DE9218191U1 - Powermodul - Google Patents
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/0007—Control devices or systems
- A61C1/0015—Electrical systems
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-
- H02J13/12—
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Description
1
BESCHREIBUNG
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft einen zahnärztlichen Behandlungsplatz mit einer
zentralen Stromversorgungseinheit und mit ihr verbundene spezifische Leistungs-Moduln.
Bei den bisherigen zahnärztlichen Behandlungsplätzen war in einer Basis, die im
unteren Teil des Zahnarztstuhles sein konnte oder außerhalb davon eine zentrale Stromversorgungseinheit angeordnet. Diese zentrale Stromversorgungs-Einheit speiste
ihrerseits eine Reihe von spezifischen Leistungs-Moduln, von denen jede einem Instrument oder anderen gleichartigen Verbrauchern zugeordnet war. Diese speziellen
Leistungs-Moduln waren entweder auch in der Basis angeordnet oder aber in dem betreffenden Behandlungsplatz-Element (z.B. im Arzttisch oder im Helferinnen tisch).
Nachteilig bei diesem System war, daß die mehreren Leistungs-Moduln relativ viel
Platz brauchten, daß eine relativ starke Verlustleistung damit verbunden war und daß
außerdem eine Vielzahl von Versorgungsleitungen für die einzelenen Instrumente erforderlich war. Letzteres deshalb, weil jeder Leistungs-Modul nur begrenzte
Ausgangsdaten hatte, also nur in einem gewissen Rahmen flexibel war, und dementsprechend nur für jeweils ein Instrument eingesetzt wurde.
Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten
Nachteile zu vermeiden, d.h. mehr Platz zu gewinnen, die Verlustleistung zu reduzieren
und den Leitungsaufwand zu vermindern.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Hinzuzufügen ist noch, daß die mehreren Leistungs-Moduln die bisher verwendet
wurden, alle mit einer zentralen Steuereinheit über separate Leitungen verbunden sein
mußten. Mit der zentralen Steuereinheit ist beispielsweise ein Fußregler verbunden.
Auch diese mehreren Verbindungsleitungen zwischen den mehreren zentralen Leistungs-Moduln und der zentralen Steuereinheit können erfindungsgemäß nunmehr
entfallen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben und.
Die Erfindung soll anhand der folgenden Figuren beispielhaft erläutert werden. Es
zeigen
Figur 1 exemplarisch die Anordnung mehrerer jeweils einem Behandlungsplatz-Element
zugeordneten Leistungs-Moduln und Steuerschaltungen;
Figur 2 exemplarisch den Aufbau eines Behandlungsplatz-Elements;
Figur 3 eine Anordung zur Instrumentenkennung;
Figur 3 eine Anordung zur Instrumentenkennung;
Figur 4 die verschiedenen Möglichkeiten, ein Behandlungsinstrument zu konfigurieren;
15
Figur 5 die Ausführung der Kontaktgabe von zwei Instrumententeilen für die
Instrumentenkennung
Figur 6 exemplarisch die Anordnung von Steuerschaltungen und einer externen
Speicher-Einheit; und
Figur 7 exemplarisch den Aufbau einer solchen externen Speicher-Einheit; und
Figur 8 die Anordnung zur Regelung der Helligkeit von Anzeigeeinheiten.
Fig. 1 zeigt den Aufbau mehrerer Behandlungsplatz-Elemente, wobei in der Zeichnung
jeweils zwei Elemente funktionell gleichartig sind. Selbstverständlich kann ein Behandlungsplatz auch mehr als die gezeigten vier Behandlungsplatz-Elemente
aufweisen. Die Zuordnung einzelner Verbraucher zu einem Behandlungsplatz-Element
erfolgt normalerweise nach der räumlichen Plazierung bzw. der funktioneilen Zusammengehörigkeit der Verbraucher. Beispielsweise werden die vom Arzt zu
bedienenden Instrumente einem Arzt-Element (Element I) und die von der Arzthelferin
zu bedienenden Instrumente einem Helferinnen-Element (Element II) zugeordnet. Die
zur Ausführung der Patientenstuhl-Funktionen notwendigen Einstellungen übernimmt
ein Patientenstuhl-Element (Element III) und für die Ver- und Entsorgung des Speibeckens kommt beispielsweise ein Ver- und Entsorge-Element (Element IV) zum
Einsatz.
