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DE936816C - Schleifvorrichtung fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Schleifvorrichtung fuer zahnaerztliche Zwecke

Info

Publication number
DE936816C
DE936816C DEF8937A DEF0008937A DE936816C DE 936816 C DE936816 C DE 936816C DE F8937 A DEF8937 A DE F8937A DE F0008937 A DEF0008937 A DE F0008937A DE 936816 C DE936816 C DE 936816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
grinding device
parallel
tooth
dental purposes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF8937A
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Foelsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF8937A priority Critical patent/DE936816C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE936816C publication Critical patent/DE936816C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/02Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Schleifvorrichtung für zahnärztliche Zwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifvorrichtung für prothetische zahnärztliche Zwecke und dient vorzugsweise zur Durchführung eines Schleifvorganges zwecks Präparation von Zahnteilkronen für Brückenanker.
  • Die bis jetzt verwendeten Schleifvorrichtungen enthalten eine einzige, in der Regel abgeschrägte Schleifflächen aufweisende umlaufende Schleifscheibe, mittels welcher ein einziger Einschnitt oder nacheinander mehrere parallele Einsenkungen, d. h. Einschnitte in der Zahnkrone gebildet werden.
  • Wird bei dieser üblichen Verankerung ein einziger Einschnitt in der Zahnkrone hergestellt, so ist dieser Einschnitt durchweg relativ breit, wodurch ein großer Substanzverlust am oberen Teil der Krone und eine äußerst geringe Ecken-Aussteifung entstehen, ferner nur wenige Haftflächen gebildet werden, außerdem Seitenflächen-Halterungen fehlen und nur ungleiche Gußquerschnitte bei der Herstellung von Teilkronen zur Verfügung stehen.
  • Sollen mit Hilfe einer derartigen Einzelscheibe mehrere parallele Einschnitte nacheinander hergestellt werden, so setzt eine in dieser Weise durchzuführende Präparation beim Bedienenden einen hohen Grad von Geschicklichkeit voraus.
  • Diese Schwierigkeiten treten besonders kraß zutage, wenn zwei oder mehr parallele Einschnitte zur Anbringung eines Brückenankers mit entsprechender Anzahl Rippen gebildet werden sollen, zumal hierbei auch die Handhabung der Schleifvorrichtungen mit je einer einzigen Schleifscheibe erschwert wird.
  • Es sind Schleifvorrichtungen für zahnärztliche Zwecke mit zwei parallel auf einer Achse angebrachten Schleifscheiben an sich bekannt. Hierbei handelt es sich jedoch, im Gegensatz zur Erfin- dung, darum, eine äußere Abtragung von Zahnflächen zur Aufnahme vonVoilkronen in Parallelität mehrerer Kronen zueinander vorzunehmen. Entsprechend dieser völlig anderen Aufgabe sind auch die Wirkungsweise und die Ausbildung der bekannten Schleifvorrichtung grundsätzlich andere als des vorliegenden Erfindungsgegenstandes. Der Anschleifvorgang der bekannten Vorrichtung beruht nämlich auf seitlichem Schleifdruck einer Feder; während die eine Schleifscheibe auf der Achse festsitzt, ist die andere Schleifscheibe ihr gegenüber beweglich und von der genannten Feder belastet, wobei beide Scheiben einseitig und nur am Umfang arbeiten. Infolge des veränderlichen bzw. sich ändernden Abstandes zwischen den beiden, und zwar gleich großen Scheiben, ist die bekannte Vorrichtung für die Zwecke der Erfindung weder gedacht noch geeignet. Eine derartige bekannte Vorrichtung ist zur Herstellung von Einschnitten in die Zahnsubstanz schon deswegen nicht verwendbar, weil die zweite Schleifscheibe infolge des Spanabhebens den der Fübrung dienenden Schnitt ungewollt verderben würde, wodurch der neu erzeugte Schnitt dem der Führung dienenden Schnitt außerdem nicht mehr parallel wäre.
