DE921336C - Fliehkraftkontaktregler - Google Patents
FliehkraftkontaktreglerInfo
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- DE921336C DE921336C DES34339D DES0034339D DE921336C DE 921336 C DE921336 C DE 921336C DE S34339 D DES34339 D DE S34339D DE S0034339 D DES0034339 D DE S0034339D DE 921336 C DE921336 C DE 921336C
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- contact
- spring
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/06—Switches operated by change of speed
- H01H35/10—Centrifugal switches
Landscapes
- Temperature-Responsive Valves (AREA)
Description
Es ist bekannt, zum Ausgleich des Temperatureinflusses auf Fliehkraftkontaktregler Kompensationsanordnungen
mit Bimetall zu benutzen. Bei den bekannten Anordnungen wird entweder der
bewegte Kontakt auf einem Bimetallstreifen angeordnet, oder bewegter und ruhender Kontakt
sind je für sich auf Trägern mit verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten angeordnet, so daß der
Abstand der Kontakte bei verschiedenen Temperaturen verschieden ist. Diese Anordnung hat bekanntlich
dem Nachteil, daß die Regelung bei sehr tiefen Temperaturen, wenn der Kontaktabstand
sehr groß ist, ungenau wird und nur stoßweise arbeitet.
Es ist ein Fliehkraftkontaktregler bekannt, bei dem auf den Träger des bewegten Kontaktes eine
Wendelfeder und eine bogenförmige, an beiden Enden eingespannte Blattfeder wirkt. Bei dieser
bekannten Anordnung wird erstrebt, daß bed Stärkerwerden der Wendelfeder die Blattfeder durch
Kontraktion schwächer werden soll und umgekehrt. Eine andere bekannte Anordnung benutzt zwei
Wendelfedern, die auf den bewegten Kontaktträger wirken. Dabei soll durch Auswahl von Stahl mit
negativem Temperaturkoeffizienten eine Kompensation des Temperaturganges der beiden Federn
erreicht werden.
Derartige Anordnungen lassen sich jedoch nicht verwenden, wenn der Fliehkraftregler nach einem
anderen bekannten Vorschlag unabhängig von den Materialwanderungen an den Kontakten gemacht
werden soll. Für diesen Zweck ist es nämlich erforderlich, daß bei Nenndrehzahl zwischen Fliehkraft
und Federkraft indifferentes Gleichgewicht
besteht. Dies ist aber bei der bekannten Anordnung nicht zuverlässig zu erreichen.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch
behoben, daß auf den beweglichen Kontakt außer der üblichen Reglerfeder eine Bimetallfeder
wirkt, die derart angeordnet ist, daß die von ihr ausgeübte Kraft von der Fliehkraft im wesentlichen
unbeeinflußt bleibt. Gemäß weiterer Erfindung ist die Anordnung auch so getroffen, daß die
ίο von der Bimetallfeder ausgeübte Kraft sich mit der
Drehung des Kontaktträgers möglichst gleichmäßig ändert. Am einfachsten werden diese Bedingungen
dadurch erfüllt, daß die Bimetallfeder die Form eines Streifens hat, der radial zum Reglerdrehpunkt
angeordnet ist. Zweckmäßig liegt dieser Streifen in der Verbindungslinie des Drehpunktes des beweglichen
Kontaktträgers und des Reglerdrehpunktes, so daß der Auflagepunkt der Bimetallfeder
auf den Kontaktträger möglichst nahe in dieser Linie zu liegen kommt.
In der anliegenden Fig. ι ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Auf dem Gehäuse
r ist der feste Kontakt 2 angeordnet. Um Prellungen zu vermeiden, kann der feste Kontakt
mit einer Federung versehen sein. Im Lager 3 ist der Träger 4 für den bewegten Kontakt 5 drehbeweglich
angeordnet. Auf den Träger wirkt eine Wendelfeder 6, die mit Hilfe des Bolzens 7 in
einer Führungsplatte 8 gelagert ist. Mit Hilfe der Stellschraube 9 kann die Federspannung verändert
werden.
