DE9208014U1 - Eindrehwerkzeug - Google Patents
EindrehwerkzeugInfo
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- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
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- B25B13/46—Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle
- B25B13/461—Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle with concentric driving and driven member
- B25B13/462—Spanners; Wrenches of the ratchet type, for providing a free return stroke of the handle with concentric driving and driven member the ratchet parts engaging in a direction radial to the tool operating axis
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Description
EISENFÜHR SPEISER&P/VPTNER
Bremer. ■ Münsiien
Patentanwälte
European Patent Attorneys
Dlpl.-Ing. Günther Eisenführ
Dipl.-Ing. Dieter K. Speiser Dr.-Ing. Werner W. Rabus
Dlpl.-Ing. Jürgen Brügge* Dlpl.-lng. Jürgen Kllnghardi
European Patent Attorney Dipl.-Phys. R. Michael Janolle
Patentanwalt
DIpI.-Ing. Thomas Heun
Rechtsanwalt
Ulrich H. Sander
Ulrich H. Sander
•München
Ihr Zeichen Unser Zeichen Bremen
Wagschal W 735 15. Juni 1992
Neuanmeldung
Gebr. Wagschal GmbH & Co. KG
Gutenbergstraße 3/4, 2804 Lilienthal
Gutenbergstraße 3/4, 2804 Lilienthal
Eindrehwerkzeug
Die Erfindung betrifft ein Eindrehwerkzeug mit einem Griffteil, in dessen einem Ende ein Aufnahmeteil für
Werkzeugvorsätze drehbar gelagert ist, sowie einem zwischen beiden Teilen wirkenden Kraftübertragungselement,
durch das bei Drehung des Griffteils in einer Richtung ein Drehmoment auf das Aufnahmeteil ausgeübt wird und
bei Drehung in der entgegengesetzten Richtung das Aufnahmeteil im wesentlichen freiläuft.
Diese Werkzeuge werden im allgemeinen als Ratsche bezeichnet. Sie können mit verschiedenen Vorsätzen ver-
TH/cm
Martinisirasse 24 · D-28OO Bremen I · Telefon O42 1-333&Xgr;-&Ogr; · Ff.x 0421-363335 Telex 244O2O fepatd ■ Datex-P45421 O432I
sehen werden und dienen zum Festziehen von Muttern, Schrauben oder ähnlichem.
Diese Werkzeuge finden aber auch in der Zahntechnik Anwendung und dienen dort in entsprechend kleiner Ausführung
zum Eindrehen von Zahnimplantaten. Insbesondere für diese Anwendungen sind jedoch die in einer Drehrichtung
sperrenden Kraftübertragungselemente zwischen Griffteil und Aufnahmeteil ungeeignet, da sie während
des Freilaufes (Rückdrehung) knackende Geräusche sowie entsprechende Stöße erzeugen. Da solche Stöße unmittelbar
auf den Kieferknochen übertragen werden und sich dort ausbreiten, können sie für einen Patienten äußerst
unangenehm sein.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Eindrehwerkzeug der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei dem die Rückdrehung geräusch- und vibrationsfrei ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei dem eingangs genannten Drehwerkzeug dadurch, daß das Kraftübertragungselement eine Schraubenfeder ist, deren eines Ende an dem
Aufnahme- oder dem Griffteil befestigt ist und deren Windungen in einem zwischen dem Aufnahme- und dem Griffteil
vorgesehenen engen Ringspalt frei auslaufen und zumindest teilweise an dem Griffteil und/oder dem Aufnahmeteil
anliegen, so daß sich beim Drehen des Griffteils in einer Richtung die Schraubenfeder an das dem
Befestigungspunkt gegenüberliegende Griff- bzw. Aufnahmeteil sperrend anlegt und dadurch eine drehfeste Verkopplung
zwischen beiden Teilen bewirkt.
Ein Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß das erfindungsgemäße
Eindrehwerkzeug relativ kostengünstig hergestellt werden kann, da keine besonders engen Toleranzen
eingehalten werden nüssen. Weiterhin kann das Eindrehwerkzeug auch in sehr kleinen Ausführungen realisiert
werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Schraubenfeder durch nur eine Windung gebildet sein, die in
Abhängigkeit von dem aufzubringenden Drehmoment sowie
dem verwendeten Material auch einen Winkelbereich von weniger als 360° überstreichen kann.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen:
Es zeigen:
Figur 1 die Gesamtansicht eines Eindrehwerkzeuges,
Figur 2 eine teilweise geschnittene Darstellung des Eindrehwerkzeuges,
Figur 3 eine Ansicht des Eindrehwerkzeuges gemäß Pfeil A in Figur 2 und
Figur 4 eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kraftübertragungselementes
.
In Figur 1 ist die Gesamtansicht eines im allgemeinen als Ratsche bezeichneten Eindrehwerkzeuges gezeigt.
