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DE935708C - In ein Lastfahrzeug umwandelbares Fahrzeug zur Personenbefoerderung - Google Patents

In ein Lastfahrzeug umwandelbares Fahrzeug zur Personenbefoerderung

Info

Publication number
DE935708C
DE935708C DED12050A DED0012050A DE935708C DE 935708 C DE935708 C DE 935708C DE D12050 A DED12050 A DE D12050A DE D0012050 A DED0012050 A DE D0012050A DE 935708 C DE935708 C DE 935708C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
planks
footwell
vehicle
vehicle according
bench
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED12050A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubertus Josephus Van Doorne
Johannes Jacobus Pop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE935708C publication Critical patent/DE935708C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/42Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects convertible from one use to a different one
    • B60P3/423Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects convertible from one use to a different one from transport of persons to transport of goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • In ein Lastfahrzeug umwandelbares Fahrzeug zur Personenbeförderung Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug zur Personenbeförderung mit an beiden Seiten eines Fußraumes in seiner Längsrichtung verlaufenden erhöhten Teilen, auf denen Sitzbänke liegen, die zur Umwandlung in ein Lastfahrzeug derart lageveränderlich angeordnet sind, daß sie den Fußraum bedecken und eine sich an die Seitenteile anschließende Ladefläche bilden können.
  • Der Zweck der Erfindung ist, ein Fahrzeug der besagten Art zu schaffen, das allen an ein modernes Militärfahrzeug zu stellenden Anforderungen hinsichtlich Einfachheit, Robustheit, leichter Umwandelbarkeit, Bequemlichkeit, Zweckmäßigkeit für die verschiedensten militärischen Zwecke usw. genügt.
  • Bei den bekannten Fahrzeugen der eingangs genannten Art sind die Sitzflächen der Sitzbänke mit Scharnieren an den eigentlichen Sitzbänken derart angelenkt, daß sie über den Fußraum geklappt werden können, wobei teilweise noch die Einfügung eines besonderen Mittelstückes in die auf diese Weise gebildete Ladefläche erforderlich ist. Die so gebildeten Ladeflächen können nur leichtes Reisegepäck, wie Koffer od. dgl., tragen, nicht aber ein leichtes Geschütz, einen Flugzeugmotor oder andere schwere, militärisch wichtige Gegenstände. Selbst für den Munitionstransport sind sie ungeeignet, weil die Scharniere solche Lasten nicht auszuhalten vermögen. Ferner ist bei den bekannten Fahrzeugen der Laderaum unterhalb .der Ladefläche teilweise durch die mit den Sitzbänken heruntergeklappten Lehnen versperrt, während in anderen. Fällen eine Versperrung dieser Ladefläche durch Ouerleisten eintritt, die dazu dienen, das Durchbrechen des durch die Sitzbänke gebildeten- Lade-. bodens zu verhindern. Diese Querleisten müssen. überdies gesondert mitgeführt werden, was allein schon genügt, die Brauchbarkeit des Fahrzeuges als Militärfahrzeug in Frage zu stellen.
  • Die Erfindung sieht, um alle diese Nachteile zu vermeiden, bei einem Fahrzeug der eingangs genannten Art die gleichzeitige Anwendung der folgenden Merkmale vor: a) Die Sitzflächen .der seitlichen Sitzbänke sind in einzelne Teilplanken aufgeteilt, deren Länge so bemessen ist, däß sie der Breite des Fußraumes an dessen oberem Ende entsprechen; b) die einzelnen Planken sind abnehmbar ausgebildet und c) die Sitzbänke weisen an der Übergangsstelle zu den Fußraumseitenwänden tiefer liegende Ausnehmungen auf, die als Auflager für die bündig zwischen die Sitzbänke: legbaren Planken dienen.
