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DE934153C - Staubfreie Einschuettvorrichtung fuer Muellgefaesse unterschiedlicher Groesse - Google Patents

Staubfreie Einschuettvorrichtung fuer Muellgefaesse unterschiedlicher Groesse

Info

Publication number
DE934153C
DE934153C DESCH15150A DESC015150A DE934153C DE 934153 C DE934153 C DE 934153C DE SCH15150 A DESCH15150 A DE SCH15150A DE SC015150 A DESC015150 A DE SC015150A DE 934153 C DE934153 C DE 934153C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
front panel
closure flap
flap
vessels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH15150A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidt & Melmer
Original Assignee
Schmidt & Melmer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmidt & Melmer filed Critical Schmidt & Melmer
Priority to DESCH15150A priority Critical patent/DE934153C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE934153C publication Critical patent/DE934153C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/12Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

  • Staubfreie Einschüttvorrichtung für Müllgefäße unterschiedlicher Größe Für die staubfreie Müllabfuhr haben sich Müllgefäße und dazu passende Einschüttvorrichtungen an den Müllabfuhrfahrzeugen allgemein eingeführt, bei denen die Gefäße und die Einschüttvorrichtungen derart zusammenarbeiten, daß die Gefäße Aufhängestege haben, welche an Haken der Einschüttvorrichtung aufgehängt und um die Stegachse drehend eingekippt werden. Beim weiteren Einkippen legt sich der besonders ausgebildete Mündungsring der Gefäße gegen eine entsprechende Aussparung der Frontplatte der Einschüttvorrichtung und wird mit dieser zur Entleerung des Gefäßes weiter durchgeschwenkt. Beim Einkippen des Gefäßes schiebt sich ein auf dem Gefäßdeckel befindlicher Ansatz (z. B. eine Deckelnase) in entsprechend ausgebildete Vorrichtungen eines Abschlußdeckels, welcher beim weiteren Kippen des Gefäßes und der Frontplatte so gesteuert wird, daß der Gefäßdeckel sich öffnet und der Inhalt des Gefäßes herausrutschen kann.
  • In der Praxis gibt es vorzugsweise zwei Gefäßgrößen, die sich in sehr großen Stückzahlen im Gebrauch befinden. Sie unterscheiden sich vor allem im oberen Durchmesser. Die größeren Gefäße, das sind die mit dem größeren oberen Durchmesser, dienen als Hofstandgefäße für Großstadthäuser, während die kleineren Gefäße gleichzeitig Haushaltgefäße sind und sich hauptsächlich in kleineren Gemeinden eingeführt haben. Dementsprechend gibt es vorzugsweise zwei Größen von Einschüttvorrichtungen, die zur Entleerung der einen oder anderen Gefäßgröße eingerichtet sind.
  • Es gibt nun Städte, in denen durch gemischte Bauweise das Bedürfnis besteht, in das gleiche Müllabfuhrfahrzeug große und kleine Gefäße in beliebiger Reihenfolge zu entleeren. Bisher war dies entweder nicht möglich oder nur so, daß an dem Fahrzeug Einschüttvorrichtungen verschiedener Größe angebracht wurden. Diese Möglichkeit ist aber nur beschränkt gegeben, weil an manchen Fahrzeugen infolge ihrer Bauart mehrere Einschüttvorrichtungen nicht angebracht werden können.
  • Es sind bereits Einschüttvorrichtungen fürMüllabfuhrwagen bekannt, die zum Entleeren von Müllgefäß en verschiedener Größe geeignet sind; Eine derartige Einrichtung weist eine feste Frontplatte auf, wobei jedoch die Deckelklappe des Müllbehälters nicht gesteuert wird. Die für normale Müllgefäße vorgesehene Einschüttöffnung weist dabei eine Blende auf, so daß bei aufgeklapptem Zustand der Blende die Schüttung für kleinere Gefäße nutzbar gemacht werden kann. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß sie nur für die Entleerung ganz bestimmter Müllgefäße geeignet ist, nämlich für solche, die keinerlei Deckelscharniere aufweisen, d. h. also für Gefäße, die mit losem Deckel versehen sind, wobei der Deckel erst vor Einführen in die Entleerungsvorrichtung abgenommen werden muß.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einschüttvorrichtung, die das Entleeren von Müllgefäßen verschiedener Größe in beliebiger Reihenfolge in eine Einschüttvorrichtung ermöglicht. Der Aufbau ist ähnlich demjenigen einer einfachen Einschüttvorrichtung. Jedoch dient die Verschlußklappe zugleich als Frontplatte für kleinere Gefäße und ist zu diesem Zweck mit einer zweiten, kleineren Verschlußklappe sowie entsprechenden weiteren Aufhänge- und Betätigungsvorrichtungen für kleinere Gefäße versehen. Dabei ist die zweite Klappe zweckmäßig um die gleiche Achse schwenkbar wie die erste, größere und exzentrisch in dieser angeordnet.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel, und zwar die wesentlichen Teile der Rückansicht einer solchen Einschüttvorrichtung in senkrechter Draufsicht auf die Frontplatte, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. I in der Ruhestellung der Einschüttvorrichtung am Fahrzeug, Fig. 3 im Schnitt die Einschüttvorrichtung in eingekipptem Zustand mit einem eingekippten großen Müllgefäß, Fig. 4 im Schnitt die Einschüttvorrichtung in eingekipptem Zustand mit einem eingekippten kleinen Müllgefäß.
