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DE920816C - Vorrichtung zum Abdichten und Befestigen von Glasdachscheiben auf Sprossen - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten und Befestigen von Glasdachscheiben auf Sprossen

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Publication number
DE920816C
DE920816C DEB24529A DEB0024529A DE920816C DE 920816 C DE920816 C DE 920816C DE B24529 A DEB24529 A DE B24529A DE B0024529 A DEB0024529 A DE B0024529A DE 920816 C DE920816 C DE 920816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
cover strip
control rod
bolt
key
Prior art date
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Expired
Application number
DEB24529A
Other languages
English (en)
Inventor
August Braband
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEB24529A priority Critical patent/DE920816C/de
Priority to DEB25273A priority patent/DE922304C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE920816C publication Critical patent/DE920816C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • E04D3/02Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets of plane slabs, slates, or sheets, or in which the cross-section is unimportant
    • E04D3/06Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets of plane slabs, slates, or sheets, or in which the cross-section is unimportant of glass or other translucent material; Fixing means therefor
    • E04D3/08Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets of plane slabs, slates, or sheets, or in which the cross-section is unimportant of glass or other translucent material; Fixing means therefor with metal glazing bars
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    • E04D2003/0806Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets of plane slabs, slates, or sheets, or in which the cross-section is unimportant of glass or other translucent material; Fixing means therefor with metal glazing bars the supporting section of the glazing bar consisting of one single extruded or rolled metal part
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    • E04D2003/0843Clamping of the sheets or glass panes to the glazing bars by means of covering strips
    • E04D2003/0856Clamping of the sheets or glass panes to the glazing bars by means of covering strips locked by screws, bolts or pins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abdichten und Befestigen von Glasdachscheiben auf Sprossen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdichten und Befestigen von Glasdachscheiben auf Sprossen mittels einer sich von außen über die Fuge zweier aneinandergrenzender Scheiben legenden Deckleiste.
  • Die Befestigung der Deckleisten bei nietlosen Sprossen erfolgte bisher vorwiegend mittels Schrauben und Muttern. Diese Befestigungsart weist jedoch verschiedene Mängel auf. Der Hauptnachteil liegt darin, daß alle Schrauben einzeln nacheinander mittels eines Schlüssels angezogen werden müssen. Dies bedingt, daß jede Schraube zugängig angeordnet sein muß, eine Voraussetzung, die gerade bei Dachverglasungen nicht immer gegeben ist. Darüber hinaus besteht beim Nacheinanderanziehen der Schrauben stets die Gefahr eines Scheibenbruches infolge ungleichmäßigen Druckes und damit entstehender Spannungen im Glas. Sind durchgehende, insbesondere von außen anzuziehende Schrauben vorgesehen, so kommt als weiterer Nachteil hinzu, daß derartige Schraubenverbindungen nur schwer wasserdicht zu bekommen sind. Außerdem besteht in diesem Fall auch die Möglichkeit, daß die Schraubenverbindung von unberufener Seite, beispielsweise zum Zweck eines Einbruches, gelöst wird.
  • Es sind auch Sprossen bekannt, bei denen die Glasplatten von unterhalb mit Hilfe von einzelnen Schrauben befestigt werden. Man hat auch bereits versucht, die Gefahr eines Scheibenbruches beim Anziehen der Schrauben durch Verwendung von Schrauben zu mindern, die von unten her angreifen und federnd abgestützt sind. Abgesehen davon, daß auch bei einer derartigen Anordnung noch immer die Möglichkeit des Auftretens eines zu starken ungleichmäßigen Druckes auf die Glasscheiben bestehen bleibt, ist aber auch in diesem Fall Voraussetzung, daß jede einzelne Schraube zugäugig angeordnet sein muß.