  • Ein so ausgebildetes Fahrzeug ist wesentlich billiger herstellbar als alle bekannten, in ein Lastfahrzeug umwandelbaren Fahrzeuge zur Personenbeförderung, es kann - was ein für militärische Zwecke sehr wichtiger Gesichtspunkt ist - hinsichtlich seiner Umwandelbarkeit kaum reparaturbedürftig werden, und es benötigt keine Teile, die bei einer seiner beiden Benutzungsarten, d. h. entweder bei der Personenbeförderung oder bei der Lastenbeförderung, überzählig sind und gesondert aufgehoben werden müssen.
  • Ein Fahrzeug gemäß der Erfindung läßt sich äußerst schnell und in einfachster Weise von einem Fahrzeug zur Personenbeförderung in ein Lastfahrzeug umwandeln, wobei unterhalb der Ladeflache im Fußraum ein großer, unversperrter Raum verbleibt, der für die verschiedensten Zwecke verwendbar ist. Es ist auch ohne weiteres möglich, das Fahrzeug derart herzurichten, daß es teilweise zur Lastenbeförderung und teilweise zur Personenbeförderung geeignet ist. Die durch die umgelegten Planken geschaffene Ladefläche; die sich über die ganze Länge des Wagenkastens erstrecken kann, sich aber nicht über diese ganze Länge zu erstrekken braucht, hat dieselbe Breite wie der Wagenkasten zwischen den Seitenwänden. Außerdem kann der Raum unter den Planken auch zur Lastenbeförderung benutzt werden. Die Erfindung sieht ferner vor, die Längskanten der vorzugsweise aus Holz bestehenden, zum Abdecken des Fußraumes dienenden Planken mit einer Metalleinfassung zu versehen, was wesentlich zur Erhöhung der Lebensdauer der Planken beiträgt und vor allem bei deren Verwendung als Sitzflache Beschädigungen der Bekleidung der sitzenden Personen verhindert.
  • Weiterhin sieht die Erfindung vor, oberhalb der Sitzbänke an deren hinterem Ende, beispielsweise an der Rückenlehne, im Abstande der Plankendicke Führungen zum Festlegen der hinteren Kanten der Planken, bei deren Verwendung als Sitzfläche, anzuordnen.
  • Die zur Aufnahme der Plankenenden dienenden, als Auflager für die bündig zwischen die Sitzbänke legbaren Planken vorgesehenen Ausnehmungen können durch rechtwinkliges Abflanschen der benachbarten -Kanten der aus Metallblech bestehenden Sitzbänke und Fußraumseitenwände gebildet sein.
  • Die losen Planken haben den Vorteil, daß man den Wagen bei seiner Benutzung zur Güterbeförderung nach und nach beladen kann, indem man erst eine oder mehrere Planken an der Vorderseite des Wagenkastens in Querrichtung über den Fußraum legt und beim weiteren Beladen die folgenden Planken hinter den schon gelegten anbringt. Wenn der Wagen nur teilweise zum Gütertransport benutzt zu werden braucht, kann man die Planken an der Hinterseite des Wagens auf den erhöhten Teilen liegenlassen, so daß sich Personen auf diese Planken setzen können.
  • In der Zeichnung ist ein Fahrzeug gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. I einen Querschnitt der linken Hälfte des Kastens eines als Mannschaftswagen ausgeführten Fahrzeuges nach der Erfindung in dem zur Personenbeförderung dienenden Zustande, Abb. 2 eine Einzelheit der Abb. I in größerem Maßstabe, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Wagenkasten in dem für die Personenbeförderung dienenden Zustande, Abb. 4 einen Querschnitt des Wagenkastens entsprechend der Abb. I, jedoch dessen rechte Hälfte in dem für die Güterbeförderung dienenden Zustande veranschaulichend, Abb. 5 eine Einzelheit der Abb. 4 in größerem Maßstabe und Abb. 6 eine Draufsicht entsprechend der Abb. 3, jedoch in dem für die Güterbeförderung dienenden Zustande.
