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DE939997C - Verfahren zur Vermeidung von Rissbildung und zum Erhoehen der Verschleissfestigkeit von Auftragsschweissungen - Google Patents

Verfahren zur Vermeidung von Rissbildung und zum Erhoehen der Verschleissfestigkeit von Auftragsschweissungen

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Publication number
DE939997C
DE939997C DEB16940A DEB0016940A DE939997C DE 939997 C DE939997 C DE 939997C DE B16940 A DEB16940 A DE B16940A DE B0016940 A DEB0016940 A DE B0016940A DE 939997 C DE939997 C DE 939997C
Authority
DE
Germany
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build
welds
wear resistance
increase
crack formation
Prior art date
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Expired
Application number
DEB16940A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Boehler and Co AG
Original Assignee
Gebrueder Boehler and Co AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Boehler and Co AG filed Critical Gebrueder Boehler and Co AG
Application granted granted Critical
Publication of DE939997C publication Critical patent/DE939997C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C26/00Coating not provided for in groups C23C2/00 - C23C24/00
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/50Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for welded joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Vermeidung von Rißbildung und zum Erhöhen -der Verschleißfestigkeit von Auftragsschweißungen Die Erfindung befaßt sich mit der Nachbehandlung von Auftragsschweißungen, die unvermeidlichen hohen inneren Spannungen unterworfen sind und daher leicht durch Risse unbrauchbar werden. Die Gefahr der Rißbildung wird hierbei um so größer, je härter das Schweißgut ist. Wird hingegen ein genügend weicher Zusatzwerkstoff aufgeschweißt, so. ist zwar die Gefahr der Rißbildung beseitigt, jedoch genügt das Schweißgut dann den auftretenden Verschleißbeanspruchungen meist nicht.
  • Ein Beispiel, bei welchem die geschilderten Schwierigkeiten auftreten, ist die automatische Auftragsschweißung von Radreifen. Um die Verschleißfestigkeit der Aufschweißung möglichst hoch zu halten, ist man bemüht, einen Zusatzwerkstoff heranzuziehen, dessen Schweißgut mindestens die Härte des Radreifens aufweist. Erfahrungsgemäß tritt aber in solchen Fällen fast ausnahmslos ein Aufreißen ein, weil das Schweißgut während des Schrumpfvorganges keine genügende Verformungsreserv e besitzt. Aus diesem Grunde muß ein möglichst weicher Zusatzwerkstoff gewählt werden, dessen Verschleißfestigkeit jedoch meist zu gering ist. Außerdem zeigt sich bei Aufschweißungen auf Werkstücken aus härtbarem Stahl eine harte übergangszone, die bei fallweise notwendiger mechanischer Bearbeitung Schwierigkeiten verursacht.
  • Erfindungsgemäß werden die bestehenden Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß die Auftragsschweißung vorzugsweise elektrisch mit einem blanken Schweißdraht durchgeführt wird, der entweder stickstofflegiert ist oder dessen Schweißgut Stickstoff aus der Luft aufnimmt und genügend weich und verformungsfähig ist, um die auftretenden inneren Spannungen ohne Beschädigungen aufnehmen zu können. Zur Erzielung der erforderlichen Verschleißfestigkeit wird die Eigenschaft des Stickstoffs, in weichen Eisenlegierungen unter bestimmten, an .sich bekannten Voraussetzungen eine Umwandlungshärtung zu ermöglichen; dadurch ausgenützt, daß das Schweißgut kurzzeitig auf die Lösungstemperatur des Stickstoffs erwärmt, aus dieser Temperatur abgekühlt und hierdurch gehärtet wird. Bei Verwendung eines weichen unlegierten Blankdrähtes, dessen Schweißgut eine Festigkeit von etwa. 5o kg/mm2 ergibt, kann beispielsweise eine Erhöhung der Festigkeit durch Erwärmen auf 55o bis 6oo° C und anschließende Abkühlung auf 8o bis go kg/mm2 erzielt werden. Es ist verständlich, daß durch diese Maßnahme auch die Verschleißfestigkeit entsprechend ansteigt. Außerdem wird durch diesen Härtungsvorgang bei so niedrigen Temperaturen ein Anlassen der harten Übergangszone herbeigeführt, wodurch diese weicher und leichter bearbeitbar wird.
  • Das Verfahren der Erfindung ist besonders geeignet für die Auftragsschweißung an Radreifen mittels des elektrischen Lichtbogens.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Vermeidung von Rißbildung und zum Erhöhen der Verschleißfestigkeit von Auftragsschweißungen mit stickstoffhaltigem, aus einer Eisenlegierung bestehenden Schweißgut, dadurch gekennzeichnet, daß das Schweißgut nach durchgeführter Auftragsschweißung auf -die Lösungstemperatur des Stickstoffs. erwärmt und durch Abkühlung von dieser Temperatur gehärtet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß von Hand aus oder automatisch mittels des elektrischen Lichtbogens ausgeführte Radreifenaufschweißungen nachträglich auf 550 bis 6on° C erwärmt und durch Abkühlung von dieser Temperatur gehärtet werden. Angezogene Druckschriften: Archiv für das Eisenhüttenwesen, Bd. 16, 1g42/43, S.463.
DEB16940A 1950-09-30 1951-09-28 Verfahren zur Vermeidung von Rissbildung und zum Erhoehen der Verschleissfestigkeit von Auftragsschweissungen Expired DE939997C (de)

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DE939997C true DE939997C (de) 1956-03-08

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DEB16940A Expired DE939997C (de) 1950-09-30 1951-09-28 Verfahren zur Vermeidung von Rissbildung und zum Erhoehen der Verschleissfestigkeit von Auftragsschweissungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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