[go: up one dir, main page]

DE938437C - Verfahren zur Herstellung von bandartigen, aus Leder oder Haeuten bestehenden Gegenstaenden, z. B. von Guerteln, Arm- und Halsbaendern aus zwei aufeinanderliegenden Riemen- oder Haeuteteilen und durch das Verfahren hergestelltes, bandartiges Erzeugnis - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bandartigen, aus Leder oder Haeuten bestehenden Gegenstaenden, z. B. von Guerteln, Arm- und Halsbaendern aus zwei aufeinanderliegenden Riemen- oder Haeuteteilen und durch das Verfahren hergestelltes, bandartiges Erzeugnis

Info

Publication number
DE938437C
DE938437C DEB24528A DEB0024528A DE938437C DE 938437 C DE938437 C DE 938437C DE B24528 A DEB24528 A DE B24528A DE B0024528 A DEB0024528 A DE B0024528A DE 938437 C DE938437 C DE 938437C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leather
belts
skin
skins
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB24528A
Other languages
English (en)
Inventor
Patrice Marie Bayon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE938437C publication Critical patent/DE938437C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B9/00Making driving belts or other leather belts or strips
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/20Processes or apparatus for making leather belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von bandartigen, aus Leder oder Häuten bestehenden Gegenständen, z. B. von Gürteln, Arm- und Halsbändern aus zwei aufeinanderliegenden Riemen- oder Häuteteilen und durch das Verfahren hergestelltes, bandartiges Erzeugnis Die Erfindung bezieht sich auf bandartige, aus Leder oder Häuten bestehende Gegenstände, z. B. auf Gürtel, Hals- und Armbänder, die aus zwei aufeinanäerliegenden Riemen- oder Häuteteilen so zum Gebrauchsgegenstand zusammengefügt sind, daß Fleischseite auf Fleischseite liegt.
  • Bei dem Verfahren zur Herstellung derartiger Gegenstände ging - man bisher so vor, daß man von bereits vorzugsweise durch Leimeng vereinigten Riemen- oder Häuroeteilen ausboing, die als Ganzes in -die vorgesehene Form gebracht, insbesondere ausgeschnitten oder ausgestanzt wurden. Nach einem zweiten Verfahren schnitt man die Einzelriemen entsprechend zu und verleimte dann die Zuschnittstücke nachträglich bzw. vereinigte sie auf andere Weise. Um in beiden Fällen den unerwünschten Blick auf die an den Schnittflächen naturgemäß, zur Ansicht kommenden Fleischseiten der .beiden Leder-oder Hautstücke zu vermeiden, rundete man die vier Kanten, von denen also je, zwei durch einen der Teilrilemen gebildet wurden, ab und glättete die Schnittkanten, so daß. sich die rauhen Lederfasern auf ,der Fleis,chs,eite in den übrigem. Faserverband hineinlegten und dadurch in gewissem Umfange unsichtbar wurden. Hierauf wurde die @enidgültige Zurichtung duTch Färbung, in manchen Fällen auch durch derart durchgeführt, daß .ein möglichst unsichtbarer Übergang zwischen den beiden Narbenseiten der Riemen eintrat.
  • Ein derartiges Verfahren ist zumäahst sehr umständlich, und es führt nicht .stets zu den gewünschten Ergebnissen. Die Glättwng ist außerordentlich schwierig durchzuführen. Weiter zeigt es sich, daß Leder oder auch Häute in Abhängigkeit von den bei der Gerbung, insbesondere Chromgerbung, durchgeführten Maßnahmen die Färbung nur sehr schwer annehmen. Voir allem ist @es nicht möglich, nach diesem Verfahren Gegenstände herzustellen, bei ,denen verschiedene Ledersorten mit den für sie eigentümlichen Farben oder Narben oder überhaupt :das Werkstück in verschiedenen Lederfarben auftreten soll. Denn @es ist praktisch unmöglich, die Färbung an den Schnitt- oder Stanzkanten so durchzuführen, idaß eine klare und saubere Trennlinie bzw. fein gut aussehender Übergang entsteht.
  • Es isst Aufgabe der Erfindung, das Verfahren so zu gestalten, .daß die genannten Schwierigkeiten wegfallen und trotzdem riemen- oder bandartige Werkstücke aus Leder, Häuten od. dgl. erzeugt werden können, bei denen diese mit ihren Fleischseiten aneinanderliegend den Gegenstand bilden.
  • Das vorgeschlagene Verfahren kennzeichnet sich. erfindungsgemäß daduxch, daß, nachdem zunächst die einzelnen Riemen getrennt für sich zugeschnitten worden sind, eine Abschrägung an den Schnitt- oder Stanzkanten vorgenommen -wird. Hierauf sengt man die Schnittkanten so an, daß sich das Leder oder die Haut von der Narbenseite aus einrollt bzw. zusaanm:enzieht und auf diese Weise eine ganz natürliche Abrundung bildet, die die Fleischseite des Leders oder der Haut nach außen abschließt. Legt man hierauf die einzelnen Leder- oder Hautzuschnitte mit der Fleischseite aufeinander, so gehen die so erzeugten -Abrundungen an den Narbenseiten der einzelnen Riementeile glatt und ohne Füxchenbildumg ineinander über und vereinigen sich an dieser Stelle zur formschönen Begrenzung des- so erzeugten Gegenstandes.
