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DE921947C - Modulator fuer Wechselstromtelegraphiesysteme - Google Patents

Modulator fuer Wechselstromtelegraphiesysteme

Info

Publication number
DE921947C
DE921947C DEL13629A DEL0013629A DE921947C DE 921947 C DE921947 C DE 921947C DE L13629 A DEL13629 A DE L13629A DE L0013629 A DEL0013629 A DE L0013629A DE 921947 C DE921947 C DE 921947C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistance
modulator
modulator according
controllable
same
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL13629A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Mosch
Wilhelm Schallerer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL13629A priority Critical patent/DE921947C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE921947C publication Critical patent/DE921947C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/52Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed
    • H03C1/54Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type
    • H03C1/56Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type comprising variable two-pole elements only
    • H03C1/58Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type comprising variable two-pole elements only comprising diodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplitude Modulation (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 7. JANUAR 1955
L 1362p νΐΙΙα/Σία1
Seit langem wird in Wechselstromtelegriaphieeinrichtungen das Senderelais durch den sogenannten Telegraphenmodler ersetzt, der zahlreiche wichtige Vorteile gegenüber einem Relais aufweist. Der Modler enthält als wesentliche Teile nicht lineare Widerstände, deren Größe vom Ortsstromkreis durch die ankommenden Gleichstromzeichen verändert wird. Diese steuerbaren Widerstände sind zu einem Vierpol, unter Umständen mit zusätzlichen festen Widerständen, derart zusammengeschaltet, daß sie dessen Dämpfung zwischen einer am Eingang liegenden. Wechselstromquelle und einem ausgangsseitig angeschlossenen Verbraucher beeinflussen. Abb. 1 zeigt als Beispiel einen derartigen Madler mit einem steuerbaren Längswiderstand R{ und einem gegensinnig steuerbaren, Querwiderstand Rq in stark vereinfachter Darstellung. Ändert sich die steuernde Spannung Us bzw. der steuernde Strom 7S mehr oder weniger sprunghaft zwischen zwei bestimmten Werten entgegengesetzter Polarität, so hat der Vierpol einmal nur geringe, im anderen Fall hohe Dämpfung. UT0 ist die Signalträgerquelle mit dem Innenwiderstand R1', während Ra den Verbraucher darstellt.
Mit Rücksicht auf den Fernschreibwählverkehr muß nun gefordert werden, daß der Modler je nach demTelegraphieverfahreneine bestimmte Dämpfung hat, wenn der steuernde Kreis stromlos wird (Ruhedämpfung). Beim Arbeitsetromverfahren muß die Ruhedämpfung groß sein, beim Ruhestromverfahren dagegen klein. Bei den, bisher bekannten Modlertypen wurde dies dadurch erzielt, daß für Längsund Querzweige nicht lineare Schaltelemente' mit stark unterschiedlichem Widerstand im stromlosen Zustand verwendet oder aber gleiche Längs- und Querwiderstände durch Übertrager entsprechend übersetzt wurden. Die Modler für Arbeits- und Ruhestrom weisen also wesentliche Unterschiede
auf, wodurch es nicht möglich ist, den gleichen Modler ohne erheblichen zusätzlichen Aufwand umschaltbar und damit für beide Verfahren verwendbar zu machen.
S Die vorliegende Erfindung sieht einen Modler vor, der alle günstigen. Eigenschaften der bisher bekannten Typen aufweist und darüber hinaus mit nur geringfügigen Umschaltungen den Übergang von Arbeite- auf Ruhestrombetrieb und umgekehrt ίο gestattet.
Erreicht wird dies dadurch, daß die Ruhedämpfung des Modlers durch Steuerung des oder der gleichen, nicht linearen Widerstände, vorzugsweise Gleichrichter, wahlweise auf einen hohen oder niedrigen Wert einstellbar ist.
Der erfindungsgetnäße Modulator weist gegenüber bekannten Schaltungen den weiteren wesentlichen Vorteil auf, daß sein Ausgang mit einfachen Mitteln für beide Schaltzustände, also für Ruhezustand und während der Zeichengabe, an den Verbraucher angepaßt werden, kann.
Diese und andere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Modulators sollen nun auf Grund eines Ausführungsbaispiels und an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
In der schon erwähnten Fig. 1 wie auch in den folgenden Figuren sind Modulatoren dargestellt, die zwei oder mehr nicht lineare Widerstände enthalten. Es ist jedoch klar, daß sich die Erfindung genau so auf einfache Modulatoren mit nur einem nicht linearen Widerstand im Längs- oder Ouerzweig bezieht. Die Beschreibung wird lediglich deshalb ausschließlich an Hand von Modulatoren mit mehr als einem nicht linearen Widerstand vorgenommen, weil diese universeller verwendbar sind. Während
