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DE935919C - Stufenregeleinrichtung fuer Transformatoren, Drosseln, Kondensatoren, Widerstaende und Batterien - Google Patents

Stufenregeleinrichtung fuer Transformatoren, Drosseln, Kondensatoren, Widerstaende und Batterien

Info

Publication number
DE935919C
DE935919C DES8075D DES0008075D DE935919C DE 935919 C DE935919 C DE 935919C DE S8075 D DES8075 D DE S8075D DE S0008075 D DES0008075 D DE S0008075D DE 935919 C DE935919 C DE 935919C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
switching
control device
selector
load switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES8075D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Boettger
Max Schwaiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES8075D priority Critical patent/DE935919C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE935919C publication Critical patent/DE935919C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices

Landscapes

  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Stufenregeleinrichtung für Transformatoren, Drosseln, Kondensatoren, Widerstände und Batterien Es sind Stufenregeleinrichtungen für Transformatoren oder Drosseln bekannt, die aus einem zweiteiligen, vom Antrieb unmittelbar betätigten Wähler und aus einem vom Antrieb über einen Kraftspeicher bewegten Lastumschalter bestehen. Hierbei wird nach erfolgtem Aufladen des Kraftspeichers die aufgespeicherte Energie des Kraftspeichers durch Auslösen einer Klinke freigegeben, so daß der Lastumschalter kurzzeitig und unaufhaltsam schalten kann. Beim Schalten um eine Stufe spielen sich dann folgendeVorgänge ab: Verstellen des einen stromfreien beweglichen Kontaktes des Wählers auf die einzuschaltende Anzapfung, Aufzug des Kraftspeichers, Auslösen des Lastumschalters bei gespanntem Kraftspeicher, unaufhaltsamer Ablauf der eigentlichen, in den Fig. r bis 5 dargestellten Lastumschaltung. Während nun für die erstgenannten Vorgänge ein Zeitraum von mehreren Sekunden zur Verfügung steht und die Bewegung beliebig gehemmt werden kann, spielt sich der Schaltvorgang am Lastumschalter unter der Wirkung des Kraftspeichers in einer sehr kurzen Zeit, zwischen 0,03 und o,z Sekunden, ab. Der Arbeitsweg für das Aufziehen des Kraftspeichers kann sich mit dem Arbeitsweg überlappen, der für das Verstellen des beweglichen Wählerkontaktes nötig ist. Voraussetzung für die ordnungsgemäße Wirksamkeit der Einrichtung ist nur, daß der Kraftspeicher erst dann freigegeben wird, wenn der bewegliche Wählerkontakt seine neue Betriebsstellung erreicht hat. Hierzu ist aber ein einwandfreies Arbeiten der Klink- undAuslösevorrichtung am Lastumschalter erforderlich.
  • Es kann nun vorkommen, daß der Lastumschalter aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise wegen Bruchs -der Kraftspeicherfeder oder der Klinken, wegen Lockerung von Kontakten, wegen großer Reibungswiderstände in. den Lagerstellen oder größeren Strömungswiderständen des verwendeten Schaltöls, nicht einklinkt. Dann vo@l'ilzieht sich bei den nachfolgenden Schaltungen die Lastumschaltung nicht mehr schlagartig, sondern schleichend, da der Lastumschalter nicht mehr in seiner Betriebsstellung festgehalten ist, sondern dem langsam verlaufenden Spannvorgang des Kraftspeichers folgt. Hierbei werden vom Lastumschalter nacheinander, und zwar für jeweils längere Zeit, Zwischenstellungen (z. B. Fig. 2, 3, q.) eingenommen. Die meist nur für kurzzeitige Belastung bemessenen Schaltwiderstände führen in diesem Fall zu lange Strom und können daher durchbrennen. Auch in den Fällen, in denen diese Widerstände eine längere Belastungszeit auszuhalten vermögen, ist die Weiterführung des Betriebes für die Transförmatoranlage gefährlich, weil nunmehr die im ungestörten Betrieb