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DE920135C - Verfahren zur Herstellung verschleissfester Gestaengerohr-Vervinder und Muffen fuer OElfeldrohre - Google Patents

Verfahren zur Herstellung verschleissfester Gestaengerohr-Vervinder und Muffen fuer OElfeldrohre

Info

Publication number
DE920135C
DE920135C DER6196A DER0006196A DE920135C DE 920135 C DE920135 C DE 920135C DE R6196 A DER6196 A DE R6196A DE R0006196 A DER0006196 A DE R0006196A DE 920135 C DE920135 C DE 920135C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeves
wear
hardness
pipe connectors
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER6196A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Hoermann
Dipl-Ing Eberhard Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
Original Assignee
RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG filed Critical RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
Priority to DER6196A priority Critical patent/DE920135C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE920135C publication Critical patent/DE920135C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/06Surface hardening
    • C21D1/09Surface hardening by direct application of electrical or wave energy; by particle radiation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung verschleißfester Gestängerohr-Verbinder und Muffen für Olfeldrohre Die sogenannten Gestängerahr-Verbinder und die Muffen für ölfeldrohre sind Werkstücke, die sowohl außerordentlich hohen und vielseitigen mechanischen Beanspruchungen als auch starkem Verschleiß ausgesetzt sind.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Verschleißfestigkeit derartiger Teile ohne Beeinträchtigung der übrigen Gebrauchseigenschaften wesentlich zu erhöhen.
  • Erfindungsgemäß werden die Verschleißstellen der vergüteten Teile mit einer dünnen schutzgasgekühlten Elektrode linienförmig fortschreitend aufgeschmolzen und darauf beschleunigt abgekühlt. Hierbei können vorzugsweise Elektroden verwendet werden, wie sie bei den bekannten Argon-Arc-Schweißverfahren benutzt werden. Als Schutzgas kämmen in erster Linie Argon und Helium in Betracht. Das Aufschmelzen der Oberfläche erfolgt gewöhnlich bis zu einer Tiefe von etwa 3 mm. Es bildet sich ein außerordentlich kleines Schmelzbad, welches in kürzester Zeit nach dem Hinwegbewegen der Elektrode wieder zur Erstarrung gebracht wird', sei es durch die Kühlwirkung der Werkstückmasse oder bzw. und durch zusätzliche künstliche Kühlung, z. B. mittels Flüssigkeitsbrausen. Die jeweils aufzuschmelzende Stelle muß so gewählt sein, daß ein Ablaufen des aufgeschmolzenen Werkstoffes unterbleibt.
  • Durch die Wahl der Elektraden,dicke und des Vorschubes in bezug auf den Werkstoff und seine Abmessungen läßt sich ohne weiteres erreichen, daß eine Rißbildung in der gehärteten Zone v-ermied@n wird.
  • Es können auf diese Weise Härtebänder gelegt werden, deren Bereich aneinanderstößt. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, die Härtebänder so zu legen, daß sie einen gewissen Abstand voneinarider haben.. Durch das Leg n. mehrerer Härtebänder mit entsprechenden Zwischenräumen werden die Härtespannungen wesentlich geringer gehalten, so da.ß auf diese Weise Risse und Werkstoffbeschädigungen beim Härten vermieden werden. Es ist möglich, die Härtebänder in jeder gewünschten geometrischen Form zu legen, was insbesondere von Bedeutung ist, wenn nicht zu härtende Bohrungsränder od. dgl. umfahren werden sollen. Dabei 'kann auch bei Richtungsänderungen ohne Absetzen der Elektrode weitergearbeitet werden.
  • Es empfiehlt sich, die Oberfläche des zu härtenden Werkstückes an den zu härtenden Stellen vorher metallisch blank zu machen. Diese Maßnahme wirkt sich insbesondere dahin aus, daß der wieder erstarrte Werkstoff besonders glatt ist. Aber auch ohne diese Maßnahme sind die gelegten Härtebänder in den meisten Fällen so wenig rauh, daß eine Nacharbeit sich erübrigt, d. h. daß die Härtung als letzter Arbeitsvorgang an den betreffenden Stellen des Werkstückes vorgenommen wird.
  • In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäß hergestelltes Stück dargestellt, und zwar zeigt Fig. i vergrößert einen Teil des Werkstückes i im Schnitt, auf dessen Oberfläche drei Härtebänder im Abstand voneinander gelegt sind; die durch die Elektrode aufgeschmolzenen Zonen 2 sind von Härtebereichen 3 umgeben, in die sich die Härtung ohne Aufschmelzen ausgebreitet hat; Fig. 2 zeigt die Ansicht eines Gestängerohr-Verbinders q., welcher in Fig. 3 im Schnitt dargestellt ist; die durch Aufschmelzen und nachfolgendes beschleunigtes Abkühlen erzeugten Härtebänder 5 sind bei 6 bebeginnend in einem Zuge gelegt worden, wobei auch die Richtungsänderungen ohne Absetzen der Elektrode erfolgt sind.
  • Zu den- Vorteilen des Verfahrens ist neben der Erhöhung der Verschleißfestigkeit insbesondere die Tatsache zu zählen"daß es Spannungen und Verzug vermeidet und die übrigen Gebrauchseigenschaften der Werkstücke nicht beeinträchtigt.
  • Obwohl das Verfahren der Gestängerohr-Verbinder und ähnlich beanspruchter Teile von besonderer Bedeutung ist, läßt es sich jedoch auch bei anderen härtbaren Stahlgegenständen anwenden, bei denen die durch das Verfahren herbeigeführten Eigenschaften erwünscht sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen verschleißfester Gestängerohr-Verbinder und Muffen für Ölfeldrohre, dadurch gekennzeichnet, daß die Verse'h.leißstellen der gegebenenfalls vergüteten Teile mittels einer dünnen, schutzgasgekühlten Metallelektrode linienförmig fortschreitend auf--geschmolzen und darauf beschleunigt abgekühlt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodendicke und der Vorschub so auf den Werkstoff und die Abmessungen ides Werkstückes abgestimmt werden, daß eine Rißbildung in der gehärteten Zone unterbleibt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, däß Härtebänder im Abstand voneinander gelegt werden. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Härtebänder von beliebiger geometrischer Form gelegt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß das Härteband auch bei Richtungsänderung ohne Absetzen gelegt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aufzuschmelzenden Zonen metallisch blank gemacht werden,.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Härtung als letzter Arbeitsvorgang an den betreffenden Stellen des Werkstückes vorgenommen wird. B. Die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i bis 7 auf andere, insbesondere zylindrische Teile. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 259 232.
DER6196A 1951-06-22 1951-06-22 Verfahren zur Herstellung verschleissfester Gestaengerohr-Vervinder und Muffen fuer OElfeldrohre Expired DE920135C (de)

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Publications (1)

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