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DE9308764U1 - Mobiler Hackernter - Google Patents

Mobiler Hackernter

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Publication number
DE9308764U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
mobile
chipper
clamping arms
harvester according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE9308764U
Other languages
English (en)
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FORST und SPEZIALMASCHINEN FOR
Original Assignee
FORST und SPEZIALMASCHINEN FOR
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Filing date
Publication date
Application filed by FORST und SPEZIALMASCHINEN FOR filed Critical FORST und SPEZIALMASCHINEN FOR
Priority to DE9308764U priority Critical patent/DE9308764U1/de
Publication of DE9308764U1 publication Critical patent/DE9308764U1/de
Priority to DE4418211A priority patent/DE4418211A1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/08Felling trees
    • A01G23/093Combinations of shearing, sawing or milling apparatus specially adapted for felling trees

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Gyroscopes (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

1 1 .06.1993
Mobiler Hackernter
Die Erfindung bezieht sich auf die Land- und Forstwirtschaft, insbesondere auf die Pflege des Jungbaumbestandes und auf Forstschutzmaßnahmen. Die Erfindung betrifft eine mobile Einrichtung mit Versorgungsleitungen zu einem Basisfahrzeug, bestehend aus einem Drehkopf und einem Grundkörper mit erntegutUfnsch 1 ießenden Klemmarmen, einer Schwenksäge und zwei antreibbaren Walzen zum Transport des Erntegutes.
Die Pflege der Jungbestände in der Fortstwirtschaft hat eine hohe Bedeutung. Die Aufgabe besteht darin, kranke und schwache Bäume herauszunehmen, um gesunden Bäumen mehr Licht und damit bessere Wachstumsmöglichkeiten zu geben.
Dazu sind mehrere Technologien und eine Reihe technischer Maschinen und Einrichtungen bekannt. In der Hauptsache sind alle diese Technologien in erster Linie darauf ausgerichtet, das Holz der gefällten Jungbäume in Form von Schnittholz bzw. Hackschnitzel einer wirtschaftlichen Wiederverwendung zuzuführen. Das geschieht, indem in getrennten Arbeltsschritten die Bäume gefällt, zu einer stationären Anlage transportiert und dort entastet und u.U. entrindet werden. Die Stämme werden zur Weiterverarbeitung abtransportiert und das Astholz wird zerhackt.
Dieser Prozeß ist insbesondere durch die verschiedensten Transportaufgaben sehr arbeitsintensiv.
Es wurden daher verschiedene mobile Einrichtungen entwickelt, die vor Ort mehrere Arbeitsschritte in einem Prozeß ausführen können.
Eine solche Einrichtung ist unter dem Namen "Harvester" bekannt. Sie ist als ein Zusatzgerät für ein Basisfahrzeug ausgelegt und wird antriebs- und steuerungstechnisch vom Basisfahrzeug versorgt. Die Einrichtung besteht aus zwei Paaren von Klemmarmen zum Fassen des Baumes, einer Schwenksäge zum Fällen des Baumes, einem gegenläufigen und schwenkbaren Walzenpaar zum Transport des Baumes durch die Einrichtung und feststehenden, an den Klemmarmen ausgebildeten Messern zum Abtrennen des Astmaterials. Sie besitzt weiterhin eine Meßeinrichtung zum Ablängen des Stammes auf ein genaues und gewünschtes Maß.
Diese Einrichtung hat sich eigentlich für bestimmte Einsatzfälle in der Praxis bewährt.
Sie besitzt aber den wesentlichen Nachteil, daß sie keine Zerkleinerungsarbeiten durchführen kann. Damit wird sie vielen Anforderungen nicht gerecht.
So ist der Anteil des nichtverwertbaren Restholzes gerade in den Jungbaumbeständen sehr hoch. Das bedeutet, das dieser überwiegende Anteil wiederum in aufwendiger Weise in einem gesonderten Prozeß in einer stationären oder mobilen Zerkleinerungsanlage behandelt werden muß, ehe es als Schnitzel wieder dem Waldboden zur Fruchtbarkeitserhöhung zugeführt werden kann.
Auf Grund der speziellen Ausrichtung auf die Weiterverarbeitung von Baumstämmen ist dieses Gerät nicht universell, z.B. für die Ernte von nachwachsenden Rohstoffen ei nsetzbar.
Aus dieser Situation heraus besteht die Aufgabe darin, eine mobile technischen Einrichtung zu schaffen, die pflanzliche Rohstoffe, wie beispielsweise nicht verwendungsfähiges Restholz unmittelbar am Ernteort in einem integrierten Arbeitsschritt zerkleinert.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Walzen zum Transport des Erntegutes als Elemente eines Schneidwerkes ausgebildet sind und beide Walzen einen Antrieb für einen quergerichteten Vorschub besitzen. Zweckdienliche Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 6.