vorhandene Abhängigkeit der Taktfolge der Schaltungen des Wählers von der Taktfolge der Schaltungen des Lastumschalters nicht mehr besteht. Überlappen sich nämlich der Verstellweg des Wählers und der Aufzugsweg des Kraftspeichers, dann kann der Lastumschalter in eine Zwischenstellung entsprechend Fig. 3 gelangen, bevor noch der umzustellende Wählerkontakt auf seinem Weg von der abzuschaltenden Anzapfung nach der neu einzuschaltenden Anzapfung die abzuschaltende Anzapfung verlassen hat. In diesem Fall liegen die beiden Widerstandskontakte des Lastumschalters über die beweglichen Wählerkontakte an Anzapfungen verschiedener Spannung. Über den zu verstellenden Wählerkontakt fließen dann der Ausgleichsstrom und der Laststrom bzw. ein Teil des Laststromes, und zwar so lange, bis der Wählerkontakt die Anzapfung verläßt. Beim Ablaufen des Wählerkontaktes sind die genannten Ströme bei mindestens einer Stufenspannung zu schalten. Es entsteht also ein Lichtbogen und demzufolge ein Abbrand an den für das Schalten von Leistung nicht eingerichteten Wählerkontakten. Die hierbei sich bildende Gasblase kann bei dem gedrängten Aufbau des Stufenwählers leicht zu Überschlägen und zu gefährlichen Kurzschlüssen führen. Der Abbrand an den Kontakten des in den Transformatorkessel oder in einen besonderen Anbau eingesetzten Wählers ist deshalb besonders nachteilig, weil die in einem langwierigen Verfahren aufbereiteten Apparate bei eventuell vorkommenden Reparaturen außer Öl gezogen werden müssen. Dies verursacht aber lange Betriebsunterbrechungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dafür zu sorgen, daß,beim Umschaltvorgang einer Stufenregeleinrichtung der vorerwähnten Art jeg- liche Lichtbogenbildung an den - Wählerkontakten unter allen Umständen vermieden wird.
  • Erfindungsgemäß ist während des Umschaltens die Bewegungsfolge zwischen dem sich jeweils bewegenden Stufenwählerkontakt und dem Lastschalter so gewählt, daß der sich bewegende Stufenwählerkontakt auch dann, wenn der nicht in seine Einklinkung gesprungene Lastschalter schleichend bewegt wird, immer erst von seinem festen Kontakt abläuft und auf den nächsten festen Kontakt aufläuft, bevor die mit dem sich bewegenden Stufenwählerkontakt verbundenen festen Kontakte des Lastschalters mit den beweglichen Kontakten des Lastschalters Kontakt machen. An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Die Fig. r bis $ zeigen die bekannten und daher nicht weiter erklärten Schaltstellungen eines Lastumschalters.
  • Die Fig. 6 zeigt in schematischer Darstellung einen an sich bekannten Kniehebellastschalter mit Kraftspeicherantrieb in eingeklinkter Stellung und die Fig. 7 denselben Schalter in nicht eingeklinktem Zustand. Die Endglieder des Kniegelenkpolygons des Schalters sind mit k1 bzw. k2 bezeichnet. Diese sind an ihrem freien Ende durch das Mittelglied .s miteinander verbunden. Auf dem Endglied k1 sitzt der bewegliche Hilfskontakt hl sowie darunter der bewegliche Hauptkontakt Hl, die die in ihrem Bewegungsweg angebrachten zugehörigen festen Kontakte h1 bzw. Hl berühren können. In genau gleicher Weise können der auf dem Endglied k2 angebrachte bewegliche Hilfskontakt h2 und der bewegliche Hauptkontakt H2 mit den zugehörigen festen Kontakten h2 und H2 Kontakt machen. Die beweglichen Hilfskontakte sind, wie dies bei Kniehebelschältern üblich ist, so angeordnet, insbesondere nachgiebig angebracht, daß sie ihren zugehörigen festen Kontakt eher berühren als jeweils der auf dem gleichen Endglied sitzende bewegliche Hauptkontakt seinen zugehörigen festen Kontakt. Im eingeklinkten Zugtand des Schalters (s. Fig. 6) machen sowohl der Hilfskontakt h2 als auch der HauptkontaktH2 Kontakt. Das Kniegelenkpolygon befindet sich dabei im durchgedrückten Zustand. Dabei liegt