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DE922646C - Vorrichtung zum Herstellen doppelwandiger Rohre - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen doppelwandiger Rohre

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Publication number
DE922646C
DE922646C DEB21876A DEB0021876A DE922646C DE 922646 C DE922646 C DE 922646C DE B21876 A DEB21876 A DE B21876A DE B0021876 A DEB0021876 A DE B0021876A DE 922646 C DE922646 C DE 922646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
copper
strip
seam
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB21876A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bundy Tubing Co
Original Assignee
Bundy Tubing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bundy Tubing Co filed Critical Bundy Tubing Co
Priority to DEB21876A priority Critical patent/DE922646C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE922646C publication Critical patent/DE922646C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/08Making tubes with welded or soldered seams
    • B21C37/09Making tubes with welded or soldered seams of coated strip material ; Making multi-wall tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen doppelwandiger Rohre Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen. doppelwandiger Rohre, deren Längskanten gegen eine in der Längsmittelzone gebildete Abstufung stoßen und dort eine Naht bilden, durch Biegen eines einzigen Metallbandes während dessen Längsbewegung, wobei in den unverschlossenen Rohrteil ein Streifen Lotwerkstoff eingeführt und Rohr und Lotwerkstoff anschließend zum Zwecke der Lötung erhitzt werden.
  • Es wurden schon verschiedene Vorschläge gemacht, um Rohre aus kupferverlötetem Stahlband herzustellen. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, Rohre aus einem Stahlband zu formen, in dieses einen Kupferdraht einzuführen und dort zu schmelzen, um ihn dann in die Naht fließen und diese dadurch verlöten zu lassen. Hierbei mußte jedoch die Naht stets unten liegen, und das ist bei der Herstellung nicht durchführbar. Darüber hinaus entstanden auf der Rohrinnenfläche Kupferverluste, z. B. in Form von Tröpfchen. Das Aufbringen eines Kupferdrahtes auf die Rohraußenfläche ist ebenfalls nicht befriedigend, weil in einem solchen Falle die Naht stets oben liegen muß, und dann erscheinen Kupferverluste außen am Rohr und ergeben vielfach eine unerwünschte fleckige und manchmal rauhe Oberfläche.
  • Auch wurde bereits vorgeschlagen, in das Rohr pulverisiertes Kupfer auf einem Träger einzubringen. Dabei trat jedoch, ähnlich wie bei der Verwendung eines Kupferdrahtes, die Schwierigkeit auf, daß das geschmolzene Kupfer nicht in ausreichendem Maße nach oben fließen konnte. Deshalb mußte man auch in diesem Fall stets die, Naht nach unten legen, und dann entstanden wiederum auf der Rohrinnenseite Tröpfchen oder Flecken aus Kupfer. Es wurde ferner vorgeschlagen, Kupfer in pulveriger Form mit einem Träger zu vermischen und diese Mischung auf die Oberfläche des Stahlbandes so aufzustreichen oder in anderer Weise aufzutragen, daß es auf eine Innenfläche zwischen den Metallbändern oder der Naht kommt. Ein solcher Träger nimmt jedoch einen gewissen Raum ein, und sobald er erhitzt und zersetzt wird, läßt er zwischen den Flächen Hohlräume, zu deren Ausfüllung dann nicht genügend. Kupfer zur Verfügung steht. Jene Flächenteile, die zufällig an den auf diese Weise gebildeten Hohlräumen liegen, werden also nicht miteinander vereinigt.
  • Weiterhin wurde vorgeschlagen, doppelwandige Rohre aus zwei Metallbändern herzustellen, deren einer allein die Außenlage bildet. Im praktischen Betrieb ist es jedoch unmöglich, in dieser Weise ein Rohr in laufender Produktion so auszubilden, daß seine Wandung überall doppellagig ist. Abweichungen in der Toleranz der Bänder hinsichtsich ihrer Breite und Stärke sind unvermeidbar und führen zu Spalten zwischen den Kanten der Innen- oder Außenschicht. Selbst wenn ausreichend Kupfer zur Verfügung steht, um derartige Hohlräume auszufüllen, so ergibt eben dieses Lötmetall nicht die Festigkeit von Stahl, und das bedeutet, daß die Festigkeit des ganzen Rohres durch diese eine schwache Stelle begrenzt ist. Auch können die beiden Lagen nicht dicht aneinander anliegen, wenn entweder die Innenlage zu eng oder die Außenlage zu weit ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der flache Lotstreifen, beispielsweise Kupfer, abseits der Naht zwischen die Metallbandlagen einfuhrbar ist.
  • Mit Hife der neuen Vorrichtung läßt sich ein Rohr der in Rede stehenden Art außerordentlich leicht und damit -auch billig herstellen. Insbesondere aber ergibt sie eine ausgezeichnete Verlötung zwischen den einander anliegenden Metallbandflächen, weil das Lot zwischen diese durch die beim Pressen entstehende Kapillarkraft eingesaugt wird. Dadurch ist der Verbrauch an Lötmittel außerordentlich gering, die Zunahme an Rohrquerschnitt vernachlässigbar klein und die Festigkeit des Rohres jedoch über dessen ganzen Querschnitt überall praktisch gleich, weil die in der neuartigen Weise erzeugte Ausnehmung zur vorübergehenden Aufnahme des Rohmaterials sehr geringe Abmessungen aufweist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. i eine schematische Ansicht einer Rohrbiegemaschine zum Herstellen von Rohren gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein Rohr nach seiner Formung noch in kaltem Zustand im Querschnitt und vergrößertem Maßstab, Fig.3 einen Ofen zur Wärmebehandlung der Rohre in Ansicht, Fig. q. ein fertiges Rohr im Querschnitt nach der Wärmebehandlung, Fig. 5 die Naht eines fertigen Rohres im Querschnitt und vergrößertem Querschnitt, Fig. 6 eine zweite Ausführungsform einer Rohrbiegemaschine in Ansicht, Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie 7-7 aus Fig.6 mit Rollen, die das Metallband zur Aufnahme des Lötmetalls vorbereiten, Fig. 8 den Querschnitt eines in einer Vorrichtung gemäß Fig.6 und 7 hergestellten Rohres in vergrößertem Maßstab.
  • Dabei ist die Erfindung an Hand von Rohren erläutert, die aus Stahlband hergestellt sind und deren Naht mit Kupfer verlötet ist. Diese lassen sich für alle möglichen Zwecke verwenden. Man kann für sie einen üblichen Kohlenstoffstahl und handelsübliches reines Kupfer verwenden. Man kann aber auch Kupferlegierungen, beispielsweise in Form von Bronze oder Messing, oder eine Lötverbindung als Lötmetall für das Stahlband benutzen. Ebenso kann das Rohr statt aus Stahl aus einem anderen Metallband, beispielsweise aus Monel-Metall, mit einem diesem entsprechenden Lötmetall hergestellt werden, das für den jeweiligen Zweck die besten und gewünschten Eigenschaften ergibt.
  • Gemäß Fig. i wird ein Stahlband 2 von einem Haspel i abgezogen und durch eine Rohrbiegemaschine 3 mit ihren Formrollen geführt. Ein von einer Stütze 5 gehaltener Dorn q. ragt in den noch nicht geschlossenen Teil des in der Bildung begriffenen Rohres. Sein freies Ende 6 liegt zwischen jenem Rollenpaar, das die Rohrwandung dicht zusammenpreßt.
  • Das neue Rohr ist in seinem Aufbau in Fig. 2 dargestellt. Danach ist ein Metallband um etwa 72o° zu einem doppelwandigen Rohr mit einer inneren Lage io und einer äußeren Lage ii gebogen, deren Innenflächen im wesentlichen aneinander anliegen, wie das bei 12 angedeutet ist. Ein mittlerer Streifen 13 des Bandes 2 ist, zweckmäßigerweise stufenförmig, abgesetzt, und die Längskanten des Bandes stoßen bei 1q. und 15 gegen die einander gegenüberliegenden Flächen der Abstufung. Diese Kanten sind. vorzugsweise schräg ausgebildet, damit sie sich genau gegen die Abstufung anlegen können. Der Einfachheit halber ist dieser durch die Abstufung und die sich gegenüberliegenden Bandkanten gebildete Teil des Rohres als Naht bezeichnet.
  • Rohre dieser allgemeinen Art, die aus kupferüberzogenem Stahl hergestellt sind und somit innen und außen einen Kupferüberzug tragen und deren Lagen und Naht durch Kupfer verlötet sind, wurden in den letzten Jahren in großen Mengen hergestellt, so daß sie keiner weiteren Erläuterung bedürfen.
  • Die in Fig. i dargestellte Vorrichtung trägt übrigens eine Rolle 2o mit einem aufgespulten Kupferstreifen 2i, der in das Rohr während seiner Formung eingeführt wird und dabei über eine Spannvorrichtung 22 laufen kann. Wie Fig. 2 erkennen läßt, wird er so zwischen die Bandlagen io und i i eingeführt, daß er nicht in die Naht geraten kann. Vorzugsweise wird der Kupferstreifen etwa go° neben der Naht angeordnet, er kann aber auch eine -andere Lage erhalten. Fig. 2 zeigt das Rohr, wie es mit dem eingeführten Kupferstreifen aus der Rohrbiegemaschine kommt. Der Streifen ist von den Rohrlagen umgeben und gehalten, so daß er mit diesem zusammen stets in der richtigen Geschwindigkeit vorwärts wandert und von der Rolle 2o abgezogen wird.
  • Das auf diese Weise erzeugte Rohr kann in verhältnismäßig langeTeile geschnitten und -dann einer Wärmebehandlung unterworfen werden. In Fig. 3 ist ein Ofen 25 mit einem sich an ihm anschließenden Kühler 26 dargestellt. Eine Anzahl von Führungsrohren 27 ist durch den Ofen und den Kühler hindurchgeführt. In dem Ofen wird vorzugsweise ein nicht oxydierendes oder reduzierendes Gasgemisch gehalten, das durch ein Zuführungsrohr 28 eingeführt und gleich am Ei.nlaß im Ofen verbrannt werden kann. Diese Ausbildungsform des Ofens ist für die Wärmebehandlung besonders vorteilhaft.
  • Ein fertiges Rohr ist in Fig. q. dargestellt. Die Erhitzung der Rohre muß so gewählt werden, daß jeder Teil des Kupferstreifens auf der ganzen Rohrlänge geschmolzen wird. Dann entsteht über der ganzen Länge des Rohres ein Hohlraum Zia, wie er in vergrößertem Maßstab in Fig.5 gezeigt ist. Diese Figur läßt auch die Kupferverbindung 30, allerdings übertrieben dargestellt, erkennen. Manchmal fließt nicht das ganze Kupfer aus dem Vorratsraum, so daß in diesem ein Rest 31 verbleibt.
  • Durch die erläuterte Vorrichtung wird die Rohrwandung zwischen dem Dorn 4 und den Formrollen einem Druck unterworfen, und dabei wird ein Teil des Metallstreifens verdrängt, wodurch der Hohlraum zur Aufnahme des Kupferstreifens gebildet wird. Der Kupferstreifen kann durch den Druck etwas zusammengepreßt werden.
  • In der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Vorrichtung wird -das Metallband zur Aufnahme des Kupferstreifens mit einer Rinne 35 (Fis. 8) versehen. Die in Fig. 6 gezeigten Teile sind, soweit sie mit jenen aus Fig.5 übereinstimmen, mit .den gleichen Bezugszeichen versehen. Diese Rinne 35 wird durch Formrollen 36, 37 (Fis. 7) in das Metallband 2 eingebracht, deren eine zu diesem Zweck mit einer Rippe 38 versehen ist. Der Kupferstreifen 21 wird in diese Rinne 35, beispielsweise durch eine Führung 39 (Fis. 6), während des Formens des Rohres in dieses eingelegt. Auch hierbei wird der Kupferstreifen durch Reibung im Rohr gehalten und so vom Haspel abgezogen, so daß er gleichmäßig mit dem Rohr vorwärts wandert.
  • Insoweit der Kupferstreifen in fester Form in die Rohrwandung eingelegt wird, muß er dem Metall der Rohrwandung entsprechen. Gemäß Fig. 5 ist der Hohlraum zur Aufnahme des Kupferstreifens durch eine entsprechende Schwächung des Metallbandes erreicht, die an beiden Lagen vorgenommen sein kann. Bei der in Fig. 8 dargestellten, bevorzugten Ausführungsform der Rinne 35 ist diese lediglich in einer der beiden Lagen vorgesehen. Die Rinne ist zweckmäßigerweise so geformt, daß der durch sie entstehende Hohlraum nicht wesentlich größer .ist, als dies die Aufnahme der notwendigen Kupfermenge bedingt. DieAbmessungen des Kupferstreifens sind wichtig und sollten gegenüber der Rohrgröße und dem Verwendungszweck des Rohres so gewählt werden, daß die Rohrwandung an dem Vorratsraum die erforderliche Festigkeit und die Betriebseigenschaften eines doppelwandigen Rohres behält. Ein Schwächen der Metallwand an dem Vorratsraum setzt die Zerreißfestigkeit eines Rohres herab. Diese kann jedoch bei Wahl einer Doppelwandung mit einem richtig bemessenen Kupferstreifen in der erforderlichen Höhe erhalten werden, so daß die geringe Schwächung bedeutungslos ist. Die der Breite des Kupferstreifens entsprechende Breite des Hohlraumes kann bei zu großer Bemessung leicht zu einem Falten der Rohrwandung führen, wenn das Rohr harten Anforderungen ausgesetzt wird.
  • Ein Rohr mit 6,2 mm (1/ä') Außendurchmesser, das aus Stahlband von 0,36 mm Stärke gebogen ist und somit eine Wandstärke von 0,72 mm aufweist und in .das ein Kupferstreifen von 1,27 bis 1,5 mm Breite und etwa o,I4 mm Stärke eingelegt ist, hat ausgezeichnete Eigenschaften. Ein derartiges Rohr hat allen Anforderungen genügt, da die Abmessungen seines Vorratsraumes seine Eigenschaften in keiner Hinsicht schwächen konnten.
  • Die neue Vorrichtung ergibt zahlreiche Vorteile und unerwartete Wirkungen. Da sie im ununterbrochenen Betrieb arbeiten kann und nur ein Minimum an Ausschuß ergibt, ist sie außerordentlich wirtschaftlich. Um ein gutes Rohr zu erhalten, ist es lediglich notwendig, dafür zu sorgen, daß das Kupfer in dem Vorratsbehälter geschmolzen wird und in den Raum zwischen den Zwischenflächen der Bandlagen und in die Naht fließen kann.
  • Eine wesentliche Ersparnis ist dadurch erreicht, daß der Metallstreifen nicht mit Lötmetall in einem teueren Verfahren ummantelt zu werden braucht. Die Toleranz des Metallbandes braucht nicht sehr genau eingehalten zu werden. Beispielsweise schwanken die Breite und Stärke des Metallbandes auf seiner gesamten Länge unvermeidlich, und diese Schwankungen ergeben ein mehr oder weniger dichtes Anliegen der Lagen aneinander. Sieht man in dem Vorratsraum eine genügende Menge Kupfer vor, so fließt dieses zwischen die Zwischenflächen der Bandlagen und in die Naht und füllt die Hohlräume .dort aus, wo die Flächen nicht so eng aneinander anliegen. Deshalb lassen sich guteRohre auch aus Bandmaterial herstellen, deren Toleranz nicht so genau eingehalten zu werden braucht wie bisher. Dadurch werden natürlieh die Kosten sowohl des Bandmaterials als auch der daraus gefertigten Rohre vermindert. Außerdem wird eine Ersparnis an Kupfer erzielt. Zu der Herstellung der dargestellten doppelwandigen Rohre wird etwa ein Drittel jener Kupfermenge benötigt, die zur Erzeugung kupferüberzogener Rohre notwendig war. Darüber hinaus werden die äußersten Kanten der Naht oder Nähte zuverlässig mit der Innen- und Außenfläche des Rohres verlötet, ohne daß Vorsprünge oder Vertiefungen entstehen, da das Kupfer bis zur Rohroberfläche fließt, dort aber der Fluß aufhört. Weiterhin isst ein Rohr mit blanker Außen- und Innenfläche herzustellen. Dieses ist für manche Verwendungszwecke wünschenswert, wo Kupfer oder anderes Lötmetall vermieden werden muß. Natürlich ist ein dünner Kupferstreifen innen und außen an der Rohrnaht vorhanden. Wo dieser aber einem Angriff von Flüssigkeiten ausgesetzt ist, ist er .sehr eng begrenzt. Natürlich kann das fertige Rohr noch mit einem anderen Metall, z. B. mit Zinn oder einer Zinn- und Bleilegierung, überzogen oder plattiert werden.
  • Ein Rohrgemäß der Erfindung unterscheidet sich namentlich auch von solchen Rohren, die aus zwei Bändern hergestellt sind. Die Lagen derartiger Rohre liegen nämlich nicht überall dicht aneinander an. Zwischen den Kanten ihrer Innen- und Außenlage bestehen deshalb häufig Zwischenräume, und an diesen Stellen haben diese Rohre nur eine einfache Wandstärke.
  • Ein mit der neuen Vorrichtung hergestelltes Rohr weist trotz seines Vorratsraumes auf seinem gesamten Umfang eine Doppelwandung auf. Dabei ist eine Sicherheit gegeben, daß die Innenflächen der Bandlagen und der Naht durchgehend miteinander vereinigt sind, mit Ausnahme an der Stelle das Vorratsraumes. Es wird zugegeben, daß in dieser Hinsicht ein Zugeständnis gemacht ist, um eine einwandfreie Verbindung der Innenflächen zu erhalten. Aber überall sind die Bedingungen verbessert. Fehler und Mängel in der Verbindung der Innenflächen sind praktisch ausgemerzt. Dieses ist wesentlich, weil sonst derartige Fehler und Mängel sehr umgleichmäßig vorkommen und sich nicht im voraus bestimmen lassen. Demgegenüber sind die durch den Vorratsraum bedingten Charakteristiken jedenfalls sehr gleichmäßig, und sie können bestimmt und von vornherein festgelegt werden. Dieses ist insbesondere mit Hinblick darauf von Bedeutung, @daß man sicher Rohre mit einer zuverlässigen Verbindung zwischen allen Innenflächen herstellen kann. Die neue Vorrichtung kann auch mehr als einen Kupferstreifen gleichzeitig verarbeiten, allerdings ist die Verwendung nur eines Streifens allgemein bevorzugt. Bei Rohren, insbesondere größeren Durchmessers, mit Betriebseigenschaften, die für besonders schwere Bedingungen geeignet sind, kann es aber zweckmäßig sein, die Breite des Vorratsraumes klein zu halten. Das ist beispielsweise durch Verwendung zweier Kupferstreifen zu erreichen, die auf dem Rohrumfang -mit Abstand voneinander angeordnet. sind, deren jeder .die gleiche Stärke, aber nur die halbe Breite eines sonst zur Verwendung kommenden eineigen Streifens hat, während sie zusammen die erforderliche Kupfermenge ergeben.
  • Die Erfindung umfaßt auch solcheVorrichtungen, die Rohre mit einem teilweise oder ganz geschlossenen Vorratsraum aufweisen, die zwecks Verjüngung über einen Dorn durch ein Kaliber gezogen worden sind.
  • Wenn in .der Beschreibung auch als Lötmetall vielfach nur Kupfer genannt worden ist, so ist die Erfindung doch nicht auf dieses Metall beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Herstellen doppelwandiger Rohre, deren Längskanten gegen eine in der Längsmittelzone gebildete Abstufung stoßen und dort eine Naht bilden und die durch Biegen eines einzigen Metallbandes während dessen Längsbewegung hergestellt sind, wobei in den unverschlossenen Rohrteil ein Streifen Lotwerkstoff eingeführt und Rohr und Lotwerkstoff anschließend zum Zwecke der Lötung erhitzt werden, .dadurch gekennzeichnet, daß -der flache Lotstreifen, beispielsweise Kupfer, abseits der Naht zwischen die Metallbandlagen einführbär ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 159 225, 8o4 o99.
DEB21876A 1952-09-04 1952-09-04 Vorrichtung zum Herstellen doppelwandiger Rohre Expired DE922646C (de)

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DEB21876A DE922646C (de) 1952-09-04 1952-09-04 Vorrichtung zum Herstellen doppelwandiger Rohre

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DE922646C true DE922646C (de) 1955-01-20

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ID=6960741

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DEB21876A Expired DE922646C (de) 1952-09-04 1952-09-04 Vorrichtung zum Herstellen doppelwandiger Rohre

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4010178C1 (de) * 1990-03-30 1991-06-13 Bundy Gmbh, 6900 Heidelberg, De

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE159225C (de) *
DE804099C (de) * 1941-05-02 1951-04-16 Bundy Tubing Co Aus Metallbandstreifen gewickeltes, doppelwandiges und korrosionsbestaendiges Rohr

Patent Citations (2)

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DE804099C (de) * 1941-05-02 1951-04-16 Bundy Tubing Co Aus Metallbandstreifen gewickeltes, doppelwandiges und korrosionsbestaendiges Rohr

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