Claims (2)
1879.1879.
Klasse 51.Class 51.
WILLIAM HENRY PERCIVAL in QUEENS ROAD BAYSWATER (England).WILLIAM HENRY PERCIVAL in QUEENS ROAD BAYSWATER (England).
Neuerungen an Saiteninstrumenten.Innovations in stringed instruments.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. September 1879 ab.Patented in the German Empire on September 18, 1879.
Zur Verstärkung des Tones von Saiteninstrumenten, welche mittelst Bogen oder Stäbchen
gespielt werden, ist zwischen dem Griffbrett b und dem Boden c des Instruments ein
loser Resonanzboden α eingeschaltet, der nur an seinen beiden Enden e und / befestigt ist.
Derselbe ist bis auf die fest liegenden Enden in seiner ganzen Länge schmäler als der Instrumentenkörper,
Fig. 2 und 3, so dafs er frei schwingen kann, und ist in der Längsrichtung etwas gebogen, so dafs seine Mitte tiefer als
die befestigten Enden liegt.To amplify the tone of stringed instruments which are played by means of bows or chopsticks, a loose soundboard α is inserted between the fingerboard b and the bottom c of the instrument, which is only attached at its two ends e and /. Except for the fixed ends, it is narrower in its entire length than the instrument body, Figs. 2 and 3, so that it can swing freely, and is somewhat curved in the longitudinal direction, so that its center is lower than the fixed ends.
Die Anordnung ist in der Zeichnung an einem zwei saitigen Instrument dargestellt; der
Resonanzboden kann jedoch auch bei Instrumenten von mehr als zwei Saiten und von anderer
Form als wie die gezeichnete, wie z. B. bei Violinen oder Zithern angewendet werden.
Das Griffbrett b erstreckt sich nur bis zu dem Punkt /; es ist mit den Metallquerstreifen k
ausgestattet, \velche die Greifstellen für die Noten markiren. / sind die Saiten, m die Anhängestifte
und η die Stimmstifte der Saiten, ο ist der Steg, g sind die Zwischenräume zwischen
dem Resonanzboden und den Seitenwänden h. The arrangement is shown in the drawing on a two-string instrument; However, the soundboard can also be used for instruments with more than two strings and a shape other than the one drawn, e.g. B. be used on violins or zithers. The fingerboard b extends only to the point /; it is equipped with metal stripes k , which mark the gripping points for the notes. / are the strings, m the attachment pins and η the tuning pins of the strings, ο is the bridge, g are the spaces between the soundboard and the side walls h.
Pate nt-An s ρ rüche:Pate nt-An s ρ rüche:
ι . An Saiteninstrumenten, welche mittelst Bogen oder Stäbchen gespielt werden, die
Anbringung eines Resonanzbodens, welcher nur an seinen Enden befestigt ist und auf
seiner ganzen Länge demnach frei schwingen kann, wie gezeichnet und beschrieben.ι. On string instruments which are played with bows or sticks, the
Attachment of a soundboard, which is only attached at its ends and on
can swing freely along its entire length, as drawn and described.
2. Das auf der Zeichnung dargestellte und oben beschriebene neue musikalische Instrument.
2. The new musical instrument shown in the drawing and described above.