  • Aus dem Dargestellten ergibt sich, daß sich also die Narbenseiten der den Gegenstand bildenden Einzelriemen .unmittelbar berühren und daß jede Unterbrechung :des so zu: erzielenden einheitlichen Zwsamrnenhanges wegfällt. Es ist also nicht mehr notwendig, die Schnitt- oder Stanzkanten künstlich abzurunden, zu glätten, zu färben und gegebenenfalls zu lackieren. Außer dem Fortfall dieser lästigen und mühevollen Arbeiten entsteht ein allen All- sprüchen an Geschmack und Schönheit entsprechendes Erzeugnis, das deshalb besonders dauerhaft ist, weil es nicht der Entfärbwngsgefahr unterliegt, die bei jeder nachträglichen Färbung gerade an den Schnitt- und Stanzkanten auftritt, weil hier gegen: über der Narbenseite des. Leders oder der Haut ein weit lockereres Gefüge besteht, das zum Abrieb und damit zur Entfärhung besonderen Anlaß gibt.
  • Die Erfindung führt zu dem weiterem Vorteil, daß es nunmehr möglich ist, mehrfarbene Leder -oder- Häute zu- einheitlichen bandartigen Gegenständen zusammenzustellen, ohne daß es erforderlich ist, im Stoß der Einzelteile mit nachträglichen Färbungen zu arbeiten. Das macht gerade beim Zusammenstoßen verschiedenfarbener Leder oder Häute Schwierigkeiten, .die bisher nicht -einwandfrei gelöst werden konnten.
  • Die Zeichnung zeigt einzelne Herstellungsphasen eines erßadungsg@emäß ausgebildeten Gürtels.
  • Fig. i entspricht einem Querschnitt in verhältnismäßig großem Maßstab durch einen der zur Herstellung des Gürtels Verwendung findenden Riemen ummittelbar paach dessen Zuschnitt; Fig. i a entspricht dem gleichen Schnitt unmittelbar nach dem Abschrägvorgang; Fig. z -entspricht dem gleichen Schnitt unmittelbar nach dem Ansengvargang; Fig.3 gibt einen Querschnitt durch den fertigen Gürtel wieder.
  • Zunächst werden die beiden Teilriemen hergestellt, die nach Fig. 3 zur Herstellung des Gürtels Anwendung finden sollen, wobei sie sowohl die gleiche Natur- oder nachträgliche Färbung als auch Unterschiede nach beiden ;aufweisen können. Einer der Teilrifemen ist in Fig. i in diesem Zustand dargestellt. Dabei ist der Renen mit i bezeichnet; mit i a ist seine Fleisch-, mit i b die Narbenseite bezeichnet.
  • Die Schnitt- oder Stanzkanten des Riemenzuschnittes nach Fig. i werden hierauf abgeschrägt und dann angesengt. Dieser Ansengvorgang führt dazu, daß sich die Narbenseite @einfrollt, einseitig einzieht rund abrundet. Die erzielte Abrundung ist in Fi;g. a mit a bezeichnet. Man erkennt, daß die bei ,ä abgerundete Nairbe ib die Fleischseite i" des Riemens nach außen abschließt und dadurch dem äußeren Anblick völlig entzieht.
  • Nunmehr werden zwei derart vorbehandelte Riemenzuschnitte zu dem in Fig. 3 dargestellten fextigen Gürtel vereinigt, indem beispielsweise zur Vereinigung eine Leimschicht mit oder ohne zusätzliche Naht benutzt wird. Es zeigt sich, daß nunmehr der gesamte Außenumfang des Gürtels von der Narbenseite ib der Riemenzuschnitte i begrenzt wird, ohne daß irgendwelche unerwünschten, vor allem sichtbare Übergänge und Unterbrechungen dieser Narbenseite .entstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zurr Herstellung von bandartigen, aus Leder oder Häuten bestehenden- Gegenständen, z. B. von Gürteln, Hals- und Armbändern, aus zwei arifeinanderliegenden Rlemen- oder Häuteteilen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Herstellung- der Einzelzuschnitte die Schnitte oder Stanzkanten auf der Fleischseite abgeschrägt und dann angesengt werden, so daß sich die Narbenseite (ib) des Leders oder der Hauteinseitig einzieht und an allen Schnitt-oder Stanzkanten Abrundungen (a) bildet, die die Fleischseite des Leders oder der Haut dem äußeren Anblick entziehen, worauf die Einzelzuschnitte so vereinigt werden, daß sich die Abrundungen (a) zur entsprechenden Kantenbegrenzung des herzustellenden Gegenstandes zusammenschließen. z. Durch das Verfahren nach Anspruch i hergestelltes, bandartiges Erzeugnis, dadurch gekennzeichnet, daß bei aus zwei aufeinandergelegten Einzelriemen oder -häuten bestehenden Werkstücken die Narbenseiten derselben ohne jegliche Lücken- oder Furchenbildung und ohne Sichtbarwerden der Fleischseiten ihrerseits ausschließlich die äußere Begrenzungsfläche des Werkstückes bestimmen und sich zu ihr zusammenschließen.
DEB24528A 1952-11-14 1953-03-01 Verfahren zur Herstellung von bandartigen, aus Leder oder Haeuten bestehenden Gegenstaenden, z. B. von Guerteln, Arm- und Halsbaendern aus zwei aufeinanderliegenden Riemen- oder Haeuteteilen und durch das Verfahren hergestelltes, bandartiges Erzeugnis Expired DE938437C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR938437X 1952-11-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE938437C true DE938437C (de) 1956-02-02

