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DE938919C - Auswahleinrichtung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Auswahleinrichtung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE938919C
DE938919C DEM5661A DEM0005661A DE938919C DE 938919 C DE938919 C DE 938919C DE M5661 A DEM5661 A DE M5661A DE M0005661 A DEM0005661 A DE M0005661A DE 938919 C DE938919 C DE 938919C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
selector
rails
selection
selection device
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM5661A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Steinbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
Original Assignee
Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG filed Critical Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
Priority to DEM5661A priority Critical patent/DE938919C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE938919C publication Critical patent/DE938919C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

Landscapes

  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

  • Auswahleinrichtung für Fernmel-deanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Gegenstand der Erfindung ist eine Auswahleinrichtung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der mehrere mit Kombinationsausschnitten versehene Wählschienen vorgesehen sind und jedem Schaltpunkt eine bestimmte Wählschienenkombination zugeordnet ist.
  • Bei den bekannten Auswahleinrichtungen dieser Art erfolgt die Betätigung des dem auszuwählenden Schaltpunkt zugeordneten Kontaktfedersatzes dadurch, daß nach Einstellung der entsprechenden Wählschienenkombination einTast- oder Zwischenglied, das zu dem auszuwählenden Schaltpunkt gehört, nach einem Abtastvorgang in die durch die Kombinationsausschnitte der eingestellten Wählschienen gebildete durchgehende Lücke einfällt und dadurch eine von den übrigen Tastgliedern unterschiedliche Lage einnimmt. Hierdurch wird erreicht, daß bei einer sich anschließenden Betätigung einer gemeinsamen Durchschalteeinrichtung nur derjenige Kontaktfedersatz betätigt wird, der dem ausgewählten Schaltpunkt bzw. dem eingefallenen Zwischenglied entspricht.
  • Von diesen bekannten Auswahleinrichtungen unterscheidet sich die Einrichtung gemäß der Erfindung dadurch, daß die den Schaltpunkten der Auswahleinrichtung zugeordneten quer zu den Wählschienen sich erstreckenden Zwischenglieder, die auf Betätigungsglieder, #z. B. Kontaktfedersätze, einwirken, einseitig gelagert sind und - mit Vorspannung ständig in den Kombinationsausschnitten an deren Ansätzen anliegen, und daß das dem auszuwählenden Schaltpunkt zugehörige Zwischenglied bei einer diesem Schaltpunkt entsprechenden Verstellung der Wählschienen infolge seiner Vorspannung in eine die Einwirkung auf das Betätigungsglied ermöglichende Lage geführt wird, in welcher es federnd nachgiebig gehalten wird. -Dadurch, daß die -Zwischenglieder sowohl in der Ruhe- als auch in der Arbeitslage in den Kombinationsausschnitten bleiben und nicht wie bei den bekannten Anordnungen erst im Betriebsfall in die Kombinationsausschnitte einfallen und bei der Auslösung wieder herausgehoben werden, wird jede Möglichkeit einer Verklemmung zwischen Wählschienen und Zwischengliedern vermieden. Es ist einleuchtend, daß eine Auswahleinriclitung gemäß der Erfindung weniger störanfällig ist als die erwähnten bekannten Einrichtungen.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung weist Überdies. noch einen weiteren wesentlichen Vorteil gegenüber den bekannten Einrichtungen auf. Dieser besteht darin, daß bei der erfindungsgemäßen Auswahleinrichtung der Ablauf ddr Schaltfunktionen dadurch verkürzt wird, daß die Zwischenglieder nach Einstellung der Wählschienen nicht erst eingetastet, sondern nur seitlich verschoben zu werden brauchen. Sie werden allein durch das Verschieben in eine Lage gebracht, in welcher sie von einer gemeinsamen Andrückeinrichtung erfaßt werden können, mittels der der entsprechende Federsatz geschaltet wird.
  • Demgegenüber sind bei den bekannten Auswahleinrichtungen mehr Schaltfunktionen für einen Auswahlvorgang notwendig. Nach Einstellung der Wählschienen müssen die Zwischenglieder erst auf die Wählschienen gebracht werden, wobei lediglich dasjenige Zwischenglied einfallen kann, dessen Kombinationsausschnitte eine durchgehende Lücke bilden. Dadurch wird dieses Zwischenglied erst ebenfalls in eine veränderte Lage gebracht, um bei Betätigung einer gemeinsamen Andrückeinrichtung den entsprechenden Kontaksatz schalten zu können.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. i bis 5 der Zeichnung dargestellt, die nachstehend erläutert wird.
