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DE936197C - Blindschaltbild fuer eine Foerderanlage - Google Patents

Blindschaltbild fuer eine Foerderanlage

Info

Publication number
DE936197C
DE936197C DEA10989D DEA0010989D DE936197C DE 936197 C DE936197 C DE 936197C DE A10989 D DEA10989 D DE A10989D DE A0010989 D DEA0010989 D DE A0010989D DE 936197 C DE936197 C DE 936197C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement according
selector switch
panel
actuator
actuating element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA10989D
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Tute
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA10989D priority Critical patent/DE936197C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE936197C publication Critical patent/DE936197C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Blindschaltbild für eine Förderanlage Für die Darstellung von Verteilungsanlagen elektrischer Energie oder auch für Förderanlagen werden häufig Leuchtschaltbilder verwendet, die in der Anschaffung und im Betrieb im allgemeinen ziemlich teuer sind und bei vielen Förderwegen einen großen Umfang annehmen. Dies ist selbst dann der Fall, wenn zur Beleuchtung der einzelnen Symbole kleine Lampen verwendet werden, und zwar vor allem deshalb, weil jede Lampe hinter der Schalttafel von einem entsprechend großen Abschirmkasten umgeben sehn, muß, damit das Licht nur auf das zu beleuchtende Symbol fällt. Nachteilig fallen im Betrieb auch die hohen Stromkosten ins Gewicht. Man hat andererseits unbeleuchtete Nachbildungen, also sogenannte Blindschaltbilder verwendet, und ein neuerer Vorschlag geht dahin, von diesen Blindschaltbildern nur diejenigen Teile auf der Tafel fest anzuordnen, die bei jedem möglichen Förderweg vorkommen. Alle anderen Teile von Förderwegen, die nur gelegentlich vorkommen, werden durch Bänder gebildet, die in verschiedenen Längen aus der Schalttafelebene herausziehbar und schwenkbar sind. Zur Aufnahme eines solchen Bandes dient eine Drehdose, und das aus der Schalttafelebene herausgezogene Band wird an dem freien Ende mittels eines Schlüssels an einer geeigneten Steckvorrichtung befestigt. Hinter dieser Steckvorrichtung liegen meist elektrische Schaltvorrichtungen, weil der Schlüssel gleichzeitig dazu verwendet wird, um irgendwelche mit der Herstellung des Förderweges in Verbindung stehende Abhängigkeits- oder Verriegelungsstromkrelse zu öffnen oder zu schließen. Wegen dieser Schaltvorrichtungen; die einen gewissen. Mindestdurchmesser haben, müssen die einzelnen Symbole verhältnismäßig weit voneinander entfernt angeordnet werden. Nachbildungen dieser Art benötigen zwar weniger Raum als die genannten Leuchtschaltbilder, jedoch ist auch ihr Platzbedarf noch verhältnismäßig groß, und zwar vor allem dann, wenn zahlreiche Verbindungsmöglichkeiten vorgesehen sein müssen.
  • Ferner ist eine Einrichtung für zusammengesetzte Förderanlagen bekannt, in welchen die Förderung von verschiedenen Fördergliedern aus auf ein bestimmtes Förderglied, oder umgekehrt, wahlweise erfolgen kann. Je einer Verzweigungsstelle bzw. Vereinigungsstelle des Förderweges ist ein wflkürlich von Hand zu betätigender Wahlschalter in der Zentrale zugeordnet, über den eine Abhängigkeitsleitung geführt ist und der dazu dient, .die Steuerorgane der Antriebe der an den Verzweigungspunkt anschließenden - Förderglieder wahlweise in die Steuerleitung einzuschalten. Die bei dieser Einrichtung verwendeten Wahlschalter haben die Form eines Drehschalters mit einer die Schaltbildtafel durchsetzenden Schalterwelle. Auf der Rückseite der Schalttafel sind rings um die Schalterwelle die Kontakte bzw. Stromanschlüsse angebracht, die zur. Herstellung der einzelnen Förderwege benötigt werden. Auf einem solchen Drehschalter läßt sich aber nur eine beschränkte Zahl von Kontakten unterbringen. Auch schon bei einer geringen Zahl von Kontakten nimmt der Durchmesser des Drehschalters eine nicht unbeträchtliche Größe an, die es erschwert, die Abmessungen des Schaltbildes auf der Vorderseite der, Tafel zu verringern, einfach deshalb, weil wegen des Durchmessers der Wahlschalter die Symbole auf der Vorderseite der Schalttafel nicht beliebig nahe aneinandergerückt werden können.
