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DE93485C - - Google Patents

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Publication number
DE93485C
DE93485C DENDAT93485D DE93485DA DE93485C DE 93485 C DE93485 C DE 93485C DE NDAT93485 D DENDAT93485 D DE NDAT93485D DE 93485D A DE93485D A DE 93485DA DE 93485 C DE93485 C DE 93485C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
oil
nozzle
cone
tube
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT93485D
Other languages
English (en)
Publication of DE93485C publication Critical patent/DE93485C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/10Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles For Spraying Of Liquid Fuel (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

Patentanwälte
CArndtDr.-ing.Bock,
Braunschweig.
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
ROBERT DEISSLER in BERLIN-TREPTOW. Düse für Theerölfeiieriings-Anlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1896 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Düse für Theerölfeuerungen, wie sie bei Schiffsund anderen Kesseln Verwendung finden.
Es sind bereits Düsen bekannt, bei welchen das OeI durch mehrfache Luftströme beeinflufst wird. So ist in der. Patentschrift Nr. 39211 eine aus drei in einander gesetzten Röhren bestehende Düse beschrieben, bei welcher das in einem mittleren Ringraum zugeführte OeI nach einander von zwei Luftströmen erfafst, von diesen eingehüllt und zerstäubt wird.
Ferner ist in der Patentschrift Nr. 75203 eine Düse beschrieben, bei welcher das OeI durch einen von innen zutretenden Strom von Prefsluft zunächst zerstäubt wird. Das mit grofser Geschwindigkeit austretende Gemisch wird dann durch ein weiteres, sich drehendes Rohr geleitet; in diesem saugt es durch äufsere Oeffnungen infolge seiner Geschwindigkeit Luft an, mit der es sich innig vermischt.
Aufser der feinsten Zertheilung des Oeles „und der innigsten Mischung desselben mit Luft ist es für eine völlige Verbrennung erforderlich, noch in das. bereits brennende Oel-Luftgemisch frische Luft einzublasen. Bei der Düse nach vorliegender Erfindung wird das OeI nicht nur durch von innen und von aufsen zugeführte Luft zerstäubt, sondern es wird auch dieses in Luftströme eingehüllte OeI bezw. der OeI-staub gegen eine Zerstäubungskante geführt und dadurch mit den umhüllenden Luftströmen zur feinsten Vermischung und in diesem Zustande zur Entzündung gebracht; endlich wird dem entzündeten Gemisch noch nachträglich central Luft zugeführt, welche die letzten Reste der in der brennenden Mischung noch vorhandenen unverbrannten Theile entzündet.
Fig. ι und 2 zeigen beispielsweise die Feuerbüchse eines Lokomotivkessel mit den neuen Düsen.
Durch eine Luftpumpe wird die Luft mit einer Pressung von ungefähr Y10 Atm. in das Rohr α gedrückt. Die Verzweigungen al . des letzteren führen die Luft zu den einzelnen Düsen b\ das OeI wird mittelst Pumpe in ein Druckgefäfs befördert, von welchem aus es durch das Rohr c und dessen Verzweigungen c1 ebenfalls nach den Düsen b geleitet wird. Die Düsen sind in kurze Rohre, die nach Art von Stehbolzen in der Vorderwand der Feuerbüchse befestigt werden, eingelegt und an der Kesselwand verschraubt. Dieselben sind über die Wandfläche vertheilt und stehen in solchem Winkel zur Kesselwand, dafs sie ihren Feuerstrahl gegen eine Feuerbrücke richten; es wird also die unmittelbare Berührung der Flamme mit den Kesselflächen vermieden.
Die Feuerbüchse ist wie bei jedem gewöhnlichen Kessel mit Rost und Feuerungsöffnungen versehen, so dafs event, auch' mit Kohlenfeuerung geheizt werden kann.
Fig. 3 bis 5 zeigen die Zerstäubungsdüse. Ein äufseres Rohr d ist in einem als Stehbolzen ausgebildeten, in den Kesselwänden vernieteten Rohr e gelagert. Mit diesem Rohr d ist ein Gehäuse f verschraubt, welches die Stutzen für den Anschlufs der OeI- und Luftzerstäubungsrohre trägt. Das Gehäuse f wird mittelst Flantschen f1 an der Kesselwand verschraubt, wodurch die ganze Düse in ihrer