  • Fig. i zeigt eine Teilansicht eines Wählers mit 3 Wählmagneten 1, 2, 3 und i Andrückmagneten 26. Der Wählmagnet i ist erregt, die Wählmagneten:2 und 3 sind nicht erregt. Der angezogene Anker 4 des Wählmagneten i hat über die beiden Hebel 5 und 6 die Wählschienen 7 und 8 verstellt. Der HJ bel 5 ist bei 9 geilagert und hat die Schiene 7 in Pfeilrichtung nach links bewegt, während der Hebel 6, der bei io gelagert ist, die Schiene 8 nach rechts verschoben hat. In gleicher Weise stehen die HebeJ ii und 12 mit den Schienen 13 bzw. 14 in Verbindung, die vom_ Magneten 2 verstellt werden und die Hebel 15 und 16 mit den Schienen 17 bzw. 18, die zum Magnet 3 gehören. Die Verteilung 'der Ausschnitte auf. den Wählschienen 7, 13, 17, die nach links bewegt werden, erfolgt nach dem Codeschema gemäß Fig.:2. Die Schienen8, 14"18, die nach rechts bewegt werden, sind im umgekehrten Sinne codiert, d.h. sie tragen Ansätzeig an den Stellen, wo diese bei den Schienen 7, 13, 17 fehlen. Die Weite der Ausschnitte ist so bemessen, daß sie sich auch bei Verstellung der Wählschienen nicht schließen, sondern genügend Raum lassen zur Auf -nahme der Zwischenglieder 2o, 2,1 und :22, die als federnde, runde oder profilierte biegsame Drähte im Kontaktfeld:23 gehalten sind und sich mit geringer Spannung an die Ansätze ig der Wählschienen legen.
  • Nach dem Codeschema gemäß Fig.:2, welches mit 3 Wählmagneten sieben Einstellmöglichkeiten ergibt (die 8. Kombination, aus 23 = 8, bei welcher kein Magnet angezogen ist, ist praktisch nicht verwertbar), ist der erste Schaltpunkt gekennzeichnet durch das Anziehen des Wählmagneten WM i.
  • Aus Fig. i ist ersichtlich, daß mit dem Verstellen der Schiene 7 das Tastglied:22 eine andere Lage angenommen hat; es steht mit seinem freien Ende unter der abgewinkelten Feder :24. Die übrigen Tastglieder:2o und 21 bleiben in der Ausgangslage.. d. h. die freien Enden stehen seitlich von den abgewinkelten Federn, von denen hier der übersichtlichkeit wegen nur d ' ie Feder:25 dargestellt ist. Die Verstellung der Schiene 8 nach rechts hat bei dieser Einstellung _keine Wirkung. An Hand eines anderen Beispiels wird das Zusammenwirken der verschiedenen Schienen weiter unten erläutert.
  • Nach der Auswahl des ersten Schaltpunktes erfolgt das Durchschalten. Der Andrückmagnet 26 wird erregt, zieht seinen Anker 27 an, der in eine Zugschiene 28 eingreift. Diese bewegt sich in Pfeilrichtung nach rechts und hebt dabei über die Winkelhebel:29, die auf Zapfen 30 im hier nicht dargestelltenWählerrahinengelagertsind unddie mitweitereil Zapfen 3 1 als Verbindung mit der Zugschiene 2,8 undZapfen3:2 alsAufnahme für dieAndrückschiene 33 versehen sind, die letztere in Pfeilrichtung nach oben. Die Feder :24, deren abgewinkeltes Ende (außerhalb der Ebene der Andrückschiene liegend) von dem darunterliegenden Draht:22 erfaßt wird, bringt dabei über den Steg 34 die Kontaktfedern 3 5 des Feldes :23 in Kontakt mit den Zuführungsstegen 36, womit dieDurchschaltung des gewählten Schaltpunktes- vollzogen ist.
  • Eine vereinfachte Darstellung des Wählvorganges ist in Fig. 3 bis 5 gezeigt. Die einzelnen Schaltpunkte sind mit den Zahlen i bis 7 bezeichnet. Es soll der Schaltpunkt 4 ausgewählt werden. Hierbei müssen nach Fig. 2 die Wählmagneten WM:2 und TT'M 3 ansprechen. Die Wählschienenpaare sind mit I bis III bezeichnet und die beiden Schienen eines Paares durch Indizes a und b unterschieden. Der Wählmagnet WM. i wirkt auf das Wählschienenpaar la und Ib, und zwar bewegt er die Wählschiene la in Pfeilrichtung nach links, Ib nach rechts. In gleicher Weise verstellt der Wählmagnet WM 2 die Wählschienen II a und II b und der Wählmagnet WM3 die Wählschienen IIIa und IIIb. Fig. 3 ist die Ruhestellung. Die- Drähte 37, die die Zwischenglieder bilden, liegen mit geringer Vorspannung an den verstärkt gezeichneten Ansätzen 38 der Wählschienen. Die freien Enden der Drähte 37 stehen seitlich von den hier in U-Form dargestellten abgewinkelten Enden der Federn 39, die den Federn:24 bzw. :25 in Fig. i entsprechen. Fig. 4 zeigt die Auswahl des Schaltpunktes 4. Die Wählmagneten PVM2 und WM3 haben die Schienen Ha und III a nach links und die Schienen II b und III b nach rechts verschoben. Dieser Verstellung kann nur der zu Schaltpunkt 4 zugehörige Draht 40 f01-gen, welcher der Bewegung der auf den Schienen Ha und IIIa vorgesehenen Ansätze 41 infolge seiner Vorspannung nachgibt und sich unter das abgewinkelte Ende der Feder 42 stellt. Der Ansatz 43 auf der Wählschiene III b, die nach rechts verstellt worden ist, verhindert, daß der zum