  • Die Erfindung betrifft ein Blindschaltbild für eine Förderanlage mit einer größeren Zahl wählbarer Förderwege, welche durch auf der Rückseite der Schaltbildtafel befindliche Wahlschalter geschaltet werden. Erfindungsgemäß werden durch Verschieben von die Verbindung der Förderwege darstellenden Symbolen die mit diesen gekuppelten rückseitigen Wahlschalter betätigt, deren Kontakte in der durch die Verschiebungsrichtung des Symbols bestimmten, senkrecht zum Blindschaltbild verlaufenden Ebene liegen. Unter einem Symbol wird dabei ein Teil des Blindschaltbildes verstanden, der einen Teil der zugehörigen Anlage, z. B. einen Drehverteiler, einer Klappe od. dgl., nachbildet und zweckmäßig gleichzeitig als Betätigungselement für den damit verbundenen -Wahlschalter dient. Durch die Erfindung -wird eine gute Raumausnutzung sowohl auf als auch hinter der Blindschalttafel erreicht und eine gute Übersichtlichkeit über den Schaltzustand vermittelt.
  • Zu den Abbildungen. sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Ausschnitt aus der Schalttafelansicht, die Abb. a und 3 zeigen verschiedene Möglichkeiten für die Verbindung zwischen Wahlschalter und Betätigungselement.
  • In Abb. z bezeichnet i das Symbol eines Elevators, an den sich ein waagerechtes Förderband z anschließt. Ferner isst mit 3 das Symbol eines anderen Elevators, mit 4 ein von dem Elevator beschicktes waagerechtes Förderband bezeichnet. Jedes dieser Förderbänder, die in noch größerer Anzahl vorhanden sein können, kann nun mit einer Vielzahl von Abnveigleitungen, wie Schüttrinnen u. dgl., in Verbindung gebracht werden. Diese Schüttrinnen sind in der Abb. i durch vertikal verlaufende Linien dargestellt.
  • Dabei wird der Anscbluß eines Förderbandes an eine Schüttrinne durch ein Betätigungselement, z. B. 5 oder 6, dargestellt, das in Richtung de,@ betreffenden Förderbandes in beliebiger Weise verschoben werden kanrf. Durch diese Verschiebung kann festgelegt werden, auf welche Schüttrinne das Förderband zu arbeiten hat. Gleichzeitig mit dieser bildmäßigen Einstellung erfolgt auch die Einstellung des Wahlschalters, der die notwendigen elektrischen Verbindungen zur Herstellung und Ingangsetzung dieses Förderweges aufbaut. Zwischen dem Betätigungselemeri,t 5 bzw. 6 und dem Wahlschalter besteht eine Verbindung, die eine genaue Bewegungsübertragung gewährleistet.
  • Beispielsweise ist in der Abb, z mit i die Schalttafel im Schnitt bezeichnet. Längs einem Schlitz in dieser Schalttafel kann der Schieber 5 bewegt werden, der durch die Schalttafel hindurchläuft und z. B. direkt über ein Gestänge mit dem Kontaktarm eines Wahlschalters 3 verbunden ist. Bei jeder Verschiebung des Bietätigungselementes 5 wird also der Wahlschalter 3 im gleichen Sinne verstellt und auf denjenigen Kontakt gebracht, der zur Herstellung einer elektrischen Abhängigkeits- oder Verriege-Iungsschaltung notwendig ist. Das Gestänge muß unmittelbar an dem Betätigungselement ein Gelenk aufweisen und im übrigen in seiner Länge veränderlich sein. Als Wahlschalter können solche nach Art von Flachbahnanlassern oder nach Art von Wählern der Selbstanschlußtelefonie verwendet werden. Alle diese Wahlschalter liegen hinter der Schalttafelebene und können entsprechend klein gebaut werden, so daß die auf der Vorderseite der Schalttafel angebrachten Symbole so dicht aneinandergerückt werden können, wie es mit Rücksicht auf die Übersicht notwendig ist.
  • Der Schlitz in der Schalttafel, durch den das Betätigungselement 5 hindurchläuft, wird zweckmäßig durch ein Band verschlossen. In Abb. z ist ein solches Band schematisch angedeutet, das über eine Rolle 4 läuft und hinter der Schalttafel in einer Drehdose 7 unter der Wirkung einer Feder aufgerollt werden kaiirr. In diesem Fall ist das Band nur auf einer Seite des Betätigungselem®ntes 5 vorhanden, kann aber selbstverständlich sich auch nach: beiden Seiten erstrecken. Besonders zweckmäßig ist es, die beiden Bänder rechts und links von dem Betätigungselement verschieden zu; färben, so da.ß dadurch deutlicher erkennbar -wird, wie weit die Förderung auf dem waagerechten Förderband verläuft.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel für die Verbindung zwischen Betätigungselement und Wahlschalter zeigt die Abb.3. In dieser Abbildung ist mit i wiederum die Schalttafel im Schnitt bezeichnet. 