Lage festgehalten wird. In das Rohr d ist ein zweites Rohr g so eingesetzt, dafs zwischen beiden ein zur Führung des äufseren Luftstrdmes dienender Ringraum gebildet wird. In dem Rohr g endlich ist mit entsprechendem Zwischenraum ein drittes Rohr h enthalten; letzteres dient zur Zuleitung des inneren Luftstromes, während durch den Zwischenraum zwischen h und g die Zuführung des Oeles geschieht. Die einzelnen Rohre sind gegen einander und gegen das Gehäuse in ihren hinteren Theilen durch Verschraubungen gesichert, während sie in ihren vorderen Theilen durch angegossene Rippen, wie aus der Querschnittsfigur 5 zu ersehen ist, in cen frischer Lage gehalten werden.
Der durch den Stutzen a2 eintretende Luftstrom (Fig. 3) wird im Gehäuse in zwei Theile zerlegt, von denen der eine durch Oeffnungen /21 in das Rohr h und der zweite zwischen dem Gehäuse_/ und dem mittleren Rohr g hindurch in den Ringraum dl gelangt.
Das Oelzuflufsrohr mündet in den Stutzen b2, Welcher in den Ringraum zwischen den Rohren g und h führt. Der Stutzen a? kann durch einen Hahn a3, der Stutzen b'1 durch ein Ventil &3 verschlossen werden.
Die Einrichtung der Düse zur Zerstäubung des Oeles ist folgende:
Unweit der Mündung, dicht vor den Rippen r, welche den Kegel i mit dem Rohr g verbinden, mündet das innere Luftzuführungsrohr /;. Wie ersichtlich, ist das zweite Rohr g an dieser Stelle ebenfalls konisch verjüngt, so dafs das zugeleitete OeI beim Austritt aus dem Ringraum nach innen gegen den Luftstrom geleitet wird. Zur Regelung der Austrittsöffnung für das OeI kann Rohr h durch eine an seinem hinteren Ende angebrachte Schraube k mit Hülfe eines Handgriffes / verstellt werden. Die Schraube k ist in einer das Gehäuse f nach hinten abschliefsenden Mutter m gelagert.
Bei seinem Austritt aus dem Ringraum wird das OeI durch den inneren Luftstrom zerstäubt, wobei gleichzeitig' eine innige Mischung der OeI- und Lufttheilchen stattfindet. Das so gebildete verbrennungsfähige Gemisch, welches bereits in der Düse eine der Temperatur des Kesselwassers entsprechende Erhitzung erfahren hat, gelangt nun zwischen den Rippen r hindurch gegen den Kegel 2. Hier wird,dasselbe schirmförmig ausgebreitet und durch den a'ufseren Luftstrahl d1 an der Kegelkante von i zerstäubt. Es ragt nämlich der Kegel i mit seiner äufseren Kante unmittelbar in. den Weg des äufseren Luftstromes d1 hinein. Die so zweiseitig von Luft umfafste Oelmenge wird an der Kante von / zerstäubt und gelangt zur Verbrennung; diesem brennenden Gemisch wird nun noch durch die centrale Oeffnung i1 der Düse i Luft, und zwar nach eingetretener Verbrennung; zugeführt, so dafs ein Zurückbleiben von unverbrannten Oeltheilen vermieden wird, da diese Oeltheile, welche verbrennungsfähige Luft umschliefsen bezw. mit derselben in Berührung sind, trotz des geschlossenen Ringraumes der Düse und der Flamme nach innen hin zur Verbrennung gelangen können.
In dieser Beziehung ist also die nach eingetretener Verbrennung eingeführte, ringsum von brennendem Gemisch umschlossene Luftmenge von besonderer Bedeutung für die völlige Verbrennung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Düse für Theerölfeuerungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dafs das von einem inneren Luftstrom zerstäubte OeI an einem Kegel ausgebreitet und vor einen zweiten Luftstrom geführt wird, der, die scharfe Kante des Kegels treffend, eine weitere Zerstäubung und Ablenkung in axialer Richtung bewirkt, während ein durch eine centrale Bohrung des Kegels in das brennende Gemisch eintretender Luftstrom diesem noch weitere Luft von innen zuführt, um eine vollkommene Verbrennung zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT93485D Active DE93485C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE93485C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4544095A (en) * 1982-03-31 1985-10-01 Boliden Aktiebolag Method for atomization and device for carrying out the method

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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