  • Gemäß der Zeichnung trägt eine Frontplatte 1 für große Gefäße 20 Aufhängehaken 2 für diese Gefäße. In der Platte 1 liegt eine zweite Frontplatte 3 für kleine Gefäße 23 mitAufhängehaken 6 und einer Verschlußklappe 4 für die kleinen Gefäße. Für die großen Gefäße dient die kleine Frontplatte 3 zusammen mit der Verschlußklappe 4 als Verschlußklappe. Die Verschlußklappe für die großen Gefäße ist also derart unterteilt, daß der äußere Teil 3 zugleich Frontplatte für die kleineren Gefäße ist, während der innere Teil 4 als Verschluß klappe für die kleinen Gefäße dient. Eine obere Achse IS der Frontplatte 1 ist Schwenkachse für die kleine Frontplatte 3 und zugleich für die kleine Verschlußklappe 4. Mit dieserAchse müssen die Scharnierachsen der Deckel der großen Gefäße 20 und der kleinen Gefäße 23 möglichst gut zusammenfallen. In der Praxis können sich hierbei kleine Abweichungen ergeben. Die kleine Frontplatte 3 trägt als Verschlußklappe für die großen Gefäße gleichzeitig eine Nasentasche 5 zur Aufnahme einer Deckelnase 22 der großen Gefäße, während dieVerschlußklappe 4 die Nasentasche 7 zur Aufnahme einer Nase 25 der kleinen Gefäße trägt. In diesen Nasentaschen sind federnd gelagerte Riegel S, g angebracht, die mit festen Gegenriegeln I0, II im Eingriff stehen.
  • Die Arbeitsweise der Einschüttvorrichtung ist folgende: Wird ein größeres Gefäß 20 an den Einhängehaken 2 eingehängt und eingeschwenkt, so stößt die Deckelnase 22 den federnd gelagerten Riegel 8 zurück, so daß er sich aus seinem Eingriff mit dem Gegenriegel I0 löst. Beim Durchkippen der Einschüttvorrichtung kann sich nunmehr die kleine Frontplatte 3 zusammen mit der Verschlußklappe 4 öffnen und den Gefäßdeckel 2I dadurch mitnehmen, daß die -Deckelnase 22 in der Nasentasche 5 mitgenommen wird. Die durchgekippte Schüttung für diesen Fall ist in Fig. 3 dargestellt. Die Kupplung der großen Gefäße mit der Frontplatte I kann in bekannter Weise derart erfolgen, daß an der Frontplatte vorgesehene Kupplungsriegel 13 hinter den Mündungsring des Gefäßes fassen und dieses mitnehmen, so daß vor allem beim Zurückziehen der Schüttung die Frontplatte mitgenommen wird, bis die Schüttung ihre Ausgangslage nahezu wieder erreicht hat.
  • Wird dagegen ein kleines Gefäß 23 an den Einhängehaken 6 eingehängt und eingeschwenkt, so stößt die Deckelnase 25 den federnd gelagerten Riegel 9 zurück, so daß er sich aus seinem Eingriff mit dem Gegenriegel II löst. Beim Durchkippen der Einschüttvorrichtung bleibt die kleine Frontplatte 3 infolge der Riegel 8, -io mit der Frontplatte 1 fest verbunden. Beim Durchkippen. der Einschüttvorrichtung kann sich nunmehr die Verschlußklappe 4 öffnen und den Gefäß deckel 24 dadurch mitnehmen, daß die Deckelnase 25 in der Nasentasche 7 mitgenommen wird. Die durchgekippte Schüttung für diesen Fall ist in Fig. 4 dargestellt. Die Kupplung der kleinen Gefäße kann nicht in gleicher Weise erfolgen wie die der großen Gefäße. In Fig. 2 ist ein Beispiel dargestellt, wonach ein unter Federdruck stehender Hebel 14, 16 an einem Böckchen 15 auf der lileinen Frontplatte 3 befestigt ist. Durch Offnen der Verschlußklappe 4 kann das mit einem Anschlag versehene Ende i6 des Hebels durch den Federdruck nach oben ausweichen und ein am Gegenende des Hebels befindlicher Haken 14 hinter den Mündungsring 23 des Gefäßes greifen und dieses mit der kleinen Front- platte 3 kuppeln. Beim Schließen des Deckels erfolgt die Auskupplung des Gefäßes durch den umgekehrten Vorgang, in dem das Ende I6 des Hebels durch die sich schließende Verschlußklappe 4 wieder heruntergedrückt wird.
  • Eine Führungsplatte I9, welche an der oberen AchseI8 der Frontplatte angelenkt ist, dient zur Staubabdichtung, und ein Hebel 12 steuert die Verschlußklappe in an sich bekannter Weise.
  • Die Kupplungselemente für die großen und für die kleinen Gefäße können dadurch gespart werden, daß das Schwenken der Frontplatte I um die untere Achse 17 gegen einen Federdruck erfolgt.
  • Dies kann z. B. durch Einbau einer Drehstabfeder in der Achse I7 erfolgen. Diese Drehstabfeder wird sich beim Durchkippen immer mehr spannen, so daß sie nach der Durchkippung die Schüttung und deren gesamten Mechanismus wieder zurückdrückt.
