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DE936292C - Mittels Strangpresse herzustellender Viellochmauerstein - Google Patents

Mittels Strangpresse herzustellender Viellochmauerstein

Info

Publication number
DE936292C
DE936292C DEP142A DEP0000142A DE936292C DE 936292 C DE936292 C DE 936292C DE P142 A DEP142 A DE P142A DE P0000142 A DEP0000142 A DE P0000142A DE 936292 C DE936292 C DE 936292C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
webs
stone
brick
hole
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP142A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerold Pfister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP142A priority Critical patent/DE936292C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE936292C publication Critical patent/DE936292C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/14Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Mittels Strangpresse herzustellender Viellochmauerstein Die Vorteile des Viellochmauersteines gegenüber dem Vollstein liegen darin, daß durch die Lochungen das Rohgewicht des Steines herabgesetzt und die Wärmedämmfähigkeit erhöht wird. Andererseits verlangt seine Herstellung auf der Strangpresse den Einbau eines Satzes von entsprechenden Kernen im Mundstück zur Aussparung der Hohlräume im Strang. Auch besteht eine genvisse Gefahr, daß infolge der Verringerung an Masse der Viellochmau.ersbein im Vergleich zum Vollstein eine zu geringe Festigkeit sowohl während des Herstellungsganges als auch als Bauelement besitzt. Bei Vermauerung als Hochlochziegel ist außerdem die für die Mörtelauflage zur Verfügung stehende Fläche durch den Lochanteil verringert. Die bekannten sogenannten Zellen- oder Wabenziegel weisen in Reihen angeordnete, kleine, im Querschnitt gleiche Lochungen auf, die durch sich kreuzende, geradlinige Stege gebildet werden. Im allgemeinen haben die Lochungen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt, und die Stege verlaufen im wesentlichen parallel zu den Begrenzungsflächen des Steines. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die auf kürzestem Weg von einer :S.teinaußenfläche zur gegenüberliegenden durchlaufendem Stege Wärmebrücken bilden, welche die Wärmedämmfähigkeit der Steine herabsetzen.
  • Es sind zwar auch Viellochmauersteine bekannt, bei denen alle Stege mit gleichbleibendem Querschnitt in ihrer Richtung schräg zu den äußeren Flächen des Steines verlaufen, so daß die von den Stegen eingeschlossenen quadratischen oder annähernd quadratischen Lochungen :gleichsam auf der Spitze stehen. Bei einzelnen der bekannten derartigen Viellochmauiersteinen ,sind die Lochkanten auch abgerundet, ;so daß der Querschnitt der Stege nicht auf ihrer ganzen Länge gleich ist.
  • Es, wurde bereits erkannt, daß bei einem Viellochstein mit quadratischen Lochungen, dessen zwischen den Löchern liegende Stege unter einem Winkel von q.5° zur Längsachse des Steines verlaufen, die Wegverlängerung den Wärmedurchgang behindert. Hier beträgt diese Wegverlängerung etwa 4o bis 45 0/0. Außerdem ist beim Quadrat das Verhältnis zwischen der den Mörteleinfall bestimmenden Diagonale und der für die kohgewichtverminderung maßgeblichen Ouerischnittsfläche ungünstig. -Ein bekannter Vorschlag für einen Viellochstein spricht von Lochungen in Dreieck-, Rauten-, Quadratform u. dgl., doch werden nur Ziegelformen gezeigt, in denen Lochungen verschiedener Form gleichzeitig auf einer Steinfläche vorgesehen sind, so daß weder die Stege gleichbleibenden Querschnitt haben, noch geradlinig durchlaufen. Ferner sind Hohlblocksteine bekannt, die einige wenige große, rhombenförmige Lochungen aufweisen. Die Stege dieser Steine laufen unter einem spitzen Winkel von etwa 15 bis 2o° in die Längsseite des Steines ein, und die gebildeten Rhomben mit einem Spitzenwirkel von etwa 30° liegen mit ihrer Längsdiagonale parallel zur Steinlängsseite, so daß, ziegeleitechnisch hergestellt, ein solcher Stein verhältnismäßig geringe Festigkeit besitzen. würde und 2m weichplastischen Zustand schon hinter der Strangpresse durch sein Eigengewicht oder durch Erschütterungen in sich zusammenklappen könnte. Diese Instabilität wird noch dadurch vergrößert, daß an den Seitenflächen des Steines Einschnitte von dreieckigem Querschnitt vorgesehen sind. Der bekannte Vorschlag verlangt, daß die an dem einen Außensteg ansetzenden schrägen Stege immer an den Endflächen des Steines, jedoch nicht in :dem gegenüberliegenden Außensteg endigen. Diese bekannte Steinform ist deshalb auf der iStrangpresse schwer herzustellen. Sie kann im allgemeinen nur durch Stampfen oder Rütteln, insbesondere aus Beton in stehenden Formen erzeugt werden, in denen also die sämtlichen Stege senkrecht zur Erdoberfläche stehen und der Stein bis zu seiner Erhärtung in dieser Lage verbleibt. Mit den Mitteln der Betontechnik ist es auch möglich, derartig großräumige Lochungen zu erzeugen, wie sie dieser bekannte Stein zeigt.
  • Die Erfindung betrifft solche Viellochmauersteine mit reihenweise angeordneten, kleinen, im Querschnitt gleichen Lochungen, dien durch geradlinig sich kreuzende Stege gebildet werden, und bei denen alle Stege mit gleichbleibendem Querschnitt in ihrer Richtung schräg zu den äußeren Flächen des Steines verlaufen. Die Erfindung besteht darin, daß die Stege mit den Längsseiten des Ziegels gleiche Winkel von etwa 55 bis 7o° bilden und die sich kreuzenden Stege rhombenförmige Lufträume zwischen ;sich einschließen. Die rhombischen Lochungen verlaufen also mit ihrer längeren Diagonale parallel zu den Schmalseiten das Steines, und ihr spitzer Winkel beträgt etwa 4o bis 7o°.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Wegverlängerung des Wärmedurchflusses um etwa r,ooo/o erreicht und damit auch die Wärmeleitzahl verbessert.
  • Erfindungsgemäß werden vorzugsweise die Dicken der die Lochungen begrenzenden geradlinig verlaufenden Steinstege weniger als die Hälfte des kleineren Durchmessers, der von :ihnen begrenzten, im Querschnitt rhombischen, Lochungen betragen. Ferner ist es zweckmäßig, daß die Längen jeder der vier gleichen Begrenzungsflächen der Lochungen gleich oder größer sind als der kleinere Durchmesser der Rhomben. Ein derart ausgebildeter Viellochstein ergibt einen hohen Wärmedurchflußwiderstand durch seine große Anzahl verhältnismäßig kleiner, rautenförmiger, versetzt zueinander angeordneter Lochungen.
