[go: up one dir, main page]

DE923329C - Verfahren zur Herstellung von Gussasphaltbelaegen und aehnlichen bituminoesen, vorzugsweise farbigen Belaegen mit porenfreier glatter Oberflaeche, insbesondere fuer Wohnraeume, Bueros, Krankenhaeuser u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gussasphaltbelaegen und aehnlichen bituminoesen, vorzugsweise farbigen Belaegen mit porenfreier glatter Oberflaeche, insbesondere fuer Wohnraeume, Bueros, Krankenhaeuser u. dgl.

Info

Publication number
DE923329C
DE923329C DEV5002A DEV0005002A DE923329C DE 923329 C DE923329 C DE 923329C DE V5002 A DEV5002 A DE V5002A DE V0005002 A DEV0005002 A DE V0005002A DE 923329 C DE923329 C DE 923329C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
coverings
production
hospitals
offices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV5002A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Funk
Rudolf Dr-Ing Haefner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEDAG VEREINIGTE DACHPAPPEN FA
Original Assignee
VEDAG VEREINIGTE DACHPAPPEN FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VEDAG VEREINIGTE DACHPAPPEN FA filed Critical VEDAG VEREINIGTE DACHPAPPEN FA
Priority to DEV5002A priority Critical patent/DE923329C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE923329C publication Critical patent/DE923329C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gußasphaltbelägen und ähnlichen bituminösen, vorzugsweise farbigen Belägen mit porenfreier glatter Oberfläche, insbesondere für Wohnräume, Büros, Krankenhäuser u. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gußasphaltbelägen und ähnlichen bituminösen, vorzugsweise farbigen Belägen mit porenfreier glatter Oberfläche, insbesondere für Wohnräume, Büros, Krankenhäuser u. dgl. Gußasphalt ist bekanntlich ein Baustoff, der heute nicht nur als Straßenbelag und als Belag für untergeordnete Räume verwendet wird, sondern mehr und mehr auch im Hochbau als Estrich Anklang findet. 1 m Hochbau wurden bisher die Gußasphaltestriche im allgemeinen als Unterlage für Parkett oder Linoleum angewandt; als selbständiger direkter Begehbelag kam ihnen dagegen für höherwertige Räume, wie z. B. Wohnräume, Büros, Krankenhäuser usw., wenig Bedeutung zu, da ihre Oberfläche nicht den gestellten Ansprüchen in bezug auf Porenfreiheit, Aussehen und Farbe entsprach. Es wurde zwar schon versucht, durch Zugabe von Pigmentfarben farbige Gußasphalte mit einer besseren und schöneren Oberfläche als bisher bekannt herzustellen, doch stellen auch diese Beläge in Farbwirkung und Oberflächenbeschaffenheit nicht zufrieden. Durch Behandeln mit Lösungsmitteln oder Wachsen läßt sich zwar die Farbe solcher Beläge vertiefen. Man erhält jedoch trotzdem keine geschlossene, vollkommen saubere glatte Oberfläche, da die Wachsschichten sich schnell abtreten, andererseits bei feuchtem Aufwischen die Oberfläche sich wieder verfärbt; außerdem lösen die verwendeten Lösungsmittel die bituminösen Bindemittel des Belages insbesondere bei -wiederholter derartiger Behandlung heraus und beeinflussen den Belag an der Oberfläche in Zusammensetzung und Festigkeit nachteilig.
  • Gemäß der Erfindung werden zur Herstellung vollkommen porenfreier, glatter ..und mechanisch widerstandsfähiger Oberflächen von GuSasphalt und ähnlichen bituminösen Belägen an Stelle der bis jetzt bekannten Mittel nach dem Auslegen des Estrichs und Säubern von anhaftendemAbreibesand oder Abreibemehl verharzende Öle angewandt. Dies erfolgt in der Weise, daß auf den noch warmen oder aber auch bereits erkalteten Belag die verharzenden Öle aufgetragen und mechanisch innig in die Oberfläche eingearbeitet «-erden. Das Auftragen des Ölfilms kann in beliebiger Weise, z. B. durch Aufsprühen, und das Einarbeiten beispielsweise durch Einreiben oder Verspachteln erfolgen. Die verharzenden Öle nehmen dabei aus der oberen Schicht des Asphaltbelages oder ähnlicher Beläge bituminöses Bindemittel, ferner die in der Belegmasse enthaltenen feinkörnigen Farbpigmente und Füller auf und ergeben so einen Film, der sich bei der Verharzung der verwendeten Öle zu einer linoleumähnlichen Schicht verfestigt.
  • Beim Einarbeiten der verharzenden Öle in die Oberfläche des Belages werden außerdem alle Poren der Oberfläche gefüllt und haltbar geschlossen; zudem erhält auch die Oberfläche die gleichmäßige gewünschte satte Farbtönung. Nach dem neuen Verfahren ergeben sich noch weitere Vorteile für Gußasphalt oder andere bituminöse Beläge oder Estriche. Es ist bekannt, daß beispielsweise durch 1\Zineralöle und Schmieröle Gußasphalt angegriffen wird, so daß die Anwendung von Gußasphaltestrich trotz seiner sonstigen wertvollen Eigenschaften, z. B. in Maschinensälen, in denen Tropföl anfällt, nur bedingt möglich ist. Es hat sich nun ergeben, daß die Widerstandsfähigkeit der nach dem beschriebenen Verfahren behandelten Beläge gegen Öl so erheblich gesteigert wird, daß der Gußasphalt als ölfest bezeichnet werden kann und auch für die vorerwähnte Anwendung brauchbar wird.
  • Als verharzendes Öl kommt z. B. Leinöl oder mit besonders guter Wirkung Leinölfirnis in Betracht. Erfindungsgemäß -werden auch verharzende Öle oder verharzende Fette als Lösung in aromatischen oder aliphatischen Kohlen-,,vasserstoffölen mit einem Siedebeginn der Kohlenwasserstofföle von vorzugsweise über 14o° C und einem Flammpunkt von vorzugsweise über 2i° C sowie vorz@uigsweise in Konzentration von 2o bis 6o% angewendet. Nach der Erfindung können ferner auch an Stelle oder neben den von selbst verharzenden Ölen solche Öle mit Erfolg angewandt werden, die durch eine chemische Nachbehandlung, z. B. Chlorieren oder Blasen, verharzen.

