich die Muffe 27 nach unten und zieht mittels des Lenkers 31 den Rahmen 9, 11 nach unten in seine Eingriffstellung, in welcher eines der Zahnräder 16 mit einem der Zahnbögen 6 der Schalträder 3, 4, 5 in Eingriff kommt. An Stelle des beschriebenen Fliehkraftreglers können andere Verbindungsmittel beliebiger Art verwendet werden, z. B. Druckmittelgetriebe mit Luftdruckröhrenfeder.
  • Da die Zahnbögen 6 an ihren Zahnrädern 16 nur während der ihnen zugeordneten Schicht vorübergehen, wird während einer Schicht immer nur das gleiche Stundenaddierrad 13, 14-oder 15 mit seinem Schaltrad 3, 4, 5 in Verbindung gebracht und durch sein sich gleichförmig entsprechend einem Stundenuhrzeiger bewegendes Schaltrad weitergeschaltet. Die Zahnräder 16 arbeiten je mit einer Sperrklinke 32 zusammen, die auf einer Querstange 33 des Rahmens 9, 11 gelagert sind und sich unter der Wirkung von Federn 34 mit ihren freien Enden in die Verzahnungen der Räder 16 einlegen, so daß diese in der erreichten Stellung festgehaltenwerden. Da zu - Beginn jeder Schicht das zugeordnete Stundenaddierrad auf Null stehen soll, wird die Sperrklinke 32 kurz vor Beginn der betreffenden Schicht ausgehoben, wobei das zugehörige Stundenaddierrad unter der Wirkung seiner Feder 17 in seine Nullage zurückgeht, indem ein in der Welle 8 und dem Ring 18 befestigter Sperrstift 35 (Fig. 2) auf den Querstift i9 auftrifft.
  • Die Auslösung der Sperrklinke 32 erfolgt durch einen seitlichen Stift 36 des zugehörigen Schaltrades 3, 4 oder 5, welcher im geeigneten Zeitpunkt auf das in seiner Bahn liegende Ende 37 eines auf einer Querstange 38 gelagerten Doppelhebels 39 auftrifft, dessen oberes Ende auf einen Fortsatz 41 des Sperrhebels 32 einwirkt und diesen aus dem Zahnrad 16 aushebt.
  • Es ist ersichtlich, daß jedes Stundenaddierrad seine Einstellung während der beiden folgenden Schichten beibehält. Man ist also in der Lage, durch die Schauöffnung 22 stets die Betriebsstundenzahl der beiden vorangehenden Schichten abzulesen und kurz vor der Auslösung ihres Stundenaddierrades auch die dritte Schicht.
  • Die gemäß der halben Geschwindigkeit des Stundenzeigers einer Uhr gedrehte Antriebswelle2 für die Schalträder 3, 4, 5 steht durch ein auf ihr befestigtes Zahnrad 42 mit einem Zahnrad 43 ständig im Eingriff, das sich auf einem im Gehäuse i sitzenden Zapfen 44 dreht. Das Zahnrad 43 ist mit einer Trommel 45 verbunden, welche den gleichen Durchmesser hat wie die Trommeln der Stundenaddierräder 13, 14, 15.
  • Der Zapfen 44 ist so angeordnet, daß er koaxial zu der Welle 8 der Stundenaddierräder liegt, wenn diese sich in ihrer Ausrücklage befinden. Die Trommel 45 ist mit einer 24- oder 2 X 12-Stunden-Zeiteinteilung versehen, die ebenfalls durch eine Schauöffnung 22 (Fig. i) abgelesen werden kann, so daß gleichzeitig mit der Ablesung der Stundenwerte der Stundenaddierräder 13, 14, 15 auch die Ablesezeit ablesbar ist.
  • An Stelle oder neben der Ablesung durch die Schauöffnung 22 kann auch die Einrichtung getroffen werden, daß die Angaben der Stun.denaddierräder und der Tageszeittromme145 durch einen Druckvorgang auf einem Blatt festgehalten werden. Dabei ist aber im Auge zu behalten, daß wegen der Staub- und Feuchtigkeitseinflüsse der Apparat soweit wie möglich nach außen hermetisch abgeschlossen sein muß.
  • Neben oder an Stelle der Zeiteinteilung und Stundenangaben auf den Umfängen der Räder 13, 14, 15 und 45 sind entsprechende erhabene, negative, drucktypenmäßige Gravierungen angebracht, die mit einem Druckbalken 46 (Fig. i) zusammenarbeiten, welcher sich quer über die Räder 13, 14, 15, 45 erstreckt und an einem Rahmen 47 sitzt, welcher auf einer Querstange 48 im Innern des Gehäuses schwenkbar gelagert ist und durch gabelförmige Enden 49 mit Armen 51 einer Welle 52 im Eingriff steht, welch letztere durch die Seitenwände des Gehäuses i hindurchtritt und außen mit einem Handgriff in Form eines Rahmens 53 verbunden ist. Durch Aufwärtsschwenken des Rahmens 53 entgegen der Wirkung einer Feder 54 wird der Druckbalken 46 gegen die Typenerhöhungen der Räder 13, 14, 15 und 45 gedrückt, und bei Loslassen des Handhebels 53 bringt die Feder 54 den Rahmen und seinen Druckbalken 46 in die obere Lage zurück. Der Abdruckträger, der zur Vermeidung und Verwendung von Einfärbmitteln aus plastischer Pappe od. dgl. bestehen kann, wird vor dem Aufwärtsbewegen des Handgriffes 53 in einen Schlitz 55 des Gehäuses eingeführt. Die Schlitzöffnung ist gewöhnlich durch eine Platte 56 verdeckt. Die Platte 56 ist an dem Handgriff 53 angelenkt, so daß sie für die Dauer der Druckgebung den Schlitz 55 freigibt. An Stelle des Verzahnungseingriffes mit feiner Verzahnung zwischen den Eingriffsbögen 6 und den Rädern 16 kann auch ein Reibradeingriff z. B. mit im Querschnitt keilförmigen Reibrädern treten.

