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DE937073C - Einrichtung zur Erleichterung des Verschiebens schwerer Moebel - Google Patents

Einrichtung zur Erleichterung des Verschiebens schwerer Moebel

Info

Publication number
DE937073C
DE937073C DEP32412A DEP0032412A DE937073C DE 937073 C DE937073 C DE 937073C DE P32412 A DEP32412 A DE P32412A DE P0032412 A DEP0032412 A DE P0032412A DE 937073 C DE937073 C DE 937073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furniture
rails
facility
facilitate moving
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP32412A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Van Der Seylberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP32412A priority Critical patent/DE937073C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE937073C publication Critical patent/DE937073C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/18Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest and tilting or pivoting the arm-rest

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erleichterung des Verschiebens schwerer Möbel Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erleichterung des Ver.schiebens schwerer Möbel, insbesondere von Verwandlungsdoppelbetten, mittels Schienen, die unter den Seitenwandteilen des Möbels auf dem Boden in Verschieberichtung vorgesehen sind:. Zu dieser Art von Verwandlungsdoppelbetten gehören insbesondere jene, die sich durch Hochschwenken einer Matratze und Heranklappen der nach hinten überstehenden Seitenwandteile in ein Sofa verwandeln lassen. Doppelbetten, die den Vorteil haben, ebenso wie gewöhnliche Doppelbetten vollständig zerlegbare Sofas zu sein und aus den für normale Doppelbetten notwendigen Teilen zu bestehen, werden meistens so aufgestellt, daß ,das Bett mit der Längsseite der Rückenlehnenmatratze an der Zimmerwand anliegt. Beim Hochschwenken .der Rückenlehnenmatratze und Heranklappen der schwenkbaren Seitenwandteile an die hochgeschwenkte Rückenlehnenmatratze muß dann das Sofa an -die Wand tierangeschoben werden, damit kein leerer Raum hinter der Lehne verbleibt.
  • Es ist zwar allgemein üblich, schwere Gegenstände, z. B. Geldschränke, durch Unterlegen von Schienen leichter verschiebbar zu machen, doch wird diese Maßnahme nur gelegentlich eines Transportes als Provisorium angewandt; sie kann überdies bei täglich sich wiederholenden Möbelverschiebungen im Haushalt nicht befriedigen. Es ist auch bekannt, Schulbänke zwecks leichter Bewegliehkeit beim Reinigen mit Rollen zu versehen und diese auf Führungen laufen zu lassen. Dabei sind die Laufschienen nach Benutzung an die Schulbänke heranklappbar. An den äußeren Kopfenden der Schienenstücke sind jedoch Zapfen zur Befestigung in, einer mit Federverschluß versehenen Vertiefung im Fußboden vorgesehen, und am Kopf ist die Schiene aufgebogen, um ein Herabgleiten des Tisches von ihr zu verhindern. Abgesehen davon, daß diese Verschiebevorrichtung von verwickelter Blauart und nur für Schulbänke gedacht ist, kann diese nicht für Verwandlungs-Sitz- bzw. -Liegemöbel verwendet werden, denn es ist nicht angängig, in den Fußböden von Wohn- oder Schlafräumen Vertiefungen für die Befestigungszapfen der Laufschienen vorzusehen, zumal die Fußböden oft mit Teppichen belegt sind, und außerdem sollen Verwandlungsmöbel auch jederzeit innerhalb des Zimmers oder auch in- andere Zimmer verschoben werden können.
  • Das Verschieben schwerer Möbel wird nach der Erfindung dadurch erleichtert, daß die Schienen geteilt, ihre Teile durch Gelenke miteinander verbanden -und die beim Verschieben frei werdenden Sohiienenteilstücke an das Möbel anklappbar sind sowie in ihnen drehbär gelagerte Rollen angeordnet sind, auf denen das Möbel mit Laufschienen ruht. Gegenüber bekannten schweren Möbeln, die als Rolluri ausgebildete Füße haben, wird hierdurch der wesentliche Vorteil erzielt, d.aß der Fußboden von dem Hin- und Herschieben der schweren Möbel unberührt bleibt und noch mehr geschont wird; als wenn das schwere Möbelstück mit Füßen ständig- urverrückt auf dem Boden steht, weil .der spezifische, Flächendruck auf den Boden infolge der Breite der Schienen und .deren großer Länge selbst bei sehr schweren Möbeln sehr klein bleibt. Das Möbelstück wird dabei parallel zu sich selbst vorgezogen und zurückgeschoben, so daß niemals beim Verstellen notwendig wird, die Lage des zu verschiebenden Möbelstückes nachzurichten. Durch das Hochklappen der bei zurückgeschobenem Möbel frei werdenden Schienenteilstücke wird erreicht, daß diese Teilstücke nicht störend in den Raum ragen.
  • Durch die Gelenke wird eine ständige feste Verbindung zwischen den verschiedenen Teilstücken der Schienen geschaffen, durch die das Verlegen der Teilstücke vermieden wird und ihre stets richtige Lage beim Auflegen mit Sicherheit gewährleistet ist.
  • Dadurch, daß gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung die Rollen eine Eindrehung aufweisen, in die die am verschiebbaren: Möbel angeordneten Laufschienen mit :einer entsprechenden Wulst eingreifen, ist die Gefahr des Kantens beim Verschieben vermieden. Hierbei ist besonders zu beachten, daß diese Gefahr bei den meisten schweren Möbeln deshalb groß ist, weil die Verstellung fast stets quer zur Längsrichtung der Möbel erfolgt.
