DE938809C - Vorrichtung zur Befestigung der Spiegel eines Polygonspiegels - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung der Spiegel eines PolygonspiegelsInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
- Vorrichtung zur Befestigung der Spiegel eines Polygonspiegels Für Oszillographen ist die Verwendung eines rotierenden Polygonspiegels bekannt, der zur Auflösung eines Lichtstrahls oder eines Kurvenbildes dient. Der rotierende Polygonspiegel besteht aus einer Trommel, deren Mantelfläche von ebenen Spiegelstreifen bedeckt ist. Die Verspiegelung des Trommelkörpers selber ist deshalb nicht günstig, weil die Oberfläche der Trommel nicht so gut spiegelt wie Glasspiegel. Deshalb sind solche Polygonspiegel meist so aufgebaut, daß auf einer Trommel eine Reihe von verspiegelten Glasstreif en befestigt ist. Bisher hat man die Anordnung so getroffen, daß an der Trommel mechanisch solche Flächen hergestellt wurden, die parallel zu den gewünschten Winkelstellungen der einzelnen Spiegelstreifen verlaufen. Die -Spiegel wurden dann auf diese Flächen aufgesetzt und befestigt. Diese Herstellungsart hat aber einen großen Nachteil. Sie setzt nämlich voraus, daß, genau planparallele Spiegelstreifen verwende-t werden. Die Herstellung solcher planparallel geschliffener Spiegelstreifen ist aber zeitraubend und kostspielig, weil die, Glas-i streifen in den seltensten Fällen vollkommen planparallel sind. Die Folge davon ist dann, daß die Spiegelungsebenen an der Außenseite der Glasstreifen falsch stehen, wodurch die Abbildung auf der Schaufläche verzerrt wird. Man hat diesen Nachteil zwar dadurch zu bekämpfen versucht, daß man jeden einzelnen Spiegel auszurichten versuchte; das ist aber sehr umständlich und manchmal überhaupt nicht in ausreichendem Maße möglich.
- Diese Schwierigkeiten entfallen durch die Erfindung, indem die Polygontrommel wie bisher mit mechanisch hergestellten Auflageflächen der richtigen Neigung versehen ist, auf denen nach der Erfindung. ebenflächige, die Streifen übergreifende Halter befestigt, z. B. aufgeschraubt sind, und indem auf der Außenseite die verspiegelten Spiegelstreifen von der Rückseite her federnd gegen diese ebenflächigen Halter angedrückt werden.
- Dadurch kommt es nämlich nicht mehr darauf an, daß die Spiegelstreifen planparallel geschliffen sind, sondern es kommt nur darauf an, daß die spiegelnden Außenseiten der Spiegelstreifen ebenflächig sind. Es brauchen die einzelnen Spiegelstreifen nicht nachjustiert zu werden Und es ist die Neigung der Rückseite der Spiegelstreifen ohne Einfluß auf die Winkellage der allein richtigen äußeren Seite der Spiegelstreifen.
- Die Spiegelhalter brauchen nicht vollflächig auf den vorbereiteten Auflageflächen der Trommel aufzuliegen, sondern die Halter oder die Trommel können ausgespart sein zur Aufnahme einer den Spieg#,1 von, rückwäxts an den Halter andrückenden Feder.
- Ein, Ausführungsbeispiel mag die Erfindung erläutern.
- Fig. i zeigt eine Ansicht und Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung.
- Der Polygonspiegel besteht aus einer Polygontrommel i, welche um die Achse:2 drehbar ist, undaus auf dem Mantel der Trommel angeordneten Spiegelstreifen 3. Diese Spiegelstreifen bestehen beispielsweise aus an der äußeren Fläche verspiegelten Glasstreifen, di'eanf der Trommel unter dem richtigen Winkel befestigt werden müssen. Die Spiegelstreifen 3 sind durch kleine etwa viereckige ebenflächigeHalterplatten4 gehaltert. DieseHalterplatten.4 sind auf den kreiszylindrischen Stirnscheiben5 der Trommel befestigt. Der Scheibenrand besitzt für jede Halterplatte eine ebene Fläche von der Breite der Halterplatten 4, deren Neigung infolge ihrer mechanischen Herstellung genau dem Winkelfortschritt von Spiegel zu Spiegel entspricht. DieHalterplatten4 sind an die polygonalen Stirnscheiben, beispielsweise durch Schrauben 6, angeschraubt.