das Gelenk g des Mittelgliedes s rechts von der gezeichneten Linie v. Wenn der Lastschalter umgeschaltet werden soll, wird vom Antrieb a aus vermittels der Kurbel b der Angriffspunkt der Kraftspeicherfeder f, die mit ihrem anderen Ende am Mittelglieds befestigt ist, verlagert (in der Fig.6 beispielsweise nach links). Dadurch spannt sich die Feder, da das Kniegelenkpolygon in der Einklinkstellung verriegelt ist und dem Federzug damit einen Widerstand bietet. Wird das Endglied k1 durch den Antrieb aus der Einklinkstellung herausgehoben und überschreitet dabei das Gelenk g die Linie v; dann klinkt das Kniegelenkpolygon aus und wird unter der Kraft der sich entladenden Feder f in seine andere Endlage gebracht, in der die Vorkontakte hl und die Hauptkontakte H1 sich berühren und das Kniegelenk mit seinen Gliedern k2 und s in die Einklinkstellung geht. Wenn der Lastschalter aus irgendeinem der obengenannten Gründe beim Umschalten nicht einklinkt und damit in die Stellung gemäß Fig. 7 kommt, in der nur der Hilfskontakt h2 Kontakt macht, der Hauptkontakt H2 aber nicht, dann wird auch ein nachfolgendes Einklinken überhaupt unmöglich. Dies kommt daher, daß dem Schalter beim Umschalten die vom Kraftspeicher erteilte Schwungkraft fehlt. Die Kraftspeicherfeder f kann sich in der nicht eingeklinkten Stellung nunmehr vom Antrieb aus nicht mehr so spannen, wie dies beim eingeklinkten Kniegelenkpolygon, das bei der Federspannung einen Widerstand bietet, der Fall ist. Beim Auftreten schon des geringsten Zuges durch die Kraftspeicherfeder am Mittelglied s gibt das Kniegelenkpolygon nach und wandert entsprechend der Bewegung der Antriebswelle a langsam aus der Stellung nach Fig. 7 in seine entsprechend gegenüberliegende Schaltstellung, in der nur der Hilfskontakt hl Kontakt macht, der Hauptkontakt aber nicht. Der vorbeschriebene Schaltzustand entspricht der Schaltstellung nach den Fig. 2 bzw. 4. Nur in besonderen Fällen, in denen der Hauptkontakt Hl bzw. H" eine ganz bestimmte Lage den Hilfskontakten gegenüber infolge besonderer konstruktiver Durchbildung einnimmt, kann es unter Umständen vorkommen, daß auch sie einander berühren. Da dies aber einen Sonderfäll darstellt, soll im nachstehenden nur das Ausführungsbeispiel betrachtet werden.
  • In den Fig. 8 und g sind Arbeitsdiagramme der Stufenregeleinrichtung bei mehreren nicht gestörten Umschaltvorgängen wiedergegeben, und zwar in Fig. 8 für Hinschaltung, das ist z. B. im Sinne einer Spannungserhöhung, in Fig. g für Rückschaltung, das ist z. B. im Sinne einer Spannungserniedrigung. U entspricht einem ganzenUmschaltvorgang von Dauerstellung zu Dauerstellung. Hierbei macht die den Lastumschalter über die Kurbel b sowie den Stufenwähler über ein Aussetzgetriebe antreibende Welle a eine i8o°-Bewegung. 20, 30, 40 sind die Dauerstellungen der Regeleinrichtung, in denen also der Umschaltvorgang beendet ist. Sie entsprechen den Schaltstellungen in Fig. i und 5 bei nicht gestörtem Betrieb und denen von Fig. 2 und 4 bei gestörtem Betrieb. Mit I und II sind die Arbeitsdiagramme der beiden Stufenwähler bezeichnet, die infolge des Antriebs über Aussetzgetriebe nur zeitweilig bewegt werden. Die Unterbrechungen in den Linien I und II deuten auf die Bewegung der beweglichen Stufenwählerkontakte während des Umschaltvorganges hin. Bei den bekannten Einrichtungen liegt, ohne daß Leergänge zwischen der Antriebswelle und der Aufzugskurbel des Kraftspeichers bzw. zwischen der Antriebswelle und der Auslöseeinrichtung des Lastumschalters vorgesehen sind, das Stück W, währenddem sich der jeweils stromfreie Wählerkontakt bewegt, etwa in der Mitte des Umschaltweges; jedenfalls aber setzt der Aufzug des Kraftspeichers ein, bevor der stromfreie Wählerkontakt auf dem neuen Anzapfkontakt aufgelaufen