Jeder Verbraucher-Einheit 1 ist ein Leistungs-Modul 3 und eine Steuereinheit 2
zugeordnet. Jeder Leistungs-Modul stellt die den zu versorgenden Verbrauchern passenden Medien in Art und Menge zur Verfügung, wobei die Steuereinheit 2 dem
Leistungs-Modul 3 meldet, welcher Verbraucher eingesetzt wird. Alle Steuereinheiten 2
können über einen gemeinsamen Kommunikations-Bus 4 miteinander Daten austauschen. Mit einem daran angeschlossenen Fußregler 10 lassen sich auch
ausgesuchte Funktionen verschiedener Elemente steuern.
Die Leistungs-Moduln 3 erhalten die notwendigen "Roh"-Medien über einen Energie-Bus
5, der widerum an eine zentrale Energie-Versorgungs-Einheit 6 angeschlossen ist.
Eine detaillierte Betrachtung eines Elements soll anhand des Zahnarzt-Element (Element
I) exemplarisch erfolgen. Die übrigen Elemente sind von ihrem Aufbau und ihrer
Funktion im wesentlichen vergleichbar. Deutliche Unterschiede werden jedoch erwähnt.
Fig.2 zeigt den detaillierten Aufbau des Arzt-Elements (Element I). Wie in Fig. 1 sind
die Steuereinheit 2, die Zahnarzt-Einheit 1 und der Leistungs-Modul 3 zu erkennen.
Zusätzlich sind noch ein Fußregler 10, die zentrale Energie-Versorgungs-Einheit 6 und
ein Bediendisplay 15 dargestellt.
Die Zahnarzt-Einheit 1 umfaßt 4 Instrumente 8a...d, wie beispielsweise einen elektrisch
angetriebenen Bohrer 8a, einen Turbinen-Bohrer 8b, ein Zahnsteinentfernungsgerät 8c
und ein Aushärtelicht 8d. Die vier Instrumnte sind über ein busartig aufgebautes
Versorgungsleitungssystem 11 mit dem Leistungs-Modul 3 verbunden, wobei steuerbare
Schalter 7a...d das gewünschte Instrument zuschalten. Diese Schalter 7a...d, bspw.
mechanische oder Halbleiterschalter, bekommen von der Steuereinheit 2 jeweils den
Öffne- bwz. Schließ-Befehl über an den Ausgängen "Quittung" der Steuereinheit 2 angeschlossene Steuerleitungen 12.
Das Ansteuern dieser Schalter 7 erfolgt nach Auswertung eines Aktivierungssignals von
einem der Ablageschaltern 9a...d. Jedem Instrument ist ein solcher Ablageschalter
zugeordnet, der beim Herausnehmen des Instruments aus der Ablage öffnet und auf diese Weise der Steuereinheit 2 das Aktivierungssignal übermittelt.
Die Ablageschalter 9a...d können beispielsweise in Form von Lichtschranken
gesteuerten Schaltern ausgebildet sein, wobei die jeweils einem Instrument
zugeordneten Lichtschranken detektieren, ob ein Instrument aus der Ablage genommen
wurde oder noch am vorgesehenen Platz liegt.