- Die untere Seite jeder Halte#rp12.tte4 ist nun genau eben geschliffen, so, daß die Platten4 sich in der Winkellage genau. nach den Auflageflächen 7 auf dem Rand. der Stimscheibe 5 richten. Die Auflageflächen 7 weisen nun eine solche Aussparung auf, daß zwischen ihnen eine kleine Stahlfeder 8 eingelegt werden kann, welche den eingesetzten Glasstreifen 3 von unten her gegen die Halterplatte 4 andrückt. Nachdem die Schraube 6 vollkommen eingeschraubt ist, liegt die Hafterplatte 4 auf denAuflageflächen7 der beiden Stirnscheiben5 auf und erzwingt somit die gleiche Winkellage auch für die spiegelnde obere Seite des Spiegelstreifens 3.
- Die Achse der Trommel kann durchgehend oder die Stirnscheiben können verbunden sein, so daß also die, Spiegelstreifen 3 nicht mechanisch durch die Lagerung der Trommel beansprucht werden. In der Zeichnung ist zur Vereinfa-chung dargestellt, daß die Stirnscheibe 5 je mit einem Achsstummel 2 versehen ist.
- In der Fig. i sind die Spiegelstreifen3 des Polygonspiegels in Abstand voneinander dargestellt. Dies ist nur der besseren Darstellung wegen so gemacht. In Wirklichkeit liegen diese- Spiegel dicht aneinander, weil .honst zu viel Licht verlorengeht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Befestigung der Spiegel eines Polygonspiegels auf der Polygontrommel zur Auflösung von Lichtstrahlschwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Polygontrommel mit mechanisch hergestellten Auflage4 flächen ebenflächige, die Spiegelstreifen übergreifende Halter befestigt, z. B. aufgeschraubt sind, und daß die auf der Außenseite vezspiegelten Spiegelstreifen von ihrer Rückseite her federnd gegen die ebenflächigen Halter gedrückt werden. z Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen der Trommel oder der Halter zur Aufnahme von die. Spiegel von rückwärts an den Halter andrückenden Federn, ausgespart sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36660A DE938809C (de) | 1953-12-09 | 1953-12-09 | Vorrichtung zur Befestigung der Spiegel eines Polygonspiegels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36660A DE938809C (de) | 1953-12-09 | 1953-12-09 | Vorrichtung zur Befestigung der Spiegel eines Polygonspiegels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE938809C true DE938809C (de) | 1956-02-09 |
Family
ID=7482293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES36660A Expired DE938809C (de) | 1953-12-09 | 1953-12-09 | Vorrichtung zur Befestigung der Spiegel eines Polygonspiegels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE938809C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146667B (de) * | 1957-07-02 | 1963-04-04 | Hensoldt & Soehne M | Polygonspiegel |
| DE3129502A1 (de) * | 1980-08-04 | 1982-05-06 | Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki, Kanagawa | Polygonspiegel |
| US4751776A (en) * | 1985-09-30 | 1988-06-21 | O/Y Kyro A/B Tamglass | End cap for a ceramic spool |
-
1953
- 1953-12-09 DE DES36660A patent/DE938809C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146667B (de) * | 1957-07-02 | 1963-04-04 | Hensoldt & Soehne M | Polygonspiegel |
| DE3129502A1 (de) * | 1980-08-04 | 1982-05-06 | Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki, Kanagawa | Polygonspiegel |
| US4751776A (en) * | 1985-09-30 | 1988-06-21 | O/Y Kyro A/B Tamglass | End cap for a ceramic spool |
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