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DE937299C - Spannungssucher fuer Wechselstrom-Hochspannungsanlagen - Google Patents

Spannungssucher fuer Wechselstrom-Hochspannungsanlagen

Info

Publication number
DE937299C
DE937299C DEW14327A DEW0014327A DE937299C DE 937299 C DE937299 C DE 937299C DE W14327 A DEW14327 A DE W14327A DE W0014327 A DEW0014327 A DE W0014327A DE 937299 C DE937299 C DE 937299C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
gas discharge
discharge tube
finder
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW14327A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Lueck
Heinz Dipl-Ing Wurz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW14327A priority Critical patent/DE937299C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE937299C publication Critical patent/DE937299C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/145Indicating the presence of current or voltage
    • G01R19/155Indicating the presence of voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Sp annungssucher für Wechselstrom-Ho chsp annungs anlagen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Spannungssucher für Wechselstrom-Hochspannungsanlagen. mit einer die Spannung anzeigenden, leuchtenden Gasentladungsröhre und einer den Strom durch die Gasent,ladungsröhre bestimmenden Gegengewichtskapazität.
  • Als Spannungssucher für Wechselstrom-Hochspannungsanlagen mit Betriebsspannungen über I kV werden den einschlägigen Sicherheitsvorschriften en.tsprechlende Geräte benutzt, die das diesen Vorschriften genügende Isoliervermögen aufweisen und an ihrem oberen Ende eine Vorrichtung tragen, die durch Aufleuchten einer Glimmlampe die Anwesenheit von Spannung in der zu prüfenden Anlage oder in einem Anlageteil anzeigt. Derartige Spannungssucher bekannter Art bestehen in ihrem grundsätzlichen Aufbau stets aus einer kleinen leuchtenden Gasentladungsröhre (Glimmlampe), die mit einem Kondensator in Reihe gefschaRtet ist. Die Kapazität dieses Kondensators bestimmt den bei Anwesenheit von Spannung durch die Glimmlampe fließenden Strom. Dieser Kondensator ist in der Regel aus Schierheitsgründen eine sogenannte Gegengewichtskapazität, die keine galvanische Verbindung nach Erde oder nach der Umgebung der zu prüfenden Anlage oder des zu prüfenden Anlageteiles hat Diese Gegengewichtskapazität ist im allgemeinen so bemessen, daß der durch sie bestimmte Strom eine Größenordnung von 10 bis 200 ,uA hat.
  • Die bekannten Spannungssucher der erwähnten Art haben nun den sehr störenden Nachteil, daß selbst bei günstigster Wahl der Gasentladungsröhre die von ihr bei diesen kleinen Strömen erzeugte Lichtstärke so gering ist, daß nicht in allen Fällen eine sichere Wahrnehmung der Leuchterscheinung der Gasentladungsröhre gewährleistet ist. Die Wahrnehmbarkeit des Aufleuchtens der Gasentladungslampe ist besonders dann sehr unsicher, wenn der Betrachter von der Gasentladungsröhre einen größeren Abstand hat oder eine zu helle Umgebung, beispielsweise bei hellem Tageslicht oder bei künstlich erleuchteten Räumen, die Erkennbarkeit des Aufleuchtens der Gasentladungsröhre erschwert.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, den Spannungssucher der obenerwähnten Art in der Richtung zu verbessern, daß die Wahrnehmung der Leuchterscheinung der Gasentladungsröhre erleichtert und damit die Benutzung des Spannung suchers sicherer wird. Gemäß dem der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken wird das dadurch erreicht, daß der von der Gegengewichtskapazität bestimmte Strom gleichgerichtet und gespeichert und die so gespeicherte Energie in regelmäßigen Zeiltabständen durch die Gasentladungsröhre entladen wird. In der Erfindung wird also eine Maßnahme benutzt, die zu anderen Zwecken, jedoch unter anderen Voraussetzungen, bereits zur Anwendung gekommen ist. Im Prinzip besteht diese Maßnahme darin, eine Spannungs- bzw. Stromquelle geringerer Ergiebigkeit in längerer Zeit einen statischen Speicher aufladen zu lassen und in kürzerer Zeit die gespeicherte Energie auf ein Signal-Melde-Betätigungsorgan entladen zu lassen. Diese Maß nahme ist z. B. bekannt bei Fernsteueranlagen, die mittels den Starkstromnetzen überlagerter Tonfrequenz-Steuerimpulse verwerten und bei Spannungsanwesenheit Meldeeinrichtungen für Gleich-Hochspannungsanlagen betätigen. Bei der bisher bekannten Anwendung dieser Maßnahme b'efinden sich jedoch der Speicher (Kondensator) sowie die Signal-, MeNde-und Schalteinrichtungen auf Erdpotential, was bei dem hier vorliegenden Zweck den Sicherungsvorschriften gemäß (VDE-Regeln für Spannungssucher über 1 kV Wechselsplannung) nicht statthaft ist. Außerdem sind die Spannungsanwesenheitsanzeiger mit den erwähnten Energiespeichern bischer nur für Gleichspannungsanlagen gebräuchlich und vorwiegend für festen Einbau bestimmt.