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DE937599C - Elektrisches Kabel mit Gegenwendel - Google Patents

Elektrisches Kabel mit Gegenwendel

Info

Publication number
DE937599C
DE937599C DEL14093A DEL0014093A DE937599C DE 937599 C DE937599 C DE 937599C DE L14093 A DEL14093 A DE L14093A DE L0014093 A DEL0014093 A DE L0014093A DE 937599 C DE937599 C DE 937599C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
helix
counter
reinforcement
band
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL14093A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dobbrick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Land und Seekabelwerke AG
Original Assignee
Land und Seekabelwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Land und Seekabelwerke AG filed Critical Land und Seekabelwerke AG
Priority to DEL14093A priority Critical patent/DE937599C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE937599C publication Critical patent/DE937599C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/18Protection against damage caused by wear, mechanical force or pressure; Sheaths; Armouring
    • H01B7/22Metal wires or tapes, e.g. made of steel
    • H01B7/226Helicoidally wound metal wires or tapes

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Elektrisches Kabel mit Gegenwendel Bei elektrischen Kabeln., die mit Drähten bewehrt sind und über den. Drähten keine weitere Bedeckung, z. B. aus Jute, besitzen, geht bei Biegungen des Kabels die Drahtbewehrung leicht auseinander und erfüllt damit nicht mehr ihren Zweck, das Kabel gegen äußere Beschädigungen zu schützen. Um dies zu vermeiden, pflegt man ein Metallband in Wendelform mit entgegengesetztem Drehsinn als die Drahtbewehrung um diese herumzulegen (s. Fig. r, in der z die Bewehrung und 2 das Metallband, in folgendem Gegenwendel genannt, darstellt). Diese Gegenwendel muß, um die Biegsamkeit des Kabels nicht zu beeinträchtigen, eine Steigung haben, die zumindest größer als die Bandbreite ist. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es sogar erwünscht, die Steigung so groß zu wählen, wie es mit Rücksicht auf den Zweck der Gegenwendel vertretbar ist. Damit besteht die Möglichkeit, daß sich beim Aufwickeln des Kabels auf die Trommeln die Gegenwendeln benachbarter Ringe ineinarnderlegen. Besteht nun, wie üblich, die Gegenwendel aus einem flachen Bandeisen rechteckigen Querschnitts, so können sich beim Abwickeln des Kabels von der Trommel die ineinanderkegenden Windungen der Gegenwendel zufolge der scharfen Seitenkanten des Bandeisens verhaken, was zum Aufbiegen und evtl. zum Aufreißen der betreffenden Windungen führen kann. Auch wenn das Kabel bei der weiteren Verlegung über den Boden gezogen wird, findet die Gegenwendel an scharfkantigen Unebenheiten :der Bodenfläche zu viel Widerstand und biegt sich auf oder reißt sogar ein.
  • Es wurde vorgeschlagen, diesen Nachteil durch Verwendung eines Bandeisens, dessen. Querschnitt die Form eines Kreisbogens hat, zu vermeiden. Ein mit einem derartigen Bandeisen bewehrtes Kabel ist in Fig. 2 dargestellt, worin wieder i die Bewehrung und 3 die Gegenwendel bedeutet. Wird der Krümmungsradius des Kreisbogens genügend klein gewählt, so ist der Winkel, den die Bandkanten mit der zylindrischen Kabelhülle bilden, entsprechend klein, die hervorstehende Kante ist also wesentlich geringer als beim flachen Bandeisen. Ferner können durch die Wölbung die Bandkanten der Wendeln benachbarter Ringe nicht mehr aneinanderstoßen, auch wenn sich die Wendeln ineinanderlegen, denn die Kanten liegen jetzt in verschiedenen Ebenen, und die aneinanderstoßenden gewölbten Flächen gleiten beim Abwickeln des Kabels leicht übereinander hinweg.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen im Ausschnitt zwei nebeneinanderliegende Ringe mit einer Gegenwendel gemäß Fig. i bzw. Fig. 2. Sie lassen erkennen, daß bei einer Relativbewegung der Ringe in axialer Richtung eine Ausführung nach Fig. 3 die Bandkanten der Gegenwendel nicht ohne weiteres auseinandergleiten läßt, während dies bei der Ausführung nach Fig. 4 der Fall ist.