Family

ID=9458340

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB24528A Expired DE938437C (de) 1952-11-14 1953-03-01 Verfahren zur Herstellung von bandartigen, aus Leder oder Haeuten bestehenden Gegenstaenden, z. B. von Guerteln, Arm- und Halsbaendern aus zwei aufeinanderliegenden Riemen- oder Haeuteteilen und durch das Verfahren hergestelltes, bandartiges Erzeugnis

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE938437C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE938437C (de) Verfahren zur Herstellung von bandartigen, aus Leder oder Haeuten bestehenden Gegenstaenden, z. B. von Guerteln, Arm- und Halsbaendern aus zwei aufeinanderliegenden Riemen- oder Haeuteteilen und durch das Verfahren hergestelltes, bandartiges Erzeugnis
DE1955876A1 (de) Aus mehreren Schichten zusammengesetztes Holzfurnier und Verfahren zum Faerben duenner Holzschichten
DE2421534A1 (de) Verfahren zur herstellung von pelzwaren, sowie nach diesem verfahren hergestellte pelzwaren
EP2625033A1 (de) Verfahren zur herstellung von lederteilen
DE2905416A1 (de) Kleidungsstueck aus pelz mit senkrechten streifen
DE584727C (de) Verfahren zur Herstellung von Pantoffeln und Schuhen aus Filz
DE1560669C (de) Verfahren zur Herstellung eines pelzartigen Schichtstoffes
DE2210008A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Bahnen aus Naturleder, insbesondere in Form fortlaufender Bänder
DE2103046A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Spanbzw. Furnierplatten
AT341069B (de) Verfahren zum herstellen von pelzwaren und kleidungsstucken aus pelzen
DE684164C (de) Verfahren zur Verfestigung zu beschneidender Kanten duenner Textilstoffe und nach diesem Verfahren hergestellte textile Flaechengebilde
DE366987C (de) Verfahren zur Herstellung eines Doppeltreibriemens aus Schweins- oder aehnlichem Leder
DE558264C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von stellenweise verstaerkten Wollfilzsachen, insbesondere Schuhen, sowie danach hergestellter Filzschuh
DE2921674A1 (de) Zierband fuer die herstellung von zierschleifen
DE1926033A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Messers
AT113420B (de) Verfahren und Absatz zur Herstellung von Schuhwerk.
DE523222C (de) Verfahren zur Vereinigung der Raender von in Form gearbeiteter, flacher, gummielastischer Ware
DE2436968A1 (de) Einlagestoff zum versteifen von stoffen fuer kleidungsstuecke
DE728185C (de) Verfahren zur Herstellung eines Lederproduktes aus Ledergeweben
EP3213651A1 (de) Kleidungsstück oder teil eines solchen
DE477987C (de) Verfahren zur Herstellung von Fransen
DE102024104557A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Tasche
DE8625306U1 (de) Pelzwerk aus Pelzstreifen
DE3014594A1 (de) Verfahren zur herstellung von streifenfoermige pelz-teilstueckenfuer ein pelzbekleidungsstueck
DE2103529A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Reitsattels