5 ist das Betätigungselement, das auch hier, ebenso wie in Abb. 2, einen kleinen vorspringenden Handgriff besitzt. Das Betätigungselement ist selbst auf einem Band 2 angeordnet, das als endloses Band ausgebildet ist und über 2 in der Schalttafel angeordnete Rollen 4 läuft. Der hinter der Schalttafel befindliche Teil des Bandes z läuft über ein Rad, das mit dem Kontaktarm des Wahlschalters 3 gekuppelt ist. Das Band ist so ausgebildet, daß es eine genaue Bewegungsübertragung ermöglicht, ist also beispielsweise aus Stahl angefertigt und mit regelmäßigen Lochungen, wie ein Filmstreifen, versehen. Das Fortschaltrad des Wahlschalters 3 besitzt die entsprechende Zahnung. Auch in diesem Fall kann das Band rechts und links von dem Betätigungselement verschieden gefärbt sein. Diese Anordnung besitzt gegenüber der nach Abb. 2 noch den Vorteil, daß die Schalttafel nur an denjenigen Stellen kleine Öffnungen aufweist, an denen das Band nach vorn tritt. Gegebenenfalls kann auch ein Seil oder eine Kette verwendet werden.
  • Das Betätigungselement 5 wird im Bedarfsfall so ausgebildet, daß es an der ausgewählten Stelle befestigt werden kann, etwa mittels eines Stiftes nach Art der Bananenstecker. In solchen Fällen wird das Band - ähnlich wie in Abb. 2 angedeutet -mit einer selbsttätigen Aufwickelvorrichtung versehen, die das Band nach Lösen des Steckers stets in eine bestimmte Nullstellung zurückführt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blindschaltbild für eine Förderanlage mit einer größeren Zahl wählbarer Förderwege, welche durch auf der Rückseite der Schaltbildtafel befindliche Wahlschalter geschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verschieben von die Verbindung der Förderwege darstellenden Symbolen (Nachbildungsteilen) die mit diesen gekuppelten rückseitigen Wahlschalter betätigt werden, deren Kontakte in der durch die Verschiebungsrichtung des Symbols bestimmten, senkrecht zum Blindschaltbild verlaufenden Ebene liegen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wahlschalter auf der Rückseite der Tafel angeordnet ist und über -eine genaue Bewegungsübertragung gewährleistende Mittel (Kette, gelochtes Band, Hebel) mit dem vor der Tafel angeordneten Betätigungselement gekuppelt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wahlschalter durch das Betätigungselement nur in der einen Richtung bewegt wird, während für die andere Bewegungsrichtung Kraftspeicher vorgesehen sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vor der Tafel vorhandene Betätigungselement nach Art eines Schiebers ausgebildet ist, an dem das Kupplungsglied befestigt ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Wahlschalberkontaktstellungen durch Rasten am Wahlschalter erfolgt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Wahlschalterkantaktstellungen durch Rasten am Betätigungselement erfolgt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Wahlschalterkontaktstellungen durch das Festlegen des Bandsteckers im Betätigungselement erfolgt. B. Anordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz in der Tafel, durch welchen das Betätigungselement hindurchgreift, durch mit diesem verbundene bewegliche Abdeckungen verschlossen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 743 285; Druckschrift »Siemens Leuchtschaltbilder für Industrieanlagen«.
DEA10989D 1938-06-24 1938-06-24 Blindschaltbild fuer eine Foerderanlage Expired DE936197C (de)

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DEA10989D DE936197C (de) 1938-06-24 1938-06-24 Blindschaltbild fuer eine Foerderanlage

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DE936197C true DE936197C (de) 1955-12-07

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DEA10989D Expired DE936197C (de) 1938-06-24 1938-06-24 Blindschaltbild fuer eine Foerderanlage

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743285C (de) * 1934-12-12 1943-12-22 Siemens Ag Einrichtung fuer zusammengesetzte Foerderanlagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743285C (de) * 1934-12-12 1943-12-22 Siemens Ag Einrichtung fuer zusammengesetzte Foerderanlagen

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