DE929292C - Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere von Schleppern - Google Patents
Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere von SchleppernInfo
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- DE929292C DE929292C DE1951929292D DE929292DA DE929292C DE 929292 C DE929292 C DE 929292C DE 1951929292 D DE1951929292 D DE 1951929292D DE 929292D A DE929292D A DE 929292DA DE 929292 C DE929292 C DE 929292C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/18—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having torsion-bar springs only
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere von Schleppern Die Erfindung bezieht sich auf eine Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere von Schleppern, mit Halbachsen, die mittels eines gemeinsamen, in der Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Gelenkbolzens gegenüber dem Fahrzeuguntergestell pendeln und deren Federung gegeneinander durch ein in sich verdrehbares Glied elastisch gedämpft wird.
- Federungen dieser Art haben vor allem in der Anwendung auf Schleppervorderachsen Vorteile gegenüber den Federungen mit quer liegender Blattfeder ohne gemeinsamen Pendelbolzen, insbesondere hinsichtlich Ausschlag der Halbachsen, Bauhöhe und Bodenfreiheit. Diese Vorteile werden aber bei den bekannten Abfederungen der vorgenannten Art noch unzureichend gewährleistet, weil bei den bekannten Federsystemen stets außer dem Gelenkbolzen noch eine Reihe zusätzlicher Teile benötigt werden, mindestens ein Federelement und ein Federelementträger. Hierdurch wird nicht nur die Fertigung verteuert, sondern auch die Bodenfreiheit beeinträchtigt, wenn die Vorderachse unter dem Motor angebracht wird, was an sich eine günstige Gewichtsverteilung insbesondere für landwirtschaftliche Schlepper ergibt, die mit hoher Vorderachsbelastung zugkräftiger werden. Um den Nachteil bezüglich Bodenfreiheit und Bauhöhe zu beheben und/oder Kollisionen der Federung mit Motorteilen, z. B. einer Keilriemenscheibe auf der Kurbelwelle zu vermeiden, ist man daher vielfach genötigt gewesen, :die Vorderachise weit vor den Motor zu verlegen. Dies ,hat aber wiederum eine ungünstige Gewichtsverteilung und daher auch schlechte Ausnutzung der Motorleistung zur 'Folge.
- Bei einer bekannten Ausführung der eingangs genannten Art besteht das Federelement aus einem auf Verdrehung beanspruchten Gummikissen. Diese Ausführung bedingt bei umständlicher Herstellung ein verhältnismäßig großes Federvolumen bzw. verhältnismäßig geringe Federwirkung und unzureichende Haltbarkeit.
- Bei der Abfederung nach der Erfindung wird die Gesamtheit der genannten Nachteile der bekannten Ausführungen dadurch behoben, daß der Gelenkbolzen selbst, als Drehfeder ausgebildet, das elastisch vierdrehbare Glied einer Abfederung der eingangs genannten Art bildet. Die Verwendung von Drehstabfedern für die Abfederung pendelnder Halbachsen ist an sich bekannt bei umständlicheren Konstruktionen, bei denen die pendelnden Halbachsen für sich voneinander unabhängig am Fahrzeugrahmen angelenkt und abgefedert sind, aber nicht für die einfache Bauweise mit einem beiden Halbachsen gemeinsamen, in der Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Pendelbolzen. Bei der letztgenannten Federungsart werden also zusätzliche Federungselemente und Federungsträger gespart und wird vor allem eine Beeinträchtigung der Bodenfreiheit bei günstiger Gewichtsverteilung in 'höchstem Maße vermieden..
- Bei einer Ausführung der Erfindung kann der Drehstabfederbolzen in einen einfachen Bolzen und ein diesen umgebendes, an einem Bolzenende starr mit ihm verbundenes Rohr derart aufgelöst sein, daß beide Teile hintereinander zur Wirkung kommen. Diese Hintereinanderschaltung, die eine bei geringen Vorderachsdrücken vorteilhafte kurze Baulänge mit sich bringt und bei der sich die Ausschläge beider Federteile addieren, unterscheidet die Ausführung von der an sieh bekannten Verwendung ineinanderliegender Drehstabfederelemente, die voneinander unabhängige selbständige Funktionen haben.