Claims (4)

  1. PATE NTANSPRÜCIiE: i. Verfahren zur Herstellung von Gußasphaltbelägen und ähnlichen bituminösen, vorzugsweise farbigen Belägen finit porenfreier glatter Oberfläche, insbesondere für Wohnräume, Büros, Krankenhäuser u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf den noch warmen oder bereits abgekühlten und von Abreibesand oder sonstigem lose anhaftendem Material befreiten Belag ein von selbst verharzendes 01, z. B. Leinölfirnis, oder bzw. und ein durch chemische Nachbehandlung verharzendes Öl in beliebiger Weise, z. B. durch Sprühen, aufgetragen und der Ölfilm mechanisch, z. B. durch Einreiben, Spachteln od. dgl., in die Oberfläche des Belages derart eingearbeitet wird, daß Bindemittel und Farbkörperdes Belages sich mit dem Öl genügend vermischen und nach dem Verharzen des Öls eine geschlossene glatte, widerstandsfähige und abriebfeste Oberfläche erzielt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das verharzende Öl für sich allein oder als Lösung vorzugsweise in einer Konzentration von 2o bis 6o % aufgetragen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das verharzende 01 in aromatischen oder aliphatischen Kohlenwasserstoffölen mit einem Siedebeginn von vorzugsweise über i¢o° C und einem Flammpunkt von vorzugsweise über 21° C gelöst wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verharvung des Öls bei seiner Herstellung z. B. durch Chlorieren oder Blasen herbeigeführt wird.
DEV5002A 1952-10-01 1952-10-01 Verfahren zur Herstellung von Gussasphaltbelaegen und aehnlichen bituminoesen, vorzugsweise farbigen Belaegen mit porenfreier glatter Oberflaeche, insbesondere fuer Wohnraeume, Bueros, Krankenhaeuser u. dgl. Expired DE923329C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV5002A DE923329C (de) 1952-10-01 1952-10-01 Verfahren zur Herstellung von Gussasphaltbelaegen und aehnlichen bituminoesen, vorzugsweise farbigen Belaegen mit porenfreier glatter Oberflaeche, insbesondere fuer Wohnraeume, Bueros, Krankenhaeuser u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV5002A DE923329C (de) 1952-10-01 1952-10-01 Verfahren zur Herstellung von Gussasphaltbelaegen und aehnlichen bituminoesen, vorzugsweise farbigen Belaegen mit porenfreier glatter Oberflaeche, insbesondere fuer Wohnraeume, Bueros, Krankenhaeuser u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE923329C true DE923329C (de) 1955-02-10

