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DE935134C - Elektroakustischer Wandler, insbesondere Kristallmikrofon - Google Patents

Elektroakustischer Wandler, insbesondere Kristallmikrofon

Info

Publication number
DE935134C
DE935134C DET7264A DET0007264A DE935134C DE 935134 C DE935134 C DE 935134C DE T7264 A DET7264 A DE T7264A DE T0007264 A DET0007264 A DE T0007264A DE 935134 C DE935134 C DE 935134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
elastic material
converter according
crystal
transducer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET7264A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr Batsch
Johannes Hoisl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET7264A priority Critical patent/DE935134C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE935134C publication Critical patent/DE935134C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R17/00Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers
    • H04R17/02Microphones

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

  • Elektroakustischer Wandler, insbesondere Kristallmikrofon
    ISekanntlich treten bei elelstroal:usti:clien Wand-
    lern oft eine oder mehrere Resonanzstellen auf,
    weiche eine unerwünschte Anhebung der Lautstärke
    der betreitenden Frequenzen bewirken. Bei Kristall-
    mikrofonen kann z. B. bei etwa 3ooo Hz eine solche
    l"e@on<mz:telle liegen.
    Es ist bekannt, die IIesonanzen durch Ver-
    «-eiidung von elastischen Werkstoffen zu dämpfen,
    z. h. dadurch. daß der Kristall zwischen elastischen
    Werkstoffen gelagert wird. Es hat :ich aber gezeigt,
    (Ial) bei den bisherigen Anordnungen die Dämpfung
    der Resonanzen durch eine erhebliche Herab-
    setzung der Empfindlichkeit in Kauf genommen
    wtr(Ieii muß.
    Die Erfindung geht von Wandlern mit Mitteln
    zur Unterdrückung störender Resonanzstellen aus,
    l)ei denLn ein Stück aus elastischem Werkstoff nur
    an einem scli«-ingenden Teil des elektroakustischen Wandlers befestigt, jedoch nicht gegen ein ruhendes Teil des Wandlers abgestützt ist. Erfindungsgemäfl, ist das Stück aus elastischem NVerkstoff in Form einer Scheibe ausgebildet, deren Ebene sich wenigstens annähernd senkrecht zur Bewegungsrichtung des schwingenden Teils erstreckt, und es sind die innere Dämpfung und die Abmessungen dieser Scheibe so gewählt, daß eine wesentliche L nterdrückung von störenden Resonanzstellen erzielt wird. Die Scheibe aus elastischem Werkstoff, die zweckmäßig kreisförmig ist, kann z. B. auf den Verbindungsstift zwischen dem Antriebssystem, z. B. dem Kristall eines Kristallmikrofons, und der Membran aufgeschoben sein. Als elastischer Werkstoff hat sich ein elastischer Kunststoff, z_. B. aus der Gruppe der Polyisobutylene (mit Handelsnamen Oppanol) oder aus der Gruppe der Polyvinylchloride (mit Handelsnamen Mipolam), als besonders günstig erwiesen, da diese Werkstoffe die erforderliche innere Dämpfung haben. Von denäußeren Abmessungen ist besonders die Dicke der Scheibe von Bedeutung, denn je dicker die Scheibe ist, umso größer ist die Dämpfung.
  • Es ist bei einem magnetischen Lautsprecher mit Anker und Konusmembran bekannt, auf den Anker einen Ring aus Kautschuk aufzuschieben, der auf dem Anker flach aufliegt und zur Vergrößerung der Dämpfung dienen soll. Praktisch ist dieser Ring wirkungslos, weil er bei den Schwingungen des Ankers als Ganzes bewegt wird. Es ist jedoch erforderlich, daß sich Teile des Dämpfungsstückes gegeneinander bewegen, was nur möglich ist, wenn ein Teil des Stückes nahezu im Raum stehenbleibt. Diese Bedingung ist bei Anwendung der erfindungsgemäßen Scheibenform erfüllt, weil der Rand der Scheibe infolge seiner Trägheit nur wenig mitbewegt wird, während der Mittelpunkt der Scheibe alle Bewegungen des Übertragungsstiftes mitmacht.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel ein Kristallmikrofon. In Abb. i sind nur der Kristall K und die durchsichtige Membran M aufgezeichnet, während Abb. 2 einen Schnitt durch die ganze Mikrofonkapsel zeigt.