  • Die steil zu den geschlossenen Längsflächen des Ziegels stehenden Stege bewirken eine wirksame Verstrebung des Formlings, so daß dieser gegen Verkanten oder ,sonstige Deformierungen, insbesondere während des Schnittes, des Transportes und Stapelns der rohen Formlinge und während des Trockners und Erhärtens im Ofen eine besonders hohe Festigkeit erhält. Weiter verleihen die sich scherengitterartig, spitzwinklig überkreuzenden Stege dem Formling ein elastisches Gefüge und nehmen die beim Trocknen entstehenden Spannungen auf. Die im Verhältnis zur Fläche des Einzelloches großen Verdunstungsflächen in den Lochungen begünstigen ein rasches, gleichmäßiges und rißfreies - Trocknen. Innerhalb des besonderen Winkelbereiches wirkt .sich die rhombische O_uerschnittsform der Lochungen bzw. der die Lochungen bildenden Kerne im Mundstück der Ziegelpressen auch insofern vorteilhaft aus, als der in das Mund-stück eingepreßte Ton leichter um die spitzwinklig zulaufenden Kerne fließt als um rechtwinklig ausgebildete oder andererseits als um Kerne mit noch spitzeren Winkeln als etwa q0°.
  • Die Knotenpunkte oder Kreuzungsstellen der Stege bleiben bei dem gewählten Winkelbereich noch verhältnismäßig klein, so daß keine die Trocknung ungünstig beeinflussenden Materialanhäufungen und Spannungen .im Formling entstehen. Die rhombenförmigen, verhältnismäßig schmalen, spitz zulaufenden Lochungen tragen den Mörtel besser als runder oder quadratische gleicher Lochfläche. Somit ist es, möglich, die Lochungen größer auszubilden als bei den bekannten Viellochziegelarten, wodurch mit weniger Lochungen und dickeren Stegen ein größerer Lochanteil erzielt wird und dies leichtere Steine ergibt. Die kleinere Lochzahl verringert den Reibungswiderstand im Ziegeleimundstück und hierdurch den Energieverbrauch an der Presse sowie die Anschaffungskosten des Mundstückes selbst. Durch die Steilstellung der sich in Winkeln von q:0 bis 70° überkreuzenden Stege weicht die Druckfestigkeit nur unwesentlich von senkrecht stehenden ab. Es ergibt sich somit trotz des größeren Lochanteils und geringeren Raumgewichts auch bei der Verwendung als Langlochsteine eine ausreichende Druckfestigkeit. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Viellochziegels gemäß der Erfindung dargestellt.
  • In Abb. i ist als bevorzugtes Beispiel ein Viellochziegel nach der Erfindung mit rechteckigem Ouerschn:tt im Schnitt rechtwinklig zur Strangrichtung dargestellt, also in Aufsicht auf die gelochte Fläche. Alle von einer Außenwandfläche zur anschließenden oder gegenüberliegenden, geradlinig durchlaufenden Stege i, 2, 3 und q. überkreuzen sich unter Winkeln 5, die -im Beispiel 5o° betragen und rhombenförmige, schlitzartige Lochungen 8 umschließen, während sie mit den Längsseiten des Steines Winkel von 65° einschließen. Die punktiert angegebene, in Längsrichtung des Steines laufende Zickzacklinie 6 bis 7 stellt den um rund ii2io o/o gegenüber der geradlinigen Entfernung 9 bis io verlängerten Wärmedurchflußweg dar.
  • In Abb. 2 sind Teile zweier gegeneinandergesetzter Steine i i und 12 entsprechend Abb. i dargestellt, von denen der eine Stein 12 in der Stoßfläche eine Randaussparung 13 aufweist, die rinnenförmi;g parallel zur Lochrichtung und deren Wandungen parallel zur Stegrichtung verlaufen. Durch solche Randaussparungen können in an sich bekannter Weise die Ziegel als Querlochziegel trocken aneinandergereiht und nur die Aussparungen mit einem Mörtelausguß versehen werden.
  • Die Abb. 3 ähnelt der Abb.2, jedoch mit dem Unterschied, daß der untere Ziegel Leisten 14 und 15 besitzt, die in der Verlängerung der Randaussparung 16 als Abstandhalter gegenüber dem dagegengesetzten Ziegel dienen und eine Hohlfuge 17 einschließen, .die durch Putz- oder Mörtelzapfen geschlossen werden kann.
  • In Abb. q. ist eine ähnliche Lösung wie in den Abb. 2 und 3 gezeigt, jedoch mit dem Unterschied, daß die beiden in Abb.2 und 3 mit Randaussparungen gezeichneten unteren Steine so gegeneinandergesetzt sind, daß die Randaussparungen der Steine 18 und i9 gemeinsam die Mörtelrippe 2o umschließen. Es ist selbstverständlich, daß in ähnlicher Weise auch jeweils zwei Steine mit oder ohne Leisten 14 und 15 gemäß A.bb. 3 gegeneinanderge@setzt werden können. Abb. 5 zeigt ein sogenanntes Griffloch (Daumenloch) 21 in der Mitte eines nach Abb. i ausgebildeten Ziegels, wie sie in an sich bekannter Weise für größerformatige Lochziegel verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mittels Strangpresse herzustellender Viellochmauerstein mit reihenweise angeordneten kleinen, im Querschnitt gleichen Lochungen, die durch sich geradlinig kreuzende Stege gebildet werden, und .bei dem alle Stege mit gleichbleibendem Querschnitt in ihrer Richtung schräg zu den äußeren Flächen des Steines verlaufen, .dadurch gekennzeichnet, daß die Stege mit den Längsseiten des Ziegels gleiche Winkel von etwa 55 biss 7o° bilden und die sich kreuzenden Stege rhombenförmige -Lufträume zwischen sich einschließen.
  2. 2. Viellochmauerstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicken der die Lochungen begrenzenden geradlinig verlaufenden Steinstege weniger als die Hälfte des kleineren Durchmessers der von ihnen begrenzten, im Querschnitt rhombischen Lochungen betragen.
  3. 3. Viellochmauerstein nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er an einer oder an zwei gegenüberliegenden, im Mauerwerk nicht sichtbaren Flächen einerseits Randaussparungen, deren Wandungen parallel zu den Steglinien verlaufen, und andererseits vorspringende Nasen aufweist. q.. Viellochmauerstein nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der neben den Kleinlochungen eine größere, vornehmlich in der Steinmitte gelegene Lochung oder mehrere Lochungen aufweist, deren Wandungen ganz oder teilweise durch die Steglinien gebildet werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 535 92'0, 269 877, 299 85.2; schwedische Patentschrift Nr. 52,894; schweizerische Patentschriften Nr. 137 688, 280 765; dänische Patentschrift Nr. 12 2,46; »Der Maurer«, Friedrich, Bautechn. Lehrhefte, 3. Aufl., S.88; Drucksache von Ingenieur H j ä r t s ä te r, Nygard, Norwegen.
DEP142A 1949-10-29 1949-10-29 Mittels Strangpresse herzustellender Viellochmauerstein Expired DE936292C (de)