Family

ID=7571093

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV5002A Expired DE923329C (de) 1952-10-01 1952-10-01 Verfahren zur Herstellung von Gussasphaltbelaegen und aehnlichen bituminoesen, vorzugsweise farbigen Belaegen mit porenfreier glatter Oberflaeche, insbesondere fuer Wohnraeume, Bueros, Krankenhaeuser u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE923329C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2086110A1 (de) * 1970-04-16 1971-12-31 Shell Int Research

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2086110A1 (de) * 1970-04-16 1971-12-31 Shell Int Research

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19611690C2 (de) Beschichtungsmittel zum Aufbringen eines Schutzüberzugs bzw. einer Imprägnierung sowohl auf glatte als auch auf poröse und saugende Untergründe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE923329C (de) Verfahren zur Herstellung von Gussasphaltbelaegen und aehnlichen bituminoesen, vorzugsweise farbigen Belaegen mit porenfreier glatter Oberflaeche, insbesondere fuer Wohnraeume, Bueros, Krankenhaeuser u. dgl.
DE202015106850U1 (de) Spachtelbare Mischung
DE1594805C3 (de) Verwendung einer Belagmasse aus Zweikomponenten-Kunstharz, bituminösem Bindemittel und vernetztem Kautschuk für die Herstellung von Überzugsschichten hoher Rückfederung für Verkehrsflächen, Estriche und Industrieböden
EP2147907B1 (de) Zusammensetzung und deren Verwendung
EP0882773B1 (de) Wässriger Lack und Verfahren zu seiner Herstellung
AT353915B (de) Material zum herstellen von oberflaechen- beschichtungen an waenden
DE137971C (de)
DE2540878C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Überzügen
DE944270C (de) Verfahren zur Herstellung eines Wandbelages mit fliesenartigen Eigenschaften, von Fussbodenbelaegen, von Platten fuer Waschtische, Ladentische, Fensterbaenke od. dgl.
DE589012C (de) Wasserdichte Gewebe, insbesondere fuer Eisenbahnwagenbedachung
AT134059B (de) Verfahren zur Herstellung von Anstrichen mit Hilfe von Bitumen.
DE3629738A1 (de) Verfahren zum verfugen von pflaster
DE808970C (de) Bindemittel fuer Pigmentfarben
DE524005C (de) Verfahren, um Wasserfarbenanstriche oder Wasserfarbendrucke reibecht und abwaschbar zu machen
DE743819C (de) Verfahren zum Verzieren von Raumflaechen mit einem Reliefmuster
DE324068C (de) Maserier-Verfahren
DE329004C (de) Verfahren zur Herstellung eines schnell trocknenden und erhaertenden Deckmittels fuer die Zwecke der Malerei, Anstreicherei und Lackiererei
DE733880C (de) Verfahren zur Herstellung veredelter Schieferplatten
DE524464C (de) Verfahren zur Herstellung von Schreibtafeln
DE414483C (de) Verfahren zur Holzimpraegnierung
DE568569C (de) Verfahren zur Herstellung einer heissfluessig aufzutragenden Isoliermasse fuer feuchte oder salpeterhaltige Waende
DE586582C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstleder aus mit Kautschuk ueberzogenen Geweben
DE590545C (de) Verfahren zur Herstellung von geflecktgemusterten Anstrichen
DE597050C (de) Verfahren zur Oberflaechenverzierung von Waenden oder Gegenstaenden