  • Auch über scharfkantige Unebenheiten des Bodens würde ein Kabel gemäß Fig. 2 dank der Wölbung, ohne festzuhaken, hinübergleiten. -Die Verwendung einer derartig geformten Gegenwendel ist jedoch mit wesentlichen Nachteilen verbunden. Einmal neigt ein so gewölbtes Band, wenn man es in Wendelform auf das Kabel aufbringen will, sehr stark zunn Knicken. Ein einwandfreies Aufbringen ist daher nur unter Verwendung kostspieliger Vorrichtungen möglich. Zum anderen scheuert es, da es nur auf zwei Kanten linienförmig aufliegt, mit .der Zeit zuerst die Verzinkung bzw. sonstigen Schutzüberzüge der darüberliegenden Drähte durch, und schließlich Werden auch die Drähte selbst bzw. die Bandkanten angegriffen, wodurch die Gegenwendel ihren festen Sitz auf der Bewehrung verliert.
  • Es ist zwar bekannt, mit Papier isolierte Einzelleiter von Starkstromkabeln über der Isolierung mit einer Metallwendel zu versehen, deren Bandquerschnitt zur Hälfte aus einem geraden und zur Hälfte aus einem bogenförmigen Teil besteht. Beim Aufbringen der Wendel legt sich der bogenförmige Teil dann auf den geraden Teil des vorhergehenden Wendelganges. Diese mit Überlappung :gewickelte Wendel dient aber nicht dem Zusammenhalten einer darwnter:liegenden Bewehrung, und der Zweck der Bandform besteht nicht darin, ein Aufbiegen. bzw. Aufreißen der Wendel zu verhüten. Ferner sind zum Aufbringen einer derartigen Wendel ebenfalls kostspielige Vorrichtungen nötig: Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, für die Gegenwendel. ein Band zu verwenden, das an beiden Seiten zur Bewehrung hin konkav gekrümmt ist und dessen Mittelteil flach oder leicht wellig auszgebildet ist, wobei die Unterseiten der Flächenteile oder/und die Unterkanten der Wellentäler als *eitere Auflageflächen dienen. Eine Ausführungsform mit flachem Mittelteil ist in Fig.5 auf dem Kabeldargestellt, wobei die Bewehrung mit i und - die Gegenwendel mit 4 bezeichnet ist. Weitere Ausführungsformen, die zweckmäßig nach den jeweilig an die Gegenwendel zu stellenden mechanischen Ansprüchen gewählt werden, zeigt die Fig. 6; die gegebenen Möglichkeiten sind jedoch damit nicht erschöpft. Bei allen diesen Formen ist, wie in Fig.2, durch die Wölbung der Kanten die in radialer Richtung hervorstehende scharfe Kante gemäß Fig. i mit den bereits beschriebenen Nachteilen des leichten Aufbiegens und Einreißens vermieden und die Möglichkeit des Hinweggleitens über, scharfkantige Hindernisse gegeben. Die ausschnittweise Darstellung zweier nebeneinanderlvegender Ringe in den Fig. 7 und ä verdeutlicht dies. Der Fortschritt gegenüber der vorerwähnten Ausführung nach Fig. z besteht aber darin, daß die mit der Anwendung dieser Form verbundenen Nachteile vermieden werden, wie nachstehend näher erläutert ist.