Mit der Erfindung werden die Nachteile des Standes der Technik beseitigt.
Der Hackernter ist universell einsetzbar und besonders zur Pflege des Jungbaumbestandes in Wäldern geeignet. In besonders vorteilhafter Weise werden die in der Regel nicht besonders verwertbaren und einzeln auszusondernden Jungbäume in einem Prozeß gefällt, zerkleinert und sofort dem Waldboden zurückgeführt.
Diese Verfahrensweise ist umweltfreundlich und äußerst kostenarm.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Dazu zeigt die
Fig. 1: einen Seitenansicht des Hackernters
-A-
-A-
Der Hackernter ist mechanisch mittels einer Kranaufhängung am Auslegerarm eines Basisfahrzeuges befestigt und über Leitungen an der elektrischen und hydraulischen Anlage des Basisfahrzeuges angeschlossen. Der Hackernter besteht grundsätzlich aus einem antreibbaren Drehkopf 1 und einem Grundkörper 2. Im oberen Bereich des Grundkörpers 2 befinden sich zwei stammumschließende Klemmarme 3 und 4, die beide nach dem Prinzip einer Fotoblende in beiden Richtungen zueinander verstellbar sind und in ihren offenen Endstellungen eine begrenzte Umfangsöffnung bilden.
Am unteren, den Klemmarmen 3 und 4 gegenüberliegenden Ende des Hackernters ist eine Schwenksäge 5 mit einer quer zum Stamm verlaufenden Wirkungsrichtung angeordnet. Die Schwenksäge 5 ist als elektrische Kettensäge ausgelegt. Der hydraulische Vorschub der Schwenksäge 5 erfolgt über die Bordhydraulik.
In Höhe der Schwenksäge 5 ist der Grundkörper 2 als Widerlager 6 für die Schwenksäge 5 ausgebildet. In axialer Richtung zwischen den Klemmarmen 3 und 4 und der Schwenksäge 5 befinden sich zwei Schwenkarme 7 und 8, die jeweils einerseits im Grundkörper 2 gelagert sind und andererseits jeweils ein Element eines Schneidwerkes tragen. Das Schneidwerk besteht aus zwei angetriebenen Walzen 9 und 10, wobei die Durchsatzrichtung achsparallel zur Lage des Stammes und in dichtung der Schwenksäge 5 verläuft. Die Walzen 9 und 10 sind in bekannter Weise ausgebildet. So besitzt z.B. die Walze 9 gleichmäßig am Umfang verteilt angeordnete und querstehende Schneidmesser 11 und die Walze 10 umlaufende Schneidscheiben 12.
Die Kontur der Schneidmesser 11 und das durch die Schneidscheiben 12 gebildete Profil sind aufeinander abgestimmt. Je nach Anforderung können jede Walze 9 und 10 wechselweise Schneidmesser 11 und Schneidscheiben 12 aufwei sen.
Beide Schwenkarme 7 und 8 sind zum Zwecke der Achsabstandseinstellung beider Walzen 9 und 10 verstellbar ausgebildet und besitzen einen hydraulischen Antrieb.
Zur Ernte z.B. eines Baumes aus einem Jungbestand werden zunächst die Klemmarme 3 und 4 voll geöffnet und die Schwenkarme 7 und 8 größtmöglich auseinandergeschwenkt. Mit diesen Einstellungen wird der gesamte Hackernter an den auszusondernden Baum geführt und unter Zuhilfenahme des Drehkopfes 1 zur Anlage gebracht. Die Klemmarme 3 und 4 werden in Schließrichtung hydraulisch beaufschlagt und umgreifen den Stamm mit einer Haltefunktion. Nun wird die Schwenksäge 5 in Arbeitsposition gebracht und in Betrieb gesetzt. Nach Beendigung des Sägevorganges nimmt die Schwenksäge 5 wieder ihre Ausgangsposition ein. Danach oder mit dem Sägevorgang zeitlich überlagert wird das Schneidwerk eingeschalten und die Schwenkarme 7 und 8 in Richtung des Stammes hydraulisch beaufschlagt. Die sich drehenden Walzen 9 und 10 bewegen sich zunächst
-&idigr;
in einem Ei!vorschub aufeinander zu und kommen am Stamm zur Anlage. Durch den weiteren Antrieb der Schwenkarme 7 und 8 beginnt der Arbeitsvorschub der beiden Walzen 9 und 10 und damit der Zerkleinerungsprozeß. Mit Beendigung des Arbeitsvorschubes Werden die Positionen der Walzen 9 und 10 arretiert und gleichzeitig die Klemmarme 3 und 4 entriegelt.
Der Stamm ist nun in zwei Teile getrennt und das untere Stammende fällt heraus. Die weitergehende Drehbewegung der beiden Walzen 9 und 10 bewirkt, daß der abgesägte und von den Klemmarmen 3 und 4 freigegebene Hauptstamm mit seiner Krone in das Schneidwerk gezogen und zerkleinert wird. In dieser Phase übernehmen die Klemmarme 3 und 4 an Stelle der Haltefunktion ein Führungsfunktion. Druckabhängig gesteuert paßt sich die Durchtrittsöffnung beider Klemmarme 3 und 4 dem tatsächlichen Baumbzw. Kronenquerschnitt an.
Die anfallenden Hackschnitzel werden sofort dem Waldboden wieder zugeführt.
Der Hackernter kann in vertikaler oder horizontaler Lage arbeiten.