  • Auf einem Rahmen, dessen Längsträger i im Schnitt dargestellt ist, ist ein Wagenkasten befestigt, der zur Personenbeförderung eingerichtet ist. Zu diesem Zwecke sind an beiden Seiten eines Fußraumes 2 durch Träger 3 gestützte erhöhte Teile 4 angeordnet, die aus Metallblechen hergestellt sind. Auf den erhöhten Teilen 4 liegen Sitzplanken 5, deren Ränder durch Metallprofile 6 verstärkt sind. Der Sitzraum Wird an der Außenseite durch eine Wand 7 begrenzt, die mit Haltern für Bügel ä zum Tragen einer Plane versehen ist. In einer Höhe,' die der Dicke .der Planken entspricht, ist über jedem erhöhten Teil 4 an der entsprechenden Wand 7 ein Winkeleisen 9 befestigt, unter das die Sitzplanken 5 geschoben werden können. Der Fußraum 2 hat einen mit den Seitenwänden io einstückigen- Boden, und die Seitenwände sind in folgender Weise mit den waagerechten Blechen .der erhöhten Teile 4 -des Wagenkastens verbunden. Jedes Blech ist an-der .dem Fußraum :2 zugewandten Seite mit einem senkrecht abgebogenen Teil i i versehen, der in .einen waagerechten Teil i2" übergeht. Auf dem waagerechten Teil 1.2 liegt ein nach außen umgebogener Flansch 13 der Seitenwand io, wobei die Teile i2 und 13 zusammengeschweißt oder in anderer Weise aneinander befestigt sind. Es entsteht auf diese Weise eine rechteckige Aussparung 14, deren Höhe der Dicke der Sitzplanken 5 entspricht.
  • In Abb. I bis 3 sind die Sitzplanken 5 in der Lage veranschaulicht, in der sie zur Personenbeförderung dienen. Wenn man den Wagen für den Transport umfangreicher Gegenstände benutzen will, werden die Sitzplanken 5 von den erhöhten Teilen 4 abgenommen und in Querrichtung in die Aussparungen 14 gelegt, wie dies in Abb. 4 bis 6 dargestellt ist. Die Planken ruhen dabei in den Aussparungen 14, während ihre Länge derart gewählt ist, daß sie zwischen die senkrechten Teile II dieser Aussparungen passen.
  • Wenn die Planken 5 als Sitzbänke benutzt werden sollen, kann gewünschtenfalls die Oberseite mit einer Bekleidung versehen sein. Zum Gebrauch als Teil eines Ladebodens werden die Planken dann selbstverständlich umgedreht, so däß sich die Bekleidung auf der Unterseite befindet.
  • Bei einem Fahrzeug gemäß der Erfindung bilden die erhöhten Teile 4 die Radkästen, die sich über die ganze Länge des Wagenkastens bis zu der Rückwand 15 der nicht dargestellten Fahrerkabine erstrecken. Wenn man beispielsweise annimmt, daß der Abstand zwischen den senkrechten Teilen II der Aussparungen 14 ein Ausmaß von I,I0 m hat und demzufolge auch die Planken 5 eine Länge von I,I0 m haben, während die Breite der erhöhten Teile 4 zwischen der Aussparung I4 und der Wand 7 einen halben Meter beträgt und die Planken 5 eine Breite von 0,52 m haben, so läßt sich eine sehr breite Ladefläche erzielen. Wenn an jeder Seite des Wagens drei Planken hintereinander liegen, stehen also zur Güterbeförderung sechs Planken zur Verfügung, um hintereinander in die Aussparungen 14 gelegt zu werden, so daß eine Ladefläche von 3,i2 m (in der Längsrichtung des Wagens) zu 2,I0 m (in der Breitenrichtung) entsteht. Es ist jedoch klar, daß die Erfindung keineswegs auf bestimmte Maße beschränkt ist.
  • Die vorstehenden Ausführungen lassen ferner erkennen, daß für einen gemischten Transport von Gütern und Personen jede beliebige Anzahl Planken in Querrichtung gelegt werden kann, während die übrigen Planken als Sitzplanken zur Verfügung bleiben. In Notfällen kann das Fahrzeug gemäß der Erfindung zur Beförderung von auf Krankentragen liegenden Verwundeten benutzt wenden. Vier Krankentragen können nebeneinander auf den erhöhten Teilen 4 und auf vier der Planken 5 gelegt werden und zwei Krankentragen können im Fußraum 2 unter die Planken geschoben werden, jedoch mit den Köpfen der Verwundeten im nicht bedeckten Teil des Fußraumes hinter der vierten Planke. Zwei der Planken bleiben auf den erhöhter Teilen 4, so daß hierdurch Sitzgelegenheiten für sitzende Verwundete oder für Sanitäter zur Verfügung bleiben.