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ist das gesamte elektrische Zubehör am Kopf einer Isolierstange untergebracht und wird mit dieser an die zu prüfende Anlage gelegt. Hierbei wird der von der Gegengewichtskapazität bestimmte Strom gleichgerichtet und gespeichert und die so gespeicherte Energie in regelmäßigen Zeitabständen durch die Gasentlandungsröhre entladen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Spannungssuchers wird einmal erreicht, daß der durch die Gasentladungsröhre flißende Strom größer als bei den bekannten Spannungssuchern ist und daß außerdem der durch die Gasentladungslampe durchfließende Strom von der Höhe der zu prüfenden Spannung völlig unabhängig ist Dadurch ergibt sich der sehr wesentliche Vorzug, daß auch die Leuchtintensität der Gasentladungsröhre von der zu prüfenden Spannung unabhängig und immer gleich groß ist, gleichgültig, ob die zu prüfende Spannung sehr geringe oder sehr hohe Werte' hat Dagegen ist die Häufigloeit des Aufleuchtens der Gasentladun,gsröhre von der Höhe der zu prüfenden Spannung abhängig, so daß die Frequenz des Aufleuchtens ein Anhaltspunkt für die Höhe dieser Spannung iist.
  • Die nach dem Erfindungsgedanken ausgebildete Schaltung für den neuen Spannungssucher enthält eine den von der Gegengewichtskapazität bestimmten Strom gleichriahtende Gleichrichtenschaltung und mindestens. einen parallel zur Gasentl'adungsröhre liegenden Speicherkonidensatolr, der von der Gleichrichterschaltung aufgeladen wird.
  • Bei dieser für den Spannungssucher neuartigen Schaltung wird also der durch die Gegengewichtskapazität bestimmte Strom über einen Gleichrichter der üblichen, an sich beliebigen Schaltung (z. B.
  • Einweg- Gleichrichter, Doppelweg-Gleichrichter, Graetz-Schaltung, Vervielfacher-Schaltung) gleichgerichtet und einem Speicherkondensator zugeführt.
  • Dieser Speicheckondensa'tor wird somit von dem durch die Gegengewichtskapazität bestimmten Ladestrom aufgeladen, so daß die an ihm liegende Spannung zeitabhängig ansteigt. Die Gasentladungsröhre ist dem Speicherkondensator parallel geschaltet und zündet in dem Augenblick, in dem die Spannung .an dem Speicherkondensator die Zündspannung der Gasentladungsröhre erreicht hat Sodann wird der Speicherkondensator durch die Gasentladungsröhre entladen, die wieder erlischt, sobald die Löschspannung der Röhre unterschritten wird. Der Ladevorgang beginnt daraufhin von neuem, bis wieder die Zündspannung der Röhre erreicht ist.
  • Diese aus Gleichrichter, Speicherkondensator und Gegengewichtskapazität bestehende Schaltung gemäß der Erfindung stellt ein Gebilde dar, das Kippschwing.ungen ausführen kann, deren Frequenz von der Höhe der angelegten Spannung abhängt.
  • Dabei bleibt die bei einer Entladung des Speicherkondensators frei werdende und durch die Gasentladungsröhre fließende Energie von der am Spannungssucher liegenden Spannung unabhängig. Auf diese Weise ist erreicht daß der während der Entladung entstehende momentane Lichtstrom der Gasentladungsröhre von der Höhe dieser Spannung unabhängig ist und außerdem gegenüber den vorbenannten Spannungssuchern um ein Vielfaches gesteigert werden kann. Dazu kommt noch, daß durch das periodische Aufleuchten und Erlöschen der Gasentladungsröhre die subjektive Wahrnehmung erhell ich verbessert ist.
  • Der erfindungsgemäße Spannungssucher läßt sich noch in der Weise weiter ausgestalten, daß man zwischen dem Speicherkondensiator und der Gasentladungsröhre ein im Entladungsweg liegendes Relais vorsieht, das eine durch eine vom Hochsp annungsnetz unabhängige Hilfsstromquelle gespeiste Anzeigevorrichtung betätigt. Bei dieser Aus- führungsform des erfindungsgemäßen Spannungssuchers wird man von den Leuchterscheinungen der Gasentlandungsröhre überhaupt unabhängig. Da die Anzeigevorrichtung grundsätzlilch beliebiger Art sein kann, wird diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spannungssuchers auch in den Sonderfällen brauchbar sein, wo auch die Leuchtkraft der Gasentladungsröhre iin mit erfindungsgemäß ausgebildeten Spannungssuchern noch nicht ausreichen sollte. Bei dieser Sonderausführung des erfindungsgemäßen Spannungssuchers fließt der durch die Gasentladungsröhre gebende Entladestrom des Speicherkondensators gleichzeitig über ein geeignetes Relais, das magnetischer oder elektronischer Bauart sein kann. Dieses Relais schaltet eine von einer Hilfsstromquelle versorgte Anzeigevorrichtung, z. B. eine Glühlampe oder eine akustische Signalvorrichtung, so daß die Wahrnehmbarkeit der Anzeige in beliebigem Maße gesteigert werden kann.
  • In den Fig. I bis 3 der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele für den erfindungsgemäßen Spannungssucher dargestellt. Mit I ist die in Form einer Metallkugel ausgebildete Tastsonde des Spannungssuchers bezeichnet, die mit einem spannungsführen den Teil der zu prüfenden Anlage in Berührung gebracht wird. Eine sogenannte Gegengewichtskapazität 2 verursacht einen von der Tastsonde I durch eine Gleichrichterschaltung fließenden Strom, der den Speicherkondensator bzw. die Speicherkondensatoren auflädt.
  • Bei der Anisführung nach Fig. 1 besteht die Gleichrichterschaltung aus den beiden Gleichrichtern 5 und 6, die in dieser Schaltung einen Doppelweg-Gleichrichter bilden. Der durch die Gleichrichterschaltung gleichgerichtete Strom lädt die beiden hintereinandergeschalteten Speicherkondensatoren 4 und 4a auf. An der Ve.rblindung der Kondensatoren 4 und 4a ist die Gegengewichtskapazität 2 angeschlossen, so daß eine symmetrische Schaltung entsteht. Parallel zu den hintereinandergeschalteten Speicherkondensatoren 4 und 4a liegt die Gasentladungsröhre 3. Die Arbeitsweise dieser Schaltung stimmt vollkommen mit der obigen Beschreibung überein.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.2 besteht die Gleichrichterschal'tung aus den vier in Graeltz-Schaltung liegenden Gleichrichtern 7, 8, 9 und 10.
  • An dem unteren Eckpunkt der Graetz-Schaltung, also an der Verbindung der Gleichrichter 8 und 10, liegt die Gegengewichskapazität 2. Mit dem oberen Eckpunkt der Graetz-Schaltung ist die Tastsonde 1 verbunden während an den beiden restlichen Eckpunkten der Speicherkondensator 4 und dazu pa.rallel die Gesentladungsröhre 3 liegt.
  • DieAusführungsform gemäß Fig.3 unterscheidet sich von der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform nur dadurch, daß in dem Entladungsweg zwischen dem Speicherkondensator 4 und der Gasentladungsröhre 3 die Erregerwicklung 12 eines magnetischen Relais 11 liegt. Wenn die im Speicherkondensator 4 liegende Spannung die Zündspannung der Gasentladungsröhre- erreicht hat, die Gasentladungsröhre zündet und der Speicherkondensator 4 über die Gasentladungsröhre 3 entladen wird, so fließt dieser Entladestrom auch durch die Erregerwicklung 12, die den Anker 13 des Relais 11 anzieht. Auf diese Weise wird ein Stromkreis geschlossen, in dem eine Hilfsstromquelle 15 und eine Glühlampe 14 liegen, so daß die Glühlampe 14 aufleuchtet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Spannungssucher für Wechselstrom-Hochspannungsanlagen mit einer die Spannung anzeigenden, leuchtenden Gasentladungsröhre und einer den Strom durch die Gasentladungsröhre bestimmenden Gegengewichtskapazität, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Gegenlgewichtskapazität bestimmte Strom glei,chglerichtet und gespeichert und die so gespeicherte Energie in regeimäßigen Zeitabständen durch die Gasentladungsröhre entladen wird.
  2. 2. Spannungsisucher nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine den von der Gegengewichtskapazität bestimmten Strom gleichrichtende Gleichrichterschaltung und mindestens einen parallel zur Gasentladungsröhre liegenden Speicherkondens.ator, der von der Gleichrichterschaltung aufgeladen wird.
  3. 3. Spannungssucher nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch ein zwischen Speicherkondensator und Gasentladungsröhre im Entladungsweg liegendes Relais, das eine durch eine vom Hochspannungsnetz unabhängige HilfsstromqueLle gespeiste Anzeigevorrichtung bletätigt. ~~~~~~~~ Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 488 943.
DEW14327A 1954-07-03 1954-07-03 Spannungssucher fuer Wechselstrom-Hochspannungsanlagen Expired DE937299C (de)

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DEW14327A DE937299C (de) 1954-07-03 1954-07-03 Spannungssucher fuer Wechselstrom-Hochspannungsanlagen

Publications (1)

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DE937299C true DE937299C (de) 1956-01-05

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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FR2502789A1 (fr) * 1981-03-26 1982-10-01 Singer Edouard Perfectionnement aux dispositifs portatifs de verification d'absence de tension sur des installations a haute et tres haute tension alternative

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