Zur Erhöhung der Bedienersicherheit durchläuft das Quittungssignal, d.h. der
Steuerbefehl für einen der Schalter 7a...d, eine in der Steuereinheit 2 vorhandene
Blockierschaltung, die dafür sorgt, daß immer nur einer der Schalter 7a...d geschlossen
ist. Auf diese Art und Weise kann man verhindern, daß beim Auswechseln eines Bohrkopfs durch die Arzthelferin dieser in Betrieb geht, während der Zahnarzt mit
einem anderen Instrument behandelt. Die Schaltung ist so ausgelegt, daß das zuerst aus
der Ablage entnommene Instrument die anderen Instrumente blockiert.
Nimmt beispielsweise der Zahnarzt das Aushärtelicht 8d, wie in Fig. 2 gezeigt, aus der
Ablage, so gibt der zughörige Ablageschalter 9d durch sein Öffnen ein Signal an den
Ablage-Eingang der Steuereinheit 2. Diese quittiert das Signal über eine entsprechende
Steuerleitung 12 mit dem Schließen des Schalters 7d. Die übrigen Schalter 7a...c sind
daraufhin blockiert. Mit dem Schließen des Schalters 7d erhält das Aushärtelicht 8d die
entsprechenden Versorgungsmedien, in diesem Fall nur elektrische Energie, in der
passenden Menge von dem Leistungs-Modul 3. Die übrigen Verbraucher 8a...c sind
von dem Versorgungsleitungssystem 11 getrennt.
Das Leistungs-Modul 3 erhält die Information über die Art und Menge der zur
Verfügung zu stellenden Versorgungsmedien über eine Steuerleitung 14 von der Steuereinheit 2.
Das Schließen des Schalters 7d bewirkt außerdem, daß ein Kennungssignal über die
Kennungsleitung 13 am Kennungs-Eingang der Steuereinheit 2 anliegt und dort ausgewertet wird.
Natürlich ist der Zahnarzt auch in der Lage, die Kennungseinrichtung 20 passiv zu
schalten und über ein Bediendisplay 15 alle notwendigen Werte per Hand einzugeben
und über das Display zu kontrollieren.
Funktionsbefehle, die über den Fußregler 10 ausführbar sind, werden über den
Kommunikationsbus 4 an die jeweils zuständige Steuereinheit 2 geführt.
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Das besondere an der erfindungsgemäßen Anordnung liegt darin, daß für alle vier
Verbraucher 8 nur ein Leistungs-Modul 3 vorgesehen ist, daß die von der zentralen
Energie-Versorgungs-Einheit gelieferten Versorgungsmedien Strom, Luft und Wasser in
passender Art und Menge dem ausgewählten Verbraucher zuführt.
Wie bereits erwähnt, erhält die Steuereinheit 2 von dem in Benutzung befindlichen
Instrument 8d ein Kennungssignal. Dieses Signal wird von einer Kennungseinrichtung
20 ausgewertet. Dabei gibt der Signalwert, beispielsweise ein Spannungswert, Aufschluß über die Art und Beschaffenheit des ausgewählten Instruments 8d. Eine
differenzierte Aussage über die angeschlossenen Bestandteile des Instruments, beispielsweise Schlauchtyp und Getriebeaufsatz, sind dadurch möglich.
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Fig.3 zeigt einen möglichen Aufbau einer solchen Instrumentenkennung.
Das zu erkennende Behandlungsinstrument kann beispielsweise einen Instrumentenkopf
21, einen Instrumentenaufsatz 22, eine Instrumentenkupplung 23, einen daran angeschlossenen Schlauch 24, der wiederum mit Hilfe eine Schlauchkupplung 25 und
einem Gegenkupplungsglied 26 an ein Grundgerät angeschlossen ist, aufweisen.
Der zur Anerkennung notwendige elektrische Aufbau ist darunter abgebildet.
