DE921520C - Fluessigkeitsloeschkammer mit Differentialpumpkolben - Google Patents
Fluessigkeitsloeschkammer mit DifferentialpumpkolbenInfo
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- DE921520C DE921520C DEV4716A DEV0004716A DE921520C DE 921520 C DE921520 C DE 921520C DE V4716 A DEV4716 A DE V4716A DE V0004716 A DEV0004716 A DE V0004716A DE 921520 C DE921520 C DE 921520C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/88—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
- H01H33/94—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected solely due to the pressure caused by the arc itself or by an auxiliary arc
- H01H33/96—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected solely due to the pressure caused by the arc itself or by an auxiliary arc the arc-extinguishing fluid being liquid, e.g. oil
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
- Voigt & Haeffner Aktiengesellschaft, Frankfurt/M. Es sind bereits Flüssigkeitslöschkammern mit Differentialpumpkolben und getrennt angeordneter Zusatzpumpeinrichtung zur Löschung stromschwacher Lichtbögen bekannt, bei denen für beide Pumpeinrichtungen ein gemeinsamer, von einem Ringkanal umgebener Löschraum vorgesehen ist. Die Wirksamkeit solcher Pumpen ist in besonderem Maße von den räumlichen Abmessungen der Löschmittelwege abhängig. Sehr nachteilig sind rohrförmige Leitungen, die turbulente Strömungen hervorrufen und starken Druckverlust mit sich bringen.
- Um bei Flüssigkeitslöschkammern der vorstehend gekennzeichneten Art mit getrennt angeordneter Zusatzpumpeinridhtung längere Leitungswege für die Heranführung der Zusatzflüssigkeit zu vermeiden, ist erfindungsgemäß die Zusatzpumpeinrichtung so ringförmig um die Löschkammer angeordnet, daß die Pumpflüssigkeit unter Vermeidung von Zuleitungskanälen unmittelbar in den Ringkanal gepreßt wird. Hierdurch werden rohrförmige Leitungen überflüssig; die Flüssigkeit wird unmittelbar zur Löschstelle geführt und ist hier voll wirksam. Zweckmäßig sind die beiden Pumpeinrichtungen gegenüberliegend zu beiden Seiten des Ringkanals bzw. der Löschstelle angeordnet.
- Um die Abmessungen der Löscheinrichtung klein zu halten, besteht die Zusatzpumpeinrichtung aus einem um die Löschkammer angeordneten ringförmigen Druckraum, dessen Pumpkolben durch Verschieben des den Pumpenraum einschließenden Gehäuses unter Druck gesetzt wird. Hierbei dient die Außenwand der Löschkammer zur Führung des Pumpengehäuses und es von diesem getrennt angeordneten Pumpkolbens.
- Die Bewegung des Pumpengehäuses erfolgt durch einen Kraftspeicher, der vom Schalterantrieb beim Einschaltvorgang gespannt und beim Ausschaltvorgang freigegeben wird. Die Ausströmöffnungen der Zusatzpumpeinrichtungen sind durch Ventile verschlossen, die bei Leistungsabschaltung erst nach Freigabe des Löschkammermundes durch den Schaltstift sich öffnen und frische Schaltflüssigkeit in die Kammer einströmen lassen, dagegen bei Löschung stromschwacher Lichtbögen sich sofort öffnen und frische Schaltflüssigkeit in den Ringkanal pumpen, wodurch die Löschung des Lichtbogens bewirkt wird. Der vom Pumpengehäuse mitgenommene Kolben der Zusatzpumpeinrichtung gibt bei Rückkehr des Pumpengehäuses beim Einschaltvorgang Flüssigkeitsdurchtrittsöffnungen frei, durch die frische Schaltflüssigkeit in den Pumpenraum eingesaugt wird. Dieses sofortige Wiederfüllen der Zusatzpumpeinrichtung wie auch das Pumpen frischer Schaltflüssigkeit in die Löschzone nach erfolgter Leistungsabschaltung, wodurch eine sofortige Wiederherstellung der elektrischen Festigkeit in der Kammer erzielt wird, wirkt sich besonders günstig auf die Wiedereinschaltung derartiger Schalter aus; insbesondere, wenn diese Schalter mit Einrichtungen für Kurzzeitunterbrechung ausgestattet sind.