  • Es ist zwar für die chirurgische Behandlung von Knochenbrüchen eine Kreissäge bekanntgeworden, bei der zwei in einem festen Abstand voneinander parallel auf einer Achse angebrachte Schleifscheiben verwendet werden. Eine solche Kreissäge konnte jedoch weder im Hinblick auf die ihr zugrunde liegende Aufgabe noch dieWirkungsweiseund Ausgestaltung als ein Vorbild für die vorliegende Erfindung dienen und hat nur optisch gesehen eine gewisse, allerdings entfernte Ähnlichkeit mit dem Erfindungsgegenstand. Die bekannte Kreissäge ist dabei für die Präparation von Zahnteilkronen weder bestimmt noch geeignet. Bei einer solchen elektrisch angetriebenen Kreissäge zur chirurgischen Behandlung von Knochenbrüchen sollen nämlich an beiden Bruchenden eines Knochens Einschnitte in der Längsrichtung des Knochens so hergestellt werden, daß Knochenlamellen entstehen, welche an ihren der Knochenbruchstelle abgekehrten Enden mit dem Knochen noch fest verbunden sind, dort abgebrochen, herausgenommen und, nebeneinander gelegt, zur Ausfüllung der eingesägten Nut benutzt werden, um ein seitliches Abrutschen des zusammengepreßten Knochenbruchs zu verhindern. Die unausgefüllten Öffnungen des Einschnittes knorpeln im Heilprozeß und später vollständig zu. Es handelt sich somit um einen Lamellengewinn zwecks einer Zusammenfügung des gebrochenen Knochens bei chirurgischen Eingriffen, indem hierzu aus Stahl bestehende Sägeblätter verwendet werden, die darüber hinaus einen gleich großen Durchmesser von relativ erheblichen Abmessungen haben.
  • Demgegenüber geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, eine Schleifvorrichtung für zahnärztliche Zwecke zu schaffen, welche es gestattet, den Gesamtquerschnitt der Zahnsubstanz für die Befestigung des Brückenankers in einer für die prothetische Zahnheilkunde völlig neuartigen Weise aufzulösen und dafür sogenannte Lamellenschnitte, d. h. mehrere Einschnitte in der Zahnsubstanz vorzusehen. Die Aufgabe der Schleifvorrichtung nach der Erfindung besteht somit darin, den massiven Zahnkörper in Lamellen aufzuteilen, wodurch gegenüber der bisherigen Zahnpraxis unter der Voraussetzung desselben Gesamtquerschnitts nicht nur die Festigkeit des Brückenankers erhöht, sondern durch die auf die Aufteilung der Lamellen zurückzuführende Oberflächenvergrößerung eine besonders feste Haftung auf der Unterlage bzw. in der Zahnsubstanz, also eine denkbar günstige Retention, erreicht wird; da meistens nur ein durchgehender Einschnitt für die ununterbrochene, in der Regel mittlere Rippe des Brückenankers hergestellt wird, während für die Seitenflächen-Halterungen Teilschnitte ausreichen, so ist der Substanzverlust gegenüber der üblichen Verankerung gering. Allein die Erkenntnis, dünne, blattartige Schlitze in den Zahn einzuschneiden und somit einen Lamellenschnitt mit seinen enormen Vorteilen herzustellen, genügte jedoch nicht, um zu der Schleifvorrichtung nach der Erfindung zu gelangen.
  • Der nächste Schritt auf dem Wege hierzu bestand darin, nicht nur mehrere, sondern zueinander parallele Lamellen in der Zahnsubstanz herzustellen.
  • Diese Parallelität mit einer einfachen, bisher üblichen Scheibe zu erzielen, stellte jedoch an die Geschicklichkeit des Behandlers nicht zu erwartendeAnforderungen, so daß ein weiterer, dritter Schritt getan werden mußte, um die Erfindung der praktischen Problemlösung näher zu bringen.
  • Dieser Schritt bestand darin, mehrere Lamellen in der Substanz desselben zu behandelnden Zahnes gleichzeitig zu bilden.
  • Die Verwirklichung dieses zuletzt genannten Gedankens stellte, für sich genommen, ebenso ein nicht ohne weiteres zu lösendes Problem dar, weil hierzu keine geeigneten Schleifwerkzeuge zur Verfügung standen, insbesondere wenn man berücksichtigt, daß die Breite eines jeden Lamellenschnittes unterhalb eins-Millimeters liegen muß.
  • Ein weiterer, vierter Schritt, um zur Erfindung zu gelangen, bestand darin, einen solchen Schleifer zu entwickeln, der trotz der Verwendung von mit einem Schleifbelag versehenen, insbesondere diamantierten schneidenden Scheiben in der Lage wäre, Schwierigkeiten bzw. Fehlerquellen bei der Hers-tellung mehrerer unter sich paralleler Einschnitte mastikal bzw. in einem nicht benachbarten Zahn auch mesial oder distal zwangläufig zu beheben vermag.
  • Diese Erkenntnisse und Voraussetzungen führten im Ergebnis zur Schaffung einer Schleifvorrichtung für zahnärztliche Zwecke mit zwei parallel auf einer Achse angebrachten Schleifscheiben, die sich dadurch auszeichnet, daß die beiden Scheiben in bei chirurgischen Kreissägen bekannter Weise einen festen Abstand haben. Eine solche Schleifvorrichtung bringt somit trotz bzw. gerade infolge ihrer Einfachheit gerade auf dem Gebiet der prothetischen Zahnheilkunde erhebliche, nicht ohne weiteres zu erwartende Vorteile mit sich, die sich gegenüber den bisherigen Verankerungen wie folgt zusammenfassen lassen: I. einen kleinen Substanzverlust, 2. vervielfachte Haftflächen, 3. besondere Seitenflächen - Halterungen, 4. verstärkte Ecken-Aussteifungen und 5. gleiche Guß-Querschnitte bei der Herstellung von Teilkronen.