Zwei geräteseitige elektrische Kontakte 27, 28 werden durch ein Leitungspaar 32, 33,
das sich von der Schlauchkupplung 25, durch den Schlauch 24, die Instrumentenkupplung 23, den Instrumentenaufsatz 22 bis zum Instrumentenkopf 21
erstreckt. Die elektrischen Verbindungen zwischen einzelnen Bestandteilen des Instruments werden entweder mit üblichen Steckkontakten oder mit Ringkontakten, die
anhand von Fig. 5 erläutert werden, hergestellt. Jedes zu erkennende Instrumententeil
weist einen Widerstand 29, 30, 31 auf, der das Leitungspaar 32, 33 verbindet. Demnach liegt an den Eingängen 27 und 28 eine Parallelschaltung aus drei
Widerständen.
Zur Erkennung des Instruments wird an einen Eingang 27 über einen Referrenzwiderstand eine Referenzspannung angelegt. Daraufhin liegt zwischen den
Eingängen 27 und 28 eine Spannung Uj^, die vom Gesamtwiderstand der Widerstände
29, 30, 31 abhängt. Der gesamte Widerstand berechnet sich bekanntlich nach der
Formel
35
35
-L - _L _1 JL
" R2 f *3 f *4
Wählt man für jedes Instrumententeil einen charakteristischen Widerstand, läßt sich
anhand der Spannung Uj^, die proportional zum Gesamtwiderstand ist, das Instrument
eindeutig identifizieren.
Die an den Eingängen 27 und 28 anliegende Spannung Uj^ wird einer Meßeinrichtung,
beispielsweise ein Analog/Digital-Wandler, zugeführt. Diese ermittelt den digitalen
Wert der Spannung Uj^ und liefert diesen an die Steuereinheit 2. Anhand des
digitalisierten Meßwerts und mit Hilfe von gespeicherten Tabellen läßt sich genau
sagen, aus welchen Teilen das Instrument zusammengesetzt ist. Basierend auf diesem
Ergebnis, kann die Steuereinheit 2 dem Leistungs-Modul 3 Art und Menge der
Versorgungsmedien vorgeben. Die Anzahl der codierbaren Instrumentenanordnungen ist
im wesentlichen durch das Auflösungsvermögen des Analog/Digital-Wandlers begrenzt,
obwohl lediglich zwei Kontakte pro Kupplung notwendig sind.
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Statt einer Parallelschaltung der Widerstände 29, 30 und 31 könnte auch eine
Serienschaltung eingesetzt werden.
Denkbar wäre natürlich auch, statt der Widerstände andere spannungs- bzw.
stromverändernde Elemente zu verwenden, wie beispielsweise Kapazitäten oder Induktivitäten. Diese müßten dann mit einer Wechselspannung oder einzelnen
Spannungsimpulsen beaufschlagt werden.
Entscheidend für die Erkennung ist nur, daß die an den Eingängen 27 und 28
gemessene Größe Aufschluß über die Eigenschaft des daran angeschlossenen Leitungssystems 32, 33 gibt, wobei jedes Instrumententeil 21, 22, 24 und 25 einen
eigenen, eindeutigen Beitrag dazu liefert.
Vorteilhaft ist bei der angegebenen Anordnung vor allen Dingen, daß die
Steuerschaltung 2 auch das Auswechseln des Instrumentenkopfs 21 oder des Instrumentenaufsatzes 22 erkennt und entsprechend reagieren kann. Die Steuerschaltung
2 ist somit in der Lage, schon beim Auswechseln eines Getriebeaufsatzes, die Betriebsparameter auf die neue Situation abzustimmen.
Fig. 4 zeigt einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt der Anschlußmöglichkeiten von
verschiedenen Instrumentenköpfen an einen als Universalschlauch ausgebildeten Schlauch 24. So sind beispielsweise das Zahnsteinentfernungsgerät 21a oder der
Turbinenbohrer 21b über einen Instrumentenaufsatz 22a an den Schlauch 24 über eine
Kupplung 23 anschließbar. Dies soll mit Hilfe der strichpunktierten Linie verdeutlicht
werden. Desweiteren ist ein motorloser Instrumentenkopf 21c über ein Instrumtentenzwischenstück an einen Luftmotor 22b oder einen Elektromotor 22c an
den Schlauch 24 anschließbar. Das Aushärtelicht 2Id benötigt keine Zwischenstücke
und ist direkt an den Schlauch 24 anschließbar.
