DE935205C - Einrichtung zur Steuerung der Schweissstromversorgung - Google Patents
Einrichtung zur Steuerung der SchweissstromversorgungInfo
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- DE935205C DE935205C DEG7160A DEG0007160A DE935205C DE 935205 C DE935205 C DE 935205C DE G7160 A DEG7160 A DE G7160A DE G0007160 A DEG0007160 A DE G0007160A DE 935205 C DE935205 C DE 935205C
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- welding
- current
- contactor
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- electrodes
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/06—Arrangements or circuits for starting the arc, e.g. by generating ignition voltage, or for stabilising the arc
- B23K9/067—Starting the arc
- B23K9/0672—Starting the arc without direct contact between electrodes
- B23K9/0678—Ionization of the arc gap by means of an auxiliary arc
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
Description
- Einrichtung zur Steuerung der Schweißstromversorgung Es ist Aufgahe der Erfindung, eine Einrichtung zur Steuerung- der Sch-,veitastromversorgung von Schweil@elehtr@iden durch ein Steuerzeichen zu schaffen, das über dieselben Leitungen wie der Scll@@-eIlistrrilll zli-elüllrt wird.
- Die Einrichtung nach der Erfindung zur Steuerung der Schweißstroinversorgun- von zwei Elektr@-@de@ in einer Zweipliasenschweil-Astroinnetzanla,se, bei der die zwei Phasenleitungen an zwei Elektroflen an beschlossen :i11(1 und das ZZ erhstüch finit der ;eineinsamen I@iichlcitunb v`rhunderi ist, weist auf ein Schaltschütz zum Anschalten und Abtrennen ,les SchweilIstrumnetzes, ein Relais, das auf den ',trriin in der gemeinsamen Rückleitung anspricht und die Arbeitsweise des Schaltschützes steuert, weitere Kontakte an diesem Schaltschütz, um ein iederspannungsnetz mit einer der Elektroden zti verbinden, wenn das Schweißstromnetz abgetrennt ist, und Relaisvorrichtungen, die auf einen Stromfluß in dem \iederspannungsnetzkreis zwischen dieser Elektrode und dein Werkstück ansprechen und das Schaltschütz so betätigen, daß das Schweißstromnetz angeschlossen und das Niederspannungsnutz abgetrennt wird.
- L m das Schweißstromnetz für den Schweißvorgang wieder einzuschalten, kann es erwünscht sein, die auf den Stromfluß in dem \iederspannungsnetzkreis ansprechenden Relaisvorrichtungen so einzurichten, daß sie verzögert auslösen. Beispielsweise können die Relaisvorrichtungen aus einem Relais bestehen, das mit gleichgerichtetem Wechselstrom gespeist wird und derart verzögert wirkt, daß es langsam abfallen kann.
- Eine Einrichtung nach der Erfindung zur Steuerung eines Zweiphasenschweißgerätes wird jetzt als Beispiel im Zusammenhang mit der Zeichnung beschrieben, die schematisch eine Anordnung darstellt, in der ein Steuerzeichen zwischen der einen Elektrode und der gemeinsamen Rückleitung wirksam wird, wenn das Schweißnetz abgeschaltet worden ist, durch das das Schweißstromnetz selbsttätig wieder angeschaltet wird, wenn die Elektroden das Werkstück berühren, um den Schweißzustand wiederherzustellen.
- Nach dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wird ein Zweiphasenschweißstromnetz von einem Zweiphas.en-Drephas,en-Transformator erhalten, der zwei Sekundärwicklungen 4o und 41 hat, von denen der Zweiphasenschweißstrom an die Elektroden io und i1 über die Drosselspulen 16 und 17 und zwei Phasenleitungen 12 und 13 zugeführt wird. Die an das Werkstück 14 angeschlossene gemeinsame Rückleitung 15 ist über die Arbeitswicklung 6o eines Relais an eine Leitung 59 angeschlossen, die mit den zusammengeschalteten Enden der Sekundärwicklungen 4o und -.i verbunden ist. Die Primärwicklungen 42 und 43.. des Zweiphasen-Dreiphasen-Transformators sind an Dreiphasenwechselstromnetzklemmen 44, 45 und 46 über normalerweise offene Schaltkontakte 47, 48 bzw. 49 eines Schaltschützes mit der Arbeitswicklung 5o angeschlossen. Diese Wicklung schaltet auch die normalerweise geschlossenen Hilfskontakte 64.