Claims (6)

1 1 .06.1993 Schutzansprüche
1. Mobiler Hackernter mit Versorgungsleitungen zu einem Basisfahrzeug, bestehend aus einem antreibbaren Drehkopf und einem Grundkörper, wobei der Grundkörper oberhalb zwei antreibbare, erntegutumschl ießende Klemmarme, unterhalb eine antreibbare Schwenksäge und dazwischen zwei radial bewegliche und gegenläufig antreibbare Walzen zum Transport des Erntegutes trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (9,10) als Elemente eines Schneidwerkes ausgebildet sind und beide Walzen (9,10) einen Antrieb für einen quergerichteten Vorschub besitzen.
2. Mobiler Hackernter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (9,10) an zwei Schwenkarmen (7,8) einerseits gelagert sind, die andererseits am Grundkörper (2) gelagert sind und den Antrieb für den Vorschub der Walzen (9,10) aufnehmen.
3. Mobiler Hackernter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Walzen (9,10) gegenüberliegend einerseits eine Anzahl von gleichmäßig am Umfang verteilt angeordneten und querstehenden Schneidmessern (11) und andererseits umlaufende Schneidscheiben (12) besitzen.
4. Mobiler Hackernter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (11) und die Schneidscheiben (12) sich auf beiden Walzen (9,10) wechselweise gegenüberliegen.
5. Mobiler Hackernter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmarme (3,4) nach dem Prinzip einer Fotoblende zueinander verstellbar sind und in ihrer äußeren Endstellung eine begrenzte UmfangsÖffnung besitzen.
6. Mobiler Hackernter nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Klemmarme (3,4) in Öffnungsrichtung druckabhängig steuerbar ist.
DE9308764U 1993-06-14 1993-06-14 Mobiler Hackernter Expired - Lifetime DE9308764U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE9308764U DE9308764U1 (de) 1993-06-14 1993-06-14 Mobiler Hackernter
DE4418211A DE4418211A1 (de) 1993-06-14 1994-05-25 Mobiler Hackernter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE9308764U DE9308764U1 (de) 1993-06-14 1993-06-14 Mobiler Hackernter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9308764U1 true DE9308764U1 (de) 1993-08-26

Family

ID=6894335

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9308764U Expired - Lifetime DE9308764U1 (de) 1993-06-14 1993-06-14 Mobiler Hackernter
DE4418211A Ceased DE4418211A1 (de) 1993-06-14 1994-05-25 Mobiler Hackernter

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DE4418211A Ceased DE4418211A1 (de) 1993-06-14 1994-05-25 Mobiler Hackernter

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