- In dem Bild ist in schematischer Darstellung eine mögliche Ausführungsform dargestellt. i ist die Löschkammer mit dem Differentialkolben?" deren Raum abnehmenden Volumens 3 über Ventile 4 mit dem Ringkanal s in Verbindung steht. 6 sind die Ventile, durch die in den Raum 3 frische Schaltflüssigkeit nach erfolgter Abschaltung beim Zurückgehen des Kolbens :2 durch die sich entspannende Feder 7 einströmt. Die Zusatzlöscheinrichtung besteht aus dem Pumpengehäuse 8, dem Pumpkolben 9 und dem Pumpenraum io. Letzterer ist nach dem Ringkanal 5 durch Ventile i i verschlossen. Der Pumpkolben 9 und das Pumpengehäuse 8 werden durch die Löschkammerwandung geführt. Der Pumpkolben 9 ist nicht fest mit dem Gehäuse 8 verbunden, sondern zwischen beiden Teilen entsteht bei 12 eine Durchtrittsöffnung für die Schaltflüssigkeit, wenn sich das Gehäuse 8 nach unten bewegt. Das Gehäuse 8 besitzt eine rohrartige Verlängerung 13, an welcher der Kraftspeicher 14 und das Schaltgestänge 15 angreifen. Beim Einschaltvorgang wird durch die Bewegung des Schaltgestänges 15 die rohrartige Verlängerung 13 nach unten gezogen und gleichzeitig der Kraftspeicher 14 aufgeladen, der erst im Augenblick des Ausschaltens freigegeben wird. 16 ist der bewegliche Schaltstift, der mit dem ortsfesten Kontakt 17 im Eingriff steht.
- Die Wirkungsweise der Schalteinrichtung bei Leistungsabschaltung ist wie folgt: Im Augenblick des Abschaltens wird der Schaltstift 16 nach unten gezogen und gleichzeitig der Kraftspeicher 14 freigegeben. Zwischen Kontakt 17 und Schaltstift 16 entsteht ein Lichtbogen, der in der Kammer i einen Druck erzeugt, wodurch der Differentialkolben 2 sich in Bewegung setzt, sobald der -Schaltstift den Ringkanal s freigelegt hat. An dieser Stelle wird dann der gezogene Lichtbogen durch die aus dem Raum abnehmenden Volumens 3 gepreßte Flüssigkeit ringförmig bespült und zum Erlöschen gebracht. Bei diesem Vorgang bleibt das Rohr 13 mit dem Pumpengehäuse 8 und dem Pumpkolben 9 in Ruhe, weil die Ventile i i von dem durch den Lichtbogen in der Kammer erzeugten Druck geschlossen gehalten werden. Tritt die Schaltstiftspitze aus der Kammer heraus, so können sich die Ventile i i öffnen, der Kolben 9 setzt sich durch den Kraftspeicher 14 in Bewegung und treibt die reine Schaltflüssigkeit aus dem Raum io in den Ringkanals und in das Innere der Kammer, so daß hier die elektrische Festigkeit sofort wiederhergestellt wird. Wird beim Wiedereinschalten über den Hebel 15 das Pumpengehäuse 8 abwärts gezogen, so legt sich der Kolben 9 an den Anschlag 18, so daß hier eine Öffnung zum Ansaugen frischer Schaltflüssigkeit entsteht, durch die das Pumpengehäuse io wieder mit frischer Schaltflüssigkeit gefüllt wird. Gleichzeitig wird der Kraftspeicher 14 aufgeladen, und es kann nun in der Einschaltstellung eine sofortige Wiederabschaltung vorgenommen werden.