  • Erfindungsgemäß werden die vorstehend beschriebenen Mängel durch ein unter der Deckleiste angebrachtes und von außen bedienbares Schloß beseitigt, dessen Riegel in geschlossenem Zustand unter einen Vorsprung der Sprosse greift und dadurch die Deckleiste und die Sprosse gegeneinander und gegen die Glasplatte drückt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist längs einer Deckleiste eine Mehrzahl von Schlössern vorgesehen, die gemeinsam mittels einer längs der Deckleiste geführten Steuerstange bedienbar sind. Man erhält auf diese Weise einen Verschluß, der zentral von einer Stelle aus für jede Deckleiste bedient werden kann, wobei diese zentrale Stelle an eine ohne Schwierigkeit zugäugige Stelle verlegt werden kann. Bereits durch diese Anordnung wird eine wesentliche Voraussetzung dafür, daß der Schließdruck über die gesamte Länge der Deckleiste bei sämtlichen Schlössern gleich ist, geschaffen. Außerdem ist auf diese Weise wesentlich besser als bisher eine Sicherung gegen unbefugtes Öffnen der Verschlüsse gegeben.
  • Es empfiehlt sich, die Steuerstange als Zahnstange auszubilden, in deren Zähne ein zahnradartig ausgebildeter Schlüssel einzugreifen vermag, der durch eine in der Deckleiste vorgesehene Schlüsselöffnung gesteckt werden kann. Hierbei ist es möglich, die für das Hineinstecken des Schlüssels vorgesehenen Öffnungen in der Deckleiste oder der Steuerstangenführung in besonderer Weise zu profilieren, um auf diese Weise eine ähnliche Sicherung zu schaffen, wie sie bei jedem Schlüssel vorhanden ist.
  • Der Erfindungsgegenstand wird weiter dadurch verbessert, daß die Gehäuse der einzelnen Schlösser in Führungen der Deckleiste angeordnet sind, die nur eine Längsverschiebung zulassen. Man kann auf diese Weise die einzelnen Schlösser je nach Bedarf auf der Längsleiste verschieben, ohne daß noch besonders zu bedienende Mittel vorgesehen zu sein brauchen, um eine Sicherung der einzelnen Schlösser in der Längsrichtung :der Deckleiste sicherzustellen. Falls dies aber für erforderlich gehalten wird, kann dies auch beispielsweise mittels einer Verschraubung geschehen.
  • Für die Ausbildung des Schlosses selbst empfiehlt es sich, an dem Schloßgehäuse einen zweiarmigen, insbesondere als Winkelhebel ausgebildeten Hebel zu lagern, der im nachfolgenden auch als Schloßhebel bezeichnet wird. Auf den einen Arm dieses Schloßhebels vermag der Betätigungsschlüssel einzuwirken, während der andere Arm des Schloßhebels den Schloßriegel zu betätigen vermag. Die Steuerstange ist dann mit einer Mehrzahl von vorzugsweise in gleichem Abstand angeordneten Öffnungen versehen, von :denen jede mit dem einen Arm eines Schloß'hebels zusammenzuarbeiten vermag. Hierbei ist es durchaus nicht notwendig, daß allen Öffnungen ein besonderes Schloß zugeordnet ist. Erfindungsgemäß vermag der Schloßhebel auf eine in dem Schloßgehäuse verschiebbar gelagerte Führungskammer einzuwirken, auf der drehbar der Riegel gelagert ist, der vorzugsweise als Zwillingshebel mit zwei Zungen ausgebildet ist, die in Abhängigkeit von der Bewegung des Schlüssels auseinandergespreizt bzw. zusammengelegt werden. Hierbei ist .das Schloßgehäuse mit einem Bolzen versehen, der ein Ausspreizen der Zungen in der einen Bewegungsrichtung bewirkt und der gleichzeitig ein Widerlager für die Zungen darstellt, was insbesondere indem Fall wichtig ist, wenn die ausgespreizte Stellung der Zungen der geschlossenen Stellung des Schlosses entspricht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Schloßgehäuse mit seitlichen Nasen oder Vorsprüngen zwecks Aufnahme von Federn versehen, die sich in geschlossenem Zustand gegen die Außenfläche der Glasscheibe legen. Auf diese Weise wird einerseits erreicht, daß die einzelnen Schlösser einwandfrei in ihrer jeweiligen Lage in geschlossenem Zustand gehalten werden, ohne daß weitere Mittel vorgesehen zu werden brauchen. Andererseits aber wird dadurch erreicht, daß die Scheiben in ihrer geschlossenen Stellung unabhängig von der Deckleiste gehalten werden. Selbst wenn also die Deckleiste aus irgendeinem Grunde ausfallen sollte, wird noch die Scheibe durch die Schlösser selbst gehalten, falls diese sich in der geschlossenen Stellung befinden.