  • Ein weiterer Schnitt nach der Erfindung besteht darin, schneidende Scheiben von verschiedenen Durchmessern zu verwenden, was einen großen Vorteil im Hinblick auf die Pulpa ergibt.
  • Eine weitere Vorkehrung nach der Erfindung besteht darin, daß eine der beiden Scheiben kein Schleifmaterial trägt. Da im Sinne der Erfindung vorteilhaft Scheiben vom konstanten Querschnitt verwendet werden, so entsteht auf diese Weise ein Parallelschleifer mit einer lediglich als Führung dienenden Blindscheibe, wodurch ein dritter Lamellenschnitt von derselben Breite wie die beiden zuerst gleichzeitig hergestellten Lamellenschnitte gebildet werden kann.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Schleifvorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Die veranschaulichte Schleifvorrichtung enthält beispielsweise zwei parallelflächig angeordnete Scheiben I und 2 konstanten Querschnitts, die auf einem Dorn 3 fest angebracht sind, der z. B. von einem nicht dargestellten Elektromotor in Umdrehungen versetzt wird.
  • Die Scheiben I und 2 sind bei dem dargestellten Beispiel als schneidende Scheiben ausgebildet. Zu diesem Zweck können wegen ihrer besonders guten Schleifwirkung beispielsweise Diamantscheiben verwendet werden, bei denen Diamantsplitter nach Art eines ringförmigen Belags in einen metallenen Träger so eingefügt werden, daß sie eine optimale Schleifwirkung entfalten. Hierzu eignen sich vor allem grobkörnige Diamantscherben, deren einzelne Schleifspitzen einen relativ großen Abstand voneinander haben. Statt dessen können natürlich auch andere Scheiben, z. B. Kunststeine, und zwar vor allem grobkörnige, »dünn besetzte« Carborundscheiben, verwendet werden, bei denen der Abstand zwischen den einzelnen Schleifspitzen somit ebenfalls groß ist.
  • Wie die Zeichnung zeigt, ist es im Hinblick auf den schrägen Oberflächenverlauf der in der Zeichnung mit 5 bezeichneten Zahnkrone zweckmäßig, schneidende Scheiben 1, 2 verschiedener Durchmesser vorzusehen.
  • Mittels der Schleifvorrichtung werden erfindungsgemäß zunächst zugleich mehrere, mindestens jedoch zwei paralfelwandige Einschnitte 6, 7 in der Zahnkrone 5 gebildet. Danach wird gegebenenfalls ein weiterer Einschnitt hergestellt; zu diesem Zweck kann nach der Erfindung eine weitere Schleifvorrichtung verwendet werden, die eine schneidende Scheibe und eine parallel zu dieser angeordnete Blindscheibe konstanten Querschnitts aufweist, welche in dem vorher gebildeten Einschnitt, z. B. 6, lediglich geführt wird, während die schneidende Scheibe einen weiteren Einschnitt herstellt. Anschließend wird ein metallener Brückenanker in an sich bekannter Weise nach der erfolgten Herstellung eines Abdrucks geformt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Schleifvorrichtung für zahnärztliche Zwecke mit zwei parallel auf einer Achse angebrachten Schleifscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scheiben in bei chirurgischen Kreissägen bekannter Weise einen festen Abstand haben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gelçennzeichnet durch voneinander abweichende Durchmesser der beiden Scheiben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Scheiben kein Schleifmaterial trägt.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 525 427, 57I 745.
DEF8937A 1952-04-30 1952-04-30 Schleifvorrichtung fuer zahnaerztliche Zwecke Expired DE936816C (de)

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DEF8937A DE936816C (de) 1952-04-30 1952-04-30 Schleifvorrichtung fuer zahnaerztliche Zwecke

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DEF8937A DE936816C (de) 1952-04-30 1952-04-30 Schleifvorrichtung fuer zahnaerztliche Zwecke

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DE936816C true DE936816C (de) 1955-12-22

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ID=7085983

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DEF8937A Expired DE936816C (de) 1952-04-30 1952-04-30 Schleifvorrichtung fuer zahnaerztliche Zwecke

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5080588A (en) * 1988-06-27 1992-01-14 The University Of Michigan Surface finishing apparatus and method

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE525427C (de) * 1929-10-24 1931-05-23 Bruno Weigele Dr Schleifvorrichtung fuer zahnaerztliche Zwecken zum Anschleifen von zwei parallelen Flaechen an Zaehnen
DE571745C (de) * 1933-03-09 Walther Foerster Dr Elektrisch angetriebene Kreissaege zur chirurgischen Behandlung von Knochenbruechen

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