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DE922994C - Bolzenschussapparat - Google Patents

Bolzenschussapparat

Info

Publication number
DE922994C
DE922994C DESCH3144A DESC003144A DE922994C DE 922994 C DE922994 C DE 922994C DE SCH3144 A DESCH3144 A DE SCH3144A DE SC003144 A DESC003144 A DE SC003144A DE 922994 C DE922994 C DE 922994C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
bolt
firing pin
spring lock
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH3144A
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin Melcher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Schermer & Co
Original Assignee
Karl Schermer & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Schermer & Co filed Critical Karl Schermer & Co
Priority to DESCH3144A priority Critical patent/DE922994C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE922994C publication Critical patent/DE922994C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning
    • A22B3/02Slaughtering or stunning by means of bolts, e.g. slaughtering pistols, cartridges

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Bol'zenschußapparat Die Erfindung betrifft eine Vereinfachung und Verbesserung an Bolzenschußapparaten zum Betäuben von Schlachtvieh.
  • Die Bolzenschußvorrichtungen üblicher Art haben eine Patronenscheibe, die mit dem Schußbolzen durch eine Federsperre gekuppelt ist, wodurch der Schußbolzen stets den gleichen Abstand von der Patrone hat. Beim Abschuß wird der Schußbolzen aus der Federsperre herausgerissen und nach dem Schuß durch Rückführung und Einschnappen der Feder wieder mit dem Patronenlager verbunden.
  • Es hat sich herausgestellt, daß man auf diese Federsperre bzw. Federkupplung verzichten kann, wenni man erfindungsgemäß in dem Führungszylinder für den Schußbolzen in an sich bekannter Weise eine Patronenscheibe einsetzt, die den an seinem äußeren Ende albgesetzten Schußbolzen führt und mit einem Zündwiderlager versehen ist. Die Patronenscheibe kann im Führungszylinder durch eine radial eingesetzte Sicherungsschraube oder auch durch eine radial wirkende Feder gehalten werden.
  • Durch den. Fortfall der Federsperre, welche die Patronenscheibe mit dem Schußbolzen kuppelt, wird die Bolzenschußvorrichtung wesentlich vereinfacht und ihre Herstellung billiger, da nur noch eine ringförmige Patronenscheibe erforderlich ist, die im Führungszylinder des Schußbolzens fest eingepreßt ist.
  • Das an der Patronenscheibe befindliche Zündwiderlager sichert ein für allemal die richtige Lage des Zündambosses zum Patronenboden.
  • Die bekannte Federsperre bewirkt, daß kurz nach der Zündung die auf den Schußbolzen wirkenden Treibgase zurückgehalten werden und erst nach Erreichung eines bestimmten Druckes, bei welchem die Federsperre nachgibt, den Schußbodzen vorwärts treiben. Uni im Schußbolzen; auch bei nicht vorhandener Federsperre .die notwendige Energie zu speichern, ist er am vorderen Ende abgesetzt. Der bei der Zündung der Patrone vorgeschleuderte Schuß;bolzen hat infolge des abgesetzten verringerten Bolzendurchrnessers zuerst einen geringen Anfangswiderstand zu überwinden. Er wird.- daher anfangs, d. h. solang das abgesetzte Teil in den, Tierschädel eindringt, mit größerer Geschwindigkeit beschleunigt und durchschlägt dann mit seinem eigentlichen normalen Schaft mit bedeutend größerer Wucht die Schädelknochen. Es wird durch dieses abgesetzte Teil nicht nur die Bremswirkung der fehlenden Federsperre ersetzt, sondern darüber hinaus auch noch die Wirkung der Viehschußpatrone erhöht, so: da.ß man mit kleinerer Treibladung der Patrone die gleiche Wirkung erzielen kann.
  • Die Vorteile; der neuen Bolzenschußvorrichtung sind vereinfachte und verbesserte Gestaltung. Durch den Fortfall der Federsperrenkupplung wird die Herstellung des Apparates verbilligt, weil weniger Teile vorhanden sind und besondere Bearbeitung eingespart ist. Die Betriebssicherheit wird durch das Fehlen der Federsperre erhöht und durch die besondere Gestaltung des Schußbolzens eine höhere Schußleistung erzielt.