Dieses Werkzeug weist einen Griffteil 1 auf, in dessen einem Ende ein Aufnahmeteil 2 für verschiedene Werkzeugvorsätze
drehbar gelagert ist. Zu diesem Zweck ist das Aufnahmeteil mit einem entsprechenden Aufsatz 3 ausge-
■- 4 -
stattet, auf den die Werkzeugvorsätze aufgesteckt werden. Zwischen Griffteil 1 und Aufnahmeteil 2 ist ein
Kraftübertragungselement vorgesehen, durch das das Aufnahmeteil gegenüber dem Griffteil in einer Richtung frei
drehbar ist, während in der anderen Richtung ein Drehmoment zum Anziehen von Zahnimplantaten o.a. übertragen
werden kann.
Figur 2 zeigt in Seitenansicht und teilweise geschnittener Darstellung das Aufnahmeteil 2 sowie das Kraftübertragungselement,
welches in Form einer mehrere Windungen aufweisenden Schraubenfeder 4 gebildet ist. Diese
Schraubenfeder 4 befindet sich in einem Ringspalt 5 zwischen dem Griffteil 1 und dem Aufnahmeteil 2. Ferner
wird aus dieser Darstellung insbesondere deutlich, daß der Ringspalt in dem Sinne "eng11 bemessen ist, daß die
Wicklungen der Schraubenfeder 4 diesen nahezu vollständig ausfüllen. Der Ringspalt ist folglich nur geringfügig
breiter als der Durchmesser des für die Schraubenfeder verwendeten Drahtmaterials.
Figur 3 zeigt eine schematische Draufsicht gemäß Pfeil A in Figur 2. Bei dieser Ausführungsform ist das eine Ende
der Schraubenfeder 4 an dem Aufnahmeteil 2 befestigt.
Die Schraubenfeder ist nur durch eine Windung gebildet, die von der Befestigungsstelle 6 ausgehend entgegen dem
Uhrzeigersinn das Aufnahmeteil 2 umschließt und einen Bereich von etwas weniger als 3 60° überstreicht. Die
Schraubenfeder 4 liegt zumindest teilweise sowohl am
Griffteil 1 als auch am Aufnahmeteil 2 an. Dreht man das Griffteil entgegen dem Uhrzeigersinn, das heißt in der
vom Befestigungspunkt ausgehenden Wicklungsrichtung, so wird die Feder aufgrund der Reibung mit dem Griffteil in
Wicklungsrichtung geringfügig zusammengezogen, verrin-
gert sich dadurch in ihrem Umfang und legt sich an das Aufnahmeteil an, so daß sich die Reibung verringert und
das Aufnahmeteil 2 gegenüber dem Griffteil 1 freiläuft.
Dreht man das Griffteil 1 im Uhrzeigersinn, so tritt der entgegengesetzte Effekt auf. Da die Schraubenfeder in
Ruhelage zumindest teilweise an dem Griffteil anliegt, wird diese bei Drehung des Griffteils im Uhrzeigersinn
aufgrund der Reibung geringfügig mitgenommen, wodurch sich der Umfang der Feder vergrößert, die Kontaktfläche
mit dem Griff zunimmt und sich dadurch auch die Reibung verstärkt. Dieser Effekt führt schon nach einem relativ
geringen Drehwinkel zu einer drehfesten Verkopplung zwischen Griffteil und Aufnahmeteil, so daß von dem
Griffteil ein Drehmoment auf das Aufnahmeteil übertragen werden kann. Durch diese Drehrichtung wird also ein
Zahnimplantat eingebracht, während das Werkzeug in der entgegengesetzten Drehrichtung freiläuft.
Sofern die Schraubenfeder ausgehend von ihrem Befestigungspunkt an dem Aufnahmeteil im Uhrzeigersinn um dieses
herumgewickelt ist, kehren sich die sperrende bzw. freilaufende Drehrichtung um.
Figur 4 zeigt eine alternative Ausführungsform der Erfindung,
bei der die Schraubenfeder mit ihrem einen Ende am Griffteil befestigt ist und entgegen dem Uhrzeigersinn
das Aufnahmeteil umläuft. Die Schraubenfeder ist wiederum nur durch eine Wicklung gebildet. Dreht man das
Griffteil bei der in Figur 4 gezeigten Darstellung entgegen dem Uhrzeigersinn, das heißt ausgehend vom Befestigungspunkt
der Schraubenfeder in Wickelrichtung, so läuft das Aufnahmeteil frei, während in entgegengesetzter
Richtung eine Sperrung und somit eine Drehmoment-
Übertragung bewirkt wird. Durch die Drehung des Griffteils
entgegen dem Uhrzeigersinn dreht sich auch der Befestigungspunkt mit. Durch die zumindest teilweise
Anlage der Schraubenfedern an dem Aufnahmteil und die dadurch verursachte Reibung vergrößert sich der Umfang
der Schraubenfeder, so daß sich die Reibung mit dem Aufnahmeteil verringert und dieses somit freiläuft,
während im entgegengesetzten Drehsinn der Umfang der Feder verringert wird. Dadurch legt sich die Feder in
stärkerem Maße an das Aufnahmeteil an und erhöht wiederum die Reibung mit diesem, so daß eine drehfeste Verkopplung
und eine entsprechende Drehmomentübertragung bewirkt wird.