- Bei der Abschaltung stromschwacher Lichtbögen kann sich der Kolben 2 nicht in Bewegung setzen. In der Kammer herrscht nur ein verhältnismäßig geringer Druck, so daß der freigegebene Kraftspeicher 14 das Pumpengehäuse 8 in Bewegung setzen kann, sobald die Schaltstiftspitze den Ringkanal 5 passiert hat. Durch den vorn Pumpkolben 9 ausgeübten Druck öffnen sich die Ventile i i, und aus dem Pumpenraum io wird reine Schaltflüssigkeit unmittelbar in den Ringkanal 5 gepreß# und hier der gezogene Lichtbogen gelöscht. Das Wiederfüllen des Pumpenraumes io mit frischer Schaltflüssigkeit erfolgt in gleicher Weise wie bei einer Leistungsabschaltung im Augenblick des Einschaltens des Schalters.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitslöschkammer mit Differentialpumpkolben und getrennt angeordneter Zusatzpumpeinrichtung zur Löschung stromschwacher Lichtbögen, wobei für beide Pumpeinrichtungen ein gemeinsamer, von einem Ringkanal umgebener Löschraum vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzpumpeinrichtung so ringförmig um die Löschkammer angeordnet ist, daß die Pumpflüssigkeit unter Vermeidung von Zuleitungskanälen unmittelbar in den Ringkanal gepreßt wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Pumpeinrichtungen gegenüberliegend zu beiden Seiten des Ringkanals angeordnet sind.
- 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzpumpeinrichtung aus einem um die Löschkammer angeordneten ringförmigen Druckraum besteht, dessen Pumpkolben durch Verschieben des den Pumpenraum einschließenden Gehäuses unter Druck gesetzt wird. q..
- Anordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Pumpengehäuse und auch der Pumpkolben an der Außenwandung der Löschkammer geführt sind.
- 5. Anordnung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Pumpengehäuses durch einen Kraftspeicher erfolgt, der vom Schalterantrieb beim Einschaltvorgang gespannt und beim Ausschaltvorgang freigegeben wird.
- 6. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmöffnungen der Zusatzpumpeinrichtung durch Ventile verschlossen sind, die bei Leistungsabschaltung erst nach Freigabe des Löschkammermundes durch den Schaltstift sich öffnen und frische Schaltflüssigkeit in die Kammer einströmen lassen, dagegen bei Löschung stromschwacher Lichtbögen sich nach Freigabe des Ringkanals öffnen, frische Schalfflüssigkeit in diesen pumpen und die Löschung des Lichtbogens bewirken.
- 7. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Pumpengehäuse mitgenommene Kolben der Zusatzpumpeinrichtung bei Rückkehr des Pumpengehäuses beim Einschaltvorgang Flüssigkeitsdurchtrittsöffnungen freigibt, durch die frische Schaltflüssigkeit in den Pumpenraum eingesaugt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV4716A DE921520C (de) | 1952-06-27 | 1952-06-27 | Fluessigkeitsloeschkammer mit Differentialpumpkolben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV4716A DE921520C (de) | 1952-06-27 | 1952-06-27 | Fluessigkeitsloeschkammer mit Differentialpumpkolben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE921520C true DE921520C (de) | 1954-12-20 |
Family
ID=7570998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV4716A Expired DE921520C (de) | 1952-06-27 | 1952-06-27 | Fluessigkeitsloeschkammer mit Differentialpumpkolben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE921520C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188163B (de) * | 1958-01-28 | 1965-03-04 | Ckd Praha Narodni Podnik | Elektrischer Fluessigkeitsschalter, insbesondere fuer Kurzunterbrechung, mit Differentialkolben |
-
1952
- 1952-06-27 DE DEV4716A patent/DE921520C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188163B (de) * | 1958-01-28 | 1965-03-04 | Ckd Praha Narodni Podnik | Elektrischer Fluessigkeitsschalter, insbesondere fuer Kurzunterbrechung, mit Differentialkolben |
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