  • An einem Ausführungsbeispiel ist die Bolzenschußvorrichtung im Schnitt dargestellt. Hiernach ist in dem Führungszylinder i für den Sohußbo'lzen 2 die P.atronenscheiibe 3 fest eingepreßt, welche Öffnungen 4 für den Durchtritt der Treibgase und einen Zündamboß 14 hat. Die Patronenscheibe 3 umfaßt die Viehschußpatrone 5 an ihrem offenen Teil. Mit ihrem Bodenteil sitzt sie im Patronenlager 6, in welchem der Zündbolzen, 7 geführt wird. Durch Hochziehen der Schutzkappe 8 wird die Zündbolzenfeder g gespannt und diese Stellung des Zündbolzens durch Einrasten der Nase io des Abzugshebels ii gesichert.
  • Bei Druck auf den Hebel i i schnellt der Zündbolzen 7 vorwärts und leitet die Zündung der Patrone 5 ein. Das in der Patronenscheibe .3 sitzende Randteil der Patrone dient als Lide-rung zum Abdichten der Treibgase, die den Schußbolzen 2 vorwärts treiben. Der Schußbolzen 2 ist am unteren Teil 12 um ein Stück 13 abgesetzt. Dies bewirkt,. daß die Treibgase den auf den Tierschädel gesetzten Schußbolzen mit seiner eigentlichen großen Stempelfläche nicht sofort in den Tierschädel eindringen lassen, sondern ihm erst einen Geschwindigkeitszuwachs erteilen, der denn Schußbolzeru mit größerer Wucht zur Wirkung kommen läßt.
  • Es ist nicht unbedingt erforderlich, den Schußbolzen am unteren Ende abzusetzen. Der Ansatz kann auch fehlen. Die Hauptsache ist, daß der Schußbolzen erst nach einer kurzen Verzögerung voll zur Wirkung kommen kann, um den durch die fehlende Federsperre erforderlich werdenden! Beschleunigungsdruck zu erhalten. Der eigentliche Zweck des abgesetzten Schußbolzenendes 12 mit schwächerem Durchmesser ist, daß beim Aufsetzen der *Vorrichtung auf den Tierschädel der Schußbolzen in -die richtige Zündstellung geschoben und außerdem auch noch einte Rückführfeder eingespart wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bolzenschußapparat, dadurch, gekennzeichnet, daß in dem Führungszylinder (i) für den Schußbolzen (2) in an sich bekannter Weise eine Patronenscheibe (3) eingesetzt ist, die den an seinem äußeren Ende (12) abgesetzten Schußbolzen führt und mit einem Zündwiderlager (14) versehen ist. z. BolzFnschußapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenscheibe von einer im Führungszylinder radial eingesetzten Sicherungsschraube gehalten wird. 3. Bolzenschußapparatnach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenscheibe durch eine radial wirkende Federsperre in axialer Richtung unverschieblich festgehalten. ist. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 470 117.
DESCH3144A 1950-06-30 1950-06-30 Bolzenschussapparat Expired DE922994C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH3144A DE922994C (de) 1950-06-30 1950-06-30 Bolzenschussapparat

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH3144A DE922994C (de) 1950-06-30 1950-06-30 Bolzenschussapparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE922994C true DE922994C (de) 1955-01-31

Family

ID=7423609

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH3144A Expired DE922994C (de) 1950-06-30 1950-06-30 Bolzenschussapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE922994C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2931039A (en) * 1955-08-29 1960-04-05 Olin Mathieson Cartridge firing apparatus
US2984836A (en) * 1955-06-24 1961-05-23 Novotech Anstalt Firing tool with ammunition, more particularly for use as a pin driving tool
DE1137656B (de) * 1961-01-03 1962-10-04 Sarmi S A Soc D Applic De Rech Schlagbolzenausloeseeinrichtung fuer Schussvorrichtungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2470117A (en) * 1943-11-24 1949-05-17 Portable Ind Inc Gun and projectile therefor

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