Wird die Schraubenfeder von ihrem Befestigungspunkt an dem Griffteil 1 beginnend im Uhrzeigersinn gewickelt, so
sind wiederum die Drehrichtungen, bei denen das Aufnahmeteil freiläuft bzw. drehfest verkoppelt ist, umgekehrt
.
Durch geeignete Auswahl des für die Schraubenfeder verwendeten Materials sowie die entsprechende Bemessung der
Ringspaltdicke läßt sich das erfindungsgemäße Prinzip sowohl auf sehr große, als auch auf sehr kleine Eindrehwerkzeuge
anwenden. Für die Übertragung besonders hoher Drehmomente ist es vorteilhaft, durch Oberflächenaufrauhung
die Reibung zwischen der Schraubenfeder und den Ringspaltwänden zu vergrößern.
Claims (4)
1. Eindrehwerkzeug mit einem Griffteil, in dessen einem Ende ein Aufnahmeteil für Werkzeugvorsätze drehbar
gelagert ist, sowie einem zwischen beiden Teilen wirkenden Kraftübertragungselement, durch das bei Drehung des
Griffteils in einer Richtung ein Drehmoment auf das Aufnahmeteil ausgeübt wird und bei Drehung in der entgegengesetzten
Richtung das Aufnahmeteil im wesentlichen freiläuft,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Kraftübertragungselement eine Schraubenfeder (4) ist, deren eines Ende an dem Aufnahme(2)- oder dem
Griffteil (1) befestigt ist und deren Windungen in einem zwischen dem Aufnahme- und dem Griffteil vorgesehenen
engen Ringspalt (5) frei auslaufen und zumindest teilweise an dem Griffteil und/oder dem Aufnahmeteil anliegen,
so daß sich beim Drehen des Griffteils in einer Richtung die Schraubenfeder (4) an das dem Befestigungspunkt gegenüberliegende Griff- bzw. Aufnahmeteil sperrend
anlegt und dadurch eine drehfeste Verkopplung zwischen beiden Teilen bewirkt.
2. Eindrehwerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (4) durch eine Windung gebildet ist.
3. Eindrehwerkzeug nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Windung einen Winkelbereich von weniger als 360° übersteigt.
4. Eindrehwerkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Windung und/oder die Innenflächen des Rinpspalts (5) aufgerauht
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9208014U DE9208014U1 (de) | 1992-06-15 | 1992-06-15 | Eindrehwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9208014U DE9208014U1 (de) | 1992-06-15 | 1992-06-15 | Eindrehwerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9208014U1 true DE9208014U1 (de) | 1992-07-30 |
Family
ID=6880560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9208014U Expired - Lifetime DE9208014U1 (de) | 1992-06-15 | 1992-06-15 | Eindrehwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9208014U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000038589A1 (en) * | 1998-12-23 | 2000-07-06 | Implant Innovations, Inc. | Torque indicator ratchet wrench for dentistry |
| WO2012028869A1 (en) * | 2010-08-30 | 2012-03-08 | American Grease Stick Company | Wrench ratchet mechanisms and wrenches |
| DE202013008467U1 (de) | 2013-09-24 | 2013-10-24 | Promedia A. Ahnfeldt Gmbh | Vorrichtung zum kontrollierten und reproduzierbaren Eindrehen bzw. Festziehen von Abutment- und Verblockungsschrauben in der dentalen Implantologie und Kieferorthopädie |
| US9140317B2 (en) | 2010-08-30 | 2015-09-22 | Nigel A. Buchanan | Wrench ratchet mechanisms and wrenches |
-
1992
- 1992-06-15 DE DE9208014U patent/DE9208014U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000038589A1 (en) * | 1998-12-23 | 2000-07-06 | Implant Innovations, Inc. | Torque indicator ratchet wrench for dentistry |
| US6186785B1 (en) | 1998-12-23 | 2001-02-13 | Implant Innovations, Inc. | Torque indicator ratchet wrench for dentistry |
| US6398552B2 (en) | 1998-12-23 | 2002-06-04 | Implant Innovations, Inc. | Torque indicator ratchet wrench for dentistry |
| WO2012028869A1 (en) * | 2010-08-30 | 2012-03-08 | American Grease Stick Company | Wrench ratchet mechanisms and wrenches |
| US9140317B2 (en) | 2010-08-30 | 2015-09-22 | Nigel A. Buchanan | Wrench ratchet mechanisms and wrenches |
| DE202013008467U1 (de) | 2013-09-24 | 2013-10-24 | Promedia A. Ahnfeldt Gmbh | Vorrichtung zum kontrollierten und reproduzierbaren Eindrehen bzw. Festziehen von Abutment- und Verblockungsschrauben in der dentalen Implantologie und Kieferorthopädie |
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