Auf den bewegten Kontakt 5 bzw. den Träger 4 wirkt nun außerdem ein Bimetallstreifen 10, der
bei 11 mit dem Gehäuse verschraubt und radial
zum Reglerdrehpunkt angeordnet ist.
Anstatt die Bimetallfeder nach Fig. 1 unmittelbar auf dem Kontakt selbst aufliegen zu lassen, kann
man auch die Anordnung nach Fig. 2 wählen. Dann liegt die Bimetallfeder auf einem Stift 12 auf, der
in den Kontaktträger 4 eingelassen ist. Die Bimetallfeder 10 liegt dann zwar nicht genau in der Verbindungslinie
zwischen Reglerdrehpunkt und Drehpunkt des Kontaktträgers, jedoch ergibt sich eine
einfachere Auflage der Bimetallfeder, so daß die geringe Ungenauigkeit, die kaum in die Reglereigenschaften
eingeht, in Kauf genommen werden kann.
Nimmt nun infolge der Temperaturerhöhungen die
Spannung der Reglerfeder 6 ab, so nimmt die Spannung des Bimetallstreifens zu. Dabei ist der Hebelarm
des Angriffspunktes der Bimetallfeder so gewählt, daß die Summe der Drehmomente beider
Federn auf den Träger 4 und damit die Nenndrehzahl des Reglers konstant bleibt. Auch die Bedingungen
für eine Kompensation gegen den Einfluß des Kontaktabbrandes bleiben unverändert.
Soll die Bimetallfeder verstellbar angeordnet werden, so wird sie wie im Fig. 3 dargestellt angeordnet.
Durch das Reglergehäuse 1 greifen zwei Schrauben 13 und 14 hindurch, die je in ein Gewinde
des Trägers 15 für den Bimetallstreifen 10 eingeführt sind. Eine dritte Schraube 16 ist in
dem Gewinde des Gehäuses 1 geführt und stützt den Träger 15 ab. Durch Verstellung der drei
Schrauben 13, 14, 16 lassen sich verschiedene wirksame
Längen und Vorspannungen des Bimetallstreifens auf einfache Weise einstellen.
Claims (4)
1. Fliehkraftkontaktregler, bei dem die auf Temperaturänderungen beruhenden Drehzahlschwankungen
durch Anwendung von Stoffen mit verschiedenem Wärmeausdehnungskoeffizienten
ausgeglichen werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beweglichen Kontakt außer der Reglerfeder eine Bimetallfeder wirkt,
die derart angeordnet ist, daß die von ihr ausgeübte Kraft von der Fliehkraft unbeeinflußt
bleibt.
2. Fliehkraftkontaktregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallfeder
ein radial zum Reglerdrehpunkt angeordneter Streifen ist.
3. Fliehkraftkontaktregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt
des Bimetallstreifens am Träger des bewegten Reglerkontaktes möglichst nahe an der Verbindungslinie
zwischen Reglerdrehpunkt und Drehpunkt des bewegten Kontaktträgers liegt.
4. Fliehkraftkontaktregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallfeder
sowohl in bezug auf ihre wirksame Länge als auch in bezug auf ihre Vorspannung verstellbar
ist (Fig. 3).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 9574 12.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES34339D DE921336C (de) | 1942-08-22 | 1942-08-23 | Fliehkraftkontaktregler |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE243915X | 1942-08-22 | ||
| DES34339D DE921336C (de) | 1942-08-22 | 1942-08-23 | Fliehkraftkontaktregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE921336C true DE921336C (de) | 1954-12-16 |
Family
ID=25767557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES34339D Expired DE921336C (de) | 1942-08-22 | 1942-08-23 | Fliehkraftkontaktregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE921336C (de) |
-
1942
- 1942-08-23 DE DES34339D patent/DE921336C/de not_active Expired
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