ist. Mit L ist das Arbeitsdiagramm des Lastumschalters bezeichnet. Über etwa i5o° des Umschaltvorganges U bleibt er gewöhnlich in Ruhe. Während dieser Zeit wird der Kraftspeicher aufgeladen, der dann in der kurzen Zeit von 0,03 bis o,i Sek. die Auslösung bewirkt und den Lastumschalter auf den anderen beweglichen Wählerkontakt umschaltet, in Fig. 8 beispielsweise von II auf I. Die Umschaltung geschieht zu diesem Zeitpunkt, in dem der Wählerkontakt I längst auf seine Stufe aufgelaufen ist. Die Rückwärtsschaltung von der eingenommenen Schaltstufe 4o auf die vorhergehende Schaltstufe 2o zeigt Fig. g. Damit auch hier die gleiche Taktfolge der Schaltungen wie beim Vorwärtsschalten erzielt wird, ist ein Leergang G von i8o° zwischen Lastumschalterantrieb und Stufenwählerantrieb eingeschaltet. Die Stufenwähler stehen über die ganze Dauer dieses Leerganges still. Der Lastumschalter hingegen wird während des Leerganges umgeschaltet. Bei den nun folgenden Schaltvorgängen wird der Stufenwähler, wie aus der Fig. g ersichtlich, in derselben Weise geschaltet wie beim Vorwärtsschalten.
  • Beim gestörten Schaltbetrieb, wo der Lastumschalter nicht einklinkt und damit auch nicht in die Schaltstellung der Fig. i bzw. 5 gelangen kann, verschiebt sich die Zeitfolge der einzelnen Schaltungen von Lastumschalter und Stufenwähler gegeneinander. Fig. io zeigt einen solchen Störungsfall. Es ist angenommen, daß vom Lastumschalter im Verlauf des Umschaltvorganges U die Schaltstellungen nach Fig.2, 3 und 4 eingenommen werden,.die in Fig. io mit 2, 3 und ,4 bezeichnet sind. Beim überschalten von Schaltstellung 2 nach 3 wird neben StufenwählerkontaktII auch der für die nachfolgende Umstellung bereitgestellte, im Normalbetrieb stromfreie Stufenwählerkontakt I dadurch stromführend, daß der bewegliche Kontakt den mit dem Wähler I verbundenen Hilfskontakt berührt. Bei der Weiterbewegung des Lastumschalters läuft der Stufenwählerkontakt I im Punkt A von seinem Ausgangskontakt ab. Weil er hierbei den halben Laststrom plus Ausgleichsstrom wieder abschaltet, entsteht dabei ein starker Lichtbogen. Er bewegt sich sodann gegen den festen Kontakt der neuen Stufe weiter, den er bei Punkt B trifft. Beim Auftreffen auf diesen Kontakt gibt es, da der Lastumschalter auch jetzt noch am Stufenwählerkontakt I liegt, einen Einschaltlichtbogen. Dieser Lichtbogen erlischt jedoch im Gegensatz zu dem beim Abschalten sich bildenden Lichtbogen, sobald der Stufenwählerkontakt metallischen Kontakt bekommt. Er wird deshalb in der Regel nicht so gefährlich sein wie jener, kann aber ebenfalls zu Störungen Veranlassung geben.
  • In Fig. i i ist das Arbeitsdiagramm der erfindungsgemäßen Anordnung für den Fall eines gestörten Schaltbetriebes bei einem Umschaltweg U von ebenfalls i8o° gezeichnet. Damit hier bei dem sich gerade bewegenden Stufenwählerkontakt unter allen Umständen jede Lichtbogenbildung vermieden wird, ist die Anordnung derart getroffen, daß der Stufenwählerkontakt I nicht nur im stromfreien Zustand ablaufen kann, sondern auch auf die neue Schaltstufe stromlos auflaufen kann. Um dies zu erreichen, muß dafür gesorgt werden, daß der Übergang des Lastumschalters von Schaltstellung 2 nach Schaltstellung 3 erst dann erfolgt, nachdem der stromlose Stufenwählerkontakt I bereits auf seine neue Schaltstufe aufgelaufen ist. Zu diesem Zweck wird zwischen Hauptantriebswelle und Antrieb des zweiteiligen Stufenwählers ein Aussetzgetriebe eingefügt und ein weiteres Aussetzgetriebe zwischen Hauptantriebswelle und Lastumschalter. Die Aussetzgetriebe können Maltesergetriebe oder i20'-Triebe sein. Das zwischen Hauptantriebswelle und Antrieb des zweiteiligen Stufenwählers befindliche Aussetzgetriebe hat bei einem Umschaltvorgang von i8o° einen Leergang von i2o° oder weniger.
