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DE922478C - Vorrichtung zum Elektrosignieren von metallischen Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Elektrosignieren von metallischen Werkstuecken

Info

Publication number
DE922478C
DE922478C DEK15240A DEK0015240A DE922478C DE 922478 C DE922478 C DE 922478C DE K15240 A DEK15240 A DE K15240A DE K0015240 A DEK0015240 A DE K0015240A DE 922478 C DE922478 C DE 922478C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
marking pen
rolling elements
marking
movable
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK15240A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Kleemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHB
Franz Kuhlmann KG
Original Assignee
MASCHB
Franz Kuhlmann KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASCHB, Franz Kuhlmann KG filed Critical MASCHB
Priority to DEK15240A priority Critical patent/DE922478C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE922478C publication Critical patent/DE922478C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Elektrosignieren von metallischen Werkstücken Zum Beschriften von metallischen Werkstücken, vor allem von gehärteten Werkzeugen und Lehren, werden bekanntlich mit Vorteil elektrische Signiergeräte benutzt. Dabei wird die eine Elektrode in das Werkstück geklemmt, während man mit der als Signierstift ausgebildeten und im Signiergriffel befestigten Gegenelektrode die vorgeschriebenen Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Firmenzeichen usw.) in das Werkstück einbrennt. Die Elektroden werden mit Wechselstrom gespeist, den man einem Regeltransformator entnimmt.
  • Mit einem derartigen Signiergriffel lassen sich sowohl von Hand als auch mit Hilfe von mechanischen Übertragungsführungen die jeweils erforderlichen Zeichen in die Werkzeuge usw. einbrennen. Die Verbindung des Signiergeräts mit einem Pantographen oder einer anderen entsprechenden Übertragungseinrichtung, z. B. der einer Graviermaschine, ist unerläßlich, falls ein wirklich sauberes Schriftbild erreicht werden soll.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser Axt weisen jedoch gewisse Nachteile auf.
  • Ein beispielsweise am Graviermaschinenpantographen eingesetzter Elektrosigniergriffel wird in der horizontalen Ebene entsprechend der Schablonenführung bewegt, so daB ebene und horizontal aufgespannte Werkstücke einwandfrei beschriftet werden können. Bei dem Beschriften von schrägen oder gekrümmten Flächen treten jedoch Schwierigkeiten auf, die von der Beschaffenheit der Längsführung. des in Richtung auf das Werkstück hin beweglichen inneren, den Signierstift tragenden Teils des Signiergriffels abhängen. Bereits bei sehr geringen Unebenheiten der zu signierenden Fläche ergeben sich bei den bisher verwendeten Gleitbuchsenführungen erhebliche Schwierigkeiten dadurch, daß die meist dünne und spröde Signierstiftspitze leicht abbricht oder sich im Werkstück leicht festbrennt, weil der dabei auftretende seitliche Druck eine hemmende Wirkung auf die Gleitbuchsenführung ausübt, wodurch die unibedingt erforderliche leichte Hinundherbeweglichkeit des inneren, den Signierstift tragenden - Teils des Signiergerätes beeinträchtigt wird.
  • Unter Strom stehende Signiergeräte unterliegen grundsätzlich einer starken Erwärmung, die sich bei der bisherigen Bauweise solcher Geräte infolge der großen Berührungsfläche der Gleitbuchsenführung sehr schnell auf den. äußeren Griffelteil des Signiergeräts fortpflanzt und dadurch seine Handhabung erschwert. Man hat aus diesem Grunde bereits vielfach sogar Wasserkühlung vorgesehen, um eine sichere Bedienung der bisherigen Elektrosigniergeräte von Hand zu ermöglichen.
  • Ausgleichende Anordnungen am Pantokraphen, um dem Signierstift auch dann eine senkrechte Stellung zur Werkstückfläche zu sichern, wenn schräge oder gekrümmte Flächen beschriftet werden sollen, sind, wenn überhaupt durchführbar, äußerst kompliziert und kostspielig. Ein Versuch, die angedeuteten Schwierigkeiten zu überwinden, besteht darin, daß man Signiergriffel verwendet, die nach Art der bekannten elektromagnetischen Unterbrecher oszillierend arbeiten. Mit derartigen Geräten gelingt es wohl, geringe Flächenkrümmungen zu überwinden; dafür muß man aber ein aus einzelnen Punkten bestehendes und daher unsauber wirkendes Schriftbild in Kauf nehmen.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Elektrosigniergeräts, das die Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermeidet und das auch bei schrägen oder gekrümmten. Flächen eine einwandfreie Beschriftung des Werkstücks gewährleistet.
  • Das angestrebte Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der innere, in Richtung auf das Werkstück hin bewegliche, den Signierstift enthaltende Teil des Signiergriffels eine durch Wälzlagerung mit im wesentlichen punkt- oder linienförmiger Berührung gesicherte Längsführung besitzt. _ _ *Die Anwendung dieser auf -anderen Gebieten bekannten Lagerungsmittel ergibt -gerade bei den Elektrosigniergeräten eine überraschende und ganz erhebliche Verbesserung in mehrfacher Hinsicht, da hierdurch die geschilderten Nachteile der bekannten Vorrichtungen restlos vermieden werden. Durch. die geringe Reibung der Signiereinrichtung in ihrer Längsführung hebt und senkt sich ihr innerer, den Signierstift tragender Teil bei unebenen oder schrägen Flächen schon bei sehr geringen Querkräften. Ein Abbrechen der meist dünnen und spröden Signierspitzeoder das bei der früheren Buchsenführung leicht mögliche Ecken, welches unweigerlich zum tieferen Einbrennen des Signierstiftes in das Werkstück führt, ist damit vermieden. Es ist nun auch möglich, zur Erreichung eines sauberen Schriftbildes die Signiereinrichtung mit kontinuierlichem elektrischem Strom zu betreiben. Ein weiterer Vorzug der Signiereinrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß die durch den ohmschen Widerstand der Vorrichtung unvermeidliche Erwärmung der stromführenden Teile infolge der beschränkten, nur punkt- oder linienförmigen Berührung nur schlecht nach außen abgeleitet wird. Es ist also bei der neuen Ausführung eine zusätzliche Wasserkühlung des Signiergriffels nicht erforderlich.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Signiergriffel gemäß der Erfindung mit Kugelführung veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt den erfindungsgemäßen Signiergriffel im Längsschnitt, während Fig. 2 einen Querschnitt durch die vordere Kugellagerung des den Signierstift tragenden inneren beweglichen Teils des Signiergriffels darstellt.
  • Der die eine Elektrode bildende Signierstift i ist in der Spannhalterung 2 festgeklemmt, die beiderseits je eine aus einem Isolierstoff bestehende Buchse 3 bzw. q. trägt. Auf diesen Buchsen sitzen kalibrierte Rohrstücke 5 bzw. 6, welche die äußere Begrenzung des in seiner Längsrichtung beweglich geführten inneren, den Signierstift i tragenden Teils 2, 3 und q. bilden. Eine im hinteren Ende des Signiergeräts vorgesehene Feder 7 drückt den beweglichen inneren Teil des Signiergeräts in Pfeilrichtung (Fig. i) nach vorn, so daß der Signierstift i stets mit annähernd gleichbleibendem leichtem Druck am Werkstück anliegt.
  • Der mit der Hand zu erfassende bzw. am Pantographen befestigte äußere Teil des Signiergriffels besteht aus dem kalibrierten Führungsrohr B. Zwischen letzterem und den bereits erwähnten Rohrstücken 5 und 6 des den Signierstift i tragenden beweglichen inneren Teils des Signiergeräts ist statt der bisherigen Gleitlagerung eine Wälzlagerung vorgesehen, die zweckmäßig aus zwei möglichst weit auseinanderliegenden Kugelkränzen besteht. Der gegenseitige Abstand der einzelnen Kugeln 9 ist durch einen rohrförmigen Käfig io gesichert.
  • Bei Verwendung von Rollen muß der Käfig natürlich entsprechend ausgebildete Lagerstellen enthalten. Selbstverständlich könnten die zylindrischen Rohrführungen 5, 6 und 8 auch durch entsprechend profilierte Führungen, beispielsweise durch Nuten, ersetzt werden, in denen die Kugeln 9 rollen. Die zylindrischen Rohrführungen könnten auch selbst prismatisch ausgebildet sein.
  • Durch die Anwendung der auf anderen Gebieten bekannten Wälzlagerung bei der Ausbildung von Elektrosigniergeräten erhält man nicht nur die bei derartigen Geräten unbedingt erforderliche leichte und trotzdem spielfreie Beweglichkeit des den Signierstift i tragenden beweglichen Innenteils des Geräts, sondern es ergibt sich noch der ebenso wichtige weitere Vorteil, daß die äußere Handhabehülse 8 sich nicht mehr so stark erhitzen kann wie früher. Der Grund hierfür liegt in der bei der Wälzlagerung vorhandenen, nur punkt- oder linienförmigen Berührung zwischen denn beweglichen Innenteil und der äußeren Handhabehülse B. Die hierdurch schon sehr stark eingeschränkte Erwärmung läßt sich durch zweckmäßig am vorderen und hinteren Ende des Signiergeräts -angeordnete, in der Zeichnung nicht dargestellte Luftlöcher noch weiter herabdrücken, da der so entstehende Luftstrom für die Abführung der Wärme sorgt.
  • Im Gegensatz zu den bisher bekannten Elektrosigniergeräten gestattet die erfindungsgemäße Ausbildung solcher Geräte ohne weiteres ein einwandfreies Anbringen von Beschriftungen od. dgl. auch auf schrägen oder gekrümmten Flächen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Elektrosignieren von metallischen Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß der innere, in Richtung auf das Werkstück hin bewegliche, den Signierstift enthaltende Teil des Signiergriffels eine durch Wälzlagerung mit im wesentlichen punkt- oder linienförmiger Berührung gesicherte Längsführung (5, 6, 8, 9) hat. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Kränze von Wälzkörpern (9) zwischen dem beweglichen inneren Teil (i bis 6) und dem äußeren Griffteil (8) des Signiergriffels angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Wälzkörpern (9) zusammenarbeitende innere und äußere Führung (5, 6 bzw. 8) aus prismatischen, vorzugsweise jedoch zylindrischen Rohrstücken besteht. q.. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Stellung der Wälzkörper (9) -durch einen mit entsprechenden Aufnahmestellen versehenen rohrförmigen Käfig (1o) bestimmt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Längsführung des inneren beweglichen Teils des Signiergriffels benutzten Wälzkörper vorzugsweise als Kugeln (9) ausgebildet sind. 6. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der innere, in Richtung auf das Werkstück bewegliche Teil des Signiergriffels unter dem zweckmäßig regelbaren Druck einer Feder (7) steht. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die eine Verbindung des Elektrosigniergeräts mit einer mechanischen oder einer mechanisch-elektrischen Übertragungseinrichtung nach Art eines Pantographen gestatten.
DEK15240A 1952-08-21 1952-08-21 Vorrichtung zum Elektrosignieren von metallischen Werkstuecken Expired DE922478C (de)

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DEK15240A DE922478C (de) 1952-08-21 1952-08-21 Vorrichtung zum Elektrosignieren von metallischen Werkstuecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE922478C true DE922478C (de) 1955-01-17

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DEK15240A Expired DE922478C (de) 1952-08-21 1952-08-21 Vorrichtung zum Elektrosignieren von metallischen Werkstuecken

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DE (1) DE922478C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300994B (de) * 1964-08-07 1969-08-14 Siderurgie Fse Inst Rech Verfahren und Vorrichtung zur Markierung von Fehlern auf Prueflingen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300994B (de) * 1964-08-07 1969-08-14 Siderurgie Fse Inst Rech Verfahren und Vorrichtung zur Markierung von Fehlern auf Prueflingen

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