  • An Hand der Zeichnungen sind weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
  • Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Deckleistenbefestigung nach Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. i durch diese Deckleistenbefestigung, Fig. 3 eine Ansicht von oben auf die Deckleistenbefesti.gung der Fig. i und 2, wobei jedoch ein Teil der Deckleiste zur Verdeutlichung der Barunterliegenden Teile fortgelassen ist, Fig. q. einen Querschnitt, ähnlich der Fig. a, durch eine andere Ausführungsform der Erfindung. Gemäß den Fig. i bis 3 liegt unterhalb zweier mit einem gewissen Zwischenraum aneinandergrenzender Glasscheiben i, 2 eine Sprosse 3, die im Ausführungsbeispiel ein U-förmiges Profil aufweist. Diese Sprosse ist mit längs durchlaufenden Nuten ¢ versehen, die zur Aufnahme beispielsweise je einer Kordeldichtung 5 dienen, auf die die Scheiben i bzw. 2 aufgelegt sind. Unterhalb dieser Nuten q. weist das Innere des U-förmigen Sprossenprofils Vorsprünge 6 auf, die symmetrisch zu der Mittellängsachse des Profils liegen.
  • Über der nach außen weisenden Seite der Glasscheiben 1,:2 und unmittelbar oberhalb der Sprosse ist eine längs durchlaufende Leiste 7 angeordnet, die an ihren beiden Längskanten Nuten 8 zur Aufnahme von Dichtungsschnüren 9 aufweist. Diese Deckleiste 7 ist außerdem mit zwei prismenförmigen Führungen io versehen, die zur Aufnahme und Führung von Schloßgehäusen 11, 12 dienen. Diese Führungen sind derart ausgebildet, daß sie nur eine Verschiebung der Schloßgehäuse 11, 12 längs der Deckleiste und damit auch längs des U-förmigen Sprossenprofils gestatten.
  • Das Schloßgehäuse i i besteht, wie sich insbesondere aus der Fig. i ergibt, aus einem von der Seite gesehen etwa U-förmig gebogenen Bandeisen 13, in dem verschiebbar eine ebenfalls in Form eines U ausgebildete Führungskammer 14 angeordnet ist. Während das U des Bandeisens 13 des Schloßgehäuses aber nach oben weist, ist die offene Seite des U der Führungskammer 14 nach unten gerichtet.
  • In der Führungskammer 14 ist ein Bolzen 15 befestigt, um den drehbar zwei spiegelbildlich einander gleiche Zungen 16, 17 gelagert sind. Dieser Bolzen 15 ist außerdem in Nuten 18 senkrecht geführt, die in den Armen des Schloßgehäuses i i vorgesehen sind.
  • An dem Schloßgehäuse ist außerdem um einen Zapfen 1g ein Winkelhebel 2o drehbar gelagert, der im nachfolgenden auch als Schloßhebel bezeichnet ist. Der eine Arm 21 dieses Schloßhebels greift auf weiter unten näher beschriebene Weise in eine Aussparung 22 einer Steuerstange 23 ein. Der andere Arm 24 dieses Schloßhebels ist klauenförmig mit zwei Backen 25 und 26 ausgebildet, von denen die Backe 26 durch eine Öffnung 27 in der einen Wand der Führungskammer 14 hindurchgreift. Auf diese Weise liegt der Boden der Führungskammer 14 zwischen den beiden Backen 25 und 26.