  • Damit erreicht man nun, daß die beim Vorwärtsschalten eingenommene Taktfolge auch beim Rückwärtsschalten eingehalten wird, d. h. also, daß sowohl beim Vorwärtsschalten als auch beim Rückwärtsschalten immer erst der Stufenwählerkontakt abläuft und auf die neue Schaltstufe aufläuft, bevor der Lastumschalter umschaltet.
  • Der Vorteil der Einrichtung gemäß der Erfindung liegt darin, daß man es durch entsprechende Wahl des Ablaufpunktes des Stufenwählerkontaktes sowie durch die Einstellung des Beginns des Umschaltvorganges des Lastumschalters ohne weiteres in der Hand hat, sowohl bei gestörtem als auch bei ungestörtem Betrieb jederzeit die Taktfolge der Schaltungen in stets gleicher Reihenfolge abspielen zu lassen. Damit wird unter allen Umständen das Einschalten eines beweglichen Stufenwählerkontaktes unter Strom und auch das Abschalten eines solchen unter Last mit Sicherheit vermieden. Vorteilhaft ist ferner, daß nur bekannte Aussetzgetriebe, z. B. Maltesergetriebe und i200-Triebe, sowie Leerlaufelemente bekannter Art benötigt werden. Da je nach Dauer der einzelnen Schaltstellungen 2 bis q., insbesondere aber der Stellung 3, für die Lage des Ablaufpunktes des Stufenwählerkontaktes viele 'Möglichkeiten bestehen, sind in dieser Richtung keine bestimmten Angaben nötig. Wichtig ist nur, daß auch beim gestörten Betrieb sowohl beim Vorwärts- als auch beim Rückwärtsschalten die Umschaltung des Lastumschalters erst erfolgt, nachdem der Stufenwählerkontakt seine Umschaltbewegung bereits vollendet hat.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE.' i. Stufenregeleinrichtung für Transformatoren, Drosseln, Kondensatoren, Widerstände und Batterien, bestehend aus einem zweiteiligen Stufenwähler und einem Lastschalter mit Kraftspeicher, dadurch gekennzeichnet, daß während dds Umschaltens die Bewegungsfolge zwischen dem sich jeweils bewegenden Stufenwählerkontakt und dem Lastschalter so gewählt ist, daß der sich bewegende Stufenwählerkontakt auch dann, wenn der nicht in seine Einklinkung gesprungene Lastschalter schleichend bewegt wird, immer erst von seinem festen Kontakt abläuft und auf den nächsten festen Kontakt aufläuft, bevor die mit dem sich bewegenden Stufenwählerkontakt verbundenen festen Kontakte des Lastschalters mit den beweglichen Kontakten des Lastschalters Kontakt machen.
  2. 2. Stufenregeleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aussetzgetriebe zwischen Hauptantriebswelle und Antrieb des zweiteiligen Stufenwählers vorgesehen ist und ein weiteres Aussetzgetriebe zwischen Hauptantriebswelle und Lastschalter.
  3. 3. Stufenregeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als 'Aussetzgetriebe Maltesergetriebe oder i2o°-Triebe dienen. q.. Stufenregeleinrichtung nach Anspruch-, und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen Hauptantriebswelle und Antrieb des zweiteiligen Stufenwählers befindliche Aussetzgetriebe bei einem Umschaltvorgang von 18o° einen Leergang von i2o° oder weniger hat.
DES8075D 1939-02-14 1939-02-14 Stufenregeleinrichtung fuer Transformatoren, Drosseln, Kondensatoren, Widerstaende und Batterien Expired DE935919C (de)

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