Im Gegensatz zu Fig.3, sind in diesem Fall die zur Kennung notwendigen Widerstände
in Serie geschaltet. Die elektrische Verbindung zwischen einzelnen Instrumententeilen
erfolgt auf zweierlei Arten.
Normale Buchsen-Stecker-Kontakte übernehmen die Verbindung zwischen der
Schlauchkupplung 23 und dem daran angeschlossenen Instrumententeil. Die elektrische
Verbindung zwischen Instrumentenaufsatz und Instrumentenkopf erfolgt über federnde
Kontakte 40, 41 und entsprechende ringförmige Gegenkontaktflächen 42, 43.
Fig. 5 verdeutlicht nochmals die benutzten Verbindungsarten.
Der Instrumentenkopf 21 wird zur Herstellung einer Verbindung auf das Endstück des
Instrumentenaufsatzes 22 aufgesteckt. Beim Verbinden gleiten die federnd ausgebildeten
Kontakte 40, 41 über die Außenfläche des entsprechenden Aufsatz-Endstücks. Im eingesteckten Zustand liegen die beiden Kontakte 40, 41 auf den ringförimig
ausgebildeten Kontaktflächen 42 bzw. 43, wodurch eine elektrische Verbindung zwischen dem linken Leitungspaar 32, 33 hergestellt wird.
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Die Qualität des elektrischen Kontakts hängt im wesentlichen vom Anpressdruck der
federnden Kontakte 40, 41 ab, der durch die Form und das verwendete Material bestimmt ist.
Der In Strumen ten-Auf satz 22 verfügt an seiner anderen Seite über zwei Steckkontakte
44, 45, die mit dem Leitungspaar 32, 33 verbunden sind. Für die Steckkontakte 44, 45
sind an der Instrumentenkupplung 23 entsprechende Buchsenkontakte zur Herstellung
einer elektrischen Verbindung vorgesehen.
Die zur Ausführung der beschriebenen Funktionen notwendigen Programmdaten sind
normalerweise in einem Speicher der Steuereinheit 2 abgespeichert. Um eine einwandfreie Kommunikation der einzelnen Steuereinheiten 2 untereinander über den
Kommunikationsbus zu ermöglichen, müssen die einzelnen Ausführungsprogramme
aufeinander abgestimmt sein.
Die Programmdaten selbst werden normalerweise regelmäßig in Festwertspeichern
(ROM's) gespeichert. Die Festwertspeicher selbst sitzen in dafür vorgesehenen Sockeln
auf der Steuereinheit 2. Sollten Programmänderungen durchgeführt werden, müssen die
entsprechenden Festwertspeicher ausgetauscht werden. Dies gilt meistens für die Festwertspeicher sämtlicher Behandlungsplatz-Elemente, da wie oben schon erwähnt,
die Programme unterschiedlicher Elemente aufeinander abgestimmt sein müssen.
Fig. 6 zeigt eine Möglichkeit, wie das eben beschriebene Auswechseln vermieden
werden kann. Dafür ist jeder Steuereinheit 2 eine Leseeinrichtung 51 zugeordnet, die
von einem Datenträger 50, beispielsweise einer Magnetkarte oder ein E-PROM, die benötigten Programmdaten ausliest und im Speicher der Steuereinheit 2 ablegt.
Selbstverständlich ist auch denkbar, daß nur eine Steuerschaltung 2 eine solche
Leseeinrichtung 51 umfaßt, wobei die für die anderen Steuerschaltungen 2 bestimmten
Programmdaten über den Kommunikationsbus übertragen werden.