  • Der Lagerbolzen 1g wird (s. Fig. 2) durch zwei Arme 52 gehalten, die aus dem einen Steg des U des Schloßgehäuses i i nach außen herausgebogen sind. Der andere Steg dieses Schloßgehäuses weist, auf in den Fig. i bis 3 nicht dargestellte Weise, zwei nach innen gebogene Arme auf, zwischen denen zusätzlich die Führungskammer 14 geführt ist.
  • Das Schloßge'häuse 12 ist im wesentlichen in Übereingtimmung mit dem Schloßgehäuse i i ausgebildet. Es weist jedoch zusätzlich noch einige weitere Teile auf, die im Zusammenhang mit der Vorrichtung zum Betätigen der einzelnen Schlösser notwendig sind. Der eine Arm des Schloßgehäuses 12, der in den Prismaführungen 1o der Deckleiste 7 geführt ist, ist bei 28 verlängert und mittels zweier Stege 29 mit einem Unterlappen 30 fest verbunden. Sowohl das Schloßgehäuse i i als auch das Schloßgehäuse 12 sind mit Aussparungen 31 versehen, die zur Führung einer flacheisenförmigen Steuerstange 23 dienen, die schon weiter oben erwähnt ist. Diese Steuerstange verläuft zwischen dem Verlängerungsarm 28 des Schloßgehäuses 12 und dem Unterlappen 30 und ist mit einer Reihe von nebeneinanderliegenden Sperraussparungen 32 versehen. In jeweils eine dieser Sperraussparungen 32 vermag eine Blattfeder 33 einzugreifen, deren eines Ende beispielsweise mittels zweier Kopfschrauben 34 an dem Unterlappen befestigt ist.
  • Diese Steuerstange ist mit einer sich in ihrer Längsrichtung erstreckenden Aussparung 35 versehen, deren eine Seite in Form einer Zahnstange 36 ausgebildet ist. Mit dieser Zahnstange 36 vermag ein zahnradartiger Kopf 37 eines Stangenschlüssels 38 zusammenzuarbeiten, der durch eine Öffnung 39 des Verlängerungsarmes 28 des Schloßgehäuses 12 und eine entsprechende Öffnung der Deckleiste 7 hindurchzugreifen vermag. Diese beiden Öffnungen können nach außen mittels eines Deckels 4o abgeschlossen werden, der drehbar an einem Deckelgehäuse 41 gelagert ist. Der Zahnradkopf 37 des Schlüssels weist auf seinem dem Griffstück 42 abgekehrten Ende ein Verlängerungsstück 43 von verringertem Durchmesser auf, das mit einer Reihe von Einfräsungen versehen ist. Dieses Verlängerungsstück 43 vermag schlüsselartig in eine entsprechend profilierte Scheibe 44 einzugreifen, die in dem Lappen 3o drehbar vorgesehen ist. Gegen die Scheibe 44 legt sich auf der Seite des Lappens 3o, die der Steuerstange 23 abgekehrt ist, die Blattfeder 33.
  • Um die Schlösser zu betätigen, muß der Steckschlüssel 38 nach Aufdecken des Deckels 4o durch die Öffnung 39 hindurchgesteckt werden. Er ist dann so einzuführen, daß die Ausfräsungen des Verlängerungsstückes 43 in die entsprechenden Profilierungen der Scheibe 44 fassen. Der Schlüssel kann unter dieser Voraussetzung so tief hineingesteckt werden, daß einerseits sein Verlängerungsstück 43 die Blattfeder 33 aus irgendeiner der Sperraussparungen 32 herausdrückt und daß andererseits der Zahnradkopf 37 in den Bereich der Zahnstange 36 gerät.