- Ein Transformator bildet die Niederspannungswechsels.tromquelle für Steuerzwecke, der eine Primärwicklung 62, die zwischen die Klemmen 45 und 46 des Dreiphasenwechselstromnetzes geschaltet ist, und eine Sekundärwicklung 63 aufweist. Diese Stromquelle ist so bemessen, daß sie eine Niederspannung beispielsweise in der Größenordnung von 6 bis io Volt abgibt. Diese Niederspannungswechsellstromquelle wird über die Hilfskontakte 64 des Schaltschützes und den zwischen der Leitungsphase 13 und der gemeinsamen Rückleitung 59 vorhandenen Weg an einen Brückengleichrichter 65 gelegt, dessen Gleichstromklemmen die Erregerwicklung 66 eines Relais speisen. Dieses hat normalerweise offene Kontakte 67, die parallel zu den Kontakten 61 geschaltet sind. Das Relais mit der Erregerwicklung 66 arbeitet verzögert. Währenddes Schweißens bewirkt der durch die Erregerwicklung 6o in der gemeinsamen Rückleitung fließende Schweißstrom, daß sich die Kontakte 61 schließen, so daß der Stromkreis von der Wechselstromquelle zu der Betriebswicklung 5o geschlossen wird und dadurch die Kontakte 47, 48 und 49 des Schaltschützes geschlossen und die Kontakte 64 geöffnet gehalten werden. Wenn der Schweißvorgang durch Entfernung der Elektroden io und ii vom Werkstück 14 unterbrochen wird, so daß die Schweißbögen zwischen den Elektroden und dem Werkstück verlöschen, hört der Strom in der gemeinsamen Rückleitung zu fließen auf. Die Erregerwicklung 6o des Relais wird stromlos, so daß sich die Kontakte 61 öffnen und die Betriebswicklung 5o stromlos wird. Die Kontakte 47, 48 und 49 des Schaltschützes öffnen, so. daß das Schweißstromnetz abgetrennt wird. Gleichzeitig schließen sich die Kontakte 64, so daß die Niederspannungsquelle, die das Steuersignal liefert, mit der Leitungsphase 13 verbunden ist, die an der Elektrode i i liegt. Auf diese Weise wird ein Niederspannungssignal an die Elektrode i i gelegt, wobei aber der von der Sekundärwicklung 63 über den Gleichrichter 65 und somit zur Erregerwicklung 66 fließende Strom infolge des verhältnismäßig großen Wechselstromscheinwiderstandes, der diesem Signal von der Drosselspule 17 und der Sekundärwicklung 41 entgegengesetzt wird, klein ist. Wenn jedoch die Schweißelektrode i i das Werkstück 14 zwecks Wiederherstellung des Schweißzustandes berührt, wird der Widerstand entsprechend verringert, so daß sich der durch die Erregerwicklung66 fließende Strom auf einen Wert erhöht, der ausreicht, um die Kontakte 67 und damit durch die Betriebswicklung 5o die Kontakte 47, 48 und 49 des Schaltschützes zu schließen und das normale Schweißstromnetz an die Elektroden io und i i zu legen. Dadurch wird ein Stromfluß über die Betriebswicklung 6o erzielt, der die Kontakte 61 schließt, so d.aß die Wicklung 50 erregt gehalten wird. Ein Vorteil dieser Anordnung zur Steuerung des Schweißstromnetzes besteht darin, daß die Schweißstromelektroden bei Unterbrechung des Schweißvorgangs von der Schweißstromquelle abgetrennt werden und nur mit einer Niederspannungsquelle verbunden sind. Wenn gewünscht, kann die von der Sekundärwicklung 63 gebildete Niederspannungswechselstromquelle durch eine Gleichstromquelle ersetzt werden, wobei dann der Gleichrichter 65 weggelassen werden kann.