Claims (4)

  1. FFATENTANSPRLCHE: i. Laufzeitzähler für Maschinen od. dgl., der von der zu überwachenden Maschine selbst, insbesondere über einen Zentrifugalregler, an- bzw. abgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der drei Arbeitsschichten ein Stundenaddierwerk (13, 14, 15) und ein Schaltrad (3, 4, 5) vorhanden ist und daß die Stundenaddierräder auf der gemeinsamen Achse eines Schwenkrahmens lose gelagert sind, so daß sie mit den gegeneinander gestaffelten Zahn- oder Reibsegmenten (6) der Schalträder in Eingriff gebracht werden können; die Schalträder sitzen fest auf einer Welle (2), die ohne Unterbrechung in 24 Stunden einen Umlauf macht.
  2. 2. Selbsttätige Nullstellung für Laufzeitzähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen jedem Stundenaddierrad (13, 14, 15) und Welle (8) angeordnete Spiralfeder (17) die Räder gegen den Nullanschlag (19, 35) zurückwirft, wenn ein vor Beginn. der Schicht zur Wirksamkeit kommender Stift (36) des Schaltrades (3, 4, 5) eine das Stundenaddierrad (13, 14, 15) haltende Sperrklinke (32) auslöst.
  3. 3. Laufzeitzähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben oder an Stelle der ablesbaren Zeiteinteilung auf den Stundenaddierrädern (13, 14, 15) entsprechende Drucktypen angebracht sind, so daß die Zeitangaben mittels eines Druckbalkens (46) auf einer Zwischenlage abgedruckt werden können.
  4. 4. Laufzeitzähler nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltradwelle (2) mit einem Uhrzeitableserad (45) ständig verbunden ist, das mit den Stundenaddierrädern (13, 14; 15) in einer Flucht ables-bzw. abdruckbar, aber nicht verschwenkbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 305 314, 372 738,' 904482-
DEF10212A 1952-10-24 1952-10-24 Laufzeitzaehler fuer Maschinen od. dgl. Expired DE930955C (de)

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DEF10212A DE930955C (de) 1952-10-24 1952-10-24 Laufzeitzaehler fuer Maschinen od. dgl.

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Publications (1)

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DE930955C true DE930955C (de) 1956-02-02

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DEF10212A Expired DE930955C (de) 1952-10-24 1952-10-24 Laufzeitzaehler fuer Maschinen od. dgl.

Country Status (1)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE305314A (de) *
DE372738C (de) * 1923-04-03 Dornier Metallbauten Gmbh Vorrichtung zur Registrierung der Zeit, die ein umlaufender Maschinenteil mit mehr als einer bestimmten Umdrehzahl gelaufen ist
DE904482C (de) * 1949-06-30 1954-02-18 E H Dipl Ing Friedrich Nalling Kontrollzaehler oder -anzeiger zur UEberwachung der Betriebsdauer von Maschinen oderGeraeten

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE305314A (de) *
DE372738C (de) * 1923-04-03 Dornier Metallbauten Gmbh Vorrichtung zur Registrierung der Zeit, die ein umlaufender Maschinenteil mit mehr als einer bestimmten Umdrehzahl gelaufen ist
DE904482C (de) * 1949-06-30 1954-02-18 E H Dipl Ing Friedrich Nalling Kontrollzaehler oder -anzeiger zur UEberwachung der Betriebsdauer von Maschinen oderGeraeten

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