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DE938746C - Fuer ringlose Vorhanggarnituren bestimmte Profilschiene - Google Patents

Fuer ringlose Vorhanggarnituren bestimmte Profilschiene

Info

Publication number
DE938746C
DE938746C DEB22872A DEB0022872A DE938746C DE 938746 C DE938746 C DE 938746C DE B22872 A DEB22872 A DE B22872A DE B0022872 A DEB0022872 A DE B0022872A DE 938746 C DE938746 C DE 938746C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
profile rail
plastic
core
ringless
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB22872A
Other languages
English (en)
Inventor
August Buenger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB22872A priority Critical patent/DE938746C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE938746C publication Critical patent/DE938746C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H1/00Curtain suspension devices
    • A47H1/04Curtain rails
    • A47H1/06Curtain rails fixed

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

  • Für ringlose Vorhanggarnituren bestimmte Profilschiene Die Erfindung betrifft die Weiterentwicklung einer für ringlose Vorhanggarnituren bestimmten Profilschiene T-, I- oder U-förmigen Ouerschnittes, die gemäß Patent 9130,97 aus einem dem Wandverlauf entsprechend biegbaren Kunststoff besteht. Von der Profilschiene nach dem Hauptpatent unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise dadurch, daß die Schiene aus Kunststoffen unterschiedlicher Härtegrade zusammengesetzt ist. Man ist dadurch in die Lage versetzt, die Schiene noch besser als bisher allen vorkommenden Beanspruchungen anzupassen, indem man die zur Belastungsaufnahme dienenden Schienenteile aus einem härteren Kunststoff erzeugt, während man zweckmäßig z. B. die als Laufflächen für die Rollringe bzw. Gleiter bestimmten Schienenteile aus einem weicheren Kunststoff herstellt. Man verbindet auf diese Weise die Vorteile einer hohen Festigkeit der Schiene mit dem bei Kunststoffschienen gegebenen geräuscharmen Lauf der Rollringe, da die weich eingestellte Lauffläche die beim Verschieben des Vorhanges entstehenden Geräusche besonders wirksam zu dämpfen vermag. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der Schienenkern aus einem harten Kunststoff, der von einem Kunststoffmantel weicherer Einstellung umhüllt ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine schaubildliche Darstellung eines Abschnittes einer I-Schiene, Fig. 2 eine der Fig. i entsprechende Darstellung einer im Querschnitt etwas abgewandelten Profilschiene und die Fig.3 bis 8 weitere Ausführungsbeispiele der Laufschiene in Querschnittsdarstellungen. .
  • Die dargestellten Profilschienen sind als Trag-und Laufschienen für ringlose Vorhanggarnituren bestimmt. In den Fig. i und 2 ist der meist zur Befestigung dienende Schienenoberflansch mit i bezeichnet, der über den Steg 2 mit dem Unter- oder Laufflansch 3 verbunden ist. Mit 4 sind aus der Lauffläche emporragende Längsrippen bezeichnet. Auf diesen Rippen 4 wälzen sich z. B. die Rollringe ab. Eine Verstärkungswulst 5 ist zur Erhöhung der Tragfähigkeit des Laufflansches vorgesehen. Während bei der Ausführungsform nach" Fig.2 der Steg 2 unmittelbar in den Laufflansch 3 übertritt, ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i eine auf der Oberseite des Laufflansches vorgesehene Wulst 6 zwischen Steg 2 und Laufflansch 3 eingeschaltet, die den Zweck verfolgt, den Kraftfluß innerhalb des Querschnittes der Schiene zu verbessern.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Querschnitt der Profilschiene aus zwei Kunststoffen unterschiedlicher Härtegrade zusammengesetzt. So besteht der Kern B oder wenigstens Teile davon aus einem harten Kunststoff, der der Schiene die Eigenfestigkeit verleiht, woduzch einem Durchhängen der Schiene vorgebeugt wird, während der den Kern B umhüllende Mantel A der Geräuschdämpfung wegen aus einem weicher eingestellten Kunststoff gebildet ist. Dabei kann der Kern B im gesamten Querschnitt dem Umriß des Schienenprofils folgen, wie Fig. i zeigt, d. h., der Mantel kann ringsum eine im wesentlichen gleichbleibende Dicke haben. Man kann aber auch, wie aus den Fig. 2 bis 8 ersichtlich, den Querschnitt des Kerns vom Schienenquerschnitt abweichen lassen.