- Wie in der Zeichnung (Abb. I) in schematischer Darstellung gezeigt wird, besteht die Vorderachse aus den zwei Halbachsen I und 2, die an ihrem inneren Ende gabelförmig ausgebildet sind. Der jeweils außen- oder innenliegende Arm der Gabel ist mit dem Gelenkbolzen 3, der zugleich Drehstabfeder ist, durch eine Kerbverzahnung oder sonstige Kupplung 4 drehfest verbunden, während der zweite Arm der Achsgabel 5 drehbar auf dem Gelenkbolzen gelagert ist. Die beiden Enden 6 des Gelenkbolzens werden in einem Untergestell, dem sogenannten Achsbock 7, der am Motor oder Rahmen befestigt wird, pendelnd gelagert. Die Gabel der Halbachsen können auch auf ähnliche Art angeordnet werden, etwa so, daß die Gabel der Halbachse :2 im Innern der Halbachse I gelagert ist. Des weiteren kann durch ein zusätzliches Rohr 8 (Abb. 2) erreicht werden, daß die Drehstabfeder nur auf Verdrehung und nicht zusätzlich auch auf Biegung beansprucht wird. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich durch Anordnung je eines Federelementes für jede Halbachse, wobei das innere als Bolzen. 3 (Abb. 3), das äußere als. Rohr 9, welches auf dem Gelenkbolzen gelagert ist, ausgebildet werden kann. Beide Drehfedern kommen dann hintereinander zur Wirkung.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere von Schleppern, mit Halbachsen, die mittels eines gemeinsamen, in der Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Gelenkbolzens gegenüber dem Fahrzeuguntergestell pendeln und deren Federung gegeneinander durch ein in sich verdrehbares Glied elastisch gedämpft wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen, als Drehstabfeder ausgebildet, selbst das elastisch vierdrehbare Glied bildet.
- 2. Abfederung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Gelenkstelle (6) gabelförmigen Enden der Halbachsen (I, 2) mit ihrem einen Flansch drehfest, mit dem anderen drehbar mit dem Drehstabfederbolzen (3) verbunden sind (Abb. I).
- 3. Abfederung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehstabfederbolzen in einen einfachen Bolzen (3) und ein diesen umgebendes, am einen Bolzenende starr mit ihm verbundenes Rohr (9) derart aufgelöst ist, daß beide Teile hintereinander zur Wirkung kommen (Abb. 3). q.. Abfederung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beanspruchung des Drehstabfederbolzens (3) nur auf Verdrehung erfolgt und die zusätzlich auftretenden Biege- und Schubspannungen durch ein Rohr (8), welches die Drehstabfeder umgibt, aufgenommen werden (Ab:h. 2). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 396 6i4., 669 gio; schweizerische Patentschrift Nr. 183 357.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0000004 | 1951-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE929292C true DE929292C (de) | 1955-06-23 |
Family
ID=581649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1951929292D Expired DE929292C (de) | 1951-01-27 | 1951-01-27 | Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere von Schleppern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE929292C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE396614C (de) * | 1921-11-18 | 1924-06-16 | Edmund Rumpler Dr Ing | Vorderachse fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
| CH183357A (de) * | 1934-04-03 | 1936-03-31 | Daimler Benz Ag | Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
| DE669910C (de) * | 1933-02-19 | 1939-01-06 | Porsche Kg | Abfederung der auf schwingbaren Halbachsen gelagerten Raeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
-
1951
- 1951-01-27 DE DE1951929292D patent/DE929292C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE396614C (de) * | 1921-11-18 | 1924-06-16 | Edmund Rumpler Dr Ing | Vorderachse fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
| DE669910C (de) * | 1933-02-19 | 1939-01-06 | Porsche Kg | Abfederung der auf schwingbaren Halbachsen gelagerten Raeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| CH183357A (de) * | 1934-04-03 | 1936-03-31 | Daimler Benz Ag | Einrichtung an Fahrzeugen zur Abstützung des Oberteils auf den Rädern, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
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