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DEP142A DE936292C (de) 1949-10-29 1949-10-29 Mittels Strangpresse herzustellender Viellochmauerstein

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DE936292C true DE936292C (de) 1955-12-07

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DEP142A Expired DE936292C (de) 1949-10-29 1949-10-29 Mittels Strangpresse herzustellender Viellochmauerstein

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19629919A1 (de) * 1996-07-24 1998-01-29 Hansludwig Dipl Ing Merkl Verfahren zum Herstellen eines Mauersteins

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE269877C (de) *
CH137688A (de) * 1929-01-23 1930-01-31 Ed Weibel & Cie Vorrichtung zur Herstellung von Bausteinen mit einer grossen Zahl von Querlöchern.
DE535920C (de) * 1929-04-12 1931-10-16 Hans Letz Strangpressenmundstueck zur Herstellung von Viellochziegeln
CH280765A (de) * 1949-10-28 1952-02-15 Pfister Gerold Mauerziegel mit Lochungen.

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DE19629919A1 (de) * 1996-07-24 1998-01-29 Hansludwig Dipl Ing Merkl Verfahren zum Herstellen eines Mauersteins
DE19629919C2 (de) * 1996-07-24 1998-09-17 Hansludwig Dipl Ing Merkl Mauerstein und Mauerwerk, zumindest teilweise bestehend aus diesem Mauerstein

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