  • So ist in Fig.2 der Geräuschdämpfung halber der Kern B in den Laufrippen 4 fortgelassen: Fig. 3 zeigt eine Kernanordnung, bei welcher sich der Kern B nur auf den Verbindungssteg erstreckt, während er in Fig. 4 noch bis in die beiden Flansche der Schiene hineinreicht. In Fig. 5 ist ein Beispiel dargestellt, bei dem zur Schienenversteifung ausschließlich die Kernteile B der Laufrippen aus härterem Kunststoff bestehen. Fig. 6 ist eine Abwandlung hiervon, wobei die-beiden Teilkerne zu einem Querkern von Laufrippe zu Laufrippe zusammengezogen sind. Außerdem ist hier der Befestigungsflansch durch härtere Kernteile B versteift, wobei zwischen den härteren Kernteilen weichere Lücken vorgesehen sind, um das Anschrauben oder Annageln des Schienenoberflansches = erleichtern. In Fig.7 ist der Befestigungs- oder Oberflansch mit schmalen Versteifungsrippen versehen, die ganz aus härterem Kunststoff bestehen, der an der Oberfläche zutage tritt. Fig. 8-schließlich zeigt eine Abwändlungsmöglichkeit zu Fig.7 mit nur je einer Versteifungsrippe am Oberflansch zu beiden Seiten des Steges.
  • Natürlich sind die dargestellten Ausführungen nur Beispiele für die Verwirklichungen der Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann man, statt den Querschnitt aus zwei Kunststoffen unterschiedlicher Härte zu bilden, mehr als zwei verschiedene Härtegrade wählen. Ebenso ist die in der Zeichnung dargestellte Verteilung von hartem und weichem Kunststoff innerhalb des Schienenprofils nur als Ausbildungshinweis zu verstehen. Man ist durch die Erfindung jedenfalls in die Lage versetzt, härtere Kunststoffe an den am meisten beanspruchten Stellen zu verwenden, während man den weicheren Kunststoff da anbringt, wo es 'auf Geräuschdämpfung od. dgl. besonders ankommt. Zur Erhöhung der Biegsamkeit der Schiene wäre es z. B. durchaus möglich, in den harten Schienenkern B eine weichere Seele einzubetten. Auch bietet die erfindungsgemäß vorgeschlagene Anwendung von verschiedenen Kunststoffschichten die Möglichkeit weitergehender Muster- und Färbmöglichkeiten als bisher, wodurch der Anwendungsbereich derartiger Schienen erweitert wird. So ergeben sich besonders -vorteilhafte Wirkungen, wenn man den Kern farbig, den Mantel dagegen farblos klar ausbildet.
  • Die unterschiedlichen Härtegrade der Kunststoffschiene lassen sich beispielsweise im Spritzverfahren erzeugen, indem man Kunststoffe unterschiedlicher Härtegrade miteinander vereinigt. Man kann aber auch z. B. die Schiene aus einem harten Kunststoff erzeugen und dessen weicher auszubildende Teile durch Einwirkung eines Lösungsmittels, Weichmachers od. dgl. erweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Für ringlose Vorhanggarnituren bestimmte Profilschiene von T-, I- oder U-förmigem Querschnitt aus einem dem Wandverlauf entsprechend biegbaren Kunststoff nach Patent 9 13 097, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (i bis 5) aus Kunststoffen (A, B) unterschiedlicher Härtegrade zusammengesetzt ist: z. Profilschiene nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Rollringe bzw. Gleiter bestimmten Laufflächen (4). der Schiene aus weichem Kunststoff bestehen. 3. Profilschiene nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (B) der Schiene aus einem harten Kunststoff besteht, der von wenigstens einem Mantel (A) weicherer Einstellung umhüllt ist. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 545 742.
DEB22872A 1952-11-12 1952-11-12 Fuer ringlose Vorhanggarnituren bestimmte Profilschiene Expired DE938746C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB22872A DE938746C (de) 1952-11-12 1952-11-12 Fuer ringlose Vorhanggarnituren bestimmte Profilschiene

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DEB22872A DE938746C (de) 1952-11-12 1952-11-12 Fuer ringlose Vorhanggarnituren bestimmte Profilschiene

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE938746C true DE938746C (de) 1956-02-09

Family

ID=6961021

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB22872A Expired DE938746C (de) 1952-11-12 1952-11-12 Fuer ringlose Vorhanggarnituren bestimmte Profilschiene

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DE (1) DE938746C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011000559A3 (en) * 2009-06-30 2012-12-20 Marlux Medical Ltd. Curtain rail

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB545742A (en) * 1941-03-27 1942-06-10 Byson Appliance Company Ltd Improvements relating to curtain suspension fittings

Patent Citations (1)

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