Weiterhin ist denkbar, daß die Leseeinrichtung 51 keiner Steuerschaltung 2 direkt
zugeordnet ist, sondern über den Kommunikationsbus 4 jeder einzelnen Steuerschaltung
2 den zugehörigen Programmcode übermittelt.
Anhand der Figur 7 soll nochmals erläutert werden, wie sich ein solcher
Programmaustausch vollzieht. Dabei wird von einer Speicher-Karte 50 ausgegangen,
die als Datenträger ein PROM zur Speicherung der Betriebsprogramme enthält.
Beim Einführen der Speicher-Karte in die Leseeinrichtung, beispielsweise über einen
Steckkontakt, überträgt zu allererst die Leseeinrichtung einen Identifikations-Code, der
jede Steuerschaltung 2 eindeutig kennzeichnet und dort auch individuell einstellbar ist.
Abhängig von diesem Identifikations-Code, der in einem Speicher 53 abelegt ist, wird
ein entsprechender Bereich des Betriebsprogrammspeichers 52 adressiert und die darin
abgespeicherten Daten von der Leseeinrichtung ausgelesen und in den entsprechenden
Speicher der Steuerschaltung 2 eingeschrieben.
Wie bereits erwähnt, kann der Zahnarzt auf dem Display des Bedienerdisplays 15 oder
anderen Anzeigeeinheiten (LED's) Informationen über verschiedene Funktionen
ablesen. Die Ablesebarkeit des Displays bzw. der Leuchtdioden hängt sehr stark von
der Umgebungshelligkeit im Behandlungsraum ab. Um auf diesen Parameter reagieren
zu können, enthält die Steuereinheit 2 eine entsprechende Helligkeitssteuerung, die in
Fig. 8 dargestellt ist. Dabei mißt ein lichtempfindliches Schaltelement 60, bspw. eine
Photodiode, die Umgebungshelligkeit und überträgt einen entsprechenden Wert an die
Steuereinheit 2. Diese stellt die LEDs 61, bzw. das Display des Bedienerdisplays 15
über eine Änderung der Versorgungsspannung ein. Die Regelung der Anzeigehelligkeit
erfolgt proportional der Umgebungshelligkeit, d.h. je heller der Raum desto heller die
Anzeige.
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Claims (11)
1. Einrichtung zur Steuerung und Stromversorgung einer mehrere Verbraucher (8), wie
z.B. steuerbare Instrumente aufweisenden Verbraucher-Einheit (1) eines zahnärztlichen
Behandlungsplatzes mit einer zentralen Energie-Versorgungseinheit (6) und mit einer
Steuereinheit (2),
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
einen allen Verbrauchern (8) der Verbraucher-Einheit (1) gemeinsamen Leistungsmodul
(3), welcher in Abhängigkeit von Steuersignalen der Steuereinheit (2) für jeden Verbraucher (8) die Versorgungsmedien, passend nach Art und Menge, zur Verfügung
stellt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit einem Rückmeldesensor (9) für jeden Verbraucher,
welcher der Steuereinheit (2) die Aktivierung des zugeordneten Verbrauchers (8) durch
Zuführung von Aktivierungssignalen meldet,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinheit (2) zur Erzeugung der Steuersignale für den Leistungsmodul (3)
die Aktivierungssignale auswertet.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit mehreren Verbraucher-Einheiten (1), mit
einer Steuereinheit (2) für jede Verbraucher-Einheit (1) und mit einer allen Verbraucher-Einheiten gemeinsamen zentralen Energie-Versorgungs-Einheit (6),
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
Postadresse:
Postfach 26 01 32 D-8OOO München 26
Postfach 26 01 32 D-8OOO München 26
Büroadresse: Steinsdorfstraßt 10
D-8000 München Il
Telefon 089/29 66 84
To'.ex 5 23 1&Idigr;5 r.iitsh d
Te.effx OS9/22 63 31
To'.ex 5 23 1&Idigr;5 r.iitsh d
Te.effx OS9/22 63 31
Konten für Amtsgebühren:
Postgiro München, Kto. 195 75-803 (BLZ 700 100 80) EPA-Kto. 28 000 206
einen Energie-Bus, an den die zentrale Energie-Versorgungs-Einheit (6) einerseits und
die Leistungs-Modulen (3) der einzelnen Verbraucher-Einheiten (1) andererseits angeschlossen sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit mehreren Verbrauchereinheiten,
mit einer Steuereinheit für jede Verbrauchereinheit und mit einer allen Verbraucher-Einheiten
gemeinsam zentralen Energie-Versorgungseinheit,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
einen Kommunikations-Bus (4), mit dem die den einzelnen Verbraucher-Einheiten (1)
zugeordneten Steuereinheiten verbunden sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Verbraucher ein Schalter (7) zugeordnet ist, der den Verbraucher mit dem
Leistungs-Modul verbindet.