Fig. ι das Prinzip eines schon beschriebenen Mo dulato>rs nach dem Stand der Technik darstellt, gibt Fig. 2 das Prinzip,
Fig. 3 eine Ausführungsform ' des Modulators gemäß der Erfindung wieder.
In Fig. 2 erkennt man zunächst die gleichen Elemente UT0, Ri und Ra wie in Fig. 1. Hier wie dort ist der eigentliche, strichpunktiert umrandete Modulator stark vereinfacht wiedergegeben, da an Hand dieser Figur nur das Prinzip erläutert werden soll. R1 und Rq sind steuerbare Widerstände, die hier im Gegensatz zu R{ und R/ der Fig. ι gleichwertig sind. Sie bilden den veränderbaren Längs- bzw. Ouerwiderstand des Modulators und werden von. der Spannung Ug im entgegengesetzten Sinne gesteuert, so daß z.B. R{ seinen Sperrwiderstand R8 und Rq seinen Durchlaß widerstand R<i annehmen möge.
Um nun die gewünschte hohe oder niedrige Ruhedämpfung des Modlers zu erzielen, wird der steuernden Spannung U8 in einfacher Weise eine geeignet gepolte Vorspannung Ux, hinzugefügt, die den Modler bei Ausfall von U5 in dem bei dem betreffenden Verfahren benötigten Schaltzustand hält.
Außer der erfüllten Forderung nach der Umschaltbarkeit fallen schon bei dieser Erläuterung des Prinzips drei weitere Vorteile ins Auge. Einmal können und müssen die beiden, nicht linearen Widerstände genau oder annähernd gleich sein. Man kommt also1 zu einer Typenbeschränkung bei den Einzelbauteilen.
Zum anderen werden sie vermittels der Vorspannung ± Uv so vorgespannt, daß die Steuerspan- nung + Us in ihrer Wirkrichtung stets eine steil abfallende bzw. ansteigende Widerstandskennlinie des gesteuerten Widerstandes vorfindet und damit eine erhebliche Widerstandsänderung verursacht. Ist nämlich z. B. Rt so vorgespannt, daß sich der Arbeitspunkt am oberen Knie der Widerständsspannungskennlmie befindet, so liegen die Verhältnisse bei R11 gleichzeitig umgekehrt, und sein Arbeitspunkt befindet sich am unteren Knie. Durch ± U5 erfolgt nun in beiden Fällen eine VerschiV bung längs des steilen Astes der Kennlinie. Bai Fig. ι dagegen sind R{ und R„' beide gleich vorgespannt, nämlich auf das Potential o, so daß die Verschiebung nur z. B. bei R{ in Richtung des steilen Astes der Kennlinie erfolgt, während, sie bei R11' im flachen Teil vor sich geht, so daß nur eine relativ geringe Widerstandsänderung eintritt.
Schließlich bleibt der vom Modler aus dem Ortsstromkreis aufgenommene Strom für beide Schaltzustände (+und—Üs) annähernd gleich, so daß keine Unsymmetrie der Ortskreisbelastung eintritt.
Aus der Fig. 2 erkennt man, daß der Modler, vom Generator aus gesehen, mit dem Längswiderstand beginnt. Die Angabe i?,· <S, Ra weist darauf hin, daß der Modler im Vergleich zum Innenwiderstand der Trägerquelle hochohmig wirken soll.
Diese Umstände ermöglichen es gemäß der weiteren Erfindung im Verein mit der Anwendung des Widerstandes R^, den Modler so zu bemessen, daß bei allen Schaltzuständen Anpassung an den Verbraucher Ra besteht. Man erzielt die günstigste Steuerwirkung wenn
gemacht wird. Wählt man ferner i?^Äii?a, so erkennt man, da sinngemäß Rd^Ra = RK —, das Vorliegen der Anpassung. Ist nämlich Ri = R8 und Rv = Rd, so· sieht der Verbraucher den Widerstand
RK + Rd dabei ist
Ist dagegen umgekehrt Ri = Rd und Rq = R8, so sieht der Verbraucher den Widerstand
RK + Rd + Ri dabei ist
a Ra
Ri
Da die Größe von Ra jedoch im allgemeinen festgelegt ist und nur in den. seltensten Fällen passende nicht lineare Steuerelemente zur Verfügung stehen, werden die obigen Anpassungsbedingungen, in der Regel durch Übertrager erfüllt werden müssen:.
Fig. 3 zeigt als Beispiel die vollständige Schaltung eines Modulators gemäß der Erfindung. Die nicht linearen Widerstände sind aufgeteilt und in einer Brücke angeordnet. Der Übertrager Tr1 dient zur
Anpassung des Generatorwiderstandes, Tr2 zur Anpassung des Verbrauchers Ra.
Die Übertrager dienen gleichzeitig zur Entkopplung des Modlerausgangs und der Trägerzuführung zum SteuerkreiiSi. Es sind keine besonders komplizierten Übertrager erforderlich, und der trägerseitige Übertrager kann normalerweise gleichzeitig Ausgangsübertrager des Generators sein,.
Die normalerweise als nicht lineare Widerstände ίο verwendeten Gleichrichter erfordern wegen ihrer Exemplarstreuungen eine Linearisierung, die hier sehr einfach dadurch erzielt wird, daß der Widerstand RK (Fig. 2) ganz oder teilweise (symmetrisch aufgeteilt) zwischen Rq und Tr2 gelegt wird I—Rr
von Fig. 3). Diese Linearisierung wirkt in gleicher Weise für R1 und R9.
