DE920135C - Verfahren zur Herstellung verschleissfester Gestaengerohr-Vervinder und Muffen fuer OElfeldrohre - Google Patents
Verfahren zur Herstellung verschleissfester Gestaengerohr-Vervinder und Muffen fuer OElfeldrohreInfo
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- DE920135C DE920135C DER6196A DER0006196A DE920135C DE 920135 C DE920135 C DE 920135C DE R6196 A DER6196 A DE R6196A DE R0006196 A DER0006196 A DE R0006196A DE 920135 C DE920135 C DE 920135C
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Classifications
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Description
- Verfahren zur Herstellung verschleißfester Gestängerohr-Verbinder und Muffen für Olfeldrohre Die sogenannten Gestängerahr-Verbinder und die Muffen für ölfeldrohre sind Werkstücke, die sowohl außerordentlich hohen und vielseitigen mechanischen Beanspruchungen als auch starkem Verschleiß ausgesetzt sind.
- Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Verschleißfestigkeit derartiger Teile ohne Beeinträchtigung der übrigen Gebrauchseigenschaften wesentlich zu erhöhen.
- Erfindungsgemäß werden die Verschleißstellen der vergüteten Teile mit einer dünnen schutzgasgekühlten Elektrode linienförmig fortschreitend aufgeschmolzen und darauf beschleunigt abgekühlt. Hierbei können vorzugsweise Elektroden verwendet werden, wie sie bei den bekannten Argon-Arc-Schweißverfahren benutzt werden. Als Schutzgas kämmen in erster Linie Argon und Helium in Betracht. Das Aufschmelzen der Oberfläche erfolgt gewöhnlich bis zu einer Tiefe von etwa 3 mm. Es bildet sich ein außerordentlich kleines Schmelzbad, welches in kürzester Zeit nach dem Hinwegbewegen der Elektrode wieder zur Erstarrung gebracht wird', sei es durch die Kühlwirkung der Werkstückmasse oder bzw. und durch zusätzliche künstliche Kühlung, z. B. mittels Flüssigkeitsbrausen. Die jeweils aufzuschmelzende Stelle muß so gewählt sein, daß ein Ablaufen des aufgeschmolzenen Werkstoffes unterbleibt.
- Durch die Wahl der Elektraden,dicke und des Vorschubes in bezug auf den Werkstoff und seine Abmessungen läßt sich ohne weiteres erreichen, daß eine Rißbildung in der gehärteten Zone v-ermied@n wird.
- Es können auf diese Weise Härtebänder gelegt werden, deren Bereich aneinanderstößt. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, die Härtebänder so zu legen, daß sie einen gewissen Abstand voneinarider haben.. Durch das Leg n. mehrerer Härtebänder mit entsprechenden Zwischenräumen werden die Härtespannungen wesentlich geringer gehalten, so da.ß auf diese Weise Risse und Werkstoffbeschädigungen beim Härten vermieden werden. Es ist möglich, die Härtebänder in jeder gewünschten geometrischen Form zu legen, was insbesondere von Bedeutung ist, wenn nicht zu härtende Bohrungsränder od. dgl. umfahren werden sollen. Dabei 'kann auch bei Richtungsänderungen ohne Absetzen der Elektrode weitergearbeitet werden.
- Es empfiehlt sich, die Oberfläche des zu härtenden Werkstückes an den zu härtenden Stellen vorher metallisch blank zu machen. Diese Maßnahme wirkt sich insbesondere dahin aus, daß der wieder erstarrte Werkstoff besonders glatt ist. Aber auch ohne diese Maßnahme sind die gelegten Härtebänder in den meisten Fällen so wenig rauh, daß eine Nacharbeit sich erübrigt, d. h. daß die Härtung als letzter Arbeitsvorgang an den betreffenden Stellen des Werkstückes vorgenommen wird.