  • Eine Gegenwendel mit einem Querschnitt, der nur eine kreisbogenförmige Krümmung gemäß Fig.2 aufweist, muß bei gegebener Breite des Bandes je nach der zuerwartenden Belastung für eine bestimmte Wandstärke einen bestimmten Krümmungsradhis haben, wobei letzterer um so kleiner wird, je größer die Bellasfiungsfähigkeit sein soll. Ein Band gemäß der Erfindung kann aber bei gleicher Breite und Wandstärke, weil es nicht solch einen weitgespanaten Bogen aufweist, wesentlich flacher gestaltet werden. Praktisch kommt man ungefähr mit der halben Höhe gegenüber dem Band mit kreigbogenförTnigem Querschnitt aus. Bei den normalerweise auftretenden Belastungen ergibt sich eine Höhe von etwa 1,5 mm gegenüber einem absolut flachen Band von o,5 mm und einem kreisbogenförmig gewölbten Band- von mindestens 3 mm. Ein Band nach der Erfindung läßt sich daher noch wie ein flaches Band ohne zusätzliche Einrichtungen um die Bewehrung legen. Ein kreisbogenförmiges Band von 3 mm Höhe hingegen knickt, wenn nicht zusätzliche Führungseinrichtungen verwendet werden, ein, so daß es sich in Form eines Vielecks um das Kabel legt und keinen festen Sitz hat. Diese Erfahrungstatsache dürfte darin begründet sein, daß mit abnehmender Querschnitts-' höhe -der durch eine Biegung verursachte Unterschied in der Längenänderung der einzelnen Querschnittsebenen gegenüber der in der neutralen Achse liegenden Ebene geringer wird, Das Band nach der Erfindung hat gegenüber dem kreisförmigen Band weiter .den Vorteil, daß bei gleicher äußerer Belastung der spezifische Druck auf die Berührungsflächen mit der Bewehrung geringer ist. Beim kreisbogenförmigen Band nämlich wird die Last durch die scharfen Kanten der Ränder übertragen, beim erfindungsgemäßen Band hingegen lassen sich die Randteile zu Halbkreisen walzen, so daß die Last auf die gesamte Randbreite verteilt wird, wobei die zusätzlich vorgesehenen Auflageflächen auch noch entlastend wirken. Die Last verteilt- sich somit auf eine größere Fläche, und die Gefahr des Durchscheuerns der Verzinkung oder eines sonstigen Schutzüberzuges ist vermieden. Das Material der Gegenwendel ist vorzugsweise Eisen, kann aber auch jedes andere Metall sein.
  • Zum Schutz der darunterliegenden Bewehrung k gönnen die Hohlräume der Gegenwendel gegebenenfalls mit einem Material aus einer elastischen Polsterung ausgefüllt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drahtbewehrtes elektrisches Kabel mit einer Gegenwendel, die aus einem in Wendelform um die Bewehrung gelegten Band besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Band an beiden Seiten zur Bewehrung hin konkav gekrümmt und sein Mittelteil flach oder leicht wellig ausgebildet ist, und die Unterseiten der Flächenteile oder/und .die Unterkanten der Wellentäler als weitere Auflageflächen dienen.
  2. 2. Drahtbewehrtes elektrisches Kabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Bewehrung und Gegenwendel bestehenden Hohlräume mit elastischem Material ausgefüllt sind. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. z 597:222.
DEL14093A 1952-12-05 1952-12-05 Elektrisches Kabel mit Gegenwendel Expired DE937599C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL14093A DE937599C (de) 1952-12-05 1952-12-05 Elektrisches Kabel mit Gegenwendel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL14093A DE937599C (de) 1952-12-05 1952-12-05 Elektrisches Kabel mit Gegenwendel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE937599C true DE937599C (de) 1956-01-12

Family

ID=7259710

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL14093A Expired DE937599C (de) 1952-12-05 1952-12-05 Elektrisches Kabel mit Gegenwendel

Country Status (1)

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DE (1) DE937599C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2394157A1 (fr) * 1977-06-06 1979-01-05 Nordiske Kabel Traad Corps cylindrique oblong, en particulier cable electrique ou optique, et appareil de fabrication d'un tel corps

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2597222A (en) * 1948-01-09 1952-05-20 Okonite Callender Cable Co Inc Electric cable system

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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