Wird nicht der gesamte Widerstand RKaer Fig. 2 zur Linearisierung herangezogen, so legt man
ao zweckmäßig einen Teil von ihm als Widerstand RK" in Reihe zur Sekundärwicklung des Übertragers Tr2. Die Ausnutzung des ohnehin zu Anpassungszwecken vorhandenen Widerstandes RK zur Linearisierung bringt den Vorteil mit sich, daß die Güte
»5 des Modlers nicht durch zusätzliche Linearisierungswiderstände herabgesetzt wird.
Im unteren; Teil der Fig. 3 ist eine Möglichkeit für die Einführung der Vorspannung Uv angegeben. Von der Spannungsquelle B her wird die positive bzw. negative Spannung dem Widerstand R1 des Ortsstromkreises zugeführt, der durch den, Kontakt i des nicht gezeichneten Impulsrelais ge^ schlossen wird. An R1 wird die Steuerspannung abgegriffen und dem Modler zugeführt. Der Widerstand R2 dient der Herstellung eines konstanten Stromes. Der Stromkreis zur Herstellung der Vorspannung Uv, die im Beispiel derselben Spannungsquelle entnommen wird wie die Steuerspannung, wird durch den Kontakt ν geschlossen. Der Strom wird über den Vorwiderstand Rv und den in Reihe mit R1 liegenden Widerstand Rs geführt, an dessen Klemmen die dem Modulator zugeführte Vorspannung Uv abfällt.
Die Beschreibung erfolgte vornehmlich an Hand eines Ausführungsbeispiels. Es ist klar, daß dies nur zum Zweck der besseren Verständlichkeit geschah und daß darin keine Begrenzung des Wesens der Erfindung zu sehen ist.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    i. Modulator für Wechselstromtelegraphiesysteme, dadurch gekennzeichnet, daß seine Ruhedämpfung durch Steuerung des oder der gleichen nicht Linearen Widerstände, vorzugsweise Gleichrichter, wahlweise auf einen hohen Wert zur Durchführung eines Arbeitsstromverfahrens oder auf einen, niedrigen Wert zur Durchführung eines Ruhestromverfahrens einstellbar ist.
  2. 2. Modulator nach Anspruch 1 mit mehreren nicht linearen Widerständen in Brücken- oder Spannungsteilerschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht linearen. Widerstände einander gleich oder angenähert gleich sind.
  3. 3. Modulator nach Anspruch 1 und 2 mit nicht linearen Widerständen in Spannungsteilerschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler mit einem steuerbaren Längswiderstand beginnt und parallel zum Anschluß des Verbrauchers einen steuerbaren. Querwiderstand enthält.
  4. 4. Modulator nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung, daß der Verbraucher im Vergleich zum Innenwiderstand der Trägerwelle hochohmig wirkt.
  5. 5. Modulator nach Anspruch^ dadurch gekennzeichnet, daß der Verbraucher mit einem Widerstand wirksam wird, der annähernd oder genau gleich dem geometrischen Mittel aus Durchlaß- und Sperrwiderstand der steuerbaren Widerstände ist, und daß diese Anpassung durch Übertrager erfolgt.
  6. 6. Modulator nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Ruhedämpfung durch Zuführung oder Änderung einer Gleichspannung im Kreis seiner steuerbaren Widerstände erfolgt.
  7. 7. Modulator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung der gleichen Stromquelle entnommen wird, die auch den eigentlichen Steuerkreis (Ortsstromkreis) speist.
  8. 8. Modulator nach, Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangswiderstand des Modlers durch einen festen, Widerstand derart korrigiert ist, daß er für beide Schaltzustände des Modlers annähernd oder genau gleich dem Eingangswiderstand des angeschlossenen Verbrauchers ist.
  9. 9. Modulator nach Anspruch 1 bis 8 mit Linearisierung der als steuerbare Widerstände benutzten Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daß zur Linearisierung ganz oder teilweise der der Korrektur des Ausgangswiderstandes dienende Widerstand benutzt wird.
  10. 10. Modulator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Linearisierung für zwei oder mehrere der steuerbaren Widerstände durch die gleichen ohmschen Widerstände erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    9577 12.54
DEL13629A 1952-10-16 1952-10-17 Modulator fuer Wechselstromtelegraphiesysteme Expired DE921947C (de)

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Applications Claiming Priority (2)

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DE2822421X 1952-10-16
DEL13629A DE921947C (de) 1952-10-16 1952-10-17 Modulator fuer Wechselstromtelegraphiesysteme

Publications (1)

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DE921947C true DE921947C (de) 1955-01-07

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DEL13629A Expired DE921947C (de) 1952-10-16 1952-10-17 Modulator fuer Wechselstromtelegraphiesysteme

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