  • Durch Drehen des Schlüssels 38 kann nunmehr die Steuerstange 23 in ihrer Längsrichtung verschoben werden. Wenn in der in Fig. i gezeigten Stellung diese Steuerstange 23 nach links bewegt wird, wird der Schloßhebel2o entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Lagerbolzen 29 herumgedreht. Dadurch hebt der Klaue.narm 24 die Führungskammer 14 empor, wodurch die beiden Zungen 16, 17, .die ,sich bisher in der in Fig. 2 gezeigten geschlossenen Stellung befunden haben, in die offene Stellung herumschwingen, sich also nach einwärts aufeinander zu bewegen. Wenn aus dieser Stellung heraus die Steuerstange 23 wieder nach rechts bewegt wird, wird der Schloßhebel 2o im Uhrzeigersinn herumgeschwenkt, und dadurch wird die Führungskammer 14 nach unten bewegt. Hierbei werden die beiden Riegelzungen 16, 17, indem sie sich gegen einen am unteren Teil des Schloßgehäuses vorgesehenen Widerlagerbolzen 45 abstützen, nach außen in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gespreizt. In dieser Stellung legen sich die beiden Zungen 16, 17 gegen die Flächen der obenerwähnten Vorsprünge des U-förmigen Sprossenprofils. Der Widerlagerbolzen 45 stellt sicher, daß die Zungen auch in dieser Lage einen Druck nach oben auszuüben vermögen.
  • Die beiden Schloßgehäuse 11, 12 sind mit nach der Seite herausragenden Vorsprüngen oder Nasen 46 versehen, die zur Befestigung von Federn 47 dienen, die in der Schließstellung des Schlosses gegen die Außenseite der Glasscheiben 1, 2 drücken. Auf diese Weise werden federnd nachgiebig die Schloßgehäuse in ihrer jeweiligen Längsstellung gehalten. Gleichzeitig wird sichergestellt, daß der Verschluß auch unabhängig von der Deckleiste 7 in seiner einwandfrei geschlossenen Stellung verbleibt.
  • Die in Fig.4 gezeigte abgewandelte Ausführungsform unterscheidet sich nur dadurch von der Ausführungsform nach den Fig. i bis 3, daß hier statt eines U-förmigen Sprossenprofils ein Einstegprofil benutzt ist. Dieses Einstegprofil 49 ist mit einem Mittelwulst 48 versehen, der zwei Anschläge 5o aufweist, die symmetrisch zur Mittellängsachse des Profils liegen. Hier wird die geschlossene Stellung dadurch erreicht, daß sich die beiden Zungen 16, 17 in der zusammengeklappten Stellung unter die Anschläge 5o legen und damit das Schloß verschließen. In der gespreizten Stellung der beiden Zungen 16, 17 ist dieser Verschluß geöffnet. In dieser Fig. 4 sind jedoch die beiden Lappen 51 zu erkennen, die von dem einen Arm des U-förmigen Schloßgehäuses abgebogen sind, um die Führungskammer zusätzlich in der Senkrechten zu führen. Derartige Lappen sind, wie schon weiter oben erwähnt wurde, auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 vorgesehen. Die Führungskammer wird hier im Gegensatz zu Fig. 2 beim Verschluß nach oben gedrückt, und die Zungen 16, 17 werden durch die Lappen 51 geschlossen.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abdichten und Befestigen von Glasdachscheiben auf Sprossen mittels einer sich von außen über die Fuge zweier aneinandergrenzender Scheiben legenden Deckleiste, gekennzeichnet durch ein unter der Deckleiste angebrachtes und von außen bedienbares Schloß, dessen Riegel in geschlossenem Zustand unter einen Vorsprung (6) oder Anschlag (5o) der Sprosse (3, 49) greift und dadurch die Deckleiste (7) und die Sprosse gegeneinander und gegen die Glasscheiben (1, 2) drückt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Deckleiste (7) mehrere Schloßgehäuse vorgesehen sind, die gemeinsam mittels einer längs der Deckleiste (7) geführten Steuerstange (23) bedienbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (23) als Zahnstange (36) ausgebildet ist, in deren Zähne der Zahnradkopf (37) eines Schlüssels (38) einzugreifen vermag, der durch eine in der Deckleiste (7) vorgesehene Schlüsselöffnung (3g) gesteckt werden kann.