Schalt-Punkt 3 gehörige Draht 44 dem Ansatz 45 auf der verstellten Wählschiene II a folgt. Das gleiche trifft für den SchaltPunkt 7 zu, wo der Ansatz 46 auf der Wählschiene II b den Draht 48 unterstützt. Nach der Durchschaltung des Kontaktfedersatzes, die an Hand der Fig. i beschrieben wurde, werden die Wählmagneten W.LW:z und WM3 abgeschaltet. Die Wählschienen II a, II b, III a und III b gehen in die Ruhelage zurück und biegen den federnden Draht 4o durch (Fig. 5), der durch Reibung zwischen der Feder 42 und der Andrückschiene 33 (Fig. i) bei 42 festgehalten wird. Beim Trennen der Verbindung gibt die nach unten gehende Andrückschiene 33 (Fig. i) den Draht 40 frei, der dadurch in seine Ausgangslage (Fig.3) zurückspringt. DieAndrückschiene 33 (Fig. i) ist mit Langlöchern 49 versehen, welche die Bewegung der Drähte in ihrer Einstellrichtung begrenzen und außerdem die Rückführung der übrigen nicht eingestellten Drähte, die beim Betätigen des Schaltpunktes von der Schiene 33 ebenfalls mit angehoben wurden, in die Ausgangslage gewährleisten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auswahleinrichtung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der mehrere mit Kombinationsausschnitten versehene Wählschienen vorgesehen sind und jedem Schaltpunkt eine bestimmte Wählschienenkombination züigeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schaltpunkten der Auswahleinrichtung zugeordneten, quer zu den Wählschienen sich erstreckenden Zwischenglieder (2o, 21" 22), die auf Betätigungsglieder, z. B. Kontakfedersätze (35, 36 in Fig. i), einwirken, einseitig gelagert sind und mit Vorspannung ständig in den Kombinationsausschnitten an deren Ansätzen (ig) anliegen und daß das dem auszuwählenden Schaltpunkt zugehörige Zwischenglied bei einer diesem entsprechenden Verstellung der Wählschienen infolge seiner Vorspannung in eine die Einwirkung auf das Betätigungsglied ermöglichende Lage geführt wird, in welcher es federnd nachgiebig gehalten wird.
  2. 2. Auswahleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählschienen paarweise (7, 8) mit je einem Antriebsorgan (Wählmagnet i) in der Weise gekuppelt sind, daß die beiden Wählschienen eines Wählschienenpaares bei Betätigung ihres Antriebsorgans in gegenläufiger Richtung verstellt werden, und daß die Anordnung der als Funktionsstelle für die Zwischenglieder (:2o, 21, 22) wirkenden, zwischen den Kombinationsausschnitten stehenden Ansätze (ig) der einen Hälfte eines Wählschienenpaares komplementär zur Anordnung der Ansätze von der anderen Hälfte ist, so daß bei der Verstellung der Wählschienen eine gegensätzliche Wirkung auf die Zwischenglieder ausgeÜbt wird. 3. Auswahleinrichtung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder (2o, 21, 22) in Aussparungen (49) einer durch ein Antriebsorgan (Magnet 27) beweglichen Betätigungsschiene (33), die bei ihrer Bewegung den Kontaktfedersatz des ausgewählten Schaltpunktes betätigt, angeordnet und die Aussparungen derart ausgebildet sind, daß die Bewegung der Zwischenglieder in ihrer Einstellrichtung begrenzt und die Rückführung der nicht eingestellten Zwisclienglieder, welche durch die Betätigungsschiene mit angehoben werden, in die Ausgangslage gewährleistet ist. 4. Auswahleinrichtung nach Anspruch i oder i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eingestellte Zwischenglied in der Betätigungslage festgehalten wird, wenn die Wählschienen z. B# zwecks Neueinstellung in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden, und daß das Zwischenglied bei dieser Rückführung der Wählschienen durchfedert, so daß es bei Auslösung der Verbindung in seine Ausgangslage zurückspringt. 5. Auswahleinrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder (2o, 21, 22) aus runden oder profilierten Drähten oder aus Bändern bestehen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 523 446; Ericsson Review, 1949" Nr. 2, S. 45, 55, 56, 57.
DEM5661A 1950-08-20 1950-08-20 Auswahleinrichtung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE938919C (de)

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DE938919C true DE938919C (de) 1956-02-09

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DEM5661A Expired DE938919C (de) 1950-08-20 1950-08-20 Auswahleinrichtung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE523446C (de) * 1926-04-18 1931-04-23 Chr Gfeller Akt Ges Koordinatenwaehler fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE523446C (de) * 1926-04-18 1931-04-23 Chr Gfeller Akt Ges Koordinatenwaehler fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen

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