15
15
6. Einrichtung nach Anspruch 2 und 5,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils nur ein Schalter (7d) schließt, während die anderen Schalter (7a..c) geöffnet
bleiben, abhängig von der Auswertung der Aktivierungssignale.
7. Einrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalter (7) über gemeinsame Leitungen (11) an den Leistungs-Modul (3)
angeschlossen sind.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
ein mit der Steuereinheit verbundenes Bediendisplay (15), das die Auswahl einzelner
Verbraucher (8) als auch deren Betriebsparameter ermöglicht und auf einem Display
anzeigt.
9. Einrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Anzeige-Helligkeit des Bediendisplays (15) in Abhängigkeit von der
Umgebungshelligkeit einstellt.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige-Helligkeit bei steigender Umgehungshelligkeit ebenfalls steigt.
11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß ein lichtempfindliches Schaltungselement (60) an die Steuereinheit (2) Informationen über die Umgebungshelligkeit überträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9218191U DE9218191U1 (de) | 1992-06-23 | 1992-06-23 | Powermodul |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9218191U DE9218191U1 (de) | 1992-06-23 | 1992-06-23 | Powermodul |
| DE4220521 | 1992-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9218191U1 true DE9218191U1 (de) | 1993-10-21 |
Family
ID=25915949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9218191U Expired - Lifetime DE9218191U1 (de) | 1992-06-23 | 1992-06-23 | Powermodul |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9218191U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0838201A1 (de) | 1996-10-25 | 1998-04-29 | KALTENBACH & VOIGT GmbH & Co. | Steuergerät zum Anschluss von zahnärztlichen, zahntechnischen oder feinwerktechnischen Behandlungsinstrumenten oder Handstücken |
| DE19857613A1 (de) * | 1998-12-14 | 2000-06-15 | Christof Ellerbrock | Intelligente medizinische Behandlungsvorrichtung |
| DE19751329B4 (de) * | 1997-11-19 | 2015-05-21 | Trumpf Medizin Systeme Gmbh + Co. Kg | Zusatzmodul für einen Operationstisch und Operationstisch mit Zusatzmodul |
-
1992
- 1992-06-23 DE DE9218191U patent/DE9218191U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0838201A1 (de) | 1996-10-25 | 1998-04-29 | KALTENBACH & VOIGT GmbH & Co. | Steuergerät zum Anschluss von zahnärztlichen, zahntechnischen oder feinwerktechnischen Behandlungsinstrumenten oder Handstücken |
| DE19751329B4 (de) * | 1997-11-19 | 2015-05-21 | Trumpf Medizin Systeme Gmbh + Co. Kg | Zusatzmodul für einen Operationstisch und Operationstisch mit Zusatzmodul |
| DE19857613A1 (de) * | 1998-12-14 | 2000-06-15 | Christof Ellerbrock | Intelligente medizinische Behandlungsvorrichtung |
| EP1010404A3 (de) * | 1998-12-14 | 2002-12-11 | Christof Ellerbrock | Intelligente medizinische Behandlungsvorrichtung |
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