  • Der Kristall K ist an den Eckpunkten i, 2, 3 mittels Füßen ortsfest gelagert. Am vierten Eckpunkt ist ein Stift S (Röhrchen aus Aluminium) befestigt, welcher die Verbindung zur Membran 31 herstellt. Auf diesen Stift S ist erfindungsgemäß eine Scheibe O aus elastischem Werkstoff in ihrer Mitte aufgeschoben. Sie hat bei einem Kristallmikrofon für die Dämpfung der Mikrofonmembran bei etwa 3ooo Hz, z. B. einen Durchmesser von etwa i cm und eine Stärke von etwa i mm. Sie wird zweckmäßig an den Stift angeklebt. Hierzu kann vorteilhafterweise eine Lösung des betreffenden Werkstoffes der Scheibe, z. B. in Benzin, dienen. Die Stelle der Befestigung an dem Stift ist an sich beliebig, jedoch muß die Scheibe O so angeordnet sein, daß sie nirgends anstößt. Bei den Resonanzstellen verhindert die innere Dämpfung der Scheibe, daß die Amplitude wesentlich ansteigt. Das Überraschende ist hierbei, daß eine Abstützung der Scheibe gegen ein ruhendes Teil des Mikrofons nicht erforderlich ist. Auf diese Weise wird erreicht. daß die kleinen Amplituden, die die Membran außerhalb der Resonanzstellen macht, nicht nennenswert gedämpft werden.
  • Eine Dämpfung der Resonanzen ist auch mit anderen als den als Beispiele angegebenen Werkstoffen möglich, jedoch ist der Erfolg nicht immer der gewünschte. Es wurde versucht, eine Dämpfung mit einer Metallscheibe zu erzielen. In diesem Falle mußten die Abmessungen sehr genau abgestimmt werden. Es zeigt sich dann aber, daß die Dämpfung einer Metallscheibe so gering ist, daß nicht die ganze Kuppe der Resonanzstelle herabgedrückt wurde, sondern daß an der Resonanzstelle eine sehr scharfe Einsattelung auftrat. Versuche mit Scheiben aus Papier und Pappe zeigten, daß die Dämpfung zu gering war. Der beste Erfolg wurde, wie gesagt, mit elastischen Kunststoffen erzielt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektroakustischer Wandler, insbesondere Kristallmikrofon, mit Mitteln zur Unterdrückung störender Resonanzstellen mittels eines Stückes aus elastischem Werkstoff, welches nur an einem schwingendem Teil des Wandlers- befestigt, jedoch nicht gegen ein ruhendes Teil des Wandlers abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stück aus elastischem Werkstoff in Form einer Scheibe ausgebildet ist, deren Ebene sich wenigstens annähernd senkrecht zur Bewegungsrichtung des schwingenden Teils erstreckt, und daß die innere Dämpfung und die Abmessungen dieser Scheibe so gewählt sind, daß eine wesentliche Unterdrückung von störenden Resonanzstellen erzielt wird.
  2. 2. Wandler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als elastischer Werkstoff ein elastischer Kunststoff, z. B. aus der Gruppe der Polyisobutylene oder der Polyvinvlchloride, dient.
  3. 3. Wandler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe aus elastischem Werkstoff kreisförmig ist und für die Dämpfung einer Mikrofonmembran bei etwa 3000 Hz z. B. die Abmessungen i cm Durchmesser und i min Stärke hat. d..
  4. Wandler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (O) aus dämpfendem Werkstoff an dem Übertragungsstift (S) zwischen Antriebssystem (Kristall K) und Membran (117) befestigt ist.
  5. 5. Wandler nach Anspruch 3 und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmige Scheibe (O) in ihrer :Mitte auf den Stift (S) aufgeschoben ist. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 632 9i5.
DET7264A 1953-01-15 1953-01-15 Elektroakustischer Wandler, insbesondere Kristallmikrofon Expired DE935134C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET7264A DE935134C (de) 1953-01-15 1953-01-15 Elektroakustischer Wandler, insbesondere Kristallmikrofon

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET7264A DE935134C (de) 1953-01-15 1953-01-15 Elektroakustischer Wandler, insbesondere Kristallmikrofon

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE935134C true DE935134C (de) 1955-11-10

Family

ID=7545531

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET7264A Expired DE935134C (de) 1953-01-15 1953-01-15 Elektroakustischer Wandler, insbesondere Kristallmikrofon

Country Status (1)

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DE (1) DE935134C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3023162A1 (de) * 1979-06-22 1981-02-05 Daiwa Shinku Corp Akustoelektronischer wandler

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR632915A (de) * 1928-01-18

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR632915A (de) * 1928-01-18

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3023162A1 (de) * 1979-06-22 1981-02-05 Daiwa Shinku Corp Akustoelektronischer wandler

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