- In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäß hergestelltes Stück dargestellt, und zwar zeigt Fig. i vergrößert einen Teil des Werkstückes i im Schnitt, auf dessen Oberfläche drei Härtebänder im Abstand voneinander gelegt sind; die durch die Elektrode aufgeschmolzenen Zonen 2 sind von Härtebereichen 3 umgeben, in die sich die Härtung ohne Aufschmelzen ausgebreitet hat; Fig. 2 zeigt die Ansicht eines Gestängerohr-Verbinders q., welcher in Fig. 3 im Schnitt dargestellt ist; die durch Aufschmelzen und nachfolgendes beschleunigtes Abkühlen erzeugten Härtebänder 5 sind bei 6 bebeginnend in einem Zuge gelegt worden, wobei auch die Richtungsänderungen ohne Absetzen der Elektrode erfolgt sind.
- Zu den- Vorteilen des Verfahrens ist neben der Erhöhung der Verschleißfestigkeit insbesondere die Tatsache zu zählen"daß es Spannungen und Verzug vermeidet und die übrigen Gebrauchseigenschaften der Werkstücke nicht beeinträchtigt.
- Obwohl das Verfahren der Gestängerohr-Verbinder und ähnlich beanspruchter Teile von besonderer Bedeutung ist, läßt es sich jedoch auch bei anderen härtbaren Stahlgegenständen anwenden, bei denen die durch das Verfahren herbeigeführten Eigenschaften erwünscht sind.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen verschleißfester Gestängerohr-Verbinder und Muffen für Ölfeldrohre, dadurch gekennzeichnet, daß die Verse'h.leißstellen der gegebenenfalls vergüteten Teile mittels einer dünnen, schutzgasgekühlten Metallelektrode linienförmig fortschreitend auf--geschmolzen und darauf beschleunigt abgekühlt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodendicke und der Vorschub so auf den Werkstoff und die Abmessungen ides Werkstückes abgestimmt werden, daß eine Rißbildung in der gehärteten Zone unterbleibt.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, däß Härtebänder im Abstand voneinander gelegt werden. q..
- Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Härtebänder von beliebiger geometrischer Form gelegt werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß das Härteband auch bei Richtungsänderung ohne Absetzen gelegt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aufzuschmelzenden Zonen metallisch blank gemacht werden,.
- 7. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Härtung als letzter Arbeitsvorgang an den betreffenden Stellen des Werkstückes vorgenommen wird. B. Die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i bis 7 auf andere, insbesondere zylindrische Teile. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 259 232.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER6196A DE920135C (de) | 1951-06-22 | 1951-06-22 | Verfahren zur Herstellung verschleissfester Gestaengerohr-Vervinder und Muffen fuer OElfeldrohre |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER6196A DE920135C (de) | 1951-06-22 | 1951-06-22 | Verfahren zur Herstellung verschleissfester Gestaengerohr-Vervinder und Muffen fuer OElfeldrohre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE920135C true DE920135C (de) | 1954-11-15 |
Family
ID=7397252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER6196A Expired DE920135C (de) | 1951-06-22 | 1951-06-22 | Verfahren zur Herstellung verschleissfester Gestaengerohr-Vervinder und Muffen fuer OElfeldrohre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE920135C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0144817A3 (en) * | 1983-12-03 | 1985-07-10 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nurnberg Aktiengesellschaft | Process for manufacturing wear-resistant running faces of combustion-engine cylinders |
| FR2570084A1 (fr) * | 1984-09-13 | 1986-03-14 | Saipem Spa | Procede de durcissement superficiel d'accouplements de tiges de forage et tiges de forage ainsi obtenues |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2259232A (en) * | 1938-08-17 | 1941-10-14 | Hydril Co | Well pipe joint |
-
1951
- 1951-06-22 DE DER6196A patent/DE920135C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2259232A (en) * | 1938-08-17 | 1941-10-14 | Hydril Co | Well pipe joint |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2570084A1 (fr) * | 1984-09-13 | 1986-03-14 | Saipem Spa | Procede de durcissement superficiel d'accouplements de tiges de forage et tiges de forage ainsi obtenues |
| DE3532451A1 (de) * | 1984-09-13 | 1986-03-20 | Saipem S.p.A., Mailand/Milano | Verfahren zum oberflaechenhaerten eines stirnbandes eines kupplungsteils mit innengewinde fuer stahlbohrstangen |
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