- Eine Steuereinrichtung der beschriebenen Art kann zur Steuerung des Schweißstromes benutzt werden, der einer einzelnen mit Wechsel- oder Gleichstrom gespeisten Elektrode zugeführt wird.
- Das Steuersignal kann auch über zwei Leitungsphasen anstatt über eine Leitungsphase und die gemeinsame Rückleitung zugeführt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Steuerung der Schweißstromversorgung von zwei Elektroden in einer Zweiphasenschweißstromnetzanlage, bei der die zwei Phasenleitungen an zwei Elektroden angeschlossen :sind, das Werkstück mit der gemeinsamen Rückleitung verbunden ist und ein Schaltschütz zum Anschalten und Abtrennen des Schweißstromnetzes vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie aufweist ein Relans, das auf den Strom in der gemeinsamen Rückleitung anspricht und die Arbeitsweise des Schaltschützes steuert, weitere Kontakte an diesem Schaltschütz. um ein '-'Ziederspannungsuetz mit einer der Elektroden zu verbinden, wenn das Schweißstromnetz abgetrennt ist, und Relaisvorrichtungen, die auf einen Stromfluß in dem \iederspannungsnetzhreis zwischen dieserEleh trolle und dem Werkstück ansprechen, das Schaltschütz so betätigen. daß das Schweißstromnetz allgeschlossen und das :Niederspannuiiznetz albgetrennt wird.
- 2. Eüirichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die Relaisvorrichtung, die z21-auf den Stromfluß in dem N'iederspannungsnetzkreis anspricht, verzögert auslöst.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais der Relaisvorrichtung mit gleichgerichtetem Wechselstrom gespeist wird und derart verzögert wirkt. daß es langsam abfallen kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften -N r. 3.31 o94., 473 918, 704 307. 646 -497, 6-1o 889.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB935205X | 1950-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE935205C true DE935205C (de) | 1955-11-17 |
Family
ID=10747801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG7160A Expired DE935205C (de) | 1950-10-12 | 1951-10-09 | Einrichtung zur Steuerung der Schweissstromversorgung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE935205C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE351094C (de) * | 1922-04-03 | Josef Lehne | Verfahren zur Zuendung und Erhaltung des zu elektrischer Schweissung dienenden Lichtbogens | |
| DE473918C (de) * | 1924-01-19 | 1929-03-22 | Joseph Bethenod | Einrichtung zur elektrischen Lichtbogenschweissung, bei welcher dem Schweissstrom ein hochfrequenter, hochgespannter Wechselstrom ueberlagert wird |
| DE640889C (de) * | 1933-01-14 | 1937-01-14 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Elektrische Wechselstromlichtbogenschweissung |
| DE646497C (de) * | 1932-04-12 | 1937-06-21 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Einrichtung zur elektrischen Lichtbogenschweissung |
| DE704307C (de) * | 1937-05-21 | 1941-03-27 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zum Betrieb von Wechselstromlichtboegen, insbesondere zur Lichtbogenschweissung mit regelbarer Schweissstromstaerke |
-
1951
- 1951-10-09 DE DEG7160A patent/DE935205C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE351094C (de) * | 1922-04-03 | Josef Lehne | Verfahren zur Zuendung und Erhaltung des zu elektrischer Schweissung dienenden Lichtbogens | |
| DE473918C (de) * | 1924-01-19 | 1929-03-22 | Joseph Bethenod | Einrichtung zur elektrischen Lichtbogenschweissung, bei welcher dem Schweissstrom ein hochfrequenter, hochgespannter Wechselstrom ueberlagert wird |
| DE646497C (de) * | 1932-04-12 | 1937-06-21 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Einrichtung zur elektrischen Lichtbogenschweissung |
| DE640889C (de) * | 1933-01-14 | 1937-01-14 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Elektrische Wechselstromlichtbogenschweissung |
| DE704307C (de) * | 1937-05-21 | 1941-03-27 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zum Betrieb von Wechselstromlichtboegen, insbesondere zur Lichtbogenschweissung mit regelbarer Schweissstromstaerke |
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