  • Es wird bemerkt, daß die Zeichnung nur schematisch ist, und daß die sich vor der Wand 15 befindliche Fahrerkabine, die Stützbalken für die Seitenwände 7, das übliche, gelenkig angeordnete Hinterbrett usw. in Abb. 3 und 6 fortgelassen sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Fahrzeug zur Personenbeförderung mit an beiden Seiten eines Fußraumes in seiner Längsrichtung verlaufenden erhöhten Teilen, auf denen Sitzbänke liegen, die zur Umwandlung in ein Lastfahrzeug derart lageveränderlich angeordnet sind, daß sie den Fußraum bedecken und eine sich an die Seitenteile anschließende Ladefläche bilden können, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung folgender Merkmale: a) Die Sitzflächen der seitlichen Sitzbänke (4) sind in einzelne Teilplanken (5) aufgeteilt und deren Länge ist so bemessen, daß sie der Breite des Fußraumes (2) an dessen oberem Ende entsprechen; b) die einzelnen Planken sind abnehmbar ausgebildet; c) die Sitzbänke weisen an der Übergangsstelle zu den Fußraumseitenwänden (I0) tiefer liegende Ausnehmungen (I4) auf, die als Auflager für die bündig zwischen die Sitzbänke legbaren Planken dienen.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten der aus Holz bestehenden Planken (5) mit einer Metalleinfassung (6) versehen sind.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch oberhalb der Sitzbänke (4) an deren hinterem Ende, beispielsweise an der Rückenlehne (7), im Abstand der Plankendicke angeordnete Führungen (9) zum Festlegen der hinteren Längskante der Planken (5) bei deren Verwendung als Sitzfläche.
  4. 4. Fahrzeug nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Plankenenden dienenden Ausnehmungen (14) durch rechtwinkliges Abflansch.en der benachbarten Kanten .der aus Metallblech bestehenden Sitzbänke (q.) und Fußraumseitenwände (io) gebildet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 192 136; schweizerische Patentschrift Nr. 105 835; britische Patentschriften Nr. 160 720, 113 877; USA.-Patentschrift Nr. 1 415 2o9.
DED12050A 1951-04-21 1952-04-18 In ein Lastfahrzeug umwandelbares Fahrzeug zur Personenbefoerderung Expired DE935708C (de)

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NL935708X 1951-04-21

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DE935708C true DE935708C (de) 1955-11-24

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ID=19863467

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED12050A Expired DE935708C (de) 1951-04-21 1952-04-18 In ein Lastfahrzeug umwandelbares Fahrzeug zur Personenbefoerderung

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DE (1) DE935708C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981000836A1 (en) * 1979-10-01 1981-04-02 E Long Cabin internal structure convertible to bulkheads for variable vehicle cabin configuration
FR2811950A1 (fr) * 2000-07-21 2002-01-25 Equipos Ind De Manutencion S A Vehicule multifonctionnel tout-terrain pouvant etre lance en parachute

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE192136C (de) *
GB113877A (en) * 1917-05-11 1918-03-14 Edward Harpin Scott A New or Improved Convertible Body for Road Vehicles.
GB160720A (en) * 1920-09-23 1921-03-31 Christopher Pearse Improvements relating to the bodies of motor and the like vehicles
US1415209A (en) * 1921-01-03 1922-05-09 Thomas P Troke Convertible vehicle body
CH105835A (de) * 1923-10-03 1924-07-16 Morand Jules Für Personenbeförderung einrichtbares Warentransportautomobil.

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