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führung (13, 28, 3o) der Steuerstange (23) eine Blattfeder (33) befestigt ist, die federnd in Sperraussparungen (32) einzugreifen. vermag, die auf der Steuerstange hintereinander angeordnet sind, wobei die Blattfeder durch Hineinstecken, des Schlüssels (38) aus denn Bereich der Sperraussparungen herausbewegt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, da-.durch gekennzeichnet, daß die für das Hineinsteckendes Schlüssels (38) vorgesehenen öffnungen in der Deckleiste oder der Steuerstangenführung in besonderer Weise profiliert sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schloßgehäuse (11, 12) in den Führungen (io) der Deckleiste (7) befestigt sind, die nur eine Längsverschiebung zulassen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schloßgehäuse bildenden Bandeisen (13) zusätzlich in der Längsrichtung der Deckleiste (7) gesichert sind, z. B. durch eine Verschraubung. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßgehäuse (11, 12) gleichzeitig auch als Führung für die Steuerstange (23) dienen. g.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Schloßgehäuse (i s, 12) ein zweiarmiger, insbesondere als Winkelhebel (2o) ausgebildeter Hebel (Schloßhebel) gelagert ist, auf dessen einen Arm (21) der Betätigungsschlüssel (38) einzuwirken und dessen anderer Arm (24) den Schloßriegel zu betätigen vermag. io.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (23) mit einer Mehrzahl von vorzugsweise in gleichem Abstand angeordneten Öffnungen (22) versehen ist, von denen jede mit dem einen Arm (21) des Schloßhebels (2o) zusammenzuarbeiten vermag. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder i o, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßhebel (20) auf eine in dem Schloßgehäuse (11, 12) verschiebbar gelagerte Führungskammer (14) einzuwirken vermag, auf der drehbar der Riegel gelagert ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Führungskammer (14) wirkende Arm (24) des Schloßhebels (2o) klauenförmig mit zwei Backen (25, 26) ausgebildet ist, zwischen denen eine Wand der Führungskammer liegt.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i i oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung der Führungskammer (14) senkrecht zu der Längserstreckung der Deckleiste (7) verläuft.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel jedes Schlosses als Zwillingsriegel mit zwei Zungen (16,17) ausgebildet ist, die symmetrisch zum Schloßgehäuse (11, 12) gespreizt werden.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsebene des Riegels senkrecht zur Längsachse der Sprosse (3, 49) liegt.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloßgehäuse (11, 12) mit einem Widerlagerbolzen (45) versehen ist, der ein Ausspreizen der Zungen (16, 17) in der einen Bewegungsrichtung des Schloßhebels (2o) bewirkt.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloßgehäuse (i i, 12) mit seitlichen Nasen oder Vorsprüngen (46) zwecks Aufnahme von Federn (47) versehen ist, die sich in der Schließstellung des Schlosses gegen die Außenflächen der Glasscheiben (1, a) legen.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Zungen (16, 17) zwecks Schließung des Schlosses in nach außen gespreizter Stellung gegen Vorsprünge (6) eines U-Sprossenprofils (3) legen. i9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Zungen (16,17) zwecks Schließung des Schlosses in nach innen zusammengelegter Stellung über Vorsprünge (5o) einer Einstegsprosse (49) legen. Angezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 155 268; belgische Patentschrift Nr. 497 777; britische Patentschrift Nr. 605 788; »Schweizerische Bauzeitung« vom 7.5. 1949, S.:275.
DEB24529A 1953-03-01 1953-03-01 Vorrichtung zum Abdichten und Befestigen von Glasdachscheiben auf Sprossen Expired DE920816C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133106B (de) * 1959-05-20 1962-07-12 Christian Henssler Kom Ges Kittlose Verglasung, insbesondere fuer Gewaechshaeuser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE497777A (de) *
AT155268B (de) * 1936-06-19 1938-12-27 Glasindustrie Vorm Friedr Siem Dacheindeckung.
GB605788A (en) * 1945-06-19 1948-07-30 Steel Fabricators Ltd Improvements in glazing bars

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