  • Auch kann zweckmäßig diese Einschüttvorrichtung wegen größeren Gewichtes durch eine mechanische Einkippvorrichtung vermittels Preßluft oder Hydraulik derart betätigt werden, daß ein Schwenkarm die eingehängten Gefäße einschwenkt. Hierbei entsteht gegen den Federdruck eine kraftschlüssige Verbindung, so daß der Federdruck die Einschüttvorrichtung zurückdrücken wird. In diesem Fall entfällt die Notwendigkeit von besonderen Kupplungseinrichtungen zwischen den Gefäßen und den Frontplatten.
  • Die Erfindung ist in Einzelheiten nicht auf die Ausführung nach dem beschriebenen Beispiel beschränkt, sondern kann insbesondere bezüglich der Halte- und Betätigungsvorrichtungen in beliebiger, geeigneter Weise abgewandelt werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Staubfreie Einschüttvorrichtung für Müllgefäße unterschiedlicher Größe mit einer vorzugsweise um eine Achse kippbaren Frontplatte und einer an dieser Platte angelenkten, der Größe eines Gefäßes angepaßten Verschlußklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (3) zugleich als Frontplatte für ein kleineres Gefäß (23) ausgebildet und mit einer zweiten, kleineren Verschlußklappe (4) sowie entsprechenden Aufhänge- (6) und Betätigungsvorrichtungen (7, 9, II) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß beide Verschlußklappen (3, 4) um die gleiche Achse (I8) schwenkbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtungen (7, 9, II) der kleineren Verschlußklappe (4) unabhängig von denen (5, 8, Io) der großen Klappe (3) benutzbar sind und umgekehrt derart, daß entweder die große Verschlußklappe (3) als Ganzes (3, 4) oder nur ihr innerer Teil (4) geöffnet wird und den Gefäßdeckel (2I bzw. 24) mitnimmt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Frontplatte (I, 3) Kupplungselemente (I3 bzw. I4 bis I6) für das Gefäß (20 bzw. 23) trägt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente für das kleinere Gefäß (23) durch die Bewegung der Verschlußklappe (4) steuerbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Platte (3) ein mit einem Ende (I6) unter Federdruck gegen die Verschlußklappe (4) anliegender zweiarmiger Hebel angeordnet ist, dessen anderes, hakenförmig gebogenes Ende (I4) beim Kippen der Klappe (4) einen Ansatz oder Mündungsring des Gefäßes hintergreift.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder, beispielsweise ein Torsionsstab (I7), vorgesehen ist, die beim Einschwenken der Hauptfrontplatte (I) um die untere Achse gespannt wird und am Ende der Einschwenkbewegung die ganze Einschüttvorrichtung (I, 3, 4) zurückführt und schließt.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine hydraulische Betätigungsvorrichtung für die Schwenkbewegung der Gefäße (20, 23) und/ oder der Hauptfrontplatte (I) vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Untereinheiten (3, 4) in einer Hauptfrontplatte (i) vorzugsweise um die gleiche Achse (I8) kippbar angeordnet sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 474 779.
DESCH15150A 1954-04-24 1954-04-24 Staubfreie Einschuettvorrichtung fuer Muellgefaesse unterschiedlicher Groesse Expired DE934153C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH15150A DE934153C (de) 1954-04-24 1954-04-24 Staubfreie Einschuettvorrichtung fuer Muellgefaesse unterschiedlicher Groesse

Applications Claiming Priority (1)

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DESCH15150A DE934153C (de) 1954-04-24 1954-04-24 Staubfreie Einschuettvorrichtung fuer Muellgefaesse unterschiedlicher Groesse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE934153C true DE934153C (de) 1955-10-13

Family

ID=7427412

Family Applications (1)

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DESCH15150A Expired DE934153C (de) 1954-04-24 1954-04-24 Staubfreie Einschuettvorrichtung fuer Muellgefaesse unterschiedlicher Groesse

Country Status (1)

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DE (1) DE934153C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176054B (de) * 1961-07-29 1964-08-13 Elisabeth Zoeller Geb Kehl Einschuettvorrichtung fuer Muellgefaesse unter-schiedlichen Durchmessers
EP0000206A1 (de) * 1977-07-02 1979-01-10 Fritz Schäfer Gesellschaft mit beschränkter Haftung Fabriken für Lager- und Betriebseinrichtungen Hub-Kippvorrichtung zum Entleeren von Müllgefässen in einen Sammelbehälter

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE474779C (de) * 1926-02-04 1929-04-16 Holzmann Paul Einschuettvorrichtung fuer Muellabfuhrwagen

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