  • Vorteilhaft sind die Schienen mit Anschlägen versehen, die das Abrollen der zu verschiebenden Möbel von den Schienen verhindern. Dies ist nicht nur bei Doppelbetten, für die die Erfindung von besonderem Wert ist, sondern auch für alle anderen schweren Möbel, die auf Schienen verstellbar ruhen, von Bedeutung, beispielsweise für schwere Schreibtische.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in seiner Anwendung bei einem -Verwandlungsdoppelbett dargestellt. Es zeigt Abb. i das Gelenk zwischen Schiene und Schienenteilstück in großem Maßstab, Abb. 2 den Queischnitt nach Linie 2-2 von Abb. i, Abb. 3 ein Ausführungsbeispiel in der Lage, in der die Schienenteilstücke durch Zurückschieben eines in ein Sofa verwandelten Doppelbettes frei geworden sind, Abb. q. das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 in der Lage, in der die Schienenteilstücke das vorgescho#bene Verwanddungs,doppelbett mittragen.
  • Das Verwandlungsdoppelbett besteht aus zwei Seitenwandteilen io, die durch Querverbindungsteile 13 mittels normaler Bettbeschläge 1q. verbunden sind und in denen eine Sitz- und Liegematratze 15 um Bolzen 16 hochklappbar angeordnet ist. Auch die Rückenlehnenmatratze 18 ist in den Seitenwandteilen To um Bolzen ig schwenkbar gelagert. Die Rückenlehnenmatratze 18 ist in Sitzstellung (in Abb. q. strichpunktiert angedeutet) durch Stifte 2o gesichert. Schließlich sind an den Seitenwandtei.len io diese verlängernde Seitenwandteile i i mit Scharnierbändern 12 schwenkbar angelenkt, die in der hochgeschwenkten Lage der Rückenlehnenmatrat.ze z8 (in Abb. q. strichpunktiert angedeutet) an diese herangeklappt werden können.
  • Die Abb. q. läßt .erkennen, daß bei der Verwandlu@ng des Doppelbettes in das strichpunktiert dargestellte Sofa zwischen diesem und der Zimmerwand W ein störender freier Raum entsteht, der dadurch zu beseitigen ist, daß das Sofa an die Wand zurückgeschoben wird. Um dies zu erleichtern, sind: unter den Seitenwandteilen io des Möbels in Verschieberichtung auf dem Boden liegende Schienen 30, 3i vorgesehen, auf Jenen das Möbel mit an ,diesem angeordneten Laufschienen 36 auf Rollen 32 ruht, die drehbar in den geteilten und durch Gelenke 37 verbundenen Schienen 30, 31 gelagert sind. Die Schienen 30, 31 sind so geteilt, daß die beim Zurückschieben des Möbels frei werdenden Teilstücke 3 1 hochklappbar sind. Die Rollen 32 weisen eine Enudrehung 35 auf, in die die Laufschienen 36 mit -einer entsprechenden Wulst 33 zur Sicherung gegen Querverschiebung eingreifen. Um beim Verschieben des Möbels das Abrollen von den Schienen 30, 31 zu verhindern, sind diese mit Anschlägen 38 versehen.
  • Die Erfindung kann noch verschiedenartig abgewandelt werden. So können die Rollen 32 statt mit Eindrehungen mit Wulstringen versehen sein, in denen sich entsprechend ausgebildete, mit Nuten versehene Laufschienen führen, die an :den zu verschiebenden Möbeln befestigt sind.. In gewissen Fällen kann es zweckmäßig sein, die Sehrenen 30, 31 und Laufschienen 36 nacht geradlinig, sondern bogenförmig auszubilden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erleichterung des Verschiebens schwerer Möbel, insbesondere von Verwandlungsdoppelbetten; mittels Schienen, die unter den Seitenwandteilen des Möbels auf dem Boden in Verschieberichtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß .die Schienen (30,31) geteilt, ihre Teile durch Gelenke (37) miteinander verbunden und die beim Verschieben frei werdenden Schienenteilstücke 3i an das Möbel anklappbar sind und daß in ihnen drehbar gelagerte Rollen (32) angeordnet sind, auf denen das Möbel mit Laufschienen (36) ruht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (32) eine Eindrehurig (35) für die mit einer entsprechenden Wulst (33) versehenen Laufschienen (36) aufweisen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß :die Schienen (30, 3i) mit das Abrollen des Möbels von den Schienen (30, 31) verhindernden Anschlägen (3$) versehen sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 163271-
DEP32412A 1949-01-25 1949-01-25 Einrichtung zur Erleichterung des Verschiebens schwerer Moebel Expired DE937073C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP32412A DE937073C (de) 1949-01-25 1949-01-25 Einrichtung zur Erleichterung des Verschiebens schwerer Moebel

Applications Claiming Priority (1)

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DEP32412A DE937073C (de) 1949-01-25 1949-01-25 Einrichtung zur Erleichterung des Verschiebens schwerer Moebel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE937073C true DE937073C (de) 1955-12-29

Family

ID=7372746

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP32412A Expired DE937073C (de) 1949-01-25 1949-01-25 Einrichtung zur Erleichterung des Verschiebens schwerer Moebel

Country Status (1)

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DE (1) DE937073C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE163271C (de) * 1900-01-01

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE163271C (de) * 1900-01-01

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