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DE938685C - Grabenreinigungsgeraet - Google Patents

Grabenreinigungsgeraet

Info

Publication number
DE938685C
DE938685C DEW10172A DEW0010172A DE938685C DE 938685 C DE938685 C DE 938685C DE W10172 A DEW10172 A DE W10172A DE W0010172 A DEW0010172 A DE W0010172A DE 938685 C DE938685 C DE 938685C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trench
impeller
cleaning device
worm
milling cutter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW10172A
Other languages
English (en)
Inventor
Hajo Wulff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW10172A priority Critical patent/DE938685C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE938685C publication Critical patent/DE938685C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/06Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Grabenreinigungsgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Grabenreinigungsgerät mit umlaufenden, Grabenböschung und Grabensohle bearbeitenden Werkzeugen und einer Fördereinrichtung zum Auswurf des Erdreiches.
  • Die bekannten Geräte dieser Art arbeiten entweder mit schneckenartigen oder flügelradartigen Fräsern. Beide Fräserarten haben den Nachteil, daß sie zum Ausheben bzw. Reinigen von breiten Gräben ungeeignet sind. Der flügelradartige Fräser hat den Vorteil, daß seine Achse horizontal oder im wesentlichen horizontal gelagert werden kann, er arbeitet aber wirtschaftlich und zuverlässig nur bei verhältnismäßig schmaler Bauweise. Bei größerer Breite bereitet insbesondere der Auswurf erhebliche Schwierigkeiten. Der schneckenartige Fräser erfordert zur Bearbeitung der Böschung entsprechend geneigte Lagerung seiner Achse, so daß die Grabensohle nur vom freien Ende des Schneckenfräsers bearbeitet wird; um auch breitere Grabensohlen in einem Zuge bearbeiten zu können, muß man an das untere Ende des die Grabenböschung bearbeitenden Schneckenfräsers einen zweiten Schneckenfräser mit etwa horizontaler Achse anschließen. Der horizontale Schneckenfräser eignet sich zwar hervorragend zur Bearbeitung breiter Grabensohlen, sein Antrieb über den geneigten Schneckenfräser für die Böschung führt jedoch zu einer komplizierten und betrieblich unvorteilhaften Bauweise mit sehr hohen Beanspruchungen, insbesondere an der Kupplungsstelle zwischen dem Schneckenfräser für die Grabenböschung und dem Fräser für die Grabensohle. Auch ist es schwierig, Stauungen an der Übergangsstelle der beiden Schnecken zu vermeiden, wenn beide Schnecken mit der gleichen Geschwindigkeit umlaufen.
  • Alle diese Mängel lassen sich erfindungsgemäß vermeiden durch die Kombination eines zur Bearbeitung der Grabensohle dienenden, etwa waagerecht und quer zur Fahrtrichtung angeordneten schneckenartigen Fräsers und eines in Verlängerung des Fräsers angeordneten, zur Bearbeitung der Grabenböschung und zum Auswurf des Erdreiches dienenden, auf seiner Außenseite mit einem Scheibenmesser verbundenen Flügelrades, dem der schneckenartige Fräser das von ihm aufgenommene Erdreich zubringt. Dadurch ist ein Gerät geschaffen, das die Vorteile der beiden an sich bekannten, jedoch bisher nur für sich, nicht aber gemeinsam benutzten schnecken- und flügelradartigen Bodenfräser in sich vereinigt.
  • Eine Neigung der Fräserachsen gegeneinander ist nicht mehr erforderlich, vielmehr können die Achsen des Schneckenfräsers und Flügelrades gleichgerichtet sein. Um dabei eine horizontale Bearbeitung der Grabensohle -und eine gegen die Vertikale geneigte Bearbeitung der Grabenböschung .zu ermöglichen, kann der schneckenartige Fräser für die Grabensohle konisch ausgebildet sein, so daß sich bei entsprechender geringer Neigung der beiden Achsen gegen die Horizontale das gewünschte Grabenprofil ergibt.
  • Die Erfindung sei an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. I zeigt ein Grabenreinigungsgerät in Vorderansicht, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. I und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.
  • Das Gehäuse oder Gestell I des Gerätes ist mit einem Schwenkarm 2 versehen, dessen freies Ende mit einer Zugmaschine verbunden werden kann. Im Gehäuse ist eine Welle 3 gelagert, auf der ein mit einem Schneidwerkzeug 4, beispielsweise einer sägeartigen Messerscheibe fest verbundenes Flügelrad 6 zur Bearbeitung der Grabenböschung 5 angeordnet ist. Durch die Messerscheibe 4 wird der Grabenrand sauber abgestochen und durch das Flügelrad 6 ein schmaler, unmittelbar an die Böschung angrenzender Teil der Grabensohle bearbeitet und ferner das von Messerscheibe und Flügelrad abgenommene Erdreich ausgeworfen.
  • Auf der Welle 3 ist in Kugellagern 8 eine Hohlwelle 7 gelagert, auf deren Umfang eine Schnecke 9 angeordnet ist. Die aus dem Gehäuse frei herausragenden Enden der Welle 3 bzw. der Hohlwelle 7 tragen Kettenräder I0 bzw. II, die über Ketten 12 bzw. 13 mit Kettenrädern 14 bzw. 15 verbunden sind. Die Kettenräder 14, 15 sind auf -einem Wellenstumpf 16 befestigt, der in einem Lager I7 auf der Oberseite des Gehäuses I angeordnet ist und über ein Gelenk I8 mit einer Zapfwelle I9 der Zugmaschine in Verbindung steht. Das Kettenvorgelege ist durch eine Haube 2o abgedeckt. Die Lagerstellen 8, 21,- 22 sind ebenfalls durch Dichtungen abgeschlossen. Die Schnecke 9 ist konisch ausgebildet, wobei der kleinere Durchmesser zum Flügelrad 6 liegt. Die konische Ausbildung hat den Zweck, beim Einstellen .des Gerätes auf eine der Grabenböschung entsprechende Schrägstellung eine horizontale Bearbeitung der Grabensohle ,durch die Schnecke zu erzielen. Am Gehäuse ist in Laschen 26 eine Stange 24 klappbar gelagert, die einen Schlitz 25 trägt,. in dem das Gehäuse entsprechend der gewünschten Neigung der Grabenböschung 5 am Tragarm 2 eingestellt werden kann. Die hintere Wand 27 des Gehäuses I ist so weit heruntergezogen, daß sie die Schnecke und das Flügelrad umschließt. Der entstehende Aushub wird vom Flügelrad 6 in einen Kanal 28, der mit dem Innern des Gehäuses in Verbindung steht, gedrückt und auf den Grabenrand geworfen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Grabenreinigungsgerät mit umlaufenden; Grabensohle und Grabenböschung bearbeitenden Werkzeugen und einer Fördereinrichtung zum Auswurf des Erdreiches, gekennzeichnet durch die Kombination eines .zur Bearbeitung der Grabensohle dienenden, etwa waagerecht und quer zur Fahrtrichtung angeordneten schneckenartigen Fräsers (9) und eines in Verlängerung des Fräsers angeordneten, zur Bearbeitung der Grabenböschung und zum Auswurf des Erdreiches dienenden, auf seiner Außenseite mit einem Scheibenmesser (4) verbundenen Flügelrades (6), dem der schneckenartige Fräser das von ihm aufgenommene Erdreich der Grabensohle zubringt.
  2. 2. Grabenreinigungsgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen des schneckenartigen Fräsers und des Flügelrades gleichgerichtet sind.
  3. 3. Grabenreinigungsgerät nach Anspruch I oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß seine Lage zur Horizontalebene entsprechend der Neigung der Grabenkante verstellbar und mittels einer mit einem Schlitz (25) versehenen Stange (24) ,z. B. am Tragarm festrastbar ist.
  4. 4. Grabenreinigungsgerät nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der schneckenartige Fräser konisch ausgebildet ist und daß der kleine Durchmesser zum Flügelrad hin liegt.
  5. 5. Grabenreinigungsgerät nach den Ansprüchen i.bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Fräser (9) und Flügelrad (6) mit unterschiedlichen Drehzahlen antreibbar sind.
  6. 6. Grabenrenigungsgerät nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Auswurfkanal (28) zusätzlich ein Flügelrad od. dgl. zum Fördern des Aushubes angeordnet ist. Angezogene Druckschriften: ' Deutsche Patentschriften Nr. 385 421, 486 454, 56o676.
DEW10172A 1952-12-16 1952-12-16 Grabenreinigungsgeraet Expired DE938685C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW10172A DE938685C (de) 1952-12-16 1952-12-16 Grabenreinigungsgeraet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW10172A DE938685C (de) 1952-12-16 1952-12-16 Grabenreinigungsgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE938685C true DE938685C (de) 1956-02-02

Family

ID=7594287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW10172A Expired DE938685C (de) 1952-12-16 1952-12-16 Grabenreinigungsgeraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE938685C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3255829A (en) * 1964-06-12 1966-06-14 Elmer L Smith Earth tilling device

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE385421C (de) * 1923-11-23 Pieter Gerardus Tideman Bodenfraese
DE486454C (de) * 1927-02-03 1929-11-22 Emil Heumann Maschine zum Reinigen und Ziehen von Graeben
DE560676C (de) * 1928-07-14 1932-10-05 Karl Ritscher Grabenreinigungs- und -ziehmaschine

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