DE9222C - Neuerung an Dampfmaschinen - Google Patents
Neuerung an DampfmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0452—Engines without connecting rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
1879:
Klasse 14.
CONRAD SAMUEL TEGNANDER in GOTHENBURG (Schweden).
Neuerungen an Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1879 ab.
Auf einer Grundplatte L ist der Darripfvertheiler
Q befestigt, Fig. 1 und 2. In diesem ist auf Gummipolster q ein metallischer Ring R
gelagert, Fig. 2, 12 und 13. Gegen den Ring R
liegt, dicht schliefsend, die cylindrische Trommel A an, welche die vier Dampfcylinder B1
B2 B3 Bi enthält, Fig. 2, 5 und 6. Die Trommel
A sitzt fest auf der in Q gelagerten Welle A1, Fig. 2. .
Der Dampf tritt durch das Dampfeinströmungsrohr M und den Kanal M,t des Dampfvertheilers
unter den Drehschieber P, von dem
■ drei Dampfkanäle M1 M1 M3 für den Dampfeintritt
und drei JV1 JV2 JV3 für den Dampfaustritt
in den Dampfvertheiler Q führen. Fig. 16 stellt den Schieberspiegel dar. Wie aus derselben
ersichtlich, haben die Einströmungskanäle M1 JIf2 M3 (wie auch die Ausströmungskanäle JV1JViJV3) verschiedene Querschnitte behufs
Erzielung eines verschieden grofsen Kolbendruckes. Hat der Dampf die Kanäle von Q passirt, so gelangt er durch die Oeffnungen
Jn1 TiI2 m3 des Ringes R, Fig. 2, 12 und 13, und
durch die Oeffnungen S1 und s2 in dem
Deckel JD1 des Cylinders A, Fig. 2, 4 und 5,
über die Kolben C1 und C2 und. zu gleicher
Zeit durch die diagonalen Kanäle T1 und T2,
Fig. 6, unter die Kolben C3 und ct. Die Kolben
greifen mit den mit kugelförmigen Köpfen versehenen Gelenkstangen c an die auf die Betriebswelle
A2 aufgekeilte Scheibe ff und bewirken durch den Hin- und Hergang eine
1 drehende Bewegung derselben. An der Trommel
A sind die Ansätze /J1 und d2, Fig. 1, 2
und 11, angebracht,' welche durch die gekröpften
Arme G1 und G2 niit ff verbunden sind.
Auf diese Weise wird die Rotation von der Scheibe ff auf die Trommel A übertragen.
Bei dieser Rotation werden abwechselnd die Oeffnungen S1 bis st auch vor die Ausströmungskanäle
JV1 JV2 N3 treten und den Dampf
entweichen lassen.
E1 bis E1, Fig. 1, 2, 6 und 8, sind rohrförmige
Kolbenstangen, die durch Stopfbüchsen F gehen. Die Gelenkstangen c sind mit kugelförmigen
Köpfen einerseits in den Lagern J, andererseits in den Lagern i gehalten. Die
Lager i in den Kolbenstangen können nach Bedürfhifs gestellt werden, und zwar vermittelst
der mit Sperrzähnchen k, Fig. io,. versehenen Schrauben L1, Fig. 2 und 10. Diese Schrauben
werden zugänglich durch die mit Verschlufsschrauben versehenen Oeffnungen /, Fig. 1, 4,
5 und 6. Die gekröpften Stangen G1 und G2
bewegen sich einerseits in den Kugellagern J* J*
auf den Ansätzen (I1 und d2, andererseits in
den Kugellagern J3 J3 auf der Scheibe ff. J3J3 folgen der Rotation der Scheibe ff um
A2 und Jx J^ der Drehung der Trommel A
um A1. Um eine beständige dampf- und luftdichte Verbindung zwischen dem Ringe R und
dem Bodendeckel JD1 der Trommel A zu erzielen,
ist der letztere mit elastischen Dichtungsringen U1 U2 versehen, Fig. 6.
Je nachdem man die Maschine schnell oder langsam, vor- oder rückwärts gehen lassen will,
hat. man dem Drehschieber -P, Fig. 2, mittelst der Spindel P2 und des Handgriffes -P4 eine
verschiedene Stellung zu geben. Auf dem Ventilgehäuse befindet sich eine Scala, die dem
Maschini^n die genaue Stellung des Ventils anzeigt. ,^Ki
Wenn m&Maschine in der Richtung der
Pfeile, Fig. !,^Jünd mit geringer Füllung arbeiten
soll, jäc^Lwipl der Schieber P so gestellt,
dafs der T)|ngpf gffs M nur in den Kanal M1 '
eintritt. Er '^pangi^dann durch den Kanal Hi1
und durch die^äeffh^kgen S1 bis i4 nach einander
in die CyÄder^T bis B^.
Nachdem der ~©£&npi£jjn den Cylindern gewirkt
hat, geht er durch di^SCanäle nx bis n3 und
N1 bis N3 nach dem Ausbl|l6rohr N. Wenn der
Dampf gleichzeitig durch Mf und M2 bezw. M1 und m2 eingelassen wird, so arbeitet die
Maschine mit gröfserer ESllung, und wenn M1, M2 und M3- offen sind, so arbeitet die Maschine
mit vollem Druck. In allen drei Fällen sind die Kanäle «, n2 n3 und N1. N2 N3 für
den Abdampf offen.
Um die Maschine in entgegengesetzter Richtung in Thätigkeit zu setzen, wird der Handgriff
Pi so gedreht, dafs N1 N2 N3 und H1 n2 n3
die Dampfeinlafskanäle und Vi1 ni2 m% und
M1 M2 M3 die Abdampfkanäle bilden, Fig. 16.
Wenn die Anzahl der Dampfkanäle M1. . .
und Vi1. . . vermehrt wird, so kann man noch
mehr Füllungsgrade, erzielen.
Claims (7)
1. der Schieberkasten O mit dem Drehschieber
P, dem Spiegel P1, Fig. i6, und den
Kanälen N1 IV2 IV3, M1 M2 M3, im wesentlichen
wie dargestellt und beschrieben;
2. der Dampfvertheiler Q mit dem elastisch gelagerten Ringe J? mit seinen Kanälen
»2, m2 m3 und H1 n2 n3 ;
3. die Combination des auf dem Vertheiler elastisch angebrachten Ringes R, Fig. 1, 2,
12 bis 14, mit der Trommel A, im wesen(^j
liehen wie dargestellt und beschrieben;
4. die Trommel A mit den Cylindern B1
B2 B3 B,, den Durchgängen T1 T2T3 T^ und
den Deckeln D1 D2 ;
5. die Combination der Gelenkstangen c mit den Lagern / und J und den Schrauben Z1
mit Sperrzähnen k, im wesentlichen wie beschrieben;
6. die Anwendung der Scheibe H, im wesentlichen wie dargestellt und beschrieben; '
7. die Combination der gekröpften Stangen G1 G2
mit den Kugellagern J3 J3 und /1J'', im
wesentlichen wie beschrieben.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9222C true DE9222C (de) |
Family
ID=34715609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9222D Active DE9222C (de) | Neuerung an Dampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9222C (de) |
-